Gyrotwister XBeam Hand- und Armmuskulaturtrainer Testbericht

Gyrotwister-xbeam-hand-und-armmuskulaturtrainer
ab 14,09
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Summe aller Bewertungen
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Funktionalität:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von hagenow

Let's do the twist

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nach langer Zeit des „Nichtstuns“ habe ich mich entschlossen, auch etwas für die persönliche Fitness zu tun. Gerade bei einem Beruf, der die Arbeit mit einem Computer erfordert, wünscht man sich zwischendurch oder abends einen entsprechenden Ausgleich.
Aufgefallen ist mir der Gyrotwister durch Anzeigen in Zeitschriften. „Vorsicht: Suchtgefahr!“ stand da geschrieben. Daraufhin wurde ich neugierig und habe mir das Teil für 13 EUR von Reichelt schicken lassen.

Der Gyrotwister funktioniert ohne Batterien nur mit der reinen Muskelkraft. Bei über 10.000 Umdrehungen pro Minute werden Kreiselkräfte bis zu 15 kg erreicht. Trainiert werden die Oberarme, die Unterarme und die Schulter sowie die Greifkraft und die Koordinationsfähigkeit werden gefördert. Besonders geeignet ist er für Computeranwender, Musiker, Radfahrer, Motorradfahrer und Sportler.
Folgende Farbkombinationen sind erhältlich: grün/gelb, blau/gelb, orange/gelb, grün/schwarz, blau/schwarz und orange/schwarz.

Verpackt in einer kleinen Schachtel, traf der Gyrotwister bei mir ein. Geliefert wurden neben der ca. 6 cm großen Kugel eine Bedienungsanleitung, eine kleine CD-ROM, sowie 2 rote Bänder. „Dann kann das Trainieren losgehen“, dachte ich mir. Also kurz die Bedienungsanleitung durchgelesen und los. Das rote Band muss in ein kleines Loch in der inneren Kugel gesteckt und dann durch Drehen aufgewickelt werden. Durch ruckartiges Herausziehen des Bandes und anschließenden Drehbewegungen soll der Gyrotwister in Schwung gebracht werden. Das hört sich einfach an, ist aber äußerst kompliziert. Natürlich bekommt man das Band schnell herausgezogen, aber ohne Übung hat man einfach den nötigen Dreh nicht heraus, um das Teil zum Rotieren zu bekommen. Es ist schon deprimierend, wenn der Twister immer wieder krepiert. Wie sicher viele andere Anfänger auch, habe ich zuerst immer geschüttelt, anstatt durch sachtes Drehen des Handgelenkes die Energie zu spüren und zu steigern. Dennoch, nach etlichen Versuchen hat es dann immer öfters funktioniert und nun bekomme ich eigentlich jedes Mal einen Start hin.
Es macht einfach Spaß, wenn man merkt wie die Kugel immer schneller und aus einem leichten Rauschen ein lautes Surren wird. Man merkt, wie der Twister an spürbarem Gewicht zunimmt und die Muskeln in den Armen beansprucht werden.

Auf der beiliegenden CD-ROM und in der Bedienungsanleitung sind verschiedene Übungen beschrieben, wie man den Twister effektiv einsetzen kann. Ich trainiere meistens so, indem ich den Arm anhebe (Schulter und Oberarm bilden mit dem Unterarm einen rechten Winkel) und dann das Handgelenk rotieren lasse. Das geht natürlich an die Kondition, so dass ich dann nach einiger Zeit den anderen Arm nehme usw. Das mache ich 2x am Tag für 5 bis 10 Minuten.
Natürlich kann man nach kurzer Zeit keine durchtrainierten Arme bekommen, aber nach und nach wachsen die Muckis.

Auf der CD-ROM befindet sich weiterhin spezielle Software für den PC. Falls der mit einer Soundkarte und Mikrofon ausgestattet ist, kann man mit dem Drehzahlmesser die Drehzahl und den Kraftindex ermitteln lassen. Leider habe ich die 10.000er-Marke noch nicht geschafft, aber das kann noch kommen. Auch kann das Training per Programm unterstützt werden.

Abschließend kann ich jedem Hobby-Fitness-Begeisterten die Nutzung des Gyrotwisters nur empfehlen. Aber vorsicht: Suchtgefahr!

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