Deutsche Telekom (Ausbildung) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Ausbildungsvergütung:
- Sozialleistungen:
- Qualität der Ausbildung:
- Übernahmechancen:
Erfahrungsbericht von Cuchulainn1981
Großartige Ausbildung bei der Deutschen Telekom
Pro:
Azubis werden nicht ausgenutzt, freundliche Ansprechpartner, moderne Geräte, erstklassige Ausbildung, gutes Arbeitsklima
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Am 1. August 2001 begann ich meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei der Deutsche Telekom AG in Saarbrücken. Ich hatte mich ursprünglich als Wirtschaftsinformatiker mit integriertem Studium beworben, denn ich wollte mich so weit wie möglich von der Programmierung fernhalten, doch die Telekom lehnte mich für diesen Beruf ab, machte mir aber gleichzeitig das Angebot, mich als Anwendungsentwickler einzustellen. Selbstverständlich nahm ich diese Angebot mit einem unguten Gefühl an. Ich dachte mir, der Beruf würde mir nicht gefallen. Und außerdem sagte ich mir: Telekom, das kann ja eigentlich nicht viel werden.
Selten hatte ich mich so getäuscht.
Am 1. August sollten alle Azubis in Kirkel erscheinen, wo ein Einführungsseminar stattfand. Ich hatte damit gerechnet, dass die Telekom wie die meisten anderen Firmen, bei denen ich mich beworben hatte, nicht so viele Azubis einstellt und war daher sehr überrascht als ich erfuhr, dass alleine in Saarbrücken / Neustadt 75 Azubis im ersten Lehrjahr eingestellt worden waren. Neben meinem Berufs bildet die Telekom bei uns fünf weitere Berufe aus: Fachinformatiker für Systemintegration, IT-Systemkaufleute, Systemelektroniker, Wirtschaftsinformatiker mit integriertem Studium und Kaufleute für Bürokommunikation.
Das Einführungsseminar ging über drei Tage, an denen wir vom Betrieb sehr gut untergebracht wurden. Für gute Stimmung und gutes Essen war ebenfalls gesorgt. Es gab mehrere Informationsveranstaltungen über die Telekom selbst, über die Gewerkschaft Verdi, über Datenschutz, die Ausbildung, usw. Zusätzlich sollte das Seminar dazu dienen, dass wir unsere neuen Kollegen und die Ausbilder kennen lernten.
Das Seminar ging von Mittwoch bis Freitag. Die Woche danach hatten wir Berufsschule, und dann trafen wir uns das erste Mal vor dem Entwicklungszentrum Süd-West in Saarbrücken.
Das folgende gilt jetzt selbstverständlich nur für die Ausbildung der Anwendungsentwickler in Saarbrücken, aber ich bin überzeugt, dass die Ausbildung woanders ähnlich und genauso gut abläuft.
Allein in meinem Lehrjahr bin ich mit elf anderen Auszubildenden zusammen, insgesamt gibt es von unserem Beruf immer über dreißig Auszubildende in allen drei Ausbildungsjahren und zwei Ausbilder. Man hat also immer einen Ansprechpartner. Die ersten acht Monate hatten wir Grundschulungen. In dieser Zeit hatten wir Schulungen, die teilweise von Azubis in höheren Lehrjahren und teilweise von Angestellten der Tochterfirma T-Systems gehalten wurden. Im Allgemeinen waren es wirklich sehr gute und hochwertige Schulungen, in denen die wichtigsten Themen abgehandelt wurden. Selbstverständlich war es in dieser kurzen Zeit nicht möglich, mehrere Programmiersprachen zu erlernen, aber diese Schulungen sollten auch nur einen Einblick ermöglichen.
Nach den ersten acht Monaten kamen wir in die Projekte, d.h. wir wurden zu T-Systems versetzt und arbeiteten in verschiedenen Projekten mit. Ich zum Beispiel arbeite derzeit hauptsächlich mit den Programmiersprachen Delphi und VBA. In den Projekten dienen die Projektleiter als Ansprechpartner, man kann sich jedoch auch jederzeit an die beiden Ausbilder wenden.
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm. Die Kollegen sind freundlich, man wird wie ein vollwertiger Mitarbeiter behandelt und nicht wie ein dummer Auszubildender wie es in anderen Firmen der Fall sein soll. Jeder Auszubildende bekommt einen Arbeitsplatz und einen Rechner. Wir sitzen meistens mit drei bis fünf Personen in einem Büro, so dass man nur sehr selten alleine ist. Über das telekominterne Intranet ist es jederzeit möglich, Kontakt zu Auszubildenden aus ganz Deutschland aufzunehmen oder Informationsmaterialen zu suchen.
Ganz wichtig ist, dass wir nicht als billige Arbeitskräfte ausgenutzt werden. Auch während unserer Zeit in den Projekten hat die Ausbildung absoluten Vorrang, denn wir sind im Betrieb um ausgebildet zu werden. Für die Berufsschule werden wir komplett freigestellt, wir müssen also danach nicht mehr in den Betrieb kommen, außer wenn wichtige Arbeit im Projekt ansteht, doch das ist nicht die Regel. Vor der Zwischen- und Abschlussprüfung bekommen wir die Möglichkeit zusammen zu lernen, während der Arbeitszeit können wir den Stoff der Berufsschule wiederholen und uns notfalls regelmäßig zusammensetzen und uns diesen gegenseitig erklären.
Es gibt eine Auszubildendenvertretung, die regelmäßige Versammlungen abhält, so dass wir immer über Themen, die uns betreffen, informiert sind. Für diese Versammlungen werden wir ebenfalls von der Arbeit freigestellt.
Präsentationen, die in unserem Beruf ein wichtiger Teil der Abschlussprüfung sind, werden oft geübt. Dabei bekommen wir ein Thema, das wir im Team bearbeiten sollen. Nach einigen Tagen müssen wir es in einer Power-Point-Präsentation vor unseren Ausbildern und den anderen Lehrjahren präsentieren. Am Ende der Präsentation wird diese genau besprochen; die Ausbilder machen uns auf unsere Fehler aufmerksam und geben Verbesserungsvorschläge, es gibt jedoch auch Lob bei guten Leistungen.
Eine Ausbildung bei der Deutschen Telekom kann ich also nur empfehlen. Ich habe auch schon oft gehört, dass andere Firmen gerne Mitarbeiter einstellen, die bei der Telekom ausgebildet wurden, da die Qualität der Ausbildung allgemein bekannt ist. Es werden allerdings auch hohe Anforderungen gestellt, aber gerade das ist einer der Punkte, der die Ausbildung so gut macht.
Wenn ihr noch Fragen zur Ausbildung bei der Telekom habt oder ihr etwas genauer erläutert haben wollt, schreibt mir bitte in einem Kommentar. Ich werde den Bericht dann jederzeit gerne erweitern.
Selten hatte ich mich so getäuscht.
Am 1. August sollten alle Azubis in Kirkel erscheinen, wo ein Einführungsseminar stattfand. Ich hatte damit gerechnet, dass die Telekom wie die meisten anderen Firmen, bei denen ich mich beworben hatte, nicht so viele Azubis einstellt und war daher sehr überrascht als ich erfuhr, dass alleine in Saarbrücken / Neustadt 75 Azubis im ersten Lehrjahr eingestellt worden waren. Neben meinem Berufs bildet die Telekom bei uns fünf weitere Berufe aus: Fachinformatiker für Systemintegration, IT-Systemkaufleute, Systemelektroniker, Wirtschaftsinformatiker mit integriertem Studium und Kaufleute für Bürokommunikation.
Das Einführungsseminar ging über drei Tage, an denen wir vom Betrieb sehr gut untergebracht wurden. Für gute Stimmung und gutes Essen war ebenfalls gesorgt. Es gab mehrere Informationsveranstaltungen über die Telekom selbst, über die Gewerkschaft Verdi, über Datenschutz, die Ausbildung, usw. Zusätzlich sollte das Seminar dazu dienen, dass wir unsere neuen Kollegen und die Ausbilder kennen lernten.
Das Seminar ging von Mittwoch bis Freitag. Die Woche danach hatten wir Berufsschule, und dann trafen wir uns das erste Mal vor dem Entwicklungszentrum Süd-West in Saarbrücken.
Das folgende gilt jetzt selbstverständlich nur für die Ausbildung der Anwendungsentwickler in Saarbrücken, aber ich bin überzeugt, dass die Ausbildung woanders ähnlich und genauso gut abläuft.
Allein in meinem Lehrjahr bin ich mit elf anderen Auszubildenden zusammen, insgesamt gibt es von unserem Beruf immer über dreißig Auszubildende in allen drei Ausbildungsjahren und zwei Ausbilder. Man hat also immer einen Ansprechpartner. Die ersten acht Monate hatten wir Grundschulungen. In dieser Zeit hatten wir Schulungen, die teilweise von Azubis in höheren Lehrjahren und teilweise von Angestellten der Tochterfirma T-Systems gehalten wurden. Im Allgemeinen waren es wirklich sehr gute und hochwertige Schulungen, in denen die wichtigsten Themen abgehandelt wurden. Selbstverständlich war es in dieser kurzen Zeit nicht möglich, mehrere Programmiersprachen zu erlernen, aber diese Schulungen sollten auch nur einen Einblick ermöglichen.
Nach den ersten acht Monaten kamen wir in die Projekte, d.h. wir wurden zu T-Systems versetzt und arbeiteten in verschiedenen Projekten mit. Ich zum Beispiel arbeite derzeit hauptsächlich mit den Programmiersprachen Delphi und VBA. In den Projekten dienen die Projektleiter als Ansprechpartner, man kann sich jedoch auch jederzeit an die beiden Ausbilder wenden.
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm. Die Kollegen sind freundlich, man wird wie ein vollwertiger Mitarbeiter behandelt und nicht wie ein dummer Auszubildender wie es in anderen Firmen der Fall sein soll. Jeder Auszubildende bekommt einen Arbeitsplatz und einen Rechner. Wir sitzen meistens mit drei bis fünf Personen in einem Büro, so dass man nur sehr selten alleine ist. Über das telekominterne Intranet ist es jederzeit möglich, Kontakt zu Auszubildenden aus ganz Deutschland aufzunehmen oder Informationsmaterialen zu suchen.
Ganz wichtig ist, dass wir nicht als billige Arbeitskräfte ausgenutzt werden. Auch während unserer Zeit in den Projekten hat die Ausbildung absoluten Vorrang, denn wir sind im Betrieb um ausgebildet zu werden. Für die Berufsschule werden wir komplett freigestellt, wir müssen also danach nicht mehr in den Betrieb kommen, außer wenn wichtige Arbeit im Projekt ansteht, doch das ist nicht die Regel. Vor der Zwischen- und Abschlussprüfung bekommen wir die Möglichkeit zusammen zu lernen, während der Arbeitszeit können wir den Stoff der Berufsschule wiederholen und uns notfalls regelmäßig zusammensetzen und uns diesen gegenseitig erklären.
Es gibt eine Auszubildendenvertretung, die regelmäßige Versammlungen abhält, so dass wir immer über Themen, die uns betreffen, informiert sind. Für diese Versammlungen werden wir ebenfalls von der Arbeit freigestellt.
Präsentationen, die in unserem Beruf ein wichtiger Teil der Abschlussprüfung sind, werden oft geübt. Dabei bekommen wir ein Thema, das wir im Team bearbeiten sollen. Nach einigen Tagen müssen wir es in einer Power-Point-Präsentation vor unseren Ausbildern und den anderen Lehrjahren präsentieren. Am Ende der Präsentation wird diese genau besprochen; die Ausbilder machen uns auf unsere Fehler aufmerksam und geben Verbesserungsvorschläge, es gibt jedoch auch Lob bei guten Leistungen.
Eine Ausbildung bei der Deutschen Telekom kann ich also nur empfehlen. Ich habe auch schon oft gehört, dass andere Firmen gerne Mitarbeiter einstellen, die bei der Telekom ausgebildet wurden, da die Qualität der Ausbildung allgemein bekannt ist. Es werden allerdings auch hohe Anforderungen gestellt, aber gerade das ist einer der Punkte, der die Ausbildung so gut macht.
Wenn ihr noch Fragen zur Ausbildung bei der Telekom habt oder ihr etwas genauer erläutert haben wollt, schreibt mir bitte in einem Kommentar. Ich werde den Bericht dann jederzeit gerne erweitern.
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