Caipirinha Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Aussehen:
- Geschmack:
- Erfrischungsfaktor:
- Arbeits- und Zeitaufwand:
- Wirkungsgrad:
- Nachwirkungen:
- Kosten:
Erfahrungsbericht von leser@tte
knallt nicht, aber macht doch irgendwie breit
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Caipirinha [sprich kaipirinja] ist eindeutig eines der leckersten Sommergetränke, welches mir bisher begegnet ist. Da ich allerdings schon die haarstreubendsten Rezepte im Netz gefunden habe kann ich jetzt nicht mehr bei mir halten und gebe auch mal meinen Senf dazu.
Mein erstes Intensiveres Zusammentreffen mit diesem Geträn war vor ein paar Jahren in einem Paar unserer Stadt, als ein paar Freunde beschlossen haben Capi-Grill-Party im Park zu machen. Wir habe damals alle verfügbaren Thermoskannen mit Eiswürfeln gefüllt und uns dann im Park getroffen. Während um uns etliche Herrenhandtaschen geleert wurden taten wir uns also an brasilianischem Zuckerrohrschnaps gütlich.
Das Urteil, welches einhellig an jenem Abend gefällt wurde, hat bis heute größtenteils Bestand. CAPI MACHT NICHT BESOFFEN!
OK, wenn man irgendwann aufsteht mag die Wiese ungewöhnlich hohen Seegang haben, aber das kann doch wohl kaum an diesem Getränk liegen...
Nun aber mal zur Sache. Was ist Caipirinha und wie komme ich in den Genus:
Entgegen etlicher Meinungen, die ich mittlerweile vernommen habe, wird Caipirinha weder mit Gin, noch mit Wodka oder sonst irgend etwas merkwürdigem angesetzt. Einzig der brasilianische Cachaça (mit einem Häckchen unter dem letzten c, welches ich auf der deutschen Tastatur nicht ohne Tricksen hinbekomme) [gesprochen Kaschaßa] (ein Zuckerrohrschnaps) sollte als Grundlage für dieses leckere Getränk verwendet werden.
Man braucht also Cachaça, braunen Rohzucker, Limetten und ganz viel Eis (welches um die Sache zu erschweren noch möglichst klein gebrochen - crushed ice - sein sollte).
Hat man alle Zutaten beisammen ist der Capi eigentlich schnell gemixt:
Auf ein 0,3 l Glas geb man eine geachtelte Limette mit einem gehäuften Teelöffel braunen Zucker. Dies muß nun möglichst gut zerdrückt werden, damit sich der Saft mit dem Zucker vermischen kann. Wer einen Mörser hat sollte mit dem Prinzip vertraut sein.
Das ganze wird kurz stehen lassen und dann bis Oberkante mit chrushed ice aufgefüllt. Wer keinen Icecrusher hat kann natürlich einfach Eiswürfel in ein Handtuch wickeln und mit dem Hammer zertrümmern. Der Verschleiß an Handtüchern wird aber sicher bald den Kaufpreis eines Icecrushers erreichen. Nun gibt man etwas zwei Schnapsgläser (3-4cl) Cachaça in das Glas, worauf sich das Eis zu einem großen Teil in Wohlgefallen auflöst.
Auch wenn auf den meisten Flaschen steht, daß man min. 5-6 cl von dem Schnaps zugeben soll empfehle ich hier kürzer zu treten: Es schmeckt so einfach besser!
Den fertigen Drink trinke man nun langsam durch einen oder mehrere Strohhalme. Die Konsistenz ist eher fest als flüssig, aber da das Eis langsam taut ist immer neues, kaltes Getränk vorhanden.
Wer Caipi nach diesem Rezept mixt erhält ein wohlschmeckendes Getränk mit weniger Alkohol als die meisten Biere. Durch den hohen Anteil an Limettensaft und Wasser ist der Effekt auch eher erfrischend als betäubend.
Einen Kater nach Caipi habe ich noch nie gehabt!
Nun, ich denke ich habe erstmal genug dazu gesagt und werde mir jetzt lieber mal die letzte Limette achteln - den trinken macht seeliger als schreiben! ;)
Mein erstes Intensiveres Zusammentreffen mit diesem Geträn war vor ein paar Jahren in einem Paar unserer Stadt, als ein paar Freunde beschlossen haben Capi-Grill-Party im Park zu machen. Wir habe damals alle verfügbaren Thermoskannen mit Eiswürfeln gefüllt und uns dann im Park getroffen. Während um uns etliche Herrenhandtaschen geleert wurden taten wir uns also an brasilianischem Zuckerrohrschnaps gütlich.
Das Urteil, welches einhellig an jenem Abend gefällt wurde, hat bis heute größtenteils Bestand. CAPI MACHT NICHT BESOFFEN!
OK, wenn man irgendwann aufsteht mag die Wiese ungewöhnlich hohen Seegang haben, aber das kann doch wohl kaum an diesem Getränk liegen...
Nun aber mal zur Sache. Was ist Caipirinha und wie komme ich in den Genus:
Entgegen etlicher Meinungen, die ich mittlerweile vernommen habe, wird Caipirinha weder mit Gin, noch mit Wodka oder sonst irgend etwas merkwürdigem angesetzt. Einzig der brasilianische Cachaça (mit einem Häckchen unter dem letzten c, welches ich auf der deutschen Tastatur nicht ohne Tricksen hinbekomme) [gesprochen Kaschaßa] (ein Zuckerrohrschnaps) sollte als Grundlage für dieses leckere Getränk verwendet werden.
Man braucht also Cachaça, braunen Rohzucker, Limetten und ganz viel Eis (welches um die Sache zu erschweren noch möglichst klein gebrochen - crushed ice - sein sollte).
Hat man alle Zutaten beisammen ist der Capi eigentlich schnell gemixt:
Auf ein 0,3 l Glas geb man eine geachtelte Limette mit einem gehäuften Teelöffel braunen Zucker. Dies muß nun möglichst gut zerdrückt werden, damit sich der Saft mit dem Zucker vermischen kann. Wer einen Mörser hat sollte mit dem Prinzip vertraut sein.
Das ganze wird kurz stehen lassen und dann bis Oberkante mit chrushed ice aufgefüllt. Wer keinen Icecrusher hat kann natürlich einfach Eiswürfel in ein Handtuch wickeln und mit dem Hammer zertrümmern. Der Verschleiß an Handtüchern wird aber sicher bald den Kaufpreis eines Icecrushers erreichen. Nun gibt man etwas zwei Schnapsgläser (3-4cl) Cachaça in das Glas, worauf sich das Eis zu einem großen Teil in Wohlgefallen auflöst.
Auch wenn auf den meisten Flaschen steht, daß man min. 5-6 cl von dem Schnaps zugeben soll empfehle ich hier kürzer zu treten: Es schmeckt so einfach besser!
Den fertigen Drink trinke man nun langsam durch einen oder mehrere Strohhalme. Die Konsistenz ist eher fest als flüssig, aber da das Eis langsam taut ist immer neues, kaltes Getränk vorhanden.
Wer Caipi nach diesem Rezept mixt erhält ein wohlschmeckendes Getränk mit weniger Alkohol als die meisten Biere. Durch den hohen Anteil an Limettensaft und Wasser ist der Effekt auch eher erfrischend als betäubend.
Einen Kater nach Caipi habe ich noch nie gehabt!
Nun, ich denke ich habe erstmal genug dazu gesagt und werde mir jetzt lieber mal die letzte Limette achteln - den trinken macht seeliger als schreiben! ;)
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