Death Valley National Park Testbericht
ab 10,19 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
- Preis-Leistungs-Verhältnis:
- Empfehlenswert:
Erfahrungsbericht von rofis
Ist das die Hölle ?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Schon die Anfahrt zum "Tal des Todes" von Las Vegas aus über den Red Rocks Park ist beeindruckend. Der kleine Umweg über die Loop-Road durch den Park mit seinen auffallenden Gesteinsformationen lohnt auf jeden Fall! Danach gibtr es eine ganze Zeit lang nur Wüste, gelegentlich auch mal eine einsame Tankstelle an einer Straßenkreuzung.(Ein kleiner Tipp: noch in Nevada den Tank randvoll machen, einige Meilen hinter der Grenze nach Kalifornien war im Sommer 2000 der Sprit um etwa $0,70 teurer!).
Endlich haben wir den Südeingang des Tales erreicht, vor unseren Augen erstrecken sich Bergzüge und Wüste bis über den Horizontr hinaus.
Der erste markante Punkt, den wir erreichen, ist Badwater, der tiefste Punkt der USA, etwa 90m unter dem Meeresspiegel gelegen. Bei bestimmt fast 50° Celsius im (nicht vorhandenen Schatten) wird jeder Schritt zur Anstrengung. Trotzdem kämpfen wir uns durch die salzige Wüste zu den Pfützen kochend heißen Wassers, in denen es tatsächlich Lebewesen gibt! Was sind wir froh, im Auto eine funktionierende Klimaanlage zu haben...
Weiter gings zum "Devils Golf Course", eine Salzwüste in "the middle of nowhere", zu erreichen über eine "Dirt Road", eine wackelnde Angelegenheit. Aber letztlich ist die sich erstreckende versalzte Wüste den Ausritt doch wert.
Die eigentliche Überraschung bot uns anschließend aber der "Artist Drive", eine Einbahnstraße durch farbenprächtigste Felsformationen, gekrönt durch den "Artist Point", an dem die Natur die Farbenvielfalt auf die Spitze treibt.
Anschließend gings in die "Furnace Creek Ranch", unserer Unterkunft für eine Nacht (ziemlich teuer, aber schöne Zimmer - zumindest die de-luxe-rooms, andere gabs nicht mehr, als ich reserviert habe). Ein kurzer Aufenthalt am und im Pool - es war amüsant anzusehen, wie sich Unvorsichtige am golden in der Sonne glänzenden Türknauf die Finger verbrannten...
Leider war das Wasser wärmer als mancher Vormittagskaffee im Büro. Mit Erfrischung wars also schon mal nichts. Na ja, wir hatten ja noch die Dusche. Dachten wir. Leider war das kalte Wasser auch nicht kühler, dafür war das warme Wasser kochend heiß. Und Eis (zum Kühlen der Getränke) gabs auch keines mehr.
Mittlerweile nahte die Zeit des Sonnenuntergangs - schnell ab zum "Zabriskie Point", einer Stelle mit in meinen Augen wunderschönen Felsformationen - kurz vor Sonnenuntergang ein phantastischer, stimmungsvoller Platz.
Wer morgens schon da ist oder noch etwas mehr Zeit hat, sollte durchaus auch zu "Dantes View" fahren, einem Aussichtspunkt hoch über Badwater, der bei klarer Luft einen interessanten Blick über den südlichen Teil des Todestales bietet - Achtung, mit Caravans ist es schwierig, weil ziemlich steil und eng (Feststellung bei unserem ersten Besuch vor einigen Jahren).
Die Nacht in der Ranch brachte kaum Abkühlung, die Klimaanlage versuchte, ihr bestes zu tun. Es musste reichen.
Am nächsten Morgen Frühstücksbüffet im Restaurant, ausreichend, wenn auch nichts Besonderes für einen Batzen Geld (wegen Befürchtungen in dieser Richtung hatten wir auch schon auf die Einnahme des Abendessens im Restaurant verzichtet) - dann gings weiter Richtung Norden.
An den Sanddünen - auch über eine "Dirt Road zu erreichen" lohnt sich ein Päuschen. Mit etwas Glück (?) bekommt man dort allerlei Getier bis hin zu Klapperschlangen zu sehen.
Wir sind dann weiter zu Scottys Castle im Norden des Parks gefahren. Dort war es dann schon merklich kühler als in der Ranch. Und es waren deutlich weniger Leute da. Zu wenige für eine Führung - schade. Blieb uns nur übrig, das Häuschen von außen zu bestaunen. Den Weg zu Scotty´s Grabmal schien uns auch bei den herrschenden Temperaturen zu anstrengend (vielleicht hatten wir auch einfach keine Lust auf eine Bergtour...).
Einige Meilen weiter überschreiten wir die Grenze des NP, die normale Welt hat uns wieder.
Kurze Zeit später passierten wir ein Schild mit dem Hinweis, dass die Strasse nachts nicht vom Schnee befreit wird. Wer denkt bei über 30° C denn an den Winter ? Aber die Berge, die sich im Hintergrund erheben, verdeutlichen die Notwendigkeit dieses Hinweises zumindest im Winter.
Endlich haben wir den Südeingang des Tales erreicht, vor unseren Augen erstrecken sich Bergzüge und Wüste bis über den Horizontr hinaus.
Der erste markante Punkt, den wir erreichen, ist Badwater, der tiefste Punkt der USA, etwa 90m unter dem Meeresspiegel gelegen. Bei bestimmt fast 50° Celsius im (nicht vorhandenen Schatten) wird jeder Schritt zur Anstrengung. Trotzdem kämpfen wir uns durch die salzige Wüste zu den Pfützen kochend heißen Wassers, in denen es tatsächlich Lebewesen gibt! Was sind wir froh, im Auto eine funktionierende Klimaanlage zu haben...
Weiter gings zum "Devils Golf Course", eine Salzwüste in "the middle of nowhere", zu erreichen über eine "Dirt Road", eine wackelnde Angelegenheit. Aber letztlich ist die sich erstreckende versalzte Wüste den Ausritt doch wert.
Die eigentliche Überraschung bot uns anschließend aber der "Artist Drive", eine Einbahnstraße durch farbenprächtigste Felsformationen, gekrönt durch den "Artist Point", an dem die Natur die Farbenvielfalt auf die Spitze treibt.
Anschließend gings in die "Furnace Creek Ranch", unserer Unterkunft für eine Nacht (ziemlich teuer, aber schöne Zimmer - zumindest die de-luxe-rooms, andere gabs nicht mehr, als ich reserviert habe). Ein kurzer Aufenthalt am und im Pool - es war amüsant anzusehen, wie sich Unvorsichtige am golden in der Sonne glänzenden Türknauf die Finger verbrannten...
Leider war das Wasser wärmer als mancher Vormittagskaffee im Büro. Mit Erfrischung wars also schon mal nichts. Na ja, wir hatten ja noch die Dusche. Dachten wir. Leider war das kalte Wasser auch nicht kühler, dafür war das warme Wasser kochend heiß. Und Eis (zum Kühlen der Getränke) gabs auch keines mehr.
Mittlerweile nahte die Zeit des Sonnenuntergangs - schnell ab zum "Zabriskie Point", einer Stelle mit in meinen Augen wunderschönen Felsformationen - kurz vor Sonnenuntergang ein phantastischer, stimmungsvoller Platz.
Wer morgens schon da ist oder noch etwas mehr Zeit hat, sollte durchaus auch zu "Dantes View" fahren, einem Aussichtspunkt hoch über Badwater, der bei klarer Luft einen interessanten Blick über den südlichen Teil des Todestales bietet - Achtung, mit Caravans ist es schwierig, weil ziemlich steil und eng (Feststellung bei unserem ersten Besuch vor einigen Jahren).
Die Nacht in der Ranch brachte kaum Abkühlung, die Klimaanlage versuchte, ihr bestes zu tun. Es musste reichen.
Am nächsten Morgen Frühstücksbüffet im Restaurant, ausreichend, wenn auch nichts Besonderes für einen Batzen Geld (wegen Befürchtungen in dieser Richtung hatten wir auch schon auf die Einnahme des Abendessens im Restaurant verzichtet) - dann gings weiter Richtung Norden.
An den Sanddünen - auch über eine "Dirt Road zu erreichen" lohnt sich ein Päuschen. Mit etwas Glück (?) bekommt man dort allerlei Getier bis hin zu Klapperschlangen zu sehen.
Wir sind dann weiter zu Scottys Castle im Norden des Parks gefahren. Dort war es dann schon merklich kühler als in der Ranch. Und es waren deutlich weniger Leute da. Zu wenige für eine Führung - schade. Blieb uns nur übrig, das Häuschen von außen zu bestaunen. Den Weg zu Scotty´s Grabmal schien uns auch bei den herrschenden Temperaturen zu anstrengend (vielleicht hatten wir auch einfach keine Lust auf eine Bergtour...).
Einige Meilen weiter überschreiten wir die Grenze des NP, die normale Welt hat uns wieder.
Kurze Zeit später passierten wir ein Schild mit dem Hinweis, dass die Strasse nachts nicht vom Schnee befreit wird. Wer denkt bei über 30° C denn an den Winter ? Aber die Berge, die sich im Hintergrund erheben, verdeutlichen die Notwendigkeit dieses Hinweises zumindest im Winter.
14 Bewertungen, 4 Kommentare
-
08.03.2002, 16:10 Uhr von Radar
Bewertung: sehr hilfreichEs ist die Hölle.
-
02.03.2002, 17:08 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSehr guter Beitrag! HOffe, man liest sich! Kecks
-
02.03.2002, 17:06 Uhr von AliAsAliAs
Bewertung: sehr hilfreichHab auch den Schnee in den Bergen gesehen -- lustig nicht gruß vom alias
-
02.03.2002, 17:04 Uhr von RudiRe
Bewertung: sehr hilfreichSchade, dass Du Scotty's Castle nicht von innen besuchen konntest. Das ist nämlich echt sehenswert. Gruß RudiRe
Bewerten / Kommentar schreiben