Erfahrungsbericht von forgi
Dopen bis der Arzt kommt!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ben Johnson hats getan, Edgar Davids hats getan und erst vor kurzem hats auch Johann Mühlegg, der Deutsche Langläufer der für Spanien an den Start geht (ging) getan. Sie haben ihre Leistungsfähigkeit durch die Einnahme von unerlaubten Substanzen gesteigert, sprich sie haben gedopt.
In welchen Sportarten wird vorwiegend gedopt?
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Doping hilft vor allem in zwei Bereichen. Muskelaufbau und Ausdauer. Demenstprechend wird in besonders Kraftintensiven Sportarten und bei Bewerben die grösste Audauer verlangen am meisten gedopt. Experten sprechen davon, das beim Bodybuilding an die 100%, beim Fahrradfahren und Ringen je ca. 50% und bei Leichtathleten mindestens 20% aller Wettkämpfer gedopt sind (Quelle Sportbild). Diese Zahlen sind natürlich mit Vorsicht zu geniessen.
Ist Fussball wirklich so sauber wie immer behauptet wird?
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Alle Jahre wieder, sobald irgendwo auf der Welt jemand bekanntes des Dopings überführt wird, geht auch die Diskussion los, ob in den europäischen Top-Fussballligen wie der Serie A in Italien, der Premier League oder der deutschen Bundesliga gedopt wird. Die Antworten auf entsprechende Fragen gleichen sich seit Jahren. Der Standardsatz „Das bringt im Fussball nix“ ist mittlerweile ziemlich ausgelutscht und nicht wirklich glaubwürdig, wenn man weiss, dass nahezu alle Spitzenfussballer das leistungsfördernde Kreatin einnehmen, das erlaubt ist. Insbesondere in der italienischen Liga wird jetzt härter durchgegriffen, was bereits einige gespührt haben, so auch der niederländische Superstar Edgar Davids, der überführt und gesperrt wurde.
Wird auch im Breitensport gedopt?
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Oft wird angenommen, dass nur Spitzensportler sich einen Vorteil durch unerlaubte Mittel zu verschaffen versuchen. Dem ist nicht so. Die von einem teilweise schon krankhaften Ehrgeiz getriebenen Breitensportler schlucken in bestimmten Sportarten und bei bestimmten Anlässen was nur geht. So ist es z.B. ganz normal und legitim im Fitnesstudio, beim Waldlauf oder auch beim Schwimmen vor dem Training Pillen zu nehmen die den stimulierenden Wirkstoff Ephedrin enthalten. Ephedrin kommt immer mehr auf, wird teilweise auch als Partydroge unter dem Namen „Herbal Ecstasy“ verwendet. Nach der Einnahme wird die Lust sich auszupowern sehr stark gesteigert.
Soll Doping legalisiert werden?
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Juan Antonio Samaranch forderte, zu einem Zeitpunkt als er IOC-Präsident war, die totale Freigabe aller Substanzen bei Olympischen Spielen.
Es gibt Argumente dafür und solche die ganz klar dagegen sprechen. Im Sinne der Gesundheit der Sportler und auch der Chancengleichheit für Sportler aus ärmeren Ländern, die sich nicht die teuersten und besten Mittel leisten können, sollte das bestehende Verbot gewisser Mittel sicherlich bestehen bleiben.
Auf der anderen Seite ist jedem realistisch denkenden Menschen bewusst, dass nur ein Bruchteil derjenigen die dopen auch wirklich erwischt werden und so je länger je mehr fast jeder grosse Sportler der seine Erfolge in einer Ausdauerdisziplin feiert unter Verdacht gerät.
Neue Weltrekorde live am Fernseher mitzuerleben ist immer wieder eine schöne Sache. Insbesondere wenn es „Fabelweltrekorde“ sind. Der 100m Rekord von Florence Griffith Joyner zum Beispiel, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch Doping unterstützt wurde, wird wohl noch über Jahrzehnte nicht gebrochen werden. Aber was bringt das der Sportlerin, die unter mysteriösen Umständen zurückgetreten und sehr wahrscheinlich an den Folgen übermässigen Dopings gestorben ist…
Meiner Meinung nach sollte weiterhin versucht werden, Doping so weit als möglich zu verhindern, auch um uns Zuschauern ein echtes Sporterlebnis zu liefern. Ich möchte weiterhin echte Sportler sehen, die durch gutes Training und viel Talent glänzen.
In welchen Sportarten wird vorwiegend gedopt?
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Doping hilft vor allem in zwei Bereichen. Muskelaufbau und Ausdauer. Demenstprechend wird in besonders Kraftintensiven Sportarten und bei Bewerben die grösste Audauer verlangen am meisten gedopt. Experten sprechen davon, das beim Bodybuilding an die 100%, beim Fahrradfahren und Ringen je ca. 50% und bei Leichtathleten mindestens 20% aller Wettkämpfer gedopt sind (Quelle Sportbild). Diese Zahlen sind natürlich mit Vorsicht zu geniessen.
Ist Fussball wirklich so sauber wie immer behauptet wird?
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Alle Jahre wieder, sobald irgendwo auf der Welt jemand bekanntes des Dopings überführt wird, geht auch die Diskussion los, ob in den europäischen Top-Fussballligen wie der Serie A in Italien, der Premier League oder der deutschen Bundesliga gedopt wird. Die Antworten auf entsprechende Fragen gleichen sich seit Jahren. Der Standardsatz „Das bringt im Fussball nix“ ist mittlerweile ziemlich ausgelutscht und nicht wirklich glaubwürdig, wenn man weiss, dass nahezu alle Spitzenfussballer das leistungsfördernde Kreatin einnehmen, das erlaubt ist. Insbesondere in der italienischen Liga wird jetzt härter durchgegriffen, was bereits einige gespührt haben, so auch der niederländische Superstar Edgar Davids, der überführt und gesperrt wurde.
Wird auch im Breitensport gedopt?
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Oft wird angenommen, dass nur Spitzensportler sich einen Vorteil durch unerlaubte Mittel zu verschaffen versuchen. Dem ist nicht so. Die von einem teilweise schon krankhaften Ehrgeiz getriebenen Breitensportler schlucken in bestimmten Sportarten und bei bestimmten Anlässen was nur geht. So ist es z.B. ganz normal und legitim im Fitnesstudio, beim Waldlauf oder auch beim Schwimmen vor dem Training Pillen zu nehmen die den stimulierenden Wirkstoff Ephedrin enthalten. Ephedrin kommt immer mehr auf, wird teilweise auch als Partydroge unter dem Namen „Herbal Ecstasy“ verwendet. Nach der Einnahme wird die Lust sich auszupowern sehr stark gesteigert.
Soll Doping legalisiert werden?
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Juan Antonio Samaranch forderte, zu einem Zeitpunkt als er IOC-Präsident war, die totale Freigabe aller Substanzen bei Olympischen Spielen.
Es gibt Argumente dafür und solche die ganz klar dagegen sprechen. Im Sinne der Gesundheit der Sportler und auch der Chancengleichheit für Sportler aus ärmeren Ländern, die sich nicht die teuersten und besten Mittel leisten können, sollte das bestehende Verbot gewisser Mittel sicherlich bestehen bleiben.
Auf der anderen Seite ist jedem realistisch denkenden Menschen bewusst, dass nur ein Bruchteil derjenigen die dopen auch wirklich erwischt werden und so je länger je mehr fast jeder grosse Sportler der seine Erfolge in einer Ausdauerdisziplin feiert unter Verdacht gerät.
Neue Weltrekorde live am Fernseher mitzuerleben ist immer wieder eine schöne Sache. Insbesondere wenn es „Fabelweltrekorde“ sind. Der 100m Rekord von Florence Griffith Joyner zum Beispiel, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch Doping unterstützt wurde, wird wohl noch über Jahrzehnte nicht gebrochen werden. Aber was bringt das der Sportlerin, die unter mysteriösen Umständen zurückgetreten und sehr wahrscheinlich an den Folgen übermässigen Dopings gestorben ist…
Meiner Meinung nach sollte weiterhin versucht werden, Doping so weit als möglich zu verhindern, auch um uns Zuschauern ein echtes Sporterlebnis zu liefern. Ich möchte weiterhin echte Sportler sehen, die durch gutes Training und viel Talent glänzen.
14 Bewertungen, 1 Kommentar
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27.03.2002, 14:51 Uhr von IvoryB
Bewertung: sehr hilfreichWie immer ... TOP! Ciao, Ivory
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