Elisabeth (Musical) Testbericht
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Erfahrungsbericht von sloope
Elisabeth – Einmal anschauen reicht nicht ;)
Pro:
Sehr gute Musik, Choreographien, Kostüme, etc.
Kontra:
/
Empfehlung:
Ja
Elisabeth – Einmal anschauen reicht nicht ;)
Elisabeth. Sissi. Sie ist überall bekannt.
Leider wissen die wenigsten richtig über ihr Leben Bescheid. Man lässt sich zu sehr von den Sissi-Filmen mit Romy Schneider beeinflussen: Dort entsteht ein Klischee, welches nicht richtig ist. Um die leider traurige Wahrheit zu zeigen, haben Sylvester Levay und Michael Kunze das Musical „Elisabeth“ geschrieben und 1992 auf die Bühne gebracht.
Von 1992 wurde das Musical bis 1998 durchgehend gespielt (erst mit Pia Douwes in der Titelrolle, dann mit Maya Hakvoort, die die Elisabeth auch heute wieder hier spielt.)
/Inhalt
Es ertönt die Stimme eines Richters, der Luigi Lucheni wie so oft, diese eine Frage stellt: Warum hat er die Kaiserin ermordet?
Lucheni behauptet, sie hätte es so gewollt, weil sie die Geliebte des Todes war.
Er ruft die Zeugen, Elisabeth's Zeitgenossen.
Und der Tod ist mitten unter ihnen und gesteht, Elisabeth geliebt zu haben.
Lucheni gräbt die ganze Geschichte wieder aus:
In Österreich regiert Kaiser Franz Joseph, unterstützt von seiner Mutter. Es läuft die Planung für die Verlobung mit seiner Cousine Helene. Doch beim ersten Treffen entscheidet er sich für deren Schwester Elisabeth. Die beiden sind sofort ineinander verliebt und vergessen momentan die Welt.
Doch die Realität und Schwierigkeit dieser Ehe holt sie schon bei der Hochzeit wieder ein. Und der Tod läutet ironisch lachend die Hochzeitsglocken.
Elisabeth findet bei ihrem Mann wenig bis keine Unterstützung, vor allem nicht gegenüber ihrer Schwiegermutter. Die junge Kaiserin begreift, dass der Tod der einzige ist, der immer für sie da ist.
Elisabeth bewirkt die Versöhnung mit Ungarn und wird gefeiert. Doch dies ist der erste Schritt zum Untergang von Habsburg. Nationalismus, der Tod und die Krönungskutsche.
Die Kaiserin begreift, dass Franz Joseph sie betrogen hat, und durchquert ratlos Europa. Nicht einmal für ihren Sohn Rudolf ist sie erreichbar.
Doch der Tod bringt Rudolf auf gefährliche Gedanken. In diesen schwelgend kommt Rudolf zu seiner Mutter und bittet um Hilfe. Doch sie hört ihm nicht zu. Der letzte Ausweg für Rudolf ist Selbstmord.
Angesichts des Todes von Rudolf, erkennt Elisabeth ihr wahres Leben und sehnt sich nach dem Tod. Doch jetzt will er sie nicht mehr.
Die Kaiserin zieht sich zurück, nach Korfu, wo sie dichtet und schreibt und mit Heinrich Heine "redet".
Doch ein letztes Treffen kommt: Elisabeth trifft ihren Mann auf Cap Martin. Er sehnt sich nach ihr und will, dass sie wieder nach hause kommt. Doch Elisabeth liebt ihn nicht mehr.
Es folgt ein Alptraum, der Untergang des Hauses Habsburg:
Ein Exekutionskommando erschießt Maxmilian von Mexiko.
Charlotte von Mexiko und Maria von Neapel werden in Zwangsjacken gezwungen.
Ludwig II erwürgt Dr. Gudden und ertrinkt.
Rudolf als Kind erschießt seine Katzen.
Der erwachsene Rudolf, erschießt Mary Vetsera und sich selbst.
Sophie, Herzogin von Alencon, verbrennt.
Und Lucheni ist mittendrin. Das Schiff sinkt.
Der Tod wirft Luigi Lucheni die Mordwaffe, eine Feile, zu.
Das Schiff versinkt.
Die Uferpromenade in Genf: Elisabeth und Gräfin Sztáray gehen über den menschenleeren Kai zu Anlegestelle. Lucheni springt und stößt Elisabeth die Feile in die Brust.
Die Kaiserin stürzt. Sie wehrt die Hilfe von der Gräfin ab und setzt ihren Weg zum Schiff fort. Doch sie sackt mit einem Säufzer zusammen. Sie ist unerreichbar für die Gräfin.
Der Tod erscheint, mit seinen Todesengeln, die schon beim Sarg auf die Kaiserin warten. Elisabeth läuft zum Tod, sie ist endlich frei. Die beiden umarmen sich, schließlich küsst der Tod die Kaiserin. Der Todeskuss - Sie ist tot. Und erlöst.
Lucheni ermordet sich, nachdem er erfuhr, lebenslang verurteilt zu sein.
/Fakten
Leading Team: Sylvester Levay (Musik), Michael Kunze (Libretto), Harry Kupfer (Regie)
Die Uraufführung fand am 3. September 1992 im Theater an der Wien statt und lief dort bis 1998.
Es ist mit über sechs Millionen Zuschauern das bisher erfolgsreichste deutschsprachige Musical.
„Elisabeth“ hatte außerhalb von Österreich auch noch großen Erfolg in Japan, Ungarn, Schweden, Holland und Deutschland.
Bekannte Darsteller aus dem Musical sind unter anderem Maya Hakvoort, Uwe Kröger, Pia Douwes, Viktor Gernot und Bruno Grassini.
/Fazit
Ich besuchte das Musical das erste Mal im Jänner 2004. Damals begann meine Musical-Ära: Bis zum heutigen Tag (6.5.05) habe ich das Musical 17 Mal gesehen und habe immer noch nicht genug!
Das Stück ist ein wunderbares Gegenstück zu den Sissi-Filmen: Erst geht es der kleinen Elisabeth noch toll, bis sie an den Wiener Hof kommt und das Zeremoniell erleben muss.
Mich faszinieren am meisten die Choreographie und die Kostüme: Es ist alles wunderbar abgestimmt! (Alle Kostüme haben diese komischen Pflanzenranken an Armen oder Beinen, was die Zusammengehörigkeit darstellt.)
Die Chance das Musical zu sehen hat man zur Zeit in Wien und Stuttgart. (Vielleicht wäre ein Besuch in Wien doch vielleicht besser, da man den Sissi-Flair hier viel besser in der Stadt erkennen kann ;)
Sechs Sterne von mir!
Elisabeth. Sissi. Sie ist überall bekannt.
Leider wissen die wenigsten richtig über ihr Leben Bescheid. Man lässt sich zu sehr von den Sissi-Filmen mit Romy Schneider beeinflussen: Dort entsteht ein Klischee, welches nicht richtig ist. Um die leider traurige Wahrheit zu zeigen, haben Sylvester Levay und Michael Kunze das Musical „Elisabeth“ geschrieben und 1992 auf die Bühne gebracht.
Von 1992 wurde das Musical bis 1998 durchgehend gespielt (erst mit Pia Douwes in der Titelrolle, dann mit Maya Hakvoort, die die Elisabeth auch heute wieder hier spielt.)
/Inhalt
Es ertönt die Stimme eines Richters, der Luigi Lucheni wie so oft, diese eine Frage stellt: Warum hat er die Kaiserin ermordet?
Lucheni behauptet, sie hätte es so gewollt, weil sie die Geliebte des Todes war.
Er ruft die Zeugen, Elisabeth's Zeitgenossen.
Und der Tod ist mitten unter ihnen und gesteht, Elisabeth geliebt zu haben.
Lucheni gräbt die ganze Geschichte wieder aus:
In Österreich regiert Kaiser Franz Joseph, unterstützt von seiner Mutter. Es läuft die Planung für die Verlobung mit seiner Cousine Helene. Doch beim ersten Treffen entscheidet er sich für deren Schwester Elisabeth. Die beiden sind sofort ineinander verliebt und vergessen momentan die Welt.
Doch die Realität und Schwierigkeit dieser Ehe holt sie schon bei der Hochzeit wieder ein. Und der Tod läutet ironisch lachend die Hochzeitsglocken.
Elisabeth findet bei ihrem Mann wenig bis keine Unterstützung, vor allem nicht gegenüber ihrer Schwiegermutter. Die junge Kaiserin begreift, dass der Tod der einzige ist, der immer für sie da ist.
Elisabeth bewirkt die Versöhnung mit Ungarn und wird gefeiert. Doch dies ist der erste Schritt zum Untergang von Habsburg. Nationalismus, der Tod und die Krönungskutsche.
Die Kaiserin begreift, dass Franz Joseph sie betrogen hat, und durchquert ratlos Europa. Nicht einmal für ihren Sohn Rudolf ist sie erreichbar.
Doch der Tod bringt Rudolf auf gefährliche Gedanken. In diesen schwelgend kommt Rudolf zu seiner Mutter und bittet um Hilfe. Doch sie hört ihm nicht zu. Der letzte Ausweg für Rudolf ist Selbstmord.
Angesichts des Todes von Rudolf, erkennt Elisabeth ihr wahres Leben und sehnt sich nach dem Tod. Doch jetzt will er sie nicht mehr.
Die Kaiserin zieht sich zurück, nach Korfu, wo sie dichtet und schreibt und mit Heinrich Heine "redet".
Doch ein letztes Treffen kommt: Elisabeth trifft ihren Mann auf Cap Martin. Er sehnt sich nach ihr und will, dass sie wieder nach hause kommt. Doch Elisabeth liebt ihn nicht mehr.
Es folgt ein Alptraum, der Untergang des Hauses Habsburg:
Ein Exekutionskommando erschießt Maxmilian von Mexiko.
Charlotte von Mexiko und Maria von Neapel werden in Zwangsjacken gezwungen.
Ludwig II erwürgt Dr. Gudden und ertrinkt.
Rudolf als Kind erschießt seine Katzen.
Der erwachsene Rudolf, erschießt Mary Vetsera und sich selbst.
Sophie, Herzogin von Alencon, verbrennt.
Und Lucheni ist mittendrin. Das Schiff sinkt.
Der Tod wirft Luigi Lucheni die Mordwaffe, eine Feile, zu.
Das Schiff versinkt.
Die Uferpromenade in Genf: Elisabeth und Gräfin Sztáray gehen über den menschenleeren Kai zu Anlegestelle. Lucheni springt und stößt Elisabeth die Feile in die Brust.
Die Kaiserin stürzt. Sie wehrt die Hilfe von der Gräfin ab und setzt ihren Weg zum Schiff fort. Doch sie sackt mit einem Säufzer zusammen. Sie ist unerreichbar für die Gräfin.
Der Tod erscheint, mit seinen Todesengeln, die schon beim Sarg auf die Kaiserin warten. Elisabeth läuft zum Tod, sie ist endlich frei. Die beiden umarmen sich, schließlich küsst der Tod die Kaiserin. Der Todeskuss - Sie ist tot. Und erlöst.
Lucheni ermordet sich, nachdem er erfuhr, lebenslang verurteilt zu sein.
/Fakten
Leading Team: Sylvester Levay (Musik), Michael Kunze (Libretto), Harry Kupfer (Regie)
Die Uraufführung fand am 3. September 1992 im Theater an der Wien statt und lief dort bis 1998.
Es ist mit über sechs Millionen Zuschauern das bisher erfolgsreichste deutschsprachige Musical.
„Elisabeth“ hatte außerhalb von Österreich auch noch großen Erfolg in Japan, Ungarn, Schweden, Holland und Deutschland.
Bekannte Darsteller aus dem Musical sind unter anderem Maya Hakvoort, Uwe Kröger, Pia Douwes, Viktor Gernot und Bruno Grassini.
/Fazit
Ich besuchte das Musical das erste Mal im Jänner 2004. Damals begann meine Musical-Ära: Bis zum heutigen Tag (6.5.05) habe ich das Musical 17 Mal gesehen und habe immer noch nicht genug!
Das Stück ist ein wunderbares Gegenstück zu den Sissi-Filmen: Erst geht es der kleinen Elisabeth noch toll, bis sie an den Wiener Hof kommt und das Zeremoniell erleben muss.
Mich faszinieren am meisten die Choreographie und die Kostüme: Es ist alles wunderbar abgestimmt! (Alle Kostüme haben diese komischen Pflanzenranken an Armen oder Beinen, was die Zusammengehörigkeit darstellt.)
Die Chance das Musical zu sehen hat man zur Zeit in Wien und Stuttgart. (Vielleicht wäre ein Besuch in Wien doch vielleicht besser, da man den Sissi-Flair hier viel besser in der Stadt erkennen kann ;)
Sechs Sterne von mir!
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