Icy Tower (PC Geschicklichkeitsspiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Donline
Yo Steve, Du schaffst es!
Pro:
kostenlos, mit 1.8 MB relativ klein, macht süchtig, simples aber überzeugendes Gameplay
Kontra:
hätte bessere Grafik und Sound vertragen, aber das ging in 1.8 MB wohl nicht, zu lange zocken kann schwindelig machen!
Empfehlung:
Ja
Wie viele andere auch, habe ich eine Startseite eingerichtet. Auf meiner, werden im unteren Bereich neue Freeware Spiele angezeigt und können sofort zum Download angeklickt werden. Warum ich Euch das alles erzähle, weil ich sonst wohl nie auf dieses Game gekommen wäre...
Zum Download
Benutzte ich einfach den Link auf der Startseite. Diese führte mich auf * http://www.drload.de/record.php4?id=159 * noch ein Klick auf Downloaden und die 1,85 MB große Datei kam zügig auf meine Festplatte.
Die Installation
geht, wie nicht anders bei so einem kleinen Spiel zu vermuten ist, sehr einfach. Ich bin nur den Anweisungen auf dem Bildschirm gefolgt und habe mir ein eigenes Verzeichnis ausgesucht. Alles auf Win2000. Es läuft aber auch auf Win95/98 oder XP.
Das Spiel beginnt
mit einem Begrüßungsbildschirm. Dort steht in einem, für meinen Geschmack, etwas gewöhnungsbedürftigen Schriftsatz, der ein wenig an Grafitty erinnert, >>ICY TOWER<<. Daneben prangt ein großer Kopf mit blauer Mütze, der ohne groß zu überlegen, als Hip-Hopper erkennbar ist. Als Hintergrundmusik läuft aber merkwürdigerweise kein Hip-Hopsong, sondern eine recht eigenwillige Version von „A man of constant sorrow“. Das Stück ist eventuell aus dem Film „O Brother, Where Art Thou?“ bekannt. Unter dem wackelnden Kopf findet sich das Menü.
Start Game – startet das Spiel
Instructions – hier wird mit Bildern kurz erklärt worum es geht. Es ist wirklich kinderleicht
Options – Dort lässt sich die Lautstärke und die Option Fullscreen oder Windowsbild verstellen.
Exit- dürfte wohl klar sein
Rechts dieses Menüs gibt es noch den Highscore.
Nun beginnt mein Spiel aber wirklich und zwar mit Druck auf den Startknopf.
Ich sehe einen kleinen Hip-Hopper – ich hab ihn mal Steve genannt - der auf dem Boden eines Turmes steht. Mauern Links und Rechts bestötigen diese Vermutung. Alles ist in 2D. Über ihm hängen einige Plattformen frei im Raum. Das Ziel des Spiels ist es, einfach nur so weit wie möglich, nach oben zu gelangen. Außer Zeit und Geschwindigkeit, gibt es keine sichtbare Feinde. Ich steuere den kleinen Kerl, mit meinem Gamepad einfach durch hopsen nach oben. Jede neue Plattform bringt 10 Punkte. Mit der Zeit wird es immer schneller. Eigentlich hüpfe ich nicht nach oben, sondern der Hintergrund, samt Plattformen scrollt einfach schneller nach unten. Ein einfacher Trick, dem sich schon die Programmierer auf dem 64er bedienten. So komme ich beim ersten Versuch schon bis zur 84. Plattform. Mit ein wenig Übung schaffe ich es im Laufe der Zeit bis Level 234. Alle einhundert Plattformen kommt eine Art Basis. Diese ist durchgehend. Fällt man von einer Plattform und verschwindet, so war das Spiel aus. Also nicht drei Leben sondern nur eins. Auch die Plattformen selber ändert sich nach jeder hundertsten Plattform. Ich beginne auf Stufen die wie Stein aussehen, ab 100 werden diese zu Eisstufen und verändern sich ab 200 in Holzplanken.
Brauch’ ich Geschicklichkeit um klein Steve durch den Turm zu scheuchen? Ein klares JA. Es ist sehr schwer ihn ab Level 200 im Zaum zu halten. Mein Rekord liegt wie gesagt bei 234. In höheren Leveln sollen zusammenbrechende Plattformen kommen. Was das ganze noch einen Tick schneller macht.
HIERZU NOCH EINE WARNUNG!!!
Spielt nicht zulange nacheinander. Nach 20 Minuten, kann es zu starken Ermüdungserscheinungen kommen. Das ist kein Witz. Das Auge ist träge, versucht aber nachdem das Spiel zuende ist, trotzdem weiter dem Kerl auf dem Bildschirm zu folgen. Dies kann zu Schwindel und sogar Übelkeit führen. Letzteres ist mir zwar noch nicht passiert, aber es kann.
Wie ich mehr Punkte bekomme,
verrate ich gern. Anfangs hüpfe ich wie gesagt einfach Stufe nach Stufe auf den Weg nach oben. Mit ein bisschen Anlauf schaffe ich es mehrere Plattformen auf einmal zu nehmen. Mehrerer solcher Sprünge in sehr kurzer Zeit geben einen Combo Bonus. So kann ich viele Stufen auf einmal meistern und mehr Punkte einheimsen. Leider ist diese Methode sehr gefährlich, weil ich ziemlich schnell den Überblick verliere. Dadurch stürze ich relativ früh ab. Weiter als Level 150 habe ich es so nie geschafft. Ich verlasse mich da eher auf die „ruhigere“ Variante und nutze die Combo Boni nur seltener.
Graphischer Anspruch
ist von einem Game mit 1,8 MB wohl nicht zu erwarten. Das ganze Spielfeld beschränkt sich wie gesagt auf ein paar Plattformen und einem hüpfenden Hip-Hopper. Alles in allem kein unnötiger Firlefanz, der ablenken konnte. Leider ist die Auflösung nur auf 640 x 480 Punkte festgelegt. Dem Spielspaß tut das aber keinen Abbruch.
Zum Guten Ton
gehört bei so einem Game wohl auch die Untermalung durch Geräusche und Musik. Anders als im Vorspann kann man hier schon eher eine Art Hip-Hop hören. Der Spielfigur entfleuchen Geräusche, die sich auch so ähnlich anhören wie Hip, Hop und Yippie. Dazu eine Stimme, die ab und an ein „Hurry up“ oder “Sweet“ in den Raum wirft. Alles etwas spärlich, aber ausreichend.
Tipps und Tricks zu Icy Tower
Es gibt nicht viele Tricks, die wirklich helfen. Ich habe mich wie gesagt darauf festgelegt, die Stufen möglichst einzeln zu nehmen, da man die Übersicht sehr schnell verliert. Geübte Spieler können es so versuchen. Es gibt einige längere Plattformen, auf denen man Anlauf nehmen kann. Ein Sprung an die Wand und Steve fliegt förmlich durch die Luft. So kann man, wenn man Glück hat, 6 – 7 Stufen überspringen. Nachteil dieser Variante ist natürlich das man nicht weiß wo man landet. Durch die Geschwindigkeit, springt man so eventuell sehr schnell in den Abgrund. Trotzdem macht es so natürlich auch wesentlich mehr Spaß. Schaft Ihr es den kleinen Kerl mehrfach zu solchen Riesensprüngen zu bringen, winken extra Punkte.
Für die Steuerung
empfehle ich ein Gamepad. Mein Saitek 2500 Rumble Pad, ist dafür wie geschaffen. Natürlich lässt sich Steve auch mit der Tastatur bewegen, aber das geht sehr in die Handgelenke und Finger. Es ist nicht nur ein Jump ‚n’ Run, sondern vor allem ein Geschicklichkeitsspiel.
Zusätze zum Spiel
finden sich auf der Homepage von Johan Peitz, der für das Game verantwortlich ist. Unter * http://www.freelunchdesign.com/icytower.shtml * gibt es z.B. den Sound des Spiels, nicht wie im Original als 11 Khz Version, sondern in einer 6 MB umfassenden 44 Khz Datei. Diese lässt sich sehr einfach ins Spiel einbinden. Ich habe es mir geladen und muss sagen, dass sich der Aufwand nicht lohnt. Es zockt sich mit der normalen Fassung ebenso gut.
Natürlich kann man dort auch das Spiel kostenlos ziehen, ist ja klar.
Letztendlich komme ich zum Fazit,
dass sich der Download von ICY TOWER voll gelohnt hat. Dieses Spiel macht süchtig. Das Gameplay ist einfach, aber genial. Das Gleiche gilt für die Steuerung. Graphisch und vom Sound her hätte man sicher noch etwas mehr rausholen können. Allerdings hätte dieses Feature das Spiel nur aufgebläht. Spaß macht es so wie es ist. Ich ziehe nur einen Stern ab, weil man höllisch aufpassen muss, dass die Warnung nicht zu spät kommt. Empfehlen kann man es Kindern ab 6 Jahre, aber immer drauf achten das sie nicht zu lange davor sitzen!
© 19.08.2003 Donline für Ciao
© 04.09.2003 Donline für Yopi
Zum Download
Benutzte ich einfach den Link auf der Startseite. Diese führte mich auf * http://www.drload.de/record.php4?id=159 * noch ein Klick auf Downloaden und die 1,85 MB große Datei kam zügig auf meine Festplatte.
Die Installation
geht, wie nicht anders bei so einem kleinen Spiel zu vermuten ist, sehr einfach. Ich bin nur den Anweisungen auf dem Bildschirm gefolgt und habe mir ein eigenes Verzeichnis ausgesucht. Alles auf Win2000. Es läuft aber auch auf Win95/98 oder XP.
Das Spiel beginnt
mit einem Begrüßungsbildschirm. Dort steht in einem, für meinen Geschmack, etwas gewöhnungsbedürftigen Schriftsatz, der ein wenig an Grafitty erinnert, >>ICY TOWER<<. Daneben prangt ein großer Kopf mit blauer Mütze, der ohne groß zu überlegen, als Hip-Hopper erkennbar ist. Als Hintergrundmusik läuft aber merkwürdigerweise kein Hip-Hopsong, sondern eine recht eigenwillige Version von „A man of constant sorrow“. Das Stück ist eventuell aus dem Film „O Brother, Where Art Thou?“ bekannt. Unter dem wackelnden Kopf findet sich das Menü.
Start Game – startet das Spiel
Instructions – hier wird mit Bildern kurz erklärt worum es geht. Es ist wirklich kinderleicht
Options – Dort lässt sich die Lautstärke und die Option Fullscreen oder Windowsbild verstellen.
Exit- dürfte wohl klar sein
Rechts dieses Menüs gibt es noch den Highscore.
Nun beginnt mein Spiel aber wirklich und zwar mit Druck auf den Startknopf.
Ich sehe einen kleinen Hip-Hopper – ich hab ihn mal Steve genannt - der auf dem Boden eines Turmes steht. Mauern Links und Rechts bestötigen diese Vermutung. Alles ist in 2D. Über ihm hängen einige Plattformen frei im Raum. Das Ziel des Spiels ist es, einfach nur so weit wie möglich, nach oben zu gelangen. Außer Zeit und Geschwindigkeit, gibt es keine sichtbare Feinde. Ich steuere den kleinen Kerl, mit meinem Gamepad einfach durch hopsen nach oben. Jede neue Plattform bringt 10 Punkte. Mit der Zeit wird es immer schneller. Eigentlich hüpfe ich nicht nach oben, sondern der Hintergrund, samt Plattformen scrollt einfach schneller nach unten. Ein einfacher Trick, dem sich schon die Programmierer auf dem 64er bedienten. So komme ich beim ersten Versuch schon bis zur 84. Plattform. Mit ein wenig Übung schaffe ich es im Laufe der Zeit bis Level 234. Alle einhundert Plattformen kommt eine Art Basis. Diese ist durchgehend. Fällt man von einer Plattform und verschwindet, so war das Spiel aus. Also nicht drei Leben sondern nur eins. Auch die Plattformen selber ändert sich nach jeder hundertsten Plattform. Ich beginne auf Stufen die wie Stein aussehen, ab 100 werden diese zu Eisstufen und verändern sich ab 200 in Holzplanken.
Brauch’ ich Geschicklichkeit um klein Steve durch den Turm zu scheuchen? Ein klares JA. Es ist sehr schwer ihn ab Level 200 im Zaum zu halten. Mein Rekord liegt wie gesagt bei 234. In höheren Leveln sollen zusammenbrechende Plattformen kommen. Was das ganze noch einen Tick schneller macht.
HIERZU NOCH EINE WARNUNG!!!
Spielt nicht zulange nacheinander. Nach 20 Minuten, kann es zu starken Ermüdungserscheinungen kommen. Das ist kein Witz. Das Auge ist träge, versucht aber nachdem das Spiel zuende ist, trotzdem weiter dem Kerl auf dem Bildschirm zu folgen. Dies kann zu Schwindel und sogar Übelkeit führen. Letzteres ist mir zwar noch nicht passiert, aber es kann.
Wie ich mehr Punkte bekomme,
verrate ich gern. Anfangs hüpfe ich wie gesagt einfach Stufe nach Stufe auf den Weg nach oben. Mit ein bisschen Anlauf schaffe ich es mehrere Plattformen auf einmal zu nehmen. Mehrerer solcher Sprünge in sehr kurzer Zeit geben einen Combo Bonus. So kann ich viele Stufen auf einmal meistern und mehr Punkte einheimsen. Leider ist diese Methode sehr gefährlich, weil ich ziemlich schnell den Überblick verliere. Dadurch stürze ich relativ früh ab. Weiter als Level 150 habe ich es so nie geschafft. Ich verlasse mich da eher auf die „ruhigere“ Variante und nutze die Combo Boni nur seltener.
Graphischer Anspruch
ist von einem Game mit 1,8 MB wohl nicht zu erwarten. Das ganze Spielfeld beschränkt sich wie gesagt auf ein paar Plattformen und einem hüpfenden Hip-Hopper. Alles in allem kein unnötiger Firlefanz, der ablenken konnte. Leider ist die Auflösung nur auf 640 x 480 Punkte festgelegt. Dem Spielspaß tut das aber keinen Abbruch.
Zum Guten Ton
gehört bei so einem Game wohl auch die Untermalung durch Geräusche und Musik. Anders als im Vorspann kann man hier schon eher eine Art Hip-Hop hören. Der Spielfigur entfleuchen Geräusche, die sich auch so ähnlich anhören wie Hip, Hop und Yippie. Dazu eine Stimme, die ab und an ein „Hurry up“ oder “Sweet“ in den Raum wirft. Alles etwas spärlich, aber ausreichend.
Tipps und Tricks zu Icy Tower
Es gibt nicht viele Tricks, die wirklich helfen. Ich habe mich wie gesagt darauf festgelegt, die Stufen möglichst einzeln zu nehmen, da man die Übersicht sehr schnell verliert. Geübte Spieler können es so versuchen. Es gibt einige längere Plattformen, auf denen man Anlauf nehmen kann. Ein Sprung an die Wand und Steve fliegt förmlich durch die Luft. So kann man, wenn man Glück hat, 6 – 7 Stufen überspringen. Nachteil dieser Variante ist natürlich das man nicht weiß wo man landet. Durch die Geschwindigkeit, springt man so eventuell sehr schnell in den Abgrund. Trotzdem macht es so natürlich auch wesentlich mehr Spaß. Schaft Ihr es den kleinen Kerl mehrfach zu solchen Riesensprüngen zu bringen, winken extra Punkte.
Für die Steuerung
empfehle ich ein Gamepad. Mein Saitek 2500 Rumble Pad, ist dafür wie geschaffen. Natürlich lässt sich Steve auch mit der Tastatur bewegen, aber das geht sehr in die Handgelenke und Finger. Es ist nicht nur ein Jump ‚n’ Run, sondern vor allem ein Geschicklichkeitsspiel.
Zusätze zum Spiel
finden sich auf der Homepage von Johan Peitz, der für das Game verantwortlich ist. Unter * http://www.freelunchdesign.com/icytower.shtml * gibt es z.B. den Sound des Spiels, nicht wie im Original als 11 Khz Version, sondern in einer 6 MB umfassenden 44 Khz Datei. Diese lässt sich sehr einfach ins Spiel einbinden. Ich habe es mir geladen und muss sagen, dass sich der Aufwand nicht lohnt. Es zockt sich mit der normalen Fassung ebenso gut.
Natürlich kann man dort auch das Spiel kostenlos ziehen, ist ja klar.
Letztendlich komme ich zum Fazit,
dass sich der Download von ICY TOWER voll gelohnt hat. Dieses Spiel macht süchtig. Das Gameplay ist einfach, aber genial. Das Gleiche gilt für die Steuerung. Graphisch und vom Sound her hätte man sicher noch etwas mehr rausholen können. Allerdings hätte dieses Feature das Spiel nur aufgebläht. Spaß macht es so wie es ist. Ich ziehe nur einen Stern ab, weil man höllisch aufpassen muss, dass die Warnung nicht zu spät kommt. Empfehlen kann man es Kindern ab 6 Jahre, aber immer drauf achten das sie nicht zu lange davor sitzen!
© 19.08.2003 Donline für Ciao
© 04.09.2003 Donline für Yopi
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