Gartenpflege & Naturschutz im Garten Testbericht

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Erfahrungsbericht von delphine0077

Es geht auch ohne Chemie

Pro:

Der Garten sieht so ganz bunt aus u die Pflanzen werden geschützt.

Kontra:

Ist vielleicht nix für unsere akoraten Gartenfreunde,da im Beet ja zwei verschiedene Pflanzen sind.

Empfehlung:

Ja

Düfte gehören zur Überlebensstrategie der Pflanzen: Sie locken einerseits die für sie wichtigen Bestäuberinsekten an, teilen Feinden aber auch mit, daß sie hier nur etwas ziemlich Übelschmeckendes oder sogar Ungenießbares vor sich haben.
Durch seinen herben Duft wird zum Beispiel Lavendel vor Blattlausbefall geschützt.
Diese Schutzwirkung kann man sich zunutze machen, indem man Lavendel etwa zu Rosen pflanzt.
Weitere bekannte starke Partner:
Majoran und Lavendel vertreiben Ameisen, vor allem bei Rosen.
Meerrettich wirkt gegen den Kartoffelkäfer.
Auf Baumscheiben gepflanzt, lindert er die Monilia-Spitzendürre bei Kirschen sowie die Kräuselkrankheit beim Pfirsich.
Wermut hält Säulenrost von Johannisbeeren fern.
Bohnenkraut zwischen die Bohnen gesät schützt vor der Schwarzen Bohnenlaus.
Knoblauch und Zwiebeln wirken gegen die Grauschimmelkrankheit bei Erdbeeren.
Möhren und Lauch halten Schmetterlinge davon ab, ihre Eier auf Weißkohl abzulegen.
Die Zwiebel schützt Möhren vor Befall mit Möhrenfliegen und Wurzelläusen.
Die Blüten der Würzkräuter Borretsch, Thymian, Salbei und Ysop wirken abschreckend auf Schadinsekten, sind aber gleichzeitig eine gute Bienenweide.
Diese Wechselbeziehungen der Pflanzen sind noch relativ wenig erforscht.
Deshalb experimentiert doch einfach mal!
Pflanzenduft kann man auch ganz gezielt im Haus einsetzen.
Walnuß- oder Tomatenblätter in einer Vase z.B. sollen Fliegen und Stechmücken fernhalten.
Am bekanntesten sind Lavendelsäckchen im Wäscheschrank; sie riechen gut und wirken gegen Motten.

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