Gyrotwister XBeam Hand- und Armmuskulaturtrainer Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Handhabung & Komfort:
- Funktionalität:
- Qualität & Verarbeitung:
Erfahrungsbericht von xenophobe
Macht definitiv süchtig
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Montag, 03.09.2001
Während eines beschwerlichen Arbeitstages laufe ich am Büro eines Kollegen vorbei und
vernehme merkwürdige Geräusche.
Ein lautes Sirren dringt in mein Ohr und treibt mir den Schweiss auf die Stirn... da ist wohl eine Festplatte am Ableben.
Beherzt betrete ich sein Büro und muss feststellen, dass das Geräusch nicht aus seinem PC, sondern aus seiner rechten Hand bzw. einer kleinen Kugel in seiner rechten Hand kommt.
Verwundert über die komischen Verrenkungen, die er mit dieser Kugel anstellt frage ich ihn, ob er sich nicht wohl fühlt und was er mit dem Ding in seiner rechten Hand anstellt.
Eine Minute später war ich selbst im Begriff die merkwürdigsten Verrenkungen mit meinem rechten Arm zu vollführen.
Das war mein erster Kontakt mit einem Gyrotwister.
Vier Stunden später, ich hatte mir inzwischen einen Eigenen gekauft ging es zu Hause weiter.
Mittwoch, 05.09.2001
Unser Azubi hat jetzt auch einen Gyrotwister, sogar mit Drehzahlmesser. Jetzt startet ein Kontest nach dem anderen.
Donnerstag, 06.09.2001
Heute hat mein Gyrotwister Pause, denn ich habe Muskelkater.
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Was ist ein Gyrotwister?
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Ähnliche und fast baugleiche Geräte gibt es auch unter diversen anderen Namen, wie Gyro Twister, Roller Ball, usw. In meinem Bericht beziehe ich mich jedoch auf den Gyrotwister, der das Original darstellt. Dieser ist besonders gut ausgewuchtet und erreicht dadurch höhere Drehzahlen als die Konkurrenz. Ausserdem gibt es nur für den Gyrotwister einen Drehzahlmesser.
Der Gyrotwister ist eine Kunststoffkugel, die im inneren einen Rotor besitzt, der durch
kreisende Bewegungen in Schwung versetzt wird, dabei entwickelt eine 200 Gramm schwere
Schwungmasse recht erhebliche Kräfte. Durch diese Kräfte und die kreisenden Bewegungen, die man mit Fingern, Handgelenk, Arm und Schulter ausübt, beansprucht man diverse Muskeln, die im Büroalltag eher verkümmern.
Wer denkt, dass die ganze Sache pillepalle ist, der wird bei folgenden Eckdaten staunen:
Gewicht: ca. 260g
Durchmesser: 7,1 cm
Drehzahl des Rotors: bis zu 14000 U/min
Kraftentwicklung bei 14000 U/min: 160 N(16 kg)
Maximalgeschwindigkeit des Rotors: ca. 100 km/h
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Wie funktioniert der Gyrotwister?
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Der Gyrotwister funktioniert ohne Batterie, das heisst er muss vom Benutzer durch reine Muskelkraft auf Trab gebracht werden. Wenn man den Gyrotwister mit der Startschnur startet, dann aber nichts tut oder die falsche Bewegung ausführt, dann bleibt der Gyrotwister bald stehen.
Im inneren des Gerätes befindet sich ein ca. 200g schwerer Rotor, das Herzstück des Gyrotwister (Gyroskop).
Wird der Rotor in Drehung versetzt, entsteht ein Drehimpuls um die Achse. Wie sich so ein Drehimpuls auswirkt, kennt man vom Fahrrad her. Setzt man sich auf ein stehendes Rad, so fällt man um. Je schneller man aber fährt, desto stabiler wird es. Für die Lenkbewegung muss deshalb mit zunehmender Geschwindigkeit mehr Kraft aufgewendet werden.
Genauso baut der Rotor im innerern des Gyrotwister eine Stabilität auf, die durch das Trägheitsmoment sowie durch die Rotationsgeschwindigkeit verursacht wird.
Der Benutzer versucht nun den Rotor und somit die Rotationsachse seitlich zu kippen und übt ein Drehmoment auf den Rotor aus. Der Kreisel reagiert darauf mit einer Gegenbewegung, er möchte sich wieder aufrichten. Diese Kraft nennt man Präzession. Diese Gegenkraft ist stärker als man vermuten möchte. Das Prinzip der Präzession dürfte jedem bekannt sein, der schon einmal einen Autoifen auf der Strasse gerollt hat. Dieser läuft zuerst geradeaus, kippt dann rechts oder links weg und richtet sich dann gleich wieder auf, um noch einige Umdrehungen weiterzutaumeln.
Im Gegensatz zum Autoreifen befindet sich der Rotor jedoch in einer kreisförmigen Führung.
Er kann sich deshalb nicht vollständig aufrichten, die Präzession wird von der Führung kanalisiert. Der einzige Ausweg für den Rotor ist es somit, innerhalb der Führung wegzurollen und dabei seine Geschwindigkeit zu erhöhen.
Inzwischen hat der Benutzer das Gehäuse schon wieder um eine viertel Umdrehung gekippt und der Rotor präzessiert weiter. Dieser Vorgang setzt sich ständig fort. Die Energie, die der Benutzer dabei aufwendet wird in zunehmende Drehzahlen des Rotors umgesetzt. Sobald der Benutzer seine Bewegung einstellt, wird die gespeicherte Energie durch Reibung aufgezehrt.
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Wozu einen Gyrotwister ?
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Der Gyrotwister ist ein "Trainingsgerät" um die Kraft von Fingern, Handgelenk, Armen und Schultern zu stärken und zu trainieren. Des weiteren kann man
den Gyrotwister verwenden um sich für Sportarten wie Tennis, Bowling, Golf,
Basketball, Tischtennis, Handball, Badminton, Rudern und Klettern zu konditionieren.
Wessen körperliche Hauptaufgabe am Tag einzig darin besteht Maus und Keyboard zu stemmen, der kann mit dem Gyrotwister degenerativen Krankheiten an Sehnen und Muskulatur vorbeugen.
Ausserdem kann man den Powerball auch hervorragend als Funartikel verwenden. Zusammen mit dem, nur für den Gyrotwister erhältlichen Drehzahlmesser kann man seine Leistung mit der von Freunden und Kollegen vergleichen.
Dadurch, dass der Gyrotwister recht klein ist, kann man mit ihm an fast jedem Ort trainieren, was unser Azubi recht eindrucksvoll in der S-Bahn demonstriert.
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Wo kriegt man das Teil her?
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Den Gyrotwister bekommt man in so ziemlich jeder Sportabteilung im Kaufhaus, bei Karstadt Sport und im Internet.
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Fazit
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Der Power Ball ist ein kleiner und leichter Begleiter, der einfach Spass macht.
Und wenn man dabei ein bischen was für seine Muskeln tut kann das ja nicht verkehrt sein.
Wichtig ist, bei der Benutzung des Power Ball darauf zu achten, auch mal den anderen Arm zu maltretieren, da man sonst das Gefühl hat schief zu werden.
Auch einen Negativpunkt möchte ich nicht verschweigen:
Die relativ hohe Geräuschentwicklung im Drehzahlbereich ab 9000 U/min.
Ich finde Ihn toll und werde gleich wieder eine Runde drehen.
Man liest sich,
xenophobe
Während eines beschwerlichen Arbeitstages laufe ich am Büro eines Kollegen vorbei und
vernehme merkwürdige Geräusche.
Ein lautes Sirren dringt in mein Ohr und treibt mir den Schweiss auf die Stirn... da ist wohl eine Festplatte am Ableben.
Beherzt betrete ich sein Büro und muss feststellen, dass das Geräusch nicht aus seinem PC, sondern aus seiner rechten Hand bzw. einer kleinen Kugel in seiner rechten Hand kommt.
Verwundert über die komischen Verrenkungen, die er mit dieser Kugel anstellt frage ich ihn, ob er sich nicht wohl fühlt und was er mit dem Ding in seiner rechten Hand anstellt.
Eine Minute später war ich selbst im Begriff die merkwürdigsten Verrenkungen mit meinem rechten Arm zu vollführen.
Das war mein erster Kontakt mit einem Gyrotwister.
Vier Stunden später, ich hatte mir inzwischen einen Eigenen gekauft ging es zu Hause weiter.
Mittwoch, 05.09.2001
Unser Azubi hat jetzt auch einen Gyrotwister, sogar mit Drehzahlmesser. Jetzt startet ein Kontest nach dem anderen.
Donnerstag, 06.09.2001
Heute hat mein Gyrotwister Pause, denn ich habe Muskelkater.
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Was ist ein Gyrotwister?
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Ähnliche und fast baugleiche Geräte gibt es auch unter diversen anderen Namen, wie Gyro Twister, Roller Ball, usw. In meinem Bericht beziehe ich mich jedoch auf den Gyrotwister, der das Original darstellt. Dieser ist besonders gut ausgewuchtet und erreicht dadurch höhere Drehzahlen als die Konkurrenz. Ausserdem gibt es nur für den Gyrotwister einen Drehzahlmesser.
Der Gyrotwister ist eine Kunststoffkugel, die im inneren einen Rotor besitzt, der durch
kreisende Bewegungen in Schwung versetzt wird, dabei entwickelt eine 200 Gramm schwere
Schwungmasse recht erhebliche Kräfte. Durch diese Kräfte und die kreisenden Bewegungen, die man mit Fingern, Handgelenk, Arm und Schulter ausübt, beansprucht man diverse Muskeln, die im Büroalltag eher verkümmern.
Wer denkt, dass die ganze Sache pillepalle ist, der wird bei folgenden Eckdaten staunen:
Gewicht: ca. 260g
Durchmesser: 7,1 cm
Drehzahl des Rotors: bis zu 14000 U/min
Kraftentwicklung bei 14000 U/min: 160 N(16 kg)
Maximalgeschwindigkeit des Rotors: ca. 100 km/h
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Wie funktioniert der Gyrotwister?
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Der Gyrotwister funktioniert ohne Batterie, das heisst er muss vom Benutzer durch reine Muskelkraft auf Trab gebracht werden. Wenn man den Gyrotwister mit der Startschnur startet, dann aber nichts tut oder die falsche Bewegung ausführt, dann bleibt der Gyrotwister bald stehen.
Im inneren des Gerätes befindet sich ein ca. 200g schwerer Rotor, das Herzstück des Gyrotwister (Gyroskop).
Wird der Rotor in Drehung versetzt, entsteht ein Drehimpuls um die Achse. Wie sich so ein Drehimpuls auswirkt, kennt man vom Fahrrad her. Setzt man sich auf ein stehendes Rad, so fällt man um. Je schneller man aber fährt, desto stabiler wird es. Für die Lenkbewegung muss deshalb mit zunehmender Geschwindigkeit mehr Kraft aufgewendet werden.
Genauso baut der Rotor im innerern des Gyrotwister eine Stabilität auf, die durch das Trägheitsmoment sowie durch die Rotationsgeschwindigkeit verursacht wird.
Der Benutzer versucht nun den Rotor und somit die Rotationsachse seitlich zu kippen und übt ein Drehmoment auf den Rotor aus. Der Kreisel reagiert darauf mit einer Gegenbewegung, er möchte sich wieder aufrichten. Diese Kraft nennt man Präzession. Diese Gegenkraft ist stärker als man vermuten möchte. Das Prinzip der Präzession dürfte jedem bekannt sein, der schon einmal einen Autoifen auf der Strasse gerollt hat. Dieser läuft zuerst geradeaus, kippt dann rechts oder links weg und richtet sich dann gleich wieder auf, um noch einige Umdrehungen weiterzutaumeln.
Im Gegensatz zum Autoreifen befindet sich der Rotor jedoch in einer kreisförmigen Führung.
Er kann sich deshalb nicht vollständig aufrichten, die Präzession wird von der Führung kanalisiert. Der einzige Ausweg für den Rotor ist es somit, innerhalb der Führung wegzurollen und dabei seine Geschwindigkeit zu erhöhen.
Inzwischen hat der Benutzer das Gehäuse schon wieder um eine viertel Umdrehung gekippt und der Rotor präzessiert weiter. Dieser Vorgang setzt sich ständig fort. Die Energie, die der Benutzer dabei aufwendet wird in zunehmende Drehzahlen des Rotors umgesetzt. Sobald der Benutzer seine Bewegung einstellt, wird die gespeicherte Energie durch Reibung aufgezehrt.
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Wozu einen Gyrotwister ?
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Der Gyrotwister ist ein "Trainingsgerät" um die Kraft von Fingern, Handgelenk, Armen und Schultern zu stärken und zu trainieren. Des weiteren kann man
den Gyrotwister verwenden um sich für Sportarten wie Tennis, Bowling, Golf,
Basketball, Tischtennis, Handball, Badminton, Rudern und Klettern zu konditionieren.
Wessen körperliche Hauptaufgabe am Tag einzig darin besteht Maus und Keyboard zu stemmen, der kann mit dem Gyrotwister degenerativen Krankheiten an Sehnen und Muskulatur vorbeugen.
Ausserdem kann man den Powerball auch hervorragend als Funartikel verwenden. Zusammen mit dem, nur für den Gyrotwister erhältlichen Drehzahlmesser kann man seine Leistung mit der von Freunden und Kollegen vergleichen.
Dadurch, dass der Gyrotwister recht klein ist, kann man mit ihm an fast jedem Ort trainieren, was unser Azubi recht eindrucksvoll in der S-Bahn demonstriert.
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Wo kriegt man das Teil her?
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Den Gyrotwister bekommt man in so ziemlich jeder Sportabteilung im Kaufhaus, bei Karstadt Sport und im Internet.
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Fazit
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Der Power Ball ist ein kleiner und leichter Begleiter, der einfach Spass macht.
Und wenn man dabei ein bischen was für seine Muskeln tut kann das ja nicht verkehrt sein.
Wichtig ist, bei der Benutzung des Power Ball darauf zu achten, auch mal den anderen Arm zu maltretieren, da man sonst das Gefühl hat schief zu werden.
Auch einen Negativpunkt möchte ich nicht verschweigen:
Die relativ hohe Geräuschentwicklung im Drehzahlbereich ab 9000 U/min.
Ich finde Ihn toll und werde gleich wieder eine Runde drehen.
Man liest sich,
xenophobe
14 Bewertungen, 1 Kommentar
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28.03.2002, 14:10 Uhr von hamse
Bewertung: sehr hilfreichIst das tatsächlich ein medizinisches Hilfsmittel??? Gruß hamse
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