K2 Fatty Pro 2013 Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Design:  gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Laufverhalten:  sehr ruhig

Erfahrungsbericht von Schmusetiger1706

K2 Eclipse

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hi@all!

Da es das Thema K2 Eclipse noch nicht gab, schreibe ich es hier rein:

Hm, was soll man eigentlich alles über einen Inline-Skate-Schuh schreiben? Am besten, ich fange mal so an:
Die Sonne schien, draußen war es trocken, angenehme Temperaturen waren zu verspüren. Ein ideales Wetter zum skaten! Ich holte meine alten Skates aus dem Schrank und bemerkte,´dass sie mir schon lang zu klein waren. Also machte ich mich auf den Weg und kaufte mir ein paar neue Skates: Die K2 Eclipse.

Zunächst muss man mal sagen, dass der K2, der übrigens den Namen „Eclipse“ trägt, zu den Soft-Boots gehört. Nichts für Agressive-Skater! Dieser Skateschuh ist nur für die sog. Fitness-Skater gedacht. Das heißt, keine Stunts, die das Kugellager, die Rollen und das Gehäuse stark belasten könnten. Nur diejenigen kommen auf ihre Kosten, die auf Kondition und puren Fahrspaß bauen wollen. So ist es auch bei mir.
Der Fuß sitzt sehr bequem in dem Schuh und hat dennoch einen sicheren Halt. Wie schon erwähnt, man kann stundenlang fahren ohne hinterher Schmerzen zu verspüren.

Als nächstes komme ich zum Aussehen. Meiner Meinung nach hat der Skateschuh ein wirklich ansprechendes Design. Der Innenschuh ist von einer harten, schwarzen Schuhschale umgeben, der den nötigen Halt gibt und außerdem den Fuß vor Stürzen schützen soll. Der Innenschuh enthält fast alle Schwarz-Weiß-Töne, die man sich vorstellen kann. Als nebenstehende Person kann man, bedingt durch die Schuhschale, nur auf den Fuß-Spann und auf einen kleinen Teil der Seite schauen. Grob betrachtet wird die Farbe zur Fußmitte hin fast stufenlos immer heller bis zum vollständigen Weiß. Zwischendurch runden ein paar kleine „Muster“ das tolle Design ab.
Die Rollen sind transparent (durchsichtig).
Der letzte Absatz war schwer zu beschreiben, ich hoffe dennoch, dass ihr euch den Schuh einigermaßen vorstellen könnt!

Zur Bodenhaftung und zur Rollenabnutzung gibt es Folgendes zu sagen: Ich denke, dass hier die Rollen die größte Rolle spielen. Eigentlich wäre dieser Punkt unwichtig, denn alle Marken-Skates haben vernünftige {© by Phraser }Rollen und daher auch eine gute Bodenhaftung. Aber es soll auch Skates geben, die einen hohen Preis haben und dennoch schlechte Qualität sind. Die Rollen des K2 „Eclipse“ sind toll! Auch bei hoher Geschwindigkeit haften sie in den Kurven sehr gut und man kommt nicht von der Kurvenlinie ab. Auch kleine absichtliche Dreher meistern die Rollen gut. Bislang habe ich noch nicht festgestellt, dass die Rollen etwas abgenutzt sind! Das ist wirklich selten und zeugt von richtig guter Qualität.
Pflegt man das Kugellager, so drehen sich die Rollen bei hoher Geschwindigkeit sehr schnell. Auch hierbei muss man auf die Konkurrenzprodukte achten. Fährt man mit schlechten Skates (schlechte Rollen) einen Hang im Schuss hinunter und benutzt wenig später diesen Skate, so stellt man einen gewaltigen Geschwindigkeitsunterschied fest. Hat man dabei noch einen guten Belag unter den Rollen, so nimmt diese Geschwindigkeit auf einer Ebene nur sehr langsam ab. Kurz gesagt: Wenn man einmal in Schwung kommt, fahren die Skates von alleine! Auch kann man die Schuhe gut für Street Hockey einsetzten :-)
Ebenso von guter Qualität ist die Bremse. Natürlich verlängert sich der Bremsweg bei zunehmender Geschwindigkeit. Dennoch ist diese Bremse effektiv genug, um beispielsweise vor einer drohenden Gefahr zu stoppen oder plötzlich auszuweichen. Mit der Zeit spürt man zwar, dass die Bremse „kleiner“ wird, aber das ist wohl normal.

Doch auch jeder Inline Skater braucht einmal eine Pause. Das Öffnen und Schließen ist manchmal etwas umständlich. Damit der Schuh richtig sitzt, muss man zuerst die Schnürsenkel binden. Erst danach muss man die einzigste Schnalle festklemmen. Während der Fahrt sollte man stets darauf achten, dass sich die Schnürsenkel nicht in den Rollen verfangen. Das kann schlimm enden... . Das ist auch der Grund, warum ich den Skates „nur“ vier Punkte gebe (anstatt fünf). Optisch sieht es zwar besser auch, aber ich halte es schon für sinnvoller, anstatt den Schnürsenkel zwei weitere Schnallen einzusetzen. Mein Tipp: Fädelt die beiden Enden der Schnürsenkel einfach nach dem Binden durch die schon gebundenen hindurch. So geht ihr sicher, dass ihr nicht wegen den Bändern stürzt.

Nach jedem Gebrauch sollte man die Rollen und das Kugellager gründlich putzen. Haben sich erst einmal Staub und Korn im Kugellager festgesetzt, wird die Geschwindigkeit stark beeinträchtigt und auch die Tage bis zum „Ende“ des Kugellagers sind gezählt. Und das ist der ganze Spaß nun nicht wert! Und noch was: Fahre niemals durch Sand, Staub oder durch Nässe. Auch hiervon gehen die Skates kaputt.


Mfg

Made

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