Die Elfen (Taschenbuch) / Bernhard Hennen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2004
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Erfahrungsbericht von DarkBeauty
Dreiecksbeziehungen in der Elfenwelt
Pro:
umfangreiche Story, nahezu alle Fantasy Elemente vorhanden
Kontra:
Beziehungen unter Charakteren schwer nachvollziehbar, zu schnelles Erzähltempo
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser!
Nach einigen Beauty - Berichten soll es heute wieder mal um eins meiner drei lieblings Themen gehen. Bücher nämlich. Allerdings geht es heute nicht um ein Stephen King Buch sondern um \"Die Elfen\" von Bernhard Hennen.
|| Der Autor ||
wurde 1966 geboren. Er ist einer der erfolgreichsten deutschen Fantasy-Autoren.
Während des Studiums nahm er als Archäologe an verschiedenen Ausgrabungen Teil. Später arbeitete er als Radiomoderator und bereiste als Journalist den Orient und Mittelamerika.
Während der Recherchen zu seinen Büchern erlernte er die Kunst des mittelalterlichen Schwertkampfes und trat als Stuntman auf Mittelaltermärkten auf.
Seine phantastischen und historischen Romane wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem \"Die Könige der ersten Nacht\".
Mit seinem aktuellen Roman \"Die Elfen\" stürmt er derzeit die Bestsellerlisten.
Quelle: www.gezeitenwelt.de
|| Story ||
Das Buch beginnt damit, dass Mandred, Jarl von Firnstayn, mit einigen seiner Freunde auszieht um einen mächtigen Manneber zu töten, der das Dorf zu bedrohen scheint. Allerdings unterschätzen sie ihren Gegner gewaltig und alle, außer Mandred kommen bei dem Kampf mit dem Manneber um...
Die Story blendet um zu Farodin und Nuramon, die um ihre Geliebte Noroelle werben. Bei diesen drei Personen handelt es sich jedoch nicht um Menschen, sondern um Elfen. Noroelle kann sich zwischen den beiden nicht entscheiden. Denn der eine gibt nichts von sich preis und der andere traut sich nicht, sie in irgendeiner Art und Weise zu berühren.
Wieder blendet die Geschichte um und es geht mit Mandred weiter, der sich verletzt und geschwächt zu einem Steinkreis schleppen konnte. Als er erwacht, weiß er zunächst nicht, wo er ist. Er wacht unter einer mächtigen Eiche auf, die ihm mit ihren Kräften das Leben gerettet hat. Dies erfährt er kurz danach. Allerdings befindet sich Mandred nicht mehr im Fjordland sonder in Albenmark bei den Elfen. Er tritt vor die Königin von Albenmark und erzählt ihr von seinem Schicksal. Mandred beschuldigt die Königin, dass der Manneber, der für seine toten Freunde verantwortlich ist, aus ihrem Reich gekommen ist. Diese versichert ihm aber, dass es solche Geschöpfe bei ihr nicht gäbe. Nach langem Hin und Her, beschließt Emerelle (die Königin), eine Elfenjagd zu veranlassen. Dabei werden verschiedene Elfen ausgewählt, um mit Mandred gegen den Manneber anzukämpfen. Allerdings ist der Preis, den Mandred dafür an die Königin zahlen muss, hoch. Sie verlangt seinen erstgeborenen Sohn.
Mandred stimmt zerknirscht zu, denn er will nicht, dass der Manneber sein Dorf zerstört.
Die Elfenjagd zieht also los- unter den Mitstreitern auch Farodin und Nuramon.
Jedoch verläuft dir Jagd nicht wie geplant. Viele der Elfen sterben schnell durch die Macht des Mannebers. Doch bald soll sich heraus stellen, dass es sich nicht um eine gewöhnliche Kreatur handelt, sondern um einen Devanthar- ein Dämon, der Elfen wie Menschen gleichermaßen gefährlich werden kann. Durch eine List schafft der Devanthar es, Farodin, Nuramon und Mandred in einer Höhle einzuschließen und dies für mehrere Jahrzehnte.
Als sie sich wieder befreien können und nach Firnstayn einkehren, sind Mandreds Sohn und seine Frau Freya verschwunden.
In der Zwischenzeit hat Noroelle einen Traum von einem ihrer Verehrer. Kurz darauf ist sie schwanger und denkt, das Kind sei von ihrem Geliebten. Es stellt sich aber sehr bald heraus, dass es sich um eine Kind des Devanthars handelt, der sich an Emerelle und Albenmark rächen will...
Emerelle verlangt von Noroelle, dass sie das Kind töten lässt. Sie bringt es aber zu einer Bauernfamilie in die Menschenwelt. Für dieses Vergehen verbannt Emerelle sie in die sogenannte zerbrochene Welt, aus der sie nie wiederkehren kann...
Farodin und Nuramon kehren also nach vielen Jahren zurück nach Albenmark und erfahren von Noroelles Schicksal. Die Königin erlaubt den Dreien, nach Noroelles Sohn zu suchen um ihn zu töten. So könnte Noroelle frei gekauft werden. Doch alles kommt ganz anders, wie die Drei und vor allem die Königin sich es ausgedacht hat...
Was passiert mit Noroelle? Werden Nuramon, Farodin und Mandred den Sohn des Devanthars finden?
Das erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest. ;)
|| Meine Meinung ||
Das Buch habe ich mir letztes Jahr für 14 € gekauft. Der Grund dafür war, dass ich mal etwas anderes lesen wollte, außer Stephen King. Eben auch, weil nicht mehr viel übrig ist, das ich von ihm lesen könnte, da ich fast alles durch habe. Ich wollte aber keinen Krimi oder sonst was- ich wollte etwas aus dem Genre Fantasy. Da kam mir \"Die Elfen\" recht.
Am Anfang war ich sehr begeistert von dem Buch. Die Story war spannend und diese Spannung wurde auch konstant aufrecht erhalten. Allerdings haben mich ein paar Dinge gestört. Zum ersten fand ich es eher negativ, dass das Buch gestaltet ist wie eine Serie. Es gibt, kurz gesagt, viel Story, die aber eher schnell erzählt ist. So wird z.B. mit der Elfenjagd auf den Manneber nicht Zeit vergeudet. Wenn man diese Stelle liest, kommt es einem so vor, als würde man durch die Story rennen. Mir fehlen einfach ein paar Ausschmückungen. Auch ist mir aufgefallen, dass das ganze Buch eine klare Struktur aufweist. Am Anfang Mandreds Kampf, dann die Elfenjagd. Danach geht es schon wieder fast nahtlos weiter mit der Suche nach Noroelles Sohn. Das geht mir irgendwie zu schnell. Was ich auch ein bisschen vermisse, ist die Beziehung zu den Charakteren untereinander. Die beiden Elfen und Mandred bezeichnen sich bald als enge Freunde und Kameraden. Allerdings hat der Leser keine Möglichkeit mitzuerleben, wie diese Beziehung sich aufbaut. Denn anfangs ist das Verhältnis zwischen den Elfen und dem Menschen ja eher frostig. Auch ist es mir oft schwer gefallen, Nuramon und Farodin auseinander zu halten. Meiner Ansicht nach, wurden sie viel zu wenig individuell gestaltet. Auch kommen zur Mitte des Buches hin, viele Charaktere hinzu, die gar nicht richtig erklärt werden, eigentlich aber eine wichtige Rolle spielen und auch später noch von Bedeutung sind. An Charaktere, die 200 Seiten vorher schon mal aufgetaucht sind und dann noch mal kommen und dann plötzlich wichtig sind, konnte ich mich nur noch wenig oder gar nicht mehr erinnern. Das finde ich sehr schade, denn das schmälert die Spannung der Story ein wenig. Was mir hingegen gut gefallen hat, ist der Schreibstil. Er ist einfach und verständlich. Allerdings benutzt Bernhard Hennen einige Wörter, die ich nicht kenne. Zum Beispiel wurde ein Fremdwort für eine Art Weinkaraffe verwendet. Ich konnte mir nach einigen Seiten zusammen reimen, was es ist. Aber das finde ich unmöglich. Da fand ich es bei \"Herr der Ringe\" schon besser, wo einige Wörter bzw. Begriffe im Anhang erklärt wurden.
Das einzige, was mich also wirklich gestört hat, war das Tempo der Story. Vielleicht bin ich nach unzähligen King Büchern und vor allem von den \"Dunkler Turm\" Bänden an eine langatmige Erzählweise gewöhnt bin. Dort gewöhnt man sich schnell an die Charaktere und kann die Beziehungen unter ihnen besser erkennen und nachvollziehen. Möglich, dass man einen solchen Vergleich nicht anziehen sollte.
Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich dieses Buch Fantasy Fans empfehlen kann. Es ist einfach, klar und verständlich geschrieben und wer kein Freund von viel Drumherum ist, ist hier auch gut bedient. Ich vergebe als vier Sterne für dieses Buch aufgrund der genannten Gründe. Denn eigentlich ist die Story spannend. ;)
|| Kurze technische Daten ||
Verlag: Heyne
Preis: 14,00 €
Seitenzahl: 910 Seiten
Danke, für\'s Lesen und Bewerten
-blessed be-
13.06.05 - DarkBeauty für Yopi
01.05.05 - BulmaZ für Ciao
Nach einigen Beauty - Berichten soll es heute wieder mal um eins meiner drei lieblings Themen gehen. Bücher nämlich. Allerdings geht es heute nicht um ein Stephen King Buch sondern um \"Die Elfen\" von Bernhard Hennen.
|| Der Autor ||
wurde 1966 geboren. Er ist einer der erfolgreichsten deutschen Fantasy-Autoren.
Während des Studiums nahm er als Archäologe an verschiedenen Ausgrabungen Teil. Später arbeitete er als Radiomoderator und bereiste als Journalist den Orient und Mittelamerika.
Während der Recherchen zu seinen Büchern erlernte er die Kunst des mittelalterlichen Schwertkampfes und trat als Stuntman auf Mittelaltermärkten auf.
Seine phantastischen und historischen Romane wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem \"Die Könige der ersten Nacht\".
Mit seinem aktuellen Roman \"Die Elfen\" stürmt er derzeit die Bestsellerlisten.
Quelle: www.gezeitenwelt.de
|| Story ||
Das Buch beginnt damit, dass Mandred, Jarl von Firnstayn, mit einigen seiner Freunde auszieht um einen mächtigen Manneber zu töten, der das Dorf zu bedrohen scheint. Allerdings unterschätzen sie ihren Gegner gewaltig und alle, außer Mandred kommen bei dem Kampf mit dem Manneber um...
Die Story blendet um zu Farodin und Nuramon, die um ihre Geliebte Noroelle werben. Bei diesen drei Personen handelt es sich jedoch nicht um Menschen, sondern um Elfen. Noroelle kann sich zwischen den beiden nicht entscheiden. Denn der eine gibt nichts von sich preis und der andere traut sich nicht, sie in irgendeiner Art und Weise zu berühren.
Wieder blendet die Geschichte um und es geht mit Mandred weiter, der sich verletzt und geschwächt zu einem Steinkreis schleppen konnte. Als er erwacht, weiß er zunächst nicht, wo er ist. Er wacht unter einer mächtigen Eiche auf, die ihm mit ihren Kräften das Leben gerettet hat. Dies erfährt er kurz danach. Allerdings befindet sich Mandred nicht mehr im Fjordland sonder in Albenmark bei den Elfen. Er tritt vor die Königin von Albenmark und erzählt ihr von seinem Schicksal. Mandred beschuldigt die Königin, dass der Manneber, der für seine toten Freunde verantwortlich ist, aus ihrem Reich gekommen ist. Diese versichert ihm aber, dass es solche Geschöpfe bei ihr nicht gäbe. Nach langem Hin und Her, beschließt Emerelle (die Königin), eine Elfenjagd zu veranlassen. Dabei werden verschiedene Elfen ausgewählt, um mit Mandred gegen den Manneber anzukämpfen. Allerdings ist der Preis, den Mandred dafür an die Königin zahlen muss, hoch. Sie verlangt seinen erstgeborenen Sohn.
Mandred stimmt zerknirscht zu, denn er will nicht, dass der Manneber sein Dorf zerstört.
Die Elfenjagd zieht also los- unter den Mitstreitern auch Farodin und Nuramon.
Jedoch verläuft dir Jagd nicht wie geplant. Viele der Elfen sterben schnell durch die Macht des Mannebers. Doch bald soll sich heraus stellen, dass es sich nicht um eine gewöhnliche Kreatur handelt, sondern um einen Devanthar- ein Dämon, der Elfen wie Menschen gleichermaßen gefährlich werden kann. Durch eine List schafft der Devanthar es, Farodin, Nuramon und Mandred in einer Höhle einzuschließen und dies für mehrere Jahrzehnte.
Als sie sich wieder befreien können und nach Firnstayn einkehren, sind Mandreds Sohn und seine Frau Freya verschwunden.
In der Zwischenzeit hat Noroelle einen Traum von einem ihrer Verehrer. Kurz darauf ist sie schwanger und denkt, das Kind sei von ihrem Geliebten. Es stellt sich aber sehr bald heraus, dass es sich um eine Kind des Devanthars handelt, der sich an Emerelle und Albenmark rächen will...
Emerelle verlangt von Noroelle, dass sie das Kind töten lässt. Sie bringt es aber zu einer Bauernfamilie in die Menschenwelt. Für dieses Vergehen verbannt Emerelle sie in die sogenannte zerbrochene Welt, aus der sie nie wiederkehren kann...
Farodin und Nuramon kehren also nach vielen Jahren zurück nach Albenmark und erfahren von Noroelles Schicksal. Die Königin erlaubt den Dreien, nach Noroelles Sohn zu suchen um ihn zu töten. So könnte Noroelle frei gekauft werden. Doch alles kommt ganz anders, wie die Drei und vor allem die Königin sich es ausgedacht hat...
Was passiert mit Noroelle? Werden Nuramon, Farodin und Mandred den Sohn des Devanthars finden?
Das erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest. ;)
|| Meine Meinung ||
Das Buch habe ich mir letztes Jahr für 14 € gekauft. Der Grund dafür war, dass ich mal etwas anderes lesen wollte, außer Stephen King. Eben auch, weil nicht mehr viel übrig ist, das ich von ihm lesen könnte, da ich fast alles durch habe. Ich wollte aber keinen Krimi oder sonst was- ich wollte etwas aus dem Genre Fantasy. Da kam mir \"Die Elfen\" recht.
Am Anfang war ich sehr begeistert von dem Buch. Die Story war spannend und diese Spannung wurde auch konstant aufrecht erhalten. Allerdings haben mich ein paar Dinge gestört. Zum ersten fand ich es eher negativ, dass das Buch gestaltet ist wie eine Serie. Es gibt, kurz gesagt, viel Story, die aber eher schnell erzählt ist. So wird z.B. mit der Elfenjagd auf den Manneber nicht Zeit vergeudet. Wenn man diese Stelle liest, kommt es einem so vor, als würde man durch die Story rennen. Mir fehlen einfach ein paar Ausschmückungen. Auch ist mir aufgefallen, dass das ganze Buch eine klare Struktur aufweist. Am Anfang Mandreds Kampf, dann die Elfenjagd. Danach geht es schon wieder fast nahtlos weiter mit der Suche nach Noroelles Sohn. Das geht mir irgendwie zu schnell. Was ich auch ein bisschen vermisse, ist die Beziehung zu den Charakteren untereinander. Die beiden Elfen und Mandred bezeichnen sich bald als enge Freunde und Kameraden. Allerdings hat der Leser keine Möglichkeit mitzuerleben, wie diese Beziehung sich aufbaut. Denn anfangs ist das Verhältnis zwischen den Elfen und dem Menschen ja eher frostig. Auch ist es mir oft schwer gefallen, Nuramon und Farodin auseinander zu halten. Meiner Ansicht nach, wurden sie viel zu wenig individuell gestaltet. Auch kommen zur Mitte des Buches hin, viele Charaktere hinzu, die gar nicht richtig erklärt werden, eigentlich aber eine wichtige Rolle spielen und auch später noch von Bedeutung sind. An Charaktere, die 200 Seiten vorher schon mal aufgetaucht sind und dann noch mal kommen und dann plötzlich wichtig sind, konnte ich mich nur noch wenig oder gar nicht mehr erinnern. Das finde ich sehr schade, denn das schmälert die Spannung der Story ein wenig. Was mir hingegen gut gefallen hat, ist der Schreibstil. Er ist einfach und verständlich. Allerdings benutzt Bernhard Hennen einige Wörter, die ich nicht kenne. Zum Beispiel wurde ein Fremdwort für eine Art Weinkaraffe verwendet. Ich konnte mir nach einigen Seiten zusammen reimen, was es ist. Aber das finde ich unmöglich. Da fand ich es bei \"Herr der Ringe\" schon besser, wo einige Wörter bzw. Begriffe im Anhang erklärt wurden.
Das einzige, was mich also wirklich gestört hat, war das Tempo der Story. Vielleicht bin ich nach unzähligen King Büchern und vor allem von den \"Dunkler Turm\" Bänden an eine langatmige Erzählweise gewöhnt bin. Dort gewöhnt man sich schnell an die Charaktere und kann die Beziehungen unter ihnen besser erkennen und nachvollziehen. Möglich, dass man einen solchen Vergleich nicht anziehen sollte.
Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich dieses Buch Fantasy Fans empfehlen kann. Es ist einfach, klar und verständlich geschrieben und wer kein Freund von viel Drumherum ist, ist hier auch gut bedient. Ich vergebe als vier Sterne für dieses Buch aufgrund der genannten Gründe. Denn eigentlich ist die Story spannend. ;)
|| Kurze technische Daten ||
Verlag: Heyne
Preis: 14,00 €
Seitenzahl: 910 Seiten
Danke, für\'s Lesen und Bewerten
-blessed be-
13.06.05 - DarkBeauty für Yopi
01.05.05 - BulmaZ für Ciao
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