Fach Geschichte Testbericht

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Erfahrungsbericht von Tinitus

Ureinwohner Nordamerikas

5
  • Schwierigkeitsgrad der Ausbildung:  leicht
  • Arbeitsaufwand:  sehr niedrig
  • Prüfungsanforderungen:  gering

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Heute möchte ich euch etwas über die Ureinwohner Nordamerikas berichten: (1.Die Besiedlung des Amerikanischen Doppelkontinents, 2. Die Indianerstämme Nordamerikas, 3. Die Lebensgewohnheiten der Indianer, 4. Die Behausung der Indianer, 5. Das Gesellschaftliche Zusammenleben, 6. Der Glaube der Indianer, 7.Der Medizinman, 8. Die Namensgebung bei den Indianern, 9. Die Zeichensprache der Indianer, 10. Das Zusammenleben der Stämme und Völker) !!!

Die Ureinwohner Nordamerikas:

Christoph Kolumbus suchte einen Seeweg nach Indien und entdeckte dabei 1492 Amerika; daher nannte man die Ureinwohner Nordamerikas Indianer.
Es gab auf dem Doppelkontinent 1500-2000 verschiedene Indianersprachen. Von Alaska bis hinunter nach Feuerland war Amerika von den unterschiedlichsten Völkern und Stämmen besiedelt.

1. Die Besiedlung des amerikanischen Doppelkontinents:

Nach allem, was die Forscher bis heute wissen, kamen die Vorfahren der Indianer vo etwa 20 000 bis 40 000 Jahren von Asien nach Alaska. Von dort auf verteilten sie sich über den gesamten amerikanischen Doppelkontinent. Nicht die Weißen haben also die neue Welt entdeckt, sondern die Indianer. Auf der Jagd nach Mammuts und anderen Tieren zogen sie über die Beringstraße, wo damals noch eine Landbrücke zwischen Asien und Nordamerika bestand. Sie kamen aus einem Gebiet im Nordosten Asiens.

Über die Jahrtausende entwickelten sich die Urindianer auf dem Amerikanischen Kontinent in so viele Richtungen, dass heute ihre Unterschiede fast größer sind als ihre Ähnlichkeiten.

2. Die Indianerstämme Nordamerikas:

Beispielhaft werden einige Indianerstämme aus dem mittleren Westen genauer beschrieben. Zu ihnen gehörten die Apachen, Kiowa, Shoshonen und Cheyenne.
Sie waren spezialisiert auf Bisonjagd. Das war nicht einfach, da sie zu Fuß jagen mussten, denn sie kannten noch keine Pferde, diese wurden erst durch die Europäer eingeführt.
Um ohne Pferde die Bisons erlegen zu können, trieben sie ganze Herden über Felsabhänge, wo sich die Tiere zu Tode stürzten. Sie waren nicht sehr mobil und mussten alle Lasten selbst tragen, da sie das Rad noch nicht kannten.

3. Die Lebensgewohnheiten der Indianer:

Von rund 8000 Jahren gab es bei den Indianern schon den Ackerbau. Die Archäologen fanden heraus, dass früher schon Gemüse wie Mais, Bohnen, Chili, Tomaten, Kürbisse und Kartoffeln als wichtige Nutzpflanzen der Indianer dienten. Doch es gab bei den Indianern auch schon frühzeitig das Tausch- und Handelsgeschäft. So tauschten sie z.b. Wolldecken gegen Tonwaren oder Büffelfleisch gegen Felle.

Die Arbeit auf dem Acker erledigten meist die Frauen und älteren Kinder. Die Männer waren Krieger und Jäger; die Hausarbeit lag unter ihrer Würde.

Büffelfleisch war die Hauptspeise der Indianer. Ganze Büffelherden wurden erlegt. Der Büffel lieferte den Indianern nicht nur Fleisch, sondern auch Leder für ihre Kleidung und Behausungen, oder auch Sehnen, Knochen und Horn, für Werkzeuge und Waffen. Ehe die Weißen in die Prärie kamen, gab es etwa sechzig (60) Millionen Büffel (Bisons).

nicht alle Ureinwohner Amerikas ernährten sich von der Jagd auf Büffel. Die Stämme, an der Pazifikküste trieben Fischfang (Lachse). Der Lachs war aber nicht die größte Beute der Indianer aus dem Wasser. Forscher fanden Beweise dafür, dass schon vor 3500 Jahren mit der Harpune Jagd auf Wale gemacht wurde.

Jeder Indianerstamm hatte seine eigenen Fischfangmethoden:

- Ein Indianerstamm baute z.B. einen Staudamm und legte einen künstlichen Teich an. Dann trieben sie die Fische zusammen und
fingen sie mit Netzen.
- Ein anderer Stamm fing die Fische mit der Hand, andere Stämme wiederum, befestigten einen Wurm am Angelhacken, warfen die
Schnur mit dem Köter ins Wasser und warteten bis ein Fisch anbiß.

4. Die Behausung:

Die Behausung der Indianer waren meist Zelte und Hütten. Sie wurden aus Tierfellen gemacht. Anfangs waren es Hütten, die sie aus Fellen, Baumrinde, Ästen, Stämmen und anderen Gegenständen, die sie in ihrer Gegend entdeckt hatten, herstellten. Später wurden dann diese Hütten zu Zelten und Wohnungen ausgebaut.
Jeder Stamm hatte meist eine andere Behausung wie z.B.:

- Tipi, bei den Prärieindianern,
- Wigwams bei den Algonkinstämmen,
- Langhäuser bei den Irokesen,
- Pfahlbauten bei den Seminolen,
- Hogan bei den Navaho- Indianern.


5. Das Gesellschaftliche Zusammenleben:

Die Indianer lebten in Großfamilien die \"Clan\" genannt wurden. Jeder Clan hatte ein besonderes Zeichen, meistens ein Tier. Im Clan wohnten, die Großeltern, ihre Töchter, deren Männer und die Enkelkinder zusammen.
Das Zusammenleben erfolgte nach festgelegten Regeln. Jeder Stamm hatte einen Häuptling und alle Stammesmitglieder hatten bestimmte Aufgaben. So gab es z.B. Jäger, Sammler und den Medizinmann.

Aus diesen dörflichen Gemeinschaften entwickelte sich eine hierarchisch (Rangordnung) aufgebaute Gesellschaft, mit verschiedenen sozialen Gruppen:
z.B. Arbieter, Landbesitzer, Krieger, Häuptlinge und Medizinmännern. Der König hatte Gouverneure (Landsfürsten), die bestimmte Distrikte (Gebiete) verwalteten. Zu jdem Distrikt gehörten viele geschlossene Doftgemeinschaften. Es gab hunderte davon, denen jeweils ein Häuptling vorstand.

6. Der Glaube der Indianer:

die einzelnen Stämme vererten bestimmte Geister, die die Menschen beeinflussen und nannten diese z.B.
- Apachen - Manitu
- Krähenindianer - Maxpe
- Hidatsa - Xupa
- Dakota - Wakan

Die Indianer waren Polytheisten, sie glaubten an viel Götter.

Die wichtigste religiöse Zeremonie (förmliche Handlung) bei den Sioux- Indianern war und ist der Sonnentanz, wenn er auch heute nicht mehr in seiner ursprünglichen grausamen Form ausgeübt werden darf. Aufgehängt an einem Pfahl erleidet der oberste kultische Tänzer - der sich übrings freiwillig gemeldet hat - unvorstellbare Schmerzen. Dadurch verfällt er in eine Art Trance (Dämmerzustand) und kann so den Kontakt zum großen Geist herstellen.

7. Der Medizinmann:

Der Medizinmann unterscheidet sich schon durch seine Kleidung und seinem Schmuck von seinen Stammesbrüdern. Er trägt ein besonders auffallendes Kostüm:
Die Haube (der Kopf) besteht meist aus einem Tierkopf. zu siner Ausrüstung gehören neben dem Zauberstab auch ausgestopfte Tiere, Bärentatzen, Trommeln, Rasseln, Flöten und andere Zaubermittel.
Der Medizinmann hat den Stamm vor Schaden zu bewahren und muss als Wettermacher und Wahrsager auftreten. Nach Meinungen der Prärieindianer besitzt er eine besondere Zauberkraft.

8. Die Namensgebung bei den Indianern in Nordamerika:

In den meisten Indianerstämmen haben die Indianer 2 Namen:
Einen, den sie bei ihrer Geburt erhalten, und einen, den sie als Erwachsener erworben haben.

Kinder erhielten ihren Namen von ihren Eltern oder von einem Paten, der das Kind mit einem ehrenvollen Namen aus seiner eigenen Vergangenheit auszeichenen wollte. Auch wurde manchmal mit dem namen ein besonderes körperliches Merkmal des Kindes ausgedrückt.

Erwachsene nannten sich nach einer besonderen Tat oder einem besonderen Ereignis in ihrem Leben. Auch Charaktereigenschaften führten zur Namensgebung. z.B. Adler-Gänger bedeutet: er geht so leise, wie ein Adler fliegt.

9. Die Zeichensprache der Indianer:

Die Indianer besaßen verschiedene Sprachen. Jeder Stamm sprache eine andere Sprache. Deshalb konnten die Indianer sich auch nur durch Zeichensprache verständigen.
Diese Zeichensprache kann als hochentwickelte Sprach in der ganzen Welt angesehen werden. Durch die Zeichensprache war es möglich, dass sich die Indianer perfekt miteinander unterhalten konnten. Sie bestand aus Gesten (Verhalten, Benehmen), die man fast ausschließlich mit Finger, - Händen - und Armstellung darstellte.

10. Das Zusammenleben der Stämme und Völker:

Völker und Stämme blickten mißtrauisch über die Grenzen ihres Gebietes und sobald ein Nachbar die geringsten Anzeichen von Schwächen erkennen ließ, fielen sie über ihn her. Somit hat sich ein verklärtes Bild der Indianer eingeprägt:
Der Indianer als Mensch ohne private Gebietsanspräche, überall zu hause; ein Mensch, der seine Welt mit allen anderen teilt.

Die Wirklichkeit sah anders aus.
Nachbarstämme lagen die meiste Zeit im Streit über Jagdgründe und Anbauflächen und wann, wer, wohin ziehen durfte. Gebietsansprüche wurden in dem riesigen, dünnbesiedelten Land geradezu kleinlich behandelt und verteidigt. in Ontario z.B. wurden Missionare im frühen 18. Jahrhundert Zeuge, wie Gebeitsverletzungen auf grausame Weise verfolgt wurden. ein Irokese fischte im Ontaro-See in einem Gebiet, dass die benachbarten Huronen für sich reklamiert (in Anspruch genommen) hatten.
Der Wilderer wurde gefangen, ins nächste Huronenlager geschleppt und dort von der ganzen Doftgemeinschaft in 24 Stunden grausam zu Tode gemartert. Selbst die Kinder ließ man daran teilnehmen, un ihnen vorzuführen, was ihnen von den Nachbarn drohte, wenn sie selbst erwischt würden.


Danke für Lesung und evlt. Bewertung meines verfassten Berichtes
liebe grüße
Tini(tus)

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