Ein Herz und eine Seele Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Unterhaltungswert:
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- Spaß:
- Spannung:
- Romantik:
Erfahrungsbericht von Artatius
Ekel Alfred, die dusselige Kuh und die Sozis....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Tetzlaffs: Auf den ersten Blick eine ganz normale, gutbürgerliche deutsche Familie. Aber auch nur auf den ersten Blick. Bis Alfred Tetzlaff den Mund aufmacht.
Die Charaktere: Alfred Tetzlaff (Heinz Schubert) ist ein wenig klein geraten, zeigt aber im Reden seine Größe. Er hält jedes nur mögliche Vorurteil am Leben. Seine Lieblings-Opfer sind dabei die Ossis und alle anderen Ausländer, und vor allem Politiker, insbesondere die Sozialisten. Im Umgang mit seiner Familie stellt sich \"Ekel-Alfred\" als Tyrann dar. Beschimpfungen adressiert an seine Frau, seine Tochter und seinen Schwiegersohn sind an der Tagesordnung.
Else Tetzlaff (Elisabeth Wiedemann, später Helga Feddersen) ist die naive, fürsorgliche Hausfrau, die Alfred gerne als \"dusselige Kuh\" betitelt. So scheint sie auch in gewissen Bereichen nicht unbedingt auf dem Laufenden zu sein und Intelligenz scheint ihr nicht in die Wiege gelegt worden zu sein. Allerdings ist sie äusserst gutmütig, gutgläubig und versucht erst einmal, ganz im Gegensatz zu Alfred, in jedem Menschen das Gute zu sehen.
Rita (Hildegard Krekel), die Tochter der beiden, ist bereits verheiratet, wohnt mit ihrem Mann aber immer noch bei den Eltern. Das Auffälligste an ihr ist sicherlich ihre Aufmachung, die ihrem Vater ein Dorn im Auge ist, da er meint, sie sähe aus, wie eine Schlampe (gelinde augedrückt).
Michi (Diether Krebs, später Klaus Dahlen) ist Ritas Mann, und laut Alfred \"Sozialist\" und \"Anarchist\". Schlimmer noch, er kommt sogar aus der \"Zone\", und hat sich somit immer wieder mit Alfreds Vorurteilen rumzuschlagen. Michi aber ist nicht auf den Mund gefallen, und gibt seinem Schwiegervater ein jedes Mal Kontra.
\"Ein Herz und eine Seele\" ist eine Mischung aus Situationskomik und Kabarett, wobei letzterer Aspekt deutlich Übergewicht hat. Insbesondere politisch aktuelle Themen finden dort immer wieder ihren Platz (also, damals aktuell, sprich in den 70ern). Held der Serie ist unwiderruflich Alfred Tetzlaff, bzw. Heinz Schubert, der die Rolle einzigartig gut spielt. Insbesondere wenn er über Ausländer herzieht, bleibt kein Auge trocken. Dabei bleiben die Aussagen aber insofern \"politisch korrekt\", als daß für den Zuschauer offensichtlich ist, daß es sich bei den Beschimpfungen ausschließlich um Vorurteile handelt, die mit der Realität nichts zu tun haben.
Einziger Kritikpunkt ist die Umbesetzung der Rollen von Else und Michi, denn Helga Feddersen und Klaus Dahlen wissen in diesen Rollen überhaupt nicht zu überzeugen und es erweist sich als anstrengend, wenn nicht gar unmöglich, sich die Folgen mit den beiden Akteuren anzuschauen.
Fazit: Die beste deutsche Comedy-Serie, die es je gab, intelligent und vor allem lustig. Sie verliert nicht einmal daran an Wert, daß sie nun schon fast 30 Jahre alt ist, und das alleine spricht für sich.
Die Charaktere: Alfred Tetzlaff (Heinz Schubert) ist ein wenig klein geraten, zeigt aber im Reden seine Größe. Er hält jedes nur mögliche Vorurteil am Leben. Seine Lieblings-Opfer sind dabei die Ossis und alle anderen Ausländer, und vor allem Politiker, insbesondere die Sozialisten. Im Umgang mit seiner Familie stellt sich \"Ekel-Alfred\" als Tyrann dar. Beschimpfungen adressiert an seine Frau, seine Tochter und seinen Schwiegersohn sind an der Tagesordnung.
Else Tetzlaff (Elisabeth Wiedemann, später Helga Feddersen) ist die naive, fürsorgliche Hausfrau, die Alfred gerne als \"dusselige Kuh\" betitelt. So scheint sie auch in gewissen Bereichen nicht unbedingt auf dem Laufenden zu sein und Intelligenz scheint ihr nicht in die Wiege gelegt worden zu sein. Allerdings ist sie äusserst gutmütig, gutgläubig und versucht erst einmal, ganz im Gegensatz zu Alfred, in jedem Menschen das Gute zu sehen.
Rita (Hildegard Krekel), die Tochter der beiden, ist bereits verheiratet, wohnt mit ihrem Mann aber immer noch bei den Eltern. Das Auffälligste an ihr ist sicherlich ihre Aufmachung, die ihrem Vater ein Dorn im Auge ist, da er meint, sie sähe aus, wie eine Schlampe (gelinde augedrückt).
Michi (Diether Krebs, später Klaus Dahlen) ist Ritas Mann, und laut Alfred \"Sozialist\" und \"Anarchist\". Schlimmer noch, er kommt sogar aus der \"Zone\", und hat sich somit immer wieder mit Alfreds Vorurteilen rumzuschlagen. Michi aber ist nicht auf den Mund gefallen, und gibt seinem Schwiegervater ein jedes Mal Kontra.
\"Ein Herz und eine Seele\" ist eine Mischung aus Situationskomik und Kabarett, wobei letzterer Aspekt deutlich Übergewicht hat. Insbesondere politisch aktuelle Themen finden dort immer wieder ihren Platz (also, damals aktuell, sprich in den 70ern). Held der Serie ist unwiderruflich Alfred Tetzlaff, bzw. Heinz Schubert, der die Rolle einzigartig gut spielt. Insbesondere wenn er über Ausländer herzieht, bleibt kein Auge trocken. Dabei bleiben die Aussagen aber insofern \"politisch korrekt\", als daß für den Zuschauer offensichtlich ist, daß es sich bei den Beschimpfungen ausschließlich um Vorurteile handelt, die mit der Realität nichts zu tun haben.
Einziger Kritikpunkt ist die Umbesetzung der Rollen von Else und Michi, denn Helga Feddersen und Klaus Dahlen wissen in diesen Rollen überhaupt nicht zu überzeugen und es erweist sich als anstrengend, wenn nicht gar unmöglich, sich die Folgen mit den beiden Akteuren anzuschauen.
Fazit: Die beste deutsche Comedy-Serie, die es je gab, intelligent und vor allem lustig. Sie verliert nicht einmal daran an Wert, daß sie nun schon fast 30 Jahre alt ist, und das alleine spricht für sich.
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