Hengstenberg Roressa Apfelrotkohl Testbericht

Hengstenberg-roressa-apfelrotkohl
ab 11,70
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Rena50

Blaukraut oder Rotkohl - Hauptsache es schmeckt!

Pro:

schmeckt gut, schnell zubereitet

Kontra:

es könnten noch ein paar Apfelstückchen enthalten sein

Empfehlung:

Ja

Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid. Bei diesem alten sehr bekannten Zungenbrecher hat sich der Dichter wohl an Schönes erinnern wollen. Denn Blaukraut gehört schon seit alters her zu den leckersten Köstlichkeiten und wurde bestimmt schon auf mancher Hochzeit serviert und so hat auch dieser Zungenbrecher einen Sinn, obwohl er erst so sinnlos erscheint. Wie komme ich aber nun von Blaukraut zu Rotkohl. Da gibt es eine einfache Erklärung. Blaukraut wird auch Blaukohl, Rotkraut oder Rotkohl genannt, je nachdem in welcher Gegend man lebt. Kohl soll übrigens sehr gesund sein, da er gegen Krebs wirken soll, so habe ich es jedenfalls in einem Fachbuch gelesen.

Will man den Rotkohl frisch zubereiten, so hat man doch einige Arbeit, das fängt schon mit dem Schneiden und Hobeln an. Außerdem kann man ihn nicht so lange lagern, vor allem dann wenn man keinen kühlen Keller besitzt. Da kommt es gerade recht, dass man leckeren Rotkohl auch als Konserve kaufen kann. So bietet die Firma Hengstenberg neben vielen anderen Produkten auch den Rotessa Apfelrotkohl an, über den mein Bericht handelt.

PRODUKT:

Bei dem Hengstenberg Rotessa Apfelrotkohl handelt es sich um die o.g. Kohlart verfeinert mit Apfelstückchen, Apfelsaft und Apfelessig, die man hier schon fertig zubereitet kaufen kann. Rotessa Apfelrotkohl muss also nur noch erhitzt werden und ist dann verzehrfertig, was ja viel Arbeit einspart.

INHALTSSTOFFE:

Rotkohl, Apfelsaft 9 %, Zucker, Branntweinessig, Apfelessig, Apfelstückchen 1 %, Salz und natürliche Aromen

NÄHRWERTE:

Brennwert 213 kj / 50 kcal
Eiweiß 1,1 g
Kohlenhydrate 11,4 g
Fett unter 0,1 g

VERPACKUNG UND VERPACKUNGSGRÖSSEN:

Dieser Rotkohl ist in Gläsern abgefüllt und mit einem lilafarbenen Aludeckel verschlossen. Das Etikett ist so angebracht, dass es wie ein Siegel zusätzlich das Glas verschließt. Auf ihm ist groß in gelber Schrift Apfelrotkohl zu lesen.

Es gibt zwei Verpackungsgrößen:
720 ml, das entspricht 5 Portionen
370 ml, das entspricht 2-3 Portionen

PREIS:

Hier kann ich leider nur den Preis für die größere Verpackungseinheit angeben, da ich nur diese kaufe, schließlich habe ich eine größere Familie. Der Preis beträgt meist zwischen 0,89 und 0,99 €.

HERSTELLER:

Diese Konserve wird bei der bekannten Firma Hengstenberg, die mittlerweilen schon ihr 125-jähriges Jubiläum feiern konnte, zubereitet und abgefüllt.

Postanschrift:
Hengstenberg GmbH & Co. KG
Mettinger Str. 109
D-73728 Esslingen

Internet:
www.hengstenberg.de

MEINE ERFAHRUNGEN:

Schon von außen sieht man durch das helle Glas den kräftig violettfarbenen Rotkohl, der in Streifen geschnitten ist. Wie öffnet man nun den Aludeckel? Meist geht dies ganz gut, wenn man dem Glas zunächst einen Schlag auf den Boden verpasst. Dann kann man den Schraubdeckel gut aufdrehen oder hält das Glas mit dem Deckelrand kurz unter fließendes heißes Wasser. Wenn man den Deckel abgenommen hat, strömt schon ein guter leicht säuerlicher Geruch nach dem Rotkohl aus dem Glas.

Nun kann man den Rotkohl auf zweierlei Art erwärmen. Entweder gibt man etwas Wasser in einen Kochtopf und dann das Rotkohl hinzu und erwärmt ihn bei mittlerer Hitze unter mehrmaligem Umrühren oder man gibt ihn in eine Mikrowellenschüssel, legt den Deckel auf und erwärmt ihn bei 600 Watt 3 Minuten. Einmal sollte man zwischendurch umrühren. Man sollte darauf aufpassen, dass er nicht zu lange erhitzt wird, denn sonst bleibt er nicht so schön bissfest.

Nach der Zubereitung muss selbstverständlich gekostet werden. Da schneidet dieser Rotkohl bei mir gut ab, denn einerseits hat er einen sehr guten Geschmack. Der Kohlgeschmack kommt gut zur Geltung, er ist weder zu streng noch zu sauer. Nur leider könnten noch ein wenig mehr Apfelstückchen enthalten sein.

Der Rotkohl passt sehr gut zu Braten, egal ob von Rind, Schwein oder Wild. Er passt auch sehr gut zur groben hausmacher Bratwurst, die zumindest in hessischen Landen sehr geliebt wird.

TIPPS:

Jetzt sollt ihr von mir auch noch ein paar Tipps zur Verfeinerung bzw. anderweitigen Verwendung erfahren.

Ich selbst würze den Rotkohl immer noch ein wenig nach. Zunächst schwitze ich eine kleingeschnittene Zwiebel in wenig Fett ein wenig an und gebe dann etwas Wasser hinzu. Jetzt gebe ich ein Lorbeerblatt hinzu, das man allerdings vor dem Servieren wieder herausnehmen sollte, und auch einige Nelken. Das gibt dem Rotkohl einen wirklich ausgezeichneten Geschmack. Viele mögen den Rotkohl auch mit Schmalz zubereitet. Meines Erachtens nimmt dies dem Rotkohl aber den ureigenen Geschmack ein wenig fort und deshalb verwende ich es nicht.

Als weitere Variation eignet sich dieser Rotkohl auch als Salat. Dazu gibt man je nach Geschmack noch ein wenig Essig und Öl hinzu und einen kleinen in Würfel geschnittenen Apfel. So passt dieser Rotkohl auch gut zu Schnitzel oder Kotelett und durch den Apfel hat man auch gleich noch ein paar Vitamine.

FAZIT:

Für mich ist dieser Rotessa Apfelrotkohl wirklich eine Alternative zu frisch zubereitetem Rotkohl, da er Arbeit spart und lecker im Geschmack ist. Den Namen Apfelrotkohl trägt er trotz der wenigen Apfelstückchen zurecht, denn wenn man den Apfelsaft und die Apfelstückchen vom Gewichtsanteil her sieht, so sind es immerhin 10 %. Als Konserve habe ich noch keinen besseren gefunden. Aber da gehen die Geschmäcker wohl auch etwas auseinander. Den Preis finde ich angemessen. Ich kann ihn euch deshalb empfehlen.

Ich bedanke mich für euer Interesse und wünsche euch guten Appetit bei dem Probieren.
Rena50

32 Bewertungen