Civilization II: Call to Power (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von Eiswolf
besser als Alpha Centauri
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der Nachfolger zu Civilization: Call to Power erschien im Januar diesen Jahres in deutschen Läden und ist jetzt als Low Cost Version (ca. 30DM) erhältlich.
Der Spieler wird in die Rolle eines Zivilisationsgründers versetzt. Man darf sich zu diesem Zweck eine von 41 Zivilisationen aussuchen. Ziel ist es, seine Kultur von 4000 v. Chr. bis 2300 A.D. zu führen und die Welt entweder durch Vernichtung aller Konkurrenten, Führung in der Punkteliste oder durch Errichten eines Gaia Controllers zu beherrschen.
Man beginnt das Spiel mit zwei Siedlern. Mithilfe der Siedler lässt sich jeweils eine Stadt gründen. In Städten kann man dann neue Einheiten, Gebäude oder Weltwunder bauen.
Zunächst stehen nur wenige Einheiten und Bauwerke zur Verfügung, dies kann jedoch durch Forschung geändert werden. Nach und nach erhält man Zugriff auf immer wirkungsvollere Einheiten und Stadtverbesserungen. Außer normalen produktionssteigernden Bauwerken wie eine Fabrik gibt es auch spezielle Bauwerke, die einen besonderen Effekt hervorrufen, die Weltwunder. Es dauert natürlich entsprechend länger solch ein Monument zu errichten, allerdings erhält man lohnende Bereicherungen.
Mit der Zeit steigt die Zahl der Stadtbewohner. Ab einer bestimmten Einwohnerzahl erhöht sich der Einzugsbereich einer Stadt. Dieser wird durch eine gestrichelte Linie um die jeweilige Stadt dargestellt, was bei vielen Städten ziemlich verwirrend aussieht, zumal noch die Staatsgrenzen hinzukommen. Sämtliches Gelände innerhalb des Einzugsbereiches kann von der Stadt zur Produktionssteigerung genutzt werden. Zusätzlich kann man noch Farmen, Bergwerke oder Handelsposten in verschiedenen Ausführungen darauf bauen. In früheren Civilization-Spielen war dafür immer ein Siedler nötig, diesmal muss man jede Runde in einen Bautrupp investieren und von diesen Punkten dann die Verbesserungen kaufen. Man kann die gesamte Stadtverwaltung aber auch einem Stadtmanager überlassen.
Eine weitere Neuheit sind Armeen. Man kann bis zu 12 Kampfeinheiten zu einer Armee zusammenfassen. Während man sich zu Beginn noch mit antiken Einheiten wie Phalangen durchschlägt, rollen bald Kanonen und später hochtechnisierte Panzer an die Front. Nebenbei gibt es auch etliche Spezialeinheiten, wie Diplomaten, Siedler und Öko-Terroristen.
Die Diplomatie ist eher schwach ausgefallen, die Konversationen mit anderen Zivilisationen beschränken sich meist auf Waffenstillstände und Kartenaustausch. Die bis zu 8 Computergegner stellen sich allgemein nicht sonderlich clever an, abgesehen von den höheren Schwierigkeitsgraden greifen sie zu gern mal eine übermächtige Armee mit einer einzelnen Einheit an.
Die Grafik des Spiels reißt keine Bäume aus, ist für Runden Strategie aber guter Durchschnitt. Der Sound ist eher unspektakulär passt aber meist ganz gut, die Steuerung ist an einigen Stellen zu umständlich geraten. Den Multiplayer-Modus kann ich nicht empfehlen, im Einzelspieler-Modus braucht man schon gut einen ganzen Nachmittag zu zweit zeiht sich das ganze natürlich unnötig in die Länge.
Fazit:
Zur Zeit das beste aktuelle Rundenstrategiespiel, wer aber etwas für Science Fiction übrig hat und sich nicht von der Grafik abschrecken lässt, sollte lieber zum 2 Jahre älteren (!) Alpha Centauri greifen.
Der Spieler wird in die Rolle eines Zivilisationsgründers versetzt. Man darf sich zu diesem Zweck eine von 41 Zivilisationen aussuchen. Ziel ist es, seine Kultur von 4000 v. Chr. bis 2300 A.D. zu führen und die Welt entweder durch Vernichtung aller Konkurrenten, Führung in der Punkteliste oder durch Errichten eines Gaia Controllers zu beherrschen.
Man beginnt das Spiel mit zwei Siedlern. Mithilfe der Siedler lässt sich jeweils eine Stadt gründen. In Städten kann man dann neue Einheiten, Gebäude oder Weltwunder bauen.
Zunächst stehen nur wenige Einheiten und Bauwerke zur Verfügung, dies kann jedoch durch Forschung geändert werden. Nach und nach erhält man Zugriff auf immer wirkungsvollere Einheiten und Stadtverbesserungen. Außer normalen produktionssteigernden Bauwerken wie eine Fabrik gibt es auch spezielle Bauwerke, die einen besonderen Effekt hervorrufen, die Weltwunder. Es dauert natürlich entsprechend länger solch ein Monument zu errichten, allerdings erhält man lohnende Bereicherungen.
Mit der Zeit steigt die Zahl der Stadtbewohner. Ab einer bestimmten Einwohnerzahl erhöht sich der Einzugsbereich einer Stadt. Dieser wird durch eine gestrichelte Linie um die jeweilige Stadt dargestellt, was bei vielen Städten ziemlich verwirrend aussieht, zumal noch die Staatsgrenzen hinzukommen. Sämtliches Gelände innerhalb des Einzugsbereiches kann von der Stadt zur Produktionssteigerung genutzt werden. Zusätzlich kann man noch Farmen, Bergwerke oder Handelsposten in verschiedenen Ausführungen darauf bauen. In früheren Civilization-Spielen war dafür immer ein Siedler nötig, diesmal muss man jede Runde in einen Bautrupp investieren und von diesen Punkten dann die Verbesserungen kaufen. Man kann die gesamte Stadtverwaltung aber auch einem Stadtmanager überlassen.
Eine weitere Neuheit sind Armeen. Man kann bis zu 12 Kampfeinheiten zu einer Armee zusammenfassen. Während man sich zu Beginn noch mit antiken Einheiten wie Phalangen durchschlägt, rollen bald Kanonen und später hochtechnisierte Panzer an die Front. Nebenbei gibt es auch etliche Spezialeinheiten, wie Diplomaten, Siedler und Öko-Terroristen.
Die Diplomatie ist eher schwach ausgefallen, die Konversationen mit anderen Zivilisationen beschränken sich meist auf Waffenstillstände und Kartenaustausch. Die bis zu 8 Computergegner stellen sich allgemein nicht sonderlich clever an, abgesehen von den höheren Schwierigkeitsgraden greifen sie zu gern mal eine übermächtige Armee mit einer einzelnen Einheit an.
Die Grafik des Spiels reißt keine Bäume aus, ist für Runden Strategie aber guter Durchschnitt. Der Sound ist eher unspektakulär passt aber meist ganz gut, die Steuerung ist an einigen Stellen zu umständlich geraten. Den Multiplayer-Modus kann ich nicht empfehlen, im Einzelspieler-Modus braucht man schon gut einen ganzen Nachmittag zu zweit zeiht sich das ganze natürlich unnötig in die Länge.
Fazit:
Zur Zeit das beste aktuelle Rundenstrategiespiel, wer aber etwas für Science Fiction übrig hat und sich nicht von der Grafik abschrecken lässt, sollte lieber zum 2 Jahre älteren (!) Alpha Centauri greifen.
8 Bewertungen, 1 Kommentar
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14.02.2002, 17:33 Uhr von Delfino
Bewertung: sehr hilfreichHabe den ersten Teil gespielt. War ganz gut. Nur etwas langartmig.
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