Fiat Uno Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von Skatibol
Es LÄUFT und LÄUFT
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute schreibe ich mal über mein kleines innig geliebtes (*gg* ja man kann auch Autos lieben ;-)) Auto, einen Fiat Uno 45 Fire Baujahr 1988.
Damals war es Liebe auf den ersten Blick...dieses Auto oder keins dachte ich, als ich ihn das erste Mal auf dem Hof des Fiat Händlers stehen sah. Klein und Schwarz mit einer umklappbaren Rückbank um viele Sachen im "Kofferraum" transportieren zu können, das wollte ich haben, denn als Pferdebesitzerin müssen 2 Sättel, 2 Trensen, Decken, Putzzeug und Pferdefutter untergebracht werden können.
Bei einer Laufleistung von unter 30.000 km und einem Alter von 3 Jahren erschien mir der Preis von 9.000 DM für angebracht und da ich oftmals Entscheidungen aus dem Bauch heraus fälle, wurde dieses Auto vom Fleck weg gekauft.
Nun ein paar Allgemeine Infos zum Auto:
- Unter der Überschrift "Einer für alle" war er in den 80er Jahren einer der populärsten Kleinwagen mit variablem Kofferraum.
- Die von Giorgetto Giugiaro (dem bevorzugten Karosseriedesigner der Fiat Gruppe) gestylte Karosserie ist in einer praktischen Weise eckig, kantig, der Uno wahlweise als Drei- oder Fünftürer erhältlich.
- Im März 1986 kam der Uno 45 Fire (1.0l Hubraum, 32kW/44PS), also mein Auto raus. Damals galt er als schadstoffarm nach Stufe C, heute leider nicht mehr.
- Leergewicht 720 kg
- zulässiges Gesamtgewicht 1200 kg
FIAT bedeutet für viele sicherlich Fehler In Allen Teilen, aber ich kann nur sagen, dass ich mit meinem nie große Probleme hatte. Die meisten Probleme gab es höchstens mit den Vertragswerkstätten die ständig versuchten dem armen weiblichen Wesen (;-)) teuere Reperaturen anzuhängen, so dass ich recht schnell ein wenig über die Anatomie (*gg*) des Wagens lernte und dann auch eine Werkstatt meines Vertrauens fand (allerdings keine Fiat Vertragswerkstatt!).
Dem Uno wird nachgesagt, er hätte Bremsprobleme in allen Altersklassen und Modellen und außerdem oft schadhafte Radaufhängungen. Weder das eine noch das andere trifft auf meinen Wagen zu. Da meine Eltern eine Mercedes E Klasse fahren (die ich natürlich auch ab und zu fahren darf) denke ich, dass ich einen recht guten Vergleich im Punkte Bremsen habe, denn dieser Wagen hat wirklich gute, doch steht ihm mein Kleiner nicht nach. Ganz und gar nicht, zwar hat er kein ABS, doch das stört mich im Grunde weniger, da es halt ein altes Auto ist. Wenn man regelmäßig die Bremsbeläge nachsehen lässt, dann steht einer "guten Bremsung" nichts im Wege denke ich mir. Nun zu den Radaufhängungen, in den 10 Jahren in denen der Wagen mir gehört, habe ich einmal eine Radaufhängung erneuern müssen und das vor 2 Jahren, für mich fällt das wohl eher unter die Kategorie Verschleißteile.
Postitiv ist mir an dem Fiat Uno aufgefallen, dass er bei jedem Wetter immer angesprungen ist, egal ob Schnee oder Regen (naja außer die Batterie war leer ;-)). Auch ist er nur zwei Mal in der Zeit in der ich ihn habe nicht bis nach Hause gekommen. Einmal ging während der Fahrt die Wasserpumpe kaputt und einmal ging Aufgrund eines Defekts an der Masse das Licht nicht mehr an, so dass ich den Wagen abends in der Stadt stehen lassen musste. Allerdings denke ich das diese eine recht gute Quote in 10 Jahren ist. Trotz nicht übermäßig guter Pflege meinerseits ist mein Fiat bisher immer Anstandslos durch den TÜV gekommen und zur Zeit hat er noch ein Jahr Zeit bis zum nächsten TÜV (falls er so alt wird *gg*). Ebenfalls hält sich der Benzinverbrauch trotz seines Alters in Grenzen, normalerweise sind es ca 6 Liter. In einem sehr kalten Winter können es schon mal 7 werden.
Negativ anzumerken ist, dass der Fiat ein kleines Ölkännchen ist... nein es tropft kein Öl auf den Boden, dann müsste ja eine Reperatur durchgeführt werden, aber der Motoraum ist einfach nicht Ölfrei zu bekommen. Am Anfang habe ich dann immer nach der Ventildeckeldichtung und anderen Dichtungen sehen lassen, aber mein Mechaniker meinte ich solle einfach regelmäßig den Ölstand kontrollieren und solange er nicht auf den Boden tropft müsse dort noch nichts repariert werden. Dies sei halt so bei Fiat. Gut dachte ich mir und seither habe ich immer besonders Acht darauf gegeben. Immer wenn ich aus meiner Garage fahre schaue ich noch einmal hinein, bevor ich auf die Strasse hinaussetze, aber nichts. Tatsächlich fällt mir auch kein sonderlich großer Ölverbrauch auf, so dass es wirklich nicht schlimm zu sein scheint.
Im Alter ist der Wagen auch recht klapprig geworden und die Stossdämpfer haben merklich nachgelassen, laut meiner Werkstatt sind sie jedoch noch ok und bevor ich eine große Reperatur an dem Fiat durchführen lasse, kaufe ich mir dann doch lieber einen Neuen :-). Ach ja noch etwas zum Thema Rost, die erste Roststelle hat mein Fiat erst mit 10 Jahren bekommen! Nicht übel finde ich. Jetzt hat er natürlich immer schon mal Probleme mit dem Rost, aber da er nun wirklich mehr oder weniger am Ende seiner Tage ist, ist mir das mehr oder weniger Egal.
Fazit:
Ich denke das ich bei diesem Auto recht viel Glück hatte, denn er war in den letzten 10 Jahren nicht sonderlich Reperaturanfällig (weniger als 500 DM Kosten pro Jahr in den letzten 5 Jahren). Eine meiner Freundinnen hatte mit ihrem Fiat jedoch nicht so viel Glück, er war ständig in Reperatur und sie hat ganz klar gesagt nie mehr einen Fiat.
Im August habe ich dann schweren Herzens meinen Uno gegen einen Punto eingetauscht, das Angebot war einfach zu verlockend.
Damals war es Liebe auf den ersten Blick...dieses Auto oder keins dachte ich, als ich ihn das erste Mal auf dem Hof des Fiat Händlers stehen sah. Klein und Schwarz mit einer umklappbaren Rückbank um viele Sachen im "Kofferraum" transportieren zu können, das wollte ich haben, denn als Pferdebesitzerin müssen 2 Sättel, 2 Trensen, Decken, Putzzeug und Pferdefutter untergebracht werden können.
Bei einer Laufleistung von unter 30.000 km und einem Alter von 3 Jahren erschien mir der Preis von 9.000 DM für angebracht und da ich oftmals Entscheidungen aus dem Bauch heraus fälle, wurde dieses Auto vom Fleck weg gekauft.
Nun ein paar Allgemeine Infos zum Auto:
- Unter der Überschrift "Einer für alle" war er in den 80er Jahren einer der populärsten Kleinwagen mit variablem Kofferraum.
- Die von Giorgetto Giugiaro (dem bevorzugten Karosseriedesigner der Fiat Gruppe) gestylte Karosserie ist in einer praktischen Weise eckig, kantig, der Uno wahlweise als Drei- oder Fünftürer erhältlich.
- Im März 1986 kam der Uno 45 Fire (1.0l Hubraum, 32kW/44PS), also mein Auto raus. Damals galt er als schadstoffarm nach Stufe C, heute leider nicht mehr.
- Leergewicht 720 kg
- zulässiges Gesamtgewicht 1200 kg
FIAT bedeutet für viele sicherlich Fehler In Allen Teilen, aber ich kann nur sagen, dass ich mit meinem nie große Probleme hatte. Die meisten Probleme gab es höchstens mit den Vertragswerkstätten die ständig versuchten dem armen weiblichen Wesen (;-)) teuere Reperaturen anzuhängen, so dass ich recht schnell ein wenig über die Anatomie (*gg*) des Wagens lernte und dann auch eine Werkstatt meines Vertrauens fand (allerdings keine Fiat Vertragswerkstatt!).
Dem Uno wird nachgesagt, er hätte Bremsprobleme in allen Altersklassen und Modellen und außerdem oft schadhafte Radaufhängungen. Weder das eine noch das andere trifft auf meinen Wagen zu. Da meine Eltern eine Mercedes E Klasse fahren (die ich natürlich auch ab und zu fahren darf) denke ich, dass ich einen recht guten Vergleich im Punkte Bremsen habe, denn dieser Wagen hat wirklich gute, doch steht ihm mein Kleiner nicht nach. Ganz und gar nicht, zwar hat er kein ABS, doch das stört mich im Grunde weniger, da es halt ein altes Auto ist. Wenn man regelmäßig die Bremsbeläge nachsehen lässt, dann steht einer "guten Bremsung" nichts im Wege denke ich mir. Nun zu den Radaufhängungen, in den 10 Jahren in denen der Wagen mir gehört, habe ich einmal eine Radaufhängung erneuern müssen und das vor 2 Jahren, für mich fällt das wohl eher unter die Kategorie Verschleißteile.
Postitiv ist mir an dem Fiat Uno aufgefallen, dass er bei jedem Wetter immer angesprungen ist, egal ob Schnee oder Regen (naja außer die Batterie war leer ;-)). Auch ist er nur zwei Mal in der Zeit in der ich ihn habe nicht bis nach Hause gekommen. Einmal ging während der Fahrt die Wasserpumpe kaputt und einmal ging Aufgrund eines Defekts an der Masse das Licht nicht mehr an, so dass ich den Wagen abends in der Stadt stehen lassen musste. Allerdings denke ich das diese eine recht gute Quote in 10 Jahren ist. Trotz nicht übermäßig guter Pflege meinerseits ist mein Fiat bisher immer Anstandslos durch den TÜV gekommen und zur Zeit hat er noch ein Jahr Zeit bis zum nächsten TÜV (falls er so alt wird *gg*). Ebenfalls hält sich der Benzinverbrauch trotz seines Alters in Grenzen, normalerweise sind es ca 6 Liter. In einem sehr kalten Winter können es schon mal 7 werden.
Negativ anzumerken ist, dass der Fiat ein kleines Ölkännchen ist... nein es tropft kein Öl auf den Boden, dann müsste ja eine Reperatur durchgeführt werden, aber der Motoraum ist einfach nicht Ölfrei zu bekommen. Am Anfang habe ich dann immer nach der Ventildeckeldichtung und anderen Dichtungen sehen lassen, aber mein Mechaniker meinte ich solle einfach regelmäßig den Ölstand kontrollieren und solange er nicht auf den Boden tropft müsse dort noch nichts repariert werden. Dies sei halt so bei Fiat. Gut dachte ich mir und seither habe ich immer besonders Acht darauf gegeben. Immer wenn ich aus meiner Garage fahre schaue ich noch einmal hinein, bevor ich auf die Strasse hinaussetze, aber nichts. Tatsächlich fällt mir auch kein sonderlich großer Ölverbrauch auf, so dass es wirklich nicht schlimm zu sein scheint.
Im Alter ist der Wagen auch recht klapprig geworden und die Stossdämpfer haben merklich nachgelassen, laut meiner Werkstatt sind sie jedoch noch ok und bevor ich eine große Reperatur an dem Fiat durchführen lasse, kaufe ich mir dann doch lieber einen Neuen :-). Ach ja noch etwas zum Thema Rost, die erste Roststelle hat mein Fiat erst mit 10 Jahren bekommen! Nicht übel finde ich. Jetzt hat er natürlich immer schon mal Probleme mit dem Rost, aber da er nun wirklich mehr oder weniger am Ende seiner Tage ist, ist mir das mehr oder weniger Egal.
Fazit:
Ich denke das ich bei diesem Auto recht viel Glück hatte, denn er war in den letzten 10 Jahren nicht sonderlich Reperaturanfällig (weniger als 500 DM Kosten pro Jahr in den letzten 5 Jahren). Eine meiner Freundinnen hatte mit ihrem Fiat jedoch nicht so viel Glück, er war ständig in Reperatur und sie hat ganz klar gesagt nie mehr einen Fiat.
Im August habe ich dann schweren Herzens meinen Uno gegen einen Punto eingetauscht, das Angebot war einfach zu verlockend.
11 Bewertungen, 1 Kommentar
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14.04.2002, 00:08 Uhr von last_hope
Bewertung: sehr hilfreichNichts für ungut :-) Gruß der Hope
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