Gyro Twister.de Testbericht

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ab 9,47
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Erfahrungsbericht von desertrose

C'mon let's twist again!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich hatte ja nun schon viel über diese kleinen Bällchen namens Gyrotwister gehört, doch ich konnte mir bei bestem Willen einfach nicht vorstellen, was so toll daran sein könnte. Doch letztens hat meine Cousine so ein Ding zum Geburtstag geschenkt bekommen, und da ging’s natürlich Reih um und jeder versuchte, das Ding in Gang zu bekommen. Und seit dem hat auch mich das Gyrotwister-Fieber gepackt.

Einen Gyrotwister kann man unter www.gyrotwister.de bestellen. Es gibt die Dinger in 6 verschiedenen Farbkombinationen: grün/gelb, blau/gelb, orange/gelb, grün/schwarz, blau/schwarz und orange/schwarz. Inzwischen sind aber schon alle grünen ausverkauft. Bestellt man sich einen Gyrotwister, so kostet dieser 19,94 €. Je mehr Gyrotwister man bestellt, desto billiger werden sie auch. So kosten vier zum Beispiel nur noch 17,38 € pro Stück und bei einer Bestellung von 30 Gyrotwistern bezahlt man sogar nur noch 13,80 €. Aber mal ehrlich, wer kauft schon so viele?

Bestellt man sich einen oder mehrere Gyrotwister online, so muss man keine zusätzlichen Versandkosten bezahlen. Das finde ich sehr gut, da man in Geschäften so weit ich weiß wenn überhaupt nur Nachbauten findet. Da fragt man sich eigentlich, warum man sich nicht den Gyrotwister hat patentieren lassen.

Die Lieferung geht sehr schnell von statten. Auf der Seite heißt es, wenn man bis 17:00 Uhr bestellt, geht die Lieferung noch am selben Tag raus. Das dürfte ja bedeuten, dass der Twister schon nach einem Tag ankommt. Ich habe meinen an einem Sonntagabend bestellt und habe ihn schon am Dienstag bekommen. Es ging also wirklich schnell. Was ich auch sehr gut fand, ist dass man eine Rechnung bekommt und diese dann per Überweisung begleichen kann. Auch wenn ich weiß, dass Internetshopping inzwischen extrem sicher ist, bin ich doch immer noch sehr skeptisch was das angeht und freue mich doch immer wieder über solche Möglichkeiten.

So, nun aber zum eigentlichen Gyrotwister. Der Gyrotwister besteht aus einer Kugel, die sich um zwei Achsen drehen kann und einer Art Plastikhülle drum herum, die gleichzeitig als Aufhängung für die Achsen dient. Diese Hülle hat auf einer Seite eine Öffnung, damit man den Twister auch anbekommt. Wenn ihr euch das jetzt nicht vorstellen könnt, dann schaut euch einfach das Bild oben an. Außerdem ist noch quer um den Twister eine Gummischicht mit der Aufschrift „Gyrotwister – Das Trainingsgerät das süchtig macht“. Die Gummischicht dient dazu, dass einem der Twister nicht so schnell aus der Hand rutscht. Früher war an dessen Stelle ein Plastikring (zumindest noch bei dem Twister von meiner Cousine). Den fand ich allerdings nicht so gut, weil einem dann nach einiger Zeit der kleine Finger wehtat, mit dem man seitlich immer gegen die Kante dieses Ringes gedrückt hat. Die neue Version mit der Gummischicht liegt nun viel besser in der Hand.

Man hat nun drei verschiedene Möglichkeiten den Gyrotwister in Gang zu bekommen. Die erste und auch einfachste ist, das mitgelieferte Bändchen zu benutzen. Das Band sieht eigentlich aus wie ein sehr kurzer, roter Schnürsenkel. An beiden Enden befinden sich diese Plastikverstärkungen, die man auch am Ende jedes Schnürsenkels findet. Nun steckt man ein Ende in das kleine Loch in der Kugel des Twisters und wickelt das Band entlang der Einkerbung um die Kugel. Wenn man nur noch ein kleines Stückchen Band übrig hat, nimmt man den Gyrotwister fest in die Hand und zieht relativ kräftig an dem Band. Auf diese Weise gibt man der Kugel einen kräftigen Schups und sie beginnt sich zu drehen. Nun liegt es an einem selbst, ob die Kugel sich weiterdreht oder wieder stehen bleibt. Durch richtiges Drehen des Handgelenks kann man dem Twister nun nämlich zusätzlichen Schwung geben und ihn so weiter antreiben. Dies ist anfangs aber gar nicht so einfach und es dauert ein Weilchen, bis man den Dreh raus hat. Man sollte dabei darauf achten, dass man wirklich das Handgelenk dreht und nicht den ganzen Arm. Dreht man nämlich den Arm funktioniert es nicht.

Die Sache mit dem Band kann allerdings auch schief gehen, wie ich feststellen musste. Ich wickelte das Band ein, zog daran und was passierte? Anstatt dass sich irgendetwas bewegte, hatte sich das Band um die Achse gewickelt und man bekam es nur noch heraus, indem man eins der Plastikenden abschnitt. Na ja, es sind ja zwei Bänder dabei und eigentlich braucht man auch nur ein verstärktes Ende. Um mein neues kleines Trainingsgerät aber nicht gleich wieder kaputt zu machen hatte ich nun einen Ansporn es auch mal ohne das Band zu versuchen.

Wie vorhin schon erwähnt ist das Bändchen nämlich nicht die einzige Möglichkeit den Gyrotwister in Gang zu kriegen. In der Beschreibung steht, man solle den Twister auf das Ende der Handfläche setzten und die Handfläche dann mit einem Ruck über die Kugel ziehen und somit dem Twister einen Schups geben. Das habe ich dann auch ausprobiert und bin anfangs regelrecht verzweifelt. Ich habe ihn so einfach nicht anbekommen. Aber wenn ich irgendetwas nicht hinkriege, kann ich einfach nicht aufhören, bis es endlich klappt. Und irgendwann, nach vielen Versuchen klappte es schließlich. Dies sollte man aber erst ausprobieren, wenn man den dreh mit dem Faden schon raus hat, da man hier schon ziemlich viel Gefühl für das Gerät entwickelt haben muss.

Die dritte und für mich immer noch unmögliche Möglichkeit den Gyrotwister anzubekommen, ist ihn einfach nur mit dem Daumen der Hand, in der man ihn hat, anzuschupsen. Doch das kriege ich einfach nicht hin.

Je schneller man den Gyrotwister nun dreht, desto schwerer wird er auch durch die Kreiselkraft, die durch die Drehung entsteht. So ist er im Ruhezustand nur etwas schwerer als 200g (sagt zumindest der Hersteller). Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 10000 Umdrehungen pro Minute kann man angeblich sogar 15 kg erreichen. Das kann ich nicht so genau einschätzen und ich weiß ja auch nicht wie viele Umdrehungen ich schaffe. Aber wenn man ihn schnell dreht, ist das schon ganz schön schwer. Als Konzentrationsübung soll man ihn so langsam wie möglich rotieren lassen. Das ist gar nicht mal so einfach und man braucht sehr viel Gefühl dafür ihn super langsam zu drehen, damit er dann nicht ausgeht.

Ich finde, dass es wirklich Spaß macht, den Gyrotwister zu benutzen. Doch man sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass es sich hierbei in erster Linie um ein Trainingsgerät handelt. Und wie es bei allen Trainingsgeräten ist, sollte man es auf keinen Fall übertreiben. Mir ist es so ergangen, dass ich am ersten Tag so viel getwistet habe, dass mir danach noch ein paar Tage lang meine Handgelenke weh getan haben – zwar nicht stark, aber immerhin ein Anzeichen dafür, dass ich es übertrieben habe. Mit dem Gyrotwister trainiert man seine Handgelenke, Unterarme und angeblich auch seine Oberarme. Ob ich wirklich meine Oberarme trainiere, kann ich nicht sagen. Davon merke ich eigentlich nichts.

Noch eine Warnung: Versucht den Twister nicht mit der Handfläche anzuhalten, wenn er richtig schnell läuft. Ich habe mir damit die Haut verbrannt. War nicht gerade angenehm. Außerdem sollte man damit nicht unbedingt in die Nähe von langen Haaren kommen. Die könnten sich darin dann sicher verfangen. Das ist mir zwar nicht passiert, aber ich könnte es mir durchaus vorstellen.

Nun was halte ich von dem Gyrotwister? Mir macht es sehr viel Spaß, dieses Gerät zu benutzen, doch ich kann ihn nicht ernsthaft als Trainingsgerät ansehen. Für mich ist es eher ein nettes Spielzeug und ich denke, dass man sich den Twister nicht unbedingt kaufen sollte, wenn man wirklich ein Trainingsgerät sucht. Zunächst einmal übertreibt man es hier viel zu schnell mit dem Training und das kann wahrscheinlich eher schaden als dass es einem gut tut. Aber trotzdem ist der Gyrotwister wirklich „ein Trainingsgerät, das süchtig macht“. Ob ich nun daran denke, dass es ein Trainingsgerät ist oder nicht, die Handgelenke und Unterarme werden beansprucht und somit auch trainiert. Außerdem macht es wirklich süchtig. Anfangs ist es natürlich erst einmal ein riesiger Ansporn, das Teil überhaupt in Gang kriegen zu wollen. Dabei kann ich nur sagen: nicht so schnell aufgeben. Irgendwann funktioniert es. Aber auch später macht es noch Spaß. Allerdings gibt es auch viele, die wirklich Probleme damit haben, das Ding anzutreiben und dann überhaupt keinen Spaß daran haben. Deshalb würde ich empfehlen, es erst einmal bei einem Freund oder so auszuprobieren, bevor man sich einen bestellt.

27 Bewertungen, 9 Kommentare

  • Zuckermaus29

    19.05.2006, 22:27 Uhr von Zuckermaus29
    Bewertung: sehr hilfreich

    "sh" von mir für Dich :o) Viele Grüße Jeanny

  • iii

    16.05.2006, 17:03 Uhr von iii
    Bewertung: sehr hilfreich

    +++ sehr hilfreich +++

  • Sayenna

    15.05.2006, 10:56 Uhr von Sayenna
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh…...‹(•¿•)›…..LG Ela

  • Power_Surfer

    13.05.2006, 14:31 Uhr von Power_Surfer
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich... lg patrick

  • Estha

    11.05.2006, 14:42 Uhr von Estha
    Bewertung: sehr hilfreich

    toller bericht --- sh --- :-) ... lg susi

  • 2Bee

    11.05.2006, 13:55 Uhr von 2Bee
    Bewertung: sehr hilfreich

    wow von 175 gästen bewertet! super Bericht ! Hier ist dein <b>>(((((((°></b> Gruß Tim

  • blackangel63

    11.05.2006, 10:38 Uhr von blackangel63
    Bewertung: sehr hilfreich

    ..(* " "*)...(* " "*).. <br/>.( ='o'= ).( ='o'= ). <br/>- (,,)-(,,) - (,,)-(,,)-...LG Anja :-)

  • KevinAlan

    18.04.2002, 19:49 Uhr von KevinAlan
    Bewertung: sehr hilfreich

    Etwas teuer aber macht echt Spass mit ihnen zu trainieren. Dein Bericht gefällt mir echt gut. Wer Lust hat kann ruhig mal bei meinen Berichten vorbei schauen. Ich würde mich freuen.

  • ritasport

    12.04.2002, 19:19 Uhr von ritasport
    Bewertung: sehr hilfreich

    auch hier wieder sehr nützlich! Grüße von Katharina