Schwarz. Der dunkle Turm 1 (gebundene Ausgabe) / Stephen King Testbericht
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- Niveau:
- Unterhaltungswert:
- Spannung:
- Humor:
- Stil:
Erfahrungsbericht von Preiselbeere
Schwarz - Die dunkle Seele
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
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Was verbindet man mit diesem Wort? In erster Linie sicher Trauer, Verzweiflung, Hass und Tod. Schwarz ist eine dunkle Farbe. Warum hat man dem Buch in der Übersetzung so einen Titel gegeben?
Im Original heiße das Buch The Gunslinger was so viel heißt wie der Revolvermann. Auf jeden Fall glaube ich das es, das heißt aber ich bin mir nicht sicher. Im Wörterbuch stand es nicht drin.
Genug zu Titel kommen wir zum Inhalt:
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Im ersten Band, von insgesamt sieben, lernen wir eine der Hauptrollen kennen. Mehr oder weniger.
Roland Deschain, Sohn des Steven, aus der Linie des Eld. Das hört sich sicher sehr komisch an, aber in diesem Buch ist die Sprache auch sehr gewöhnungsbedürftig.
Roland ist der letzte seiner Art. Nicht der letzte Mensch, aber der letzte Revolvermann. Ein Revolvermann ist so etwas wie ein Sheriff in einem Western. Auch wenn mir bei diesem Vergleich etwas unwohl ist.
Roland ist auf der Suche. Auf der Suche nach dem Dunklen Turm. Das Buch beginnt mitten in der Wüste. Roland jagt einen gewissen Mann in Schwarz (Wieso überrascht es mich bloß nicht, das es nicht der Mann in Lila ist). Wieso er ihn jagt ist nicht klar aber am Ende des Buches kann man sich eine gewisse Vorstellung davon machen.
Während er so durch die Wüste zieht, erinnert er sich an einige Sachen die ihm auf seiner Reise bisher passiert sind.
Als er am Ende seiner Kräfte ist, und am Ende seines Wasservorrates, kommt er an eine Zwischenstation.
An dieser Zwischenstation trifft er einen Jungen der gestorben ist.
Dieser Junge heißt Jack, und er kommt aus \"unserer\" Welt. Nämlich aus New York. Dort ist er von einem Auto überfahren worden und dann hier gelandet.
Dieser Junge wird der Grund sein, das Roland fast den Verstand verliert. Die erste Andeutung macht der Sprechende Dämon im Keller in der Zwischenstation. Er sagt:\" Solange du mit dem Jungen unterwegs bist, hat der Mann in Schwarz deine Seele in der Tasche.\"
Wir erfahren auch etwas über die Vergangenheit des Revolvermanns. Wie er einer geworden ist und wieso er der letzte ist. Wir erfahren etwas über einen Aufstand der das \"Ende der Welt\" eingeleitet hat. Oder wie Roland gesagt hätte:\" Die Welt hat sich weiterbewegt\"
Hintergrund:
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Alle Romane aus der Reihe der Dunkle Turm spielen in ihrer eigenen Welt. Stephen King hat diese Welt erschaffen. Aber er fährt sich nicht fest. Diese neue Welt (oder besser alte Welt) überschneidet sich immer wieder mit \"unserer\". Er spielt immer wieder auf sich selbst und anderer Werke von sich an.
Die Welt in der Roland lebt ist zwar nicht so weit fortgeschritten. Hat aber einige Merkmale einer Hochentwickelten Zivilisation. Sie sprechen immer wieder von einem \"alten Volk\" das alle diese Maschinen erfunden hat. Ich vermute das diese Welt viel höher entwickelt war als unsere. Aber dann hat sie sich wohl selbst in den Ruin getrieben. So wie Atlantis oder so!
Natürlich dreht sich alles um den dunkeln Turm! Aber was genau ist der dunkle Turm eigentlich? Roland weiß es zu beginn seiner Reise selbst nicht so genau. Er weiß aber das es wichtig ist das er zu diesem Turm kommt.
Der dunkle Turm scheint so etwas wie die Nabe der Existenz zu sein. Den es gibt mehr Welten als nur seine und die der Anderen \"Gefährten\". Es gibt tausende von Welten und alle werden von dem Dunklen Turm im Gleichgewicht gehalten.
Der Turm, die Rose, der Regenbogen des Zauberers und jede menge Türen. Ich weiß, das nicht alles was er schreibt eine versteckte Bedeutung hat, aber einiges vielleicht schon.
Fazit:
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Dieses Buch ist der Auftakt zu einer phänomenalen Saga. Wenn man einmal damit begonnen hat kann man nicht mehr aufhören.
Es ist nicht das beste Buch aus der Reihe. Aber Herr King musste uns ja auch erst mal ein wenig mit seiner Welt vertraut machen. Lest es selber. Wenn es euch gefällt dann könnt ihr es gar nicht erwarten die anderen Bände zu lesen. Wenn nicht dann kann ich es auch nicht ändern, ich liebe diese Bücher.
Leseprobe:
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... Der Revolvermann blutete aus etwa zwanzig verschiedenen Wunden, die aber, abgesehen vom Schnitt in der Wade, allesamt oberflächlich waren. Er verband sie mit einem Streifen seines Hemdes, dann richtete er sich auf und begutachtete sein Blutbad...
... Er folgte dem Todespfad zurück und zählte dabei die Gefallenen...
... Er blieb dort stehen, wo alles angefangen hatte, in der Mitte der leeren Hauptstraße. Er hatte neununddreißig Männer, vierzehn Frauen und fünf Kinder erschossen.
Er hatte alle und jeden in Tull erschossen...
Das Buch ist bei Heyne für 7.95€ erschienen.
Best.-Nr. 01/13951
ISBN 3-453-87556-7
Viel Spaß beim lesen
eure Preiselbeere
24 Bewertungen, 4 Kommentare
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22.08.2005, 10:52 Uhr von Astarte
Bewertung: sehr hilfreichIch habe die Saga auch verschlungen, besonders die Wartezeiten zwischen den Ausgaben waren schlimm....
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23.07.2005, 19:42 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichAls die ersten vier Bände erschienen, habe ich sie mir ebenfalls gekauft, jedoch bis ich nie so richtig zum gründlichen Lesen gekommen. Kannst Du mir mal die übrigen drei Titel mitteilen? Danke und Gruß von der Leseratee Heidi
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16.07.2005, 18:55 Uhr von BaBy1987
Bewertung: sehr hilfreichhatte ich letztens in der hand! spätestens jetzt bereuhe ich,es nicht mitgenommen zu haben! ich liebe kings bücher sowieso! lg baby
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16.07.2005, 18:52 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichwas Du über das Buch geschrieben hast..lese selbser ab und an St. King..bevorzuge in letzter Zeit aber J.Patterson..trotzdem guter Bericht..lg
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