Homo faber (Taschenbuch) / Max Frisch Testbericht
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Erfahrungsbericht von supercutie
Homo faber - Nur ein Schulroman?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Homo faber. Ein Bericht
Inhalt:
1950er Jahre: Auf einer seiner vielen Geschäftsreisen wird der fünfzigjährige Ingenieur Walter Faber (Sam Shepard) nach einem Flugzeugabsturz in der Wüste mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Während die Flugzeiginsassen auf Rettung warten, lernt Faber Herbert Hencke (Dieter Kirchlechner), den Bruder seines ehemaligen Studienfreundes Joachim Henke (August Zimmer) kennen. Schnell beschließt der rationalistische Faber, sich Herbert anzuschließen, der auf dem Weg zu seinem Bruder ist. Unterwegs stellt sich heraus, dass Joachim Fabers ehemalige Freundin Hanna (Barbara Sukowa) geheiratet hat. Als sie auf der Tabakplantage, auf der Joachim arbeitet nach einer beschwerlichen Fahrt durch den Dschungel ankommen, finden sie nur seine leblose Leiche: Joachim hatte sich erhängt.
Walter Faber kehrt nach New York zurück, wo seine Geliebte Ivy ihn erwartet:
„Aus dem Dschungel in die Höhle des Löwen“ denkt sich Faber und ergreift bald darauf die Flucht. Anstatt mit dem Flugzeug nach Europa zu fliegen, reserviert er sich eine Kabine auf dem Schiff, um so schnell wie möglich Abstand zu Ivy zu gewinnen.
Auf dem Schiff lernt er die junge Elisabeth (Julie Delphy) kennen, von der er ganz und gar fasziniert ist. Da er ihren Namen nicht ausstehen kann, nennt er sie nur Sabeth. Vom ersten Tag an erinnert sie ihn an seine Freundin Hanna, die ihn vor langer Zeit verlassen hatte.
Der gefühlskalte Faber unterbricht seine Routine und reist mit Sabeth quer durch Europa. Immer wieder findet er Eigenschaften an ihr, die ihn an Hanna erinnern. Doch wie sooft verdrängt er seine Gefühle und die Gedanken an ihr gemeinsames Kind, welches sie erwartet hatten. Sie einigten sich damals jedoch darauf, dass es das Beste sei, das Kind abzutreiben und nicht zu heiraten, da Faber immer nur von „deinem Kind“ Kind gegenüber Hanna sprach.
Sabeth und Faber werden ein Liebespaar und sind fasziniert von einander.
Faber kann seine Gedanken und Gefühle nicht mehr unterdrücken und erkundigt sich schließlich nach Sabeths Mutter. Es stellt sich heraus, dass seine geliebte Sabeth die Tochter seiner Jugendliebe Hanna ist. Er rechnet und rechnet und kommt letztendlich zu dem Schluss, dass sie nicht das Kind sein konnte, welches sie damals erwarteten. Damals vor zwanzig Jahren…
Als es dann zu einem tragischen Unfall in Griechenland kommt und Sabeth von einer Schlange gebissen wird und über eine Böschung fällt, wird Faber mit Sabeths Mutter, seiner Jugendliebe Hanna, konfrontiert.
Sie gesteht ihm, dass Hanna seine Tochter ist, woraufhin er realisiert, dass er mit seiner Tochter geschlafen hatte.
Kurze Zeit später stirbt Sabeth an den Folgen des Unfalls und Fabers Leben scheint daran zu zerbrechen…
Also wie viele Schüler musste ich dieses Buch für die Schule lesen und war zur Abwechslung mal positiv überrascht. Ich finde das Buch sehr angenehm zu lesen und auch relativ spannend. Wenn man aufmerksam liest, erfäht man sehr viel über die Hauptpersonen des Buches.
Ob Frisch die Absicht hatte dermaßen viel hineinzuinterpretieren wie es gerne die Lehrer tun, ist fragwürdig und die Unterrichtsdiskussionen sind extrem langwierig aber durchaus interessant.
Es werden viele Parallelen zu anderen Büchern und Sagen (zum Beispiel Ödipus) gezogen, was das Ganze noch interessanter macht.
Ich finde man kann das Buch auch durchaus außerhalb der Schule lesen denn es ist ein Stück Geschichte geworden, was immer noch lesenswert ist.
Inhalt:
1950er Jahre: Auf einer seiner vielen Geschäftsreisen wird der fünfzigjährige Ingenieur Walter Faber (Sam Shepard) nach einem Flugzeugabsturz in der Wüste mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Während die Flugzeiginsassen auf Rettung warten, lernt Faber Herbert Hencke (Dieter Kirchlechner), den Bruder seines ehemaligen Studienfreundes Joachim Henke (August Zimmer) kennen. Schnell beschließt der rationalistische Faber, sich Herbert anzuschließen, der auf dem Weg zu seinem Bruder ist. Unterwegs stellt sich heraus, dass Joachim Fabers ehemalige Freundin Hanna (Barbara Sukowa) geheiratet hat. Als sie auf der Tabakplantage, auf der Joachim arbeitet nach einer beschwerlichen Fahrt durch den Dschungel ankommen, finden sie nur seine leblose Leiche: Joachim hatte sich erhängt.
Walter Faber kehrt nach New York zurück, wo seine Geliebte Ivy ihn erwartet:
„Aus dem Dschungel in die Höhle des Löwen“ denkt sich Faber und ergreift bald darauf die Flucht. Anstatt mit dem Flugzeug nach Europa zu fliegen, reserviert er sich eine Kabine auf dem Schiff, um so schnell wie möglich Abstand zu Ivy zu gewinnen.
Auf dem Schiff lernt er die junge Elisabeth (Julie Delphy) kennen, von der er ganz und gar fasziniert ist. Da er ihren Namen nicht ausstehen kann, nennt er sie nur Sabeth. Vom ersten Tag an erinnert sie ihn an seine Freundin Hanna, die ihn vor langer Zeit verlassen hatte.
Der gefühlskalte Faber unterbricht seine Routine und reist mit Sabeth quer durch Europa. Immer wieder findet er Eigenschaften an ihr, die ihn an Hanna erinnern. Doch wie sooft verdrängt er seine Gefühle und die Gedanken an ihr gemeinsames Kind, welches sie erwartet hatten. Sie einigten sich damals jedoch darauf, dass es das Beste sei, das Kind abzutreiben und nicht zu heiraten, da Faber immer nur von „deinem Kind“ Kind gegenüber Hanna sprach.
Sabeth und Faber werden ein Liebespaar und sind fasziniert von einander.
Faber kann seine Gedanken und Gefühle nicht mehr unterdrücken und erkundigt sich schließlich nach Sabeths Mutter. Es stellt sich heraus, dass seine geliebte Sabeth die Tochter seiner Jugendliebe Hanna ist. Er rechnet und rechnet und kommt letztendlich zu dem Schluss, dass sie nicht das Kind sein konnte, welches sie damals erwarteten. Damals vor zwanzig Jahren…
Als es dann zu einem tragischen Unfall in Griechenland kommt und Sabeth von einer Schlange gebissen wird und über eine Böschung fällt, wird Faber mit Sabeths Mutter, seiner Jugendliebe Hanna, konfrontiert.
Sie gesteht ihm, dass Hanna seine Tochter ist, woraufhin er realisiert, dass er mit seiner Tochter geschlafen hatte.
Kurze Zeit später stirbt Sabeth an den Folgen des Unfalls und Fabers Leben scheint daran zu zerbrechen…
Also wie viele Schüler musste ich dieses Buch für die Schule lesen und war zur Abwechslung mal positiv überrascht. Ich finde das Buch sehr angenehm zu lesen und auch relativ spannend. Wenn man aufmerksam liest, erfäht man sehr viel über die Hauptpersonen des Buches.
Ob Frisch die Absicht hatte dermaßen viel hineinzuinterpretieren wie es gerne die Lehrer tun, ist fragwürdig und die Unterrichtsdiskussionen sind extrem langwierig aber durchaus interessant.
Es werden viele Parallelen zu anderen Büchern und Sagen (zum Beispiel Ödipus) gezogen, was das Ganze noch interessanter macht.
Ich finde man kann das Buch auch durchaus außerhalb der Schule lesen denn es ist ein Stück Geschichte geworden, was immer noch lesenswert ist.
19 Bewertungen, 6 Kommentare
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09.09.2012, 21:21 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Edith und Claus
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01.02.2008, 13:50 Uhr von panico
Bewertung: sehr hilfreichlg panico :-)
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29.01.2008, 23:40 Uhr von bigmama
Bewertung: sehr hilfreichLG Anett
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29.01.2008, 00:13 Uhr von Striker1981
Bewertung: sehr hilfreichSH ..mfg STRIKER
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28.01.2008, 22:53 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. petra
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28.01.2008, 21:53 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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