Erfahrungsbericht von Goldband
Die Bahn kommt, aber wann ?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Seit einiger Zeit "erfreut" uns die Bahn mit einer Werbung, bei der einen das lachen im Hals stecken bleiben kann.
Für euch , die ihr diese Werbung noch nicht gesehen habt, eine kleine Erläuterung:
Auf einem Bahnsteig gibt es die Ansage, dass der ICE Nach Köln 3 Minuten Verspätung hat. Darauf wird ein Mann wütend und eine Frau bricht in Tränen aus. Danach formiert sich eine Menschenmenge zu einer Protestdemonstration, weil 3 Minuten Verspätung zu viel sind und man von der DB Rechenschaft haben will.
Wenn ich an meine eigenen Erfahrungen mit der DB im Jahr 2000 und 2001 denke, bleibt mir bei dieser Aussage die Spucke weg. Bei 2 Klassenfahrten gab es weder bei der Hinfahrt noch bei der Heimreise einen Zug, der pünktlich sein Ziel auf deutschen Boden erreichte. Während die Züge in Frankreich auf die Minute ankamen und abfuhren.
Das Zugpersonal des ICE, nahm sich unserer Sorgen an und bemühte sich, dass unser Anschlusszug trotz unserer fast 1 stündigen Verspätung auf uns wartete. Auf der Heimfahrt hatten wir dann sogar mehr als 2 Stunden Verspätung, weil wir nicht einmal den Ersatzzug in Leipzig bekamen. Trotz telefonischer Information brachte die DB es nicht fertig, Plätze, die wir ja für den ICE bezahlt hatten, bereitzustellen. So saßen die Kinder verstreut in dem Zug, ohne, dass sie ausreichend beaufsichtigt werden konnten. Als wir die Zugbegleiterin darauf ansprachen, bekamen wir noch patzige Antworten von ihr.
Auch im 2. Jahr hatten wir ähnliche Erlebnisse. Die Verspätung auf der Hinfahrt war allerdings etwas geringer, so dass wir den Zug noch erreichen konnten. Dafür fehlte dann der bestellte Schlafwagen. Auf der Heimfahrt gab es dann ein technisches Problem auf der ICE Strecke, wofür die DB nichts konnte. Allerdings hatte dann der Ersatzzug wieder so viel Verspätung in Leipzig, dass wir dort wieder nicht den versprochenen Anschlusszug erreichten und mit einem Regionalzug heimfahren mussten. Die Eltern, die ihre Kinder abholen wollten, mussten mehr als 2 Stunden warten. Dank der Handys konnten wir einige vorher informieren.
Von Bekannten und anderen Fahrgästen, mit denen man ins Gespräch kam, erfuhren wir, dass das keine Ausnahmen waren, sondern, dass es oft zu solchen Problemen kommt.
... und dann die Werbung: "auch 2002 das pünktlichste Verkehrsmittel sein." Ich würde mich freuen, wenn ich von unserer nächsten Fahrt besseres berichten könnte.
Werbung muss sein, aber nicht so an den Tatsachen vorbei.
Für euch , die ihr diese Werbung noch nicht gesehen habt, eine kleine Erläuterung:
Auf einem Bahnsteig gibt es die Ansage, dass der ICE Nach Köln 3 Minuten Verspätung hat. Darauf wird ein Mann wütend und eine Frau bricht in Tränen aus. Danach formiert sich eine Menschenmenge zu einer Protestdemonstration, weil 3 Minuten Verspätung zu viel sind und man von der DB Rechenschaft haben will.
Wenn ich an meine eigenen Erfahrungen mit der DB im Jahr 2000 und 2001 denke, bleibt mir bei dieser Aussage die Spucke weg. Bei 2 Klassenfahrten gab es weder bei der Hinfahrt noch bei der Heimreise einen Zug, der pünktlich sein Ziel auf deutschen Boden erreichte. Während die Züge in Frankreich auf die Minute ankamen und abfuhren.
Das Zugpersonal des ICE, nahm sich unserer Sorgen an und bemühte sich, dass unser Anschlusszug trotz unserer fast 1 stündigen Verspätung auf uns wartete. Auf der Heimfahrt hatten wir dann sogar mehr als 2 Stunden Verspätung, weil wir nicht einmal den Ersatzzug in Leipzig bekamen. Trotz telefonischer Information brachte die DB es nicht fertig, Plätze, die wir ja für den ICE bezahlt hatten, bereitzustellen. So saßen die Kinder verstreut in dem Zug, ohne, dass sie ausreichend beaufsichtigt werden konnten. Als wir die Zugbegleiterin darauf ansprachen, bekamen wir noch patzige Antworten von ihr.
Auch im 2. Jahr hatten wir ähnliche Erlebnisse. Die Verspätung auf der Hinfahrt war allerdings etwas geringer, so dass wir den Zug noch erreichen konnten. Dafür fehlte dann der bestellte Schlafwagen. Auf der Heimfahrt gab es dann ein technisches Problem auf der ICE Strecke, wofür die DB nichts konnte. Allerdings hatte dann der Ersatzzug wieder so viel Verspätung in Leipzig, dass wir dort wieder nicht den versprochenen Anschlusszug erreichten und mit einem Regionalzug heimfahren mussten. Die Eltern, die ihre Kinder abholen wollten, mussten mehr als 2 Stunden warten. Dank der Handys konnten wir einige vorher informieren.
Von Bekannten und anderen Fahrgästen, mit denen man ins Gespräch kam, erfuhren wir, dass das keine Ausnahmen waren, sondern, dass es oft zu solchen Problemen kommt.
... und dann die Werbung: "auch 2002 das pünktlichste Verkehrsmittel sein." Ich würde mich freuen, wenn ich von unserer nächsten Fahrt besseres berichten könnte.
Werbung muss sein, aber nicht so an den Tatsachen vorbei.
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