Insel Usedom Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2004
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Erfahrungsbericht von Aphrodite73
Die schönste Insel für mich
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Lieber yopi-Leser(innen),
wir fahren meist zweimal im Jahr auf die schöne Insel Usedom. Dazu nutzen wir oft ein langes Wochenende mit einem Feiertag, wie etwa Ostern oder Pfingsten. Ausser das wir uns so einen kleinen Urlaub zwischendurch gönnen, besuchen wir dort gleichzeitig Bekannte von uns, die auf dieser Insel leben.
Die Insel Usedom
Die Insel selbst hat eine sehr schöne Landschaft, welche zu Ausflügen mit Auto, Fahrrad oder auch zu Fuss einlädt. Das gesamte Gebiet steht unter Naturschutz und so hat man in den vielen Waldstücken auch die Möglichkeit seltene Tier und Pflanzen zu beobachten. Dazu sind auf der Insel Usedom sehr viele Bademöglichkeiten und Ausflugsziele vorhanden.
Die Anfahrt
Wer die Insel Usedom im Atlas sucht, muss sie im nordosten Deutschlands finden. Sie liegt genau an der Deutsch-Polnischen Grenze.
Es gibt nun zwei Möglichkeiten, wie man mit dem PKW zur Insel kommt.
Zum ersten ist das die Anfahrt aus Richtung Berlin. Vom Berliner Ring (A10) muss man auf die Autobahn 11 Richtung Prenzlau. Über diese Abfahrt muss dann auch die Autobahn verlassen und auf der Bundesstrasse 198 Richtung Prenzlau. Dort wechselt man auf die B 109 in Richtung Pasewalk und weiter nach Anklam. Ab Anklam ist schon Usedom ausgeschildert und etwa 3 Kilometer nach dem Ortsausgang wechselt man auf die B 110, welche direkt nach Usedom führt.
Warnen muss ich auf dieser Strecke hauptsächlich vor den stationären Blitzgeräten, wovon es etwa 7 Stück gibt. Am bestern stellt man auf seinem Autoradio den Sender „Ostseewelle“ ein, denn dieser ist bei seinen Verkehrs – und auch Blitzmeldungen sehr aktuell und bringt ein schönes Musikprogramm.
Sollte man aus Richtung Rostock die Insel erreichen wollen, so befährt man die B110 und wechselt dann später auf die B111 in Richtung Wolgast
Unterkünfte auf der Insel
Diese gibt es zwar auf der Insel Usedom mehr als genug, was allerdings in der Haupsaison doch nicht ausreichend ist. Hier empfehle ich die Vermittlung der Touristikinformation oder die privaten Anzeigen der Tageszeitung zu nutzen.
Im Frühjahr und Herbst ist das allerdings nicht nötig, da in jedem Ort Schilder an Pensionen und Hotels über freie Zimmer und Ferienwohnungen vorhanden sind.
Gaststätten und Restaurants
Da gibt es sehr viele. Von einfachen Dorfkneipen bis hin zu erstklassigen Gourmet-Tempeln. Diese sind auch meist sehr gut durch Werbeschilder zu finden.
Einige Empfehlungen möchte ich doch dabei aussprechen.
Als erstes und uns besonders ans Herz gewachsen ist das „Peene Idyll“ an der Zecheriner Brücke. Man kann es, wenn die Anreise aus Richtung Anklam ist, nicht verfehlen, denn es ist gleich an der Brücke die zur Insel führt.
Wenn man dann durch die Stadt Usedom fährt und immer auf der B110 bleibt kommt nach etwa 10 Kilometern ein linker Abzweig nach Lieperwinkel. Dort ist eine ausgezeichnete Fischräucherrei mit Verkauf und Gaststättenbetrieb. Als drittes kulinarisches Highlight gibt es noch das Restaurant im Flughafen Herringsdorf. Alle hier genannten Gaststätten bieten Fisch in vielen Variantionen an, der natürlich Fangfrisch zubereitet wird.
Kulturangebot und Sehenswürdigkeiten
Das größte kulturelle Angebot findet man natürlich in den Seebäden Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck. In Bansin befindet sich auch die Ostseetherme. Ein großes Freizeitbad an der B 111, besonders bei kühlerem Wetter zu empfehlen. In Ahlbeck dibt es, direlkt an der polnischen Grenze ein Autokino. Und in der Hauptsaison finden auf den Seepromenaden ständig Veranstaltungen statt.
Man kann sich auch die Insel von oben anschauen. Dazu hat man zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man einen kleinen Rundflug auf dem Flughafen von Heringsdorf buchen. Dies lohnt sich aber nur, wenn man das mit drei Personen machen kann. Ansonsten ist es einfach zu teuer mit etwa 135 Euro für 15 Minuten.
Eine preiswertere Möglichkeit dazu ist der Flugplatz Mellenthin an der B 110. Dort kann man mit Ultraleichtflugzeugen mitfliegen. Dieses erfordert aber ein gewisses Maß an Mut, da diese Maschinen nicht geschlossen sind. Die Ausrüstung (winddichter Anzug, Helm und Brille) wird vom Anbieter zur Verfügung gestellt und ist im Gesamtpreis mit enthalten. Ich habe für 45 Minuten 45 Euro bezahlt und konnte dabei wunderschöne Luftaufnahmen machen.
Wer sich für Geschichte, besonderes zweiter Weltkrieg, interessiert sollte unbedingt nach Karnin fahren. Dort sind die Überreste der Eisenbahnhubbrücke zu sehen. Diese wurde in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges von den Deutschen selbst zerbombt. Die Brücke soll aber wieder restauriert werden. Der Historische Bahnhof, etwa 250 Meter entfernt, ist schon zu besichtigen und ist mit einem kleinem Bistro ausgestattet.
Ausflug nach Polen
Wie schon oben kurz erwähnt, liegt Usedom direkt an der polnischen Grenze. Man kann also von der Insel Usedom nach Polen fahren bzw. auch laufen.
Hinter dem Seebad Ahlbeck ist ein großer bewachter und daher gebührenpflichtiger Parkplatz. Von dort aus kommt man dann zu Fuß nach Polen. Man kann aber auch mit dem Fahrrad fahren.
Etwa 500 Meter nach der Grenze beginnt der große Einkaufsmarkt von Swinemünde. Dort gibt es alles über Textilien, Lebensmittel, Haushaltsbedarf und Tabakwaren.
Wir kaufen dort immer gern ein, da man dort Qualität bekommt und nicht zum Kauf gedrängt wird.
Von den Seebädern Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck aber auch von Zinnowitz und Kamminke kann man ein Schiffsfahrt nach Polen unternehmen.
Es ist jedem selbst überlassen, ob er dann sich in Polen noch die Stadt anschaut oder auf dem Schiff bleibt, um gleich wieder mit zurückzufahren. Auf den Schiffen kann man Zollfrei einkaufen.
Ein Ausflug lohnt sich aber nicht nur wegen dem Einkaufen. Wenn man sich die Stadt Swinemünde anschauen will, wird dies nicht bereuen, denn vom Stadtbild her ist es eine sehr schöne Stadt mit vielen Altbauten, welche auch schon restauriert sind.
Auf der Insel unterwegs
Hier kann man entweder mit dem eigenen Auto oder auch mit dem Fahrrad die Insel erkunden. Oft gibt es Radwege. Aber wem beides einmal nicht zusagt kann auch gern mit der Usedomer Bäder Bahn fahren. Die UBB verkehrt zwischen Wolgast und Ahlbeck. Allerdings ist der Fahrplan Saisonabhängig. Die Preise sind im normalen Bereich und mit einem hohen Grad an Service und auch Sauberkeit in den Triebwagen verbunden.
In Bansin gibt es dazu noch ein extra Highlight. Dort fährt in den Sommermonaten eine kleine Bahn auf der Strasse. Dieses Erlebnis sollte man sich bei einem kleinen Urlaub auf Usedom schon gönnen.
Fazit
Obwohl die Insel Usedom nicht gerade preiswert ist, denn man muss schon für eine Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück rund 25 bis 40 Euro als Minimum einplanen. Lohnt sich doch ein Besuch zu jeder Jahreszeit. Da es ausser Baden und vielen Einkaufsmöglichkeiten auch kulturell und landschaftlich dort sehr interessant ist.
Vielen Dank für´s lesen.
© Aphrodite73 02.11.2002
wir fahren meist zweimal im Jahr auf die schöne Insel Usedom. Dazu nutzen wir oft ein langes Wochenende mit einem Feiertag, wie etwa Ostern oder Pfingsten. Ausser das wir uns so einen kleinen Urlaub zwischendurch gönnen, besuchen wir dort gleichzeitig Bekannte von uns, die auf dieser Insel leben.
Die Insel Usedom
Die Insel selbst hat eine sehr schöne Landschaft, welche zu Ausflügen mit Auto, Fahrrad oder auch zu Fuss einlädt. Das gesamte Gebiet steht unter Naturschutz und so hat man in den vielen Waldstücken auch die Möglichkeit seltene Tier und Pflanzen zu beobachten. Dazu sind auf der Insel Usedom sehr viele Bademöglichkeiten und Ausflugsziele vorhanden.
Die Anfahrt
Wer die Insel Usedom im Atlas sucht, muss sie im nordosten Deutschlands finden. Sie liegt genau an der Deutsch-Polnischen Grenze.
Es gibt nun zwei Möglichkeiten, wie man mit dem PKW zur Insel kommt.
Zum ersten ist das die Anfahrt aus Richtung Berlin. Vom Berliner Ring (A10) muss man auf die Autobahn 11 Richtung Prenzlau. Über diese Abfahrt muss dann auch die Autobahn verlassen und auf der Bundesstrasse 198 Richtung Prenzlau. Dort wechselt man auf die B 109 in Richtung Pasewalk und weiter nach Anklam. Ab Anklam ist schon Usedom ausgeschildert und etwa 3 Kilometer nach dem Ortsausgang wechselt man auf die B 110, welche direkt nach Usedom führt.
Warnen muss ich auf dieser Strecke hauptsächlich vor den stationären Blitzgeräten, wovon es etwa 7 Stück gibt. Am bestern stellt man auf seinem Autoradio den Sender „Ostseewelle“ ein, denn dieser ist bei seinen Verkehrs – und auch Blitzmeldungen sehr aktuell und bringt ein schönes Musikprogramm.
Sollte man aus Richtung Rostock die Insel erreichen wollen, so befährt man die B110 und wechselt dann später auf die B111 in Richtung Wolgast
Unterkünfte auf der Insel
Diese gibt es zwar auf der Insel Usedom mehr als genug, was allerdings in der Haupsaison doch nicht ausreichend ist. Hier empfehle ich die Vermittlung der Touristikinformation oder die privaten Anzeigen der Tageszeitung zu nutzen.
Im Frühjahr und Herbst ist das allerdings nicht nötig, da in jedem Ort Schilder an Pensionen und Hotels über freie Zimmer und Ferienwohnungen vorhanden sind.
Gaststätten und Restaurants
Da gibt es sehr viele. Von einfachen Dorfkneipen bis hin zu erstklassigen Gourmet-Tempeln. Diese sind auch meist sehr gut durch Werbeschilder zu finden.
Einige Empfehlungen möchte ich doch dabei aussprechen.
Als erstes und uns besonders ans Herz gewachsen ist das „Peene Idyll“ an der Zecheriner Brücke. Man kann es, wenn die Anreise aus Richtung Anklam ist, nicht verfehlen, denn es ist gleich an der Brücke die zur Insel führt.
Wenn man dann durch die Stadt Usedom fährt und immer auf der B110 bleibt kommt nach etwa 10 Kilometern ein linker Abzweig nach Lieperwinkel. Dort ist eine ausgezeichnete Fischräucherrei mit Verkauf und Gaststättenbetrieb. Als drittes kulinarisches Highlight gibt es noch das Restaurant im Flughafen Herringsdorf. Alle hier genannten Gaststätten bieten Fisch in vielen Variantionen an, der natürlich Fangfrisch zubereitet wird.
Kulturangebot und Sehenswürdigkeiten
Das größte kulturelle Angebot findet man natürlich in den Seebäden Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck. In Bansin befindet sich auch die Ostseetherme. Ein großes Freizeitbad an der B 111, besonders bei kühlerem Wetter zu empfehlen. In Ahlbeck dibt es, direlkt an der polnischen Grenze ein Autokino. Und in der Hauptsaison finden auf den Seepromenaden ständig Veranstaltungen statt.
Man kann sich auch die Insel von oben anschauen. Dazu hat man zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man einen kleinen Rundflug auf dem Flughafen von Heringsdorf buchen. Dies lohnt sich aber nur, wenn man das mit drei Personen machen kann. Ansonsten ist es einfach zu teuer mit etwa 135 Euro für 15 Minuten.
Eine preiswertere Möglichkeit dazu ist der Flugplatz Mellenthin an der B 110. Dort kann man mit Ultraleichtflugzeugen mitfliegen. Dieses erfordert aber ein gewisses Maß an Mut, da diese Maschinen nicht geschlossen sind. Die Ausrüstung (winddichter Anzug, Helm und Brille) wird vom Anbieter zur Verfügung gestellt und ist im Gesamtpreis mit enthalten. Ich habe für 45 Minuten 45 Euro bezahlt und konnte dabei wunderschöne Luftaufnahmen machen.
Wer sich für Geschichte, besonderes zweiter Weltkrieg, interessiert sollte unbedingt nach Karnin fahren. Dort sind die Überreste der Eisenbahnhubbrücke zu sehen. Diese wurde in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges von den Deutschen selbst zerbombt. Die Brücke soll aber wieder restauriert werden. Der Historische Bahnhof, etwa 250 Meter entfernt, ist schon zu besichtigen und ist mit einem kleinem Bistro ausgestattet.
Ausflug nach Polen
Wie schon oben kurz erwähnt, liegt Usedom direkt an der polnischen Grenze. Man kann also von der Insel Usedom nach Polen fahren bzw. auch laufen.
Hinter dem Seebad Ahlbeck ist ein großer bewachter und daher gebührenpflichtiger Parkplatz. Von dort aus kommt man dann zu Fuß nach Polen. Man kann aber auch mit dem Fahrrad fahren.
Etwa 500 Meter nach der Grenze beginnt der große Einkaufsmarkt von Swinemünde. Dort gibt es alles über Textilien, Lebensmittel, Haushaltsbedarf und Tabakwaren.
Wir kaufen dort immer gern ein, da man dort Qualität bekommt und nicht zum Kauf gedrängt wird.
Von den Seebädern Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck aber auch von Zinnowitz und Kamminke kann man ein Schiffsfahrt nach Polen unternehmen.
Es ist jedem selbst überlassen, ob er dann sich in Polen noch die Stadt anschaut oder auf dem Schiff bleibt, um gleich wieder mit zurückzufahren. Auf den Schiffen kann man Zollfrei einkaufen.
Ein Ausflug lohnt sich aber nicht nur wegen dem Einkaufen. Wenn man sich die Stadt Swinemünde anschauen will, wird dies nicht bereuen, denn vom Stadtbild her ist es eine sehr schöne Stadt mit vielen Altbauten, welche auch schon restauriert sind.
Auf der Insel unterwegs
Hier kann man entweder mit dem eigenen Auto oder auch mit dem Fahrrad die Insel erkunden. Oft gibt es Radwege. Aber wem beides einmal nicht zusagt kann auch gern mit der Usedomer Bäder Bahn fahren. Die UBB verkehrt zwischen Wolgast und Ahlbeck. Allerdings ist der Fahrplan Saisonabhängig. Die Preise sind im normalen Bereich und mit einem hohen Grad an Service und auch Sauberkeit in den Triebwagen verbunden.
In Bansin gibt es dazu noch ein extra Highlight. Dort fährt in den Sommermonaten eine kleine Bahn auf der Strasse. Dieses Erlebnis sollte man sich bei einem kleinen Urlaub auf Usedom schon gönnen.
Fazit
Obwohl die Insel Usedom nicht gerade preiswert ist, denn man muss schon für eine Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück rund 25 bis 40 Euro als Minimum einplanen. Lohnt sich doch ein Besuch zu jeder Jahreszeit. Da es ausser Baden und vielen Einkaufsmöglichkeiten auch kulturell und landschaftlich dort sehr interessant ist.
Vielen Dank für´s lesen.
© Aphrodite73 02.11.2002
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