Köln Testbericht

Koeln
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Erfahrungsbericht von Jakini

Mit der Gondel über den Rhein

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Im letzten Mai waren wir eine Woche bei meiner Schwägerin zu Besuch, wo auch der Kölner Zoo besucht wurde. Doch dort gibt es nicht nur den schönen Zoo zu sehen, sondern man kann neben dem Zooparkhaus auch mit einer Seilbahn über den Rhein wie auch über die Zoobrücke fahren und kommt dann zu einem Park, der meiner Meinung nach der Rheinpark ist ?!? Natürlich wollte unsere Tochter dies auch nutzen, und da wir nicht wissen, wann wir das nächste Mal dort hin fahren können (unser Baby soll im Oktober kommen) haben wir ihr diesen Wunsch dann auch erfüllt und auf keinen Fall bereuht!!!!

Gekostet hat uns die Fahrt DM 10,-- Hin- und Rückfahrt für Erwachsene, für unsere große Tochter DM 5,--. Die Kleine fuhr kostenlos mit, da sie unter 4 Jahre alt ist. Somit konnten wir diese Seilbahnfahrt für DM 25,-- genießen, was zwar eine Menge Geld ist, aber dennoch sein Geld wert war.
Man zahlt an der Kasse und bekommt dann eine Karte, mit der man ein Drehkreuz bewegt und zu den Gondeln kommt. Beim Einsteigen ist immer jemand dabei, der die Gondeln dann später wieder verschließ, offensichtlich, damit niemand während der Fahrt aussteigen kann, oder sich gar rausstürzen, um Selbstmord zu begehen.

Ich muß zugeben, mit der Seilbahn zu fahren, da war mir schon mulmig, kein fester Boden unter den Füßen und dann mein Gewicht in der Gondel, die für 4 Personen zugelassen ist (dabei waren wir ja eigentlich 5!) das war nicht sofort vertrauenswürdig. Doch nachdem ich sah, daß die Gondeln vor uns auch nicht abstürzten, obwohl dort vier Erwachsene, zum Teil von meiner Statur drin saßen, da wurde ich dann ruhig und konnte den schönen Ausblick auf den Rhein genießen, allerdings mit dem Gedanken: "Wenn wir da nun reinfallen, dann kommen wir hier nicht raus, weil abgeschlossen ist."

Die Fahrt dauerte ca. 10 Minuten, was meiner Meinung nach aber auch ausreichend ist, denn obwohl die Gondel recht gut durch ein Fenster und eine gegenüberliegende Klappe belüftet ist, wird es doch bei Sonneneinstrahlung sehr warm darin.
Auf der anderen Seite hat man dann die Wahl, auszusteigen, oder gleich zurückzufahren. Wir wollten aussteigen, wie gesagt, es reichte vollkommen, so lange in der Gondel zu sitzen.

Als wir dann den Ausgang rauskamen, da standen wir vor der Claudius Therme, ein Bad, das wir aus der Gondel bewundern konnten. Meine Tochter rief ganz aufgeregt, daß dort ja viele Menschen "nakidei" sind, womit sie auch Recht hatte, denn man konnte ganau in den Sauna Bereich des Bades sehen. Ich bin mir nicht sicher, ob mir das gefallen würde, wenn ich mich dort nach einem Saunabad ausruhen würde, und wüßte, daß alle Minute eine Gondel über mich fährt und mich ansehen könnte. Alleine schon der Gedanke, daß es Menschen gibt, die dies bewußt machen. Aber im Grunde ist es ja etwas natürliches, sich frei dort hinzulegen.
Man konnte nicht nur den Saunabereich sehen, auch ein sehr einladendes Außenbecken, in das ich am liebsten sofort eingetaucht wäre, doch mangels Schwimmsachen mußte das leider ausfallen.

An der Claudius Therme vorbei kommt man in einen sehr schönen Park.
Dieser Park ist wirklich sehr groß und geht bis an das Rheinufer heran. Auch wird in dem Park keine Menge geboten, eine Kleine Autobahn für Kinder man Münzen für 1,-- DM kaufen kann, und die Kinder dann mit Elektroautos drauf fahren können. Leider durfte immer nur ein Kind fahren, so daß die Kleine halt nur auf einem Auto sitzen konnte, denn zum selber Fahren ist sie mit ihren inzwischen fast 20 Monaten doch noch etwas zu klein. Aber sie hatte auch so ihren Spaß, in dem sie so tat, als würde sie fahren und war kaum noch dort weg zu bekommen. Hinter dieser Autobahn lag dann noch eine Mingolfbahn, die wir uns aber nicht genauer ansahen, weil wir in die andere Richtung weiter ging, denn Nr. 4 drückte auf meiner Blase und dort bafand sich leider keine Toilette.

Um den Park fährt eine kleine Eisenbahn, mit der meine große Tochter auch gerne gefahren wäre, doch wir haben leider keinen Bahnhof dafür gefunden, somit liefen wir zu Fuß. Auch scheint diese Bahn eine sehr große Runde zu machen, denn wir haben sie nur einmal in der einen Stunde, in der wir im Park waren, gesehen, dabei hilten wir immer nach ihr Ausschau. Ebenfalls ein kleines Fortbewegungsmittel ist dort ein Sesselift, was mir aber mit meinem kleinen Zappelphilip zu gefährlich erschien und Seilbahn hatten wir schließlich schon. Also gingen wir zu Fuß in Richtung Kinderspielplatz, wo sich auch ein Imbiss befand, auf dessen Toilett ich mich erleichtern konnte. Sehr sauber war die leider nicht, aber es war gerade eben noch auszuhalten. Zum Glück hatte ich Taschentücher dabei, die braucht man als Mutter nun einmal immer, denn Toilettenpapier glänzte leider auch durch Abwesendheit, ebenfalls wie das Reinigungspersonal, für das extra Tisch und Stuhl, wie auch ein Sammelteller für Münzen bereit stand.
Natürlich haben wir uns alle dort ein Eis genehmig, wobei wir sehr freundlich bedient wurden. Auch der Preis war in meinen Augen nicht überteuert und man hätte das gleiche Eis im Supermarkt zum selben Preis bekommen.

Wir gönnten uns dann noch eine kleine Runde um den Spielplatz, dort gab es Brunnen, in denen viele Kinder planschten. Meine Mädchen wären da auch sehr gerne reingehüpft, doch da wir keine weiteren Klamotten dabei hatten, nur eine Notwindel für die Kleine, sind wir dann besser schnell weiter gegangen und haben unsere Rückfahrt angetreten, denn so langsam wurde es auch Zeit für uns.

Den gesamten Park haben leider nicht erkunden können, denn so viel kann die Kleine noch nicht laufen und ihr Buggy mußte im Auto bleiben, weil der nicht mit in die Gondel gepaßt hätte. Doch wenn wir noch einmal dort hinkommen, dann werden wir direkt in der Nähe dieses Parkes unter Auto abstellen. Wir wir sehen konnten, kann man unter der Zoobrücke parken, ebenfalls schattig, wie im Zooparkhaus. Eine Hin- und Rückfahrt mit der Seilbahn kann man auch von dieser Seite starten. Der Park selber erschien mir sehr sauber, Papierkörbe waren auch ausreichend zu finden. Nur mit den Toiletten, das war leider Mangelware. Zwar gibt es welche bei der Seilbahn, doch die waren verschlossen und das Häuschen glich einer Ruine. Auch war der Park nicht überfüllt, was aber gut daran liegen konnte, daß wir am Freitag dort waren, wo viele für ein langes Wochenende frei genommen und verreist waren. Bei uns in Hamburg sind die Parks am Wochenende immer total überfüllt, doch dort konnte man sich richtig wohl fühlen. Der Geruch von eingen Grill´s stieg in die Nase und machte Appetit. Auf jeden Fall haben wir uns diesen Park gemerkt und wenn wir wieder bei meiner Schwägerin sind, dann werden wir mehr Zeit für einen Besuch dort einplanen, hauptsache, das Wetter macht wieder mit.

Doch der Park wurde nicht nur von Kindern zum Planschen, oder von Familien zum Grillen genutzt. Auch viele Inliner waren dort unterwegs, was ich verlockend fand. Die Wege sind bis auf eine kleines Stück geteert und bieten somit eine sehr schöne Laufbahn für Inliner. Schwanger würde ich zwar eh nicht laufen, aber igendwann ist dieser Zustand ja vorbei und dann kann auch ich wieder damit laufen. Somit werden beim nächsten Kölnbesuch die Inlinder eingepackt, das steht nun schon einmal fest.

Wie wir der Preistafel entnehmen konnten, fahren die Gondeln von April bis Oktober täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, wobei die letzte Gondel ihre Fahrt gegen 17.45 Uhr antritt. Einem Programmheft, das inzwischen meiner Kleinen zum Opfer gefallen ist, konnten wir jedoch entnehmen, daß es auch im November noch sog. Nachtfahrten gibt. Das stelle ich mir sehr schön vor, die Lichter von Köln dort oben zu sehen. Alleine der Doom, wenn dieser Beleuchtet wird, das muß ein sehr schöner Anblick sein.

Die Preise sind auch unterschiedlich, wer nur eine Fahrt macht, der zahl DM 6,50 für kleine Gruppen ab 4 Personen gibt es Ermäßigungen, wobei Kinder hier wohl nicht mitzählen. Auch kann man eine Karte für DM 24,-- kaufen, wo man die Fahrten dabei hat und den Zoo- und Aquariumbesuch. Leider wußten wir dies nicht schon vor unseren Besuch im Zoo, sonst hätten wir es sicher miteinander verbunden und dabei noch ein paar Mark gespart, doch so hatten wir an zwei Tagen unseren Spaß, was auch schön war.

Auf jeden Fall kann ich jedem, der in Köln wohnt, oder in Köln oder Umgebung zu Besuch ist, den Park, wie auch eine Fahrt mit der Seilbahn dort, empfehlen, denn wir hatten eine Menge Spaß und sind ungerne heim gefahren, doch die große Heimfahrt stand an dem Tag auf dem Zettel, und somit wollten wir uns noch ein bisschen bei meiner Schwägerin ausruhen.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-17 17:14:03 mit dem Titel Ein etwas anderer Zoo

Im Mai letzten Jahres waren wir für eine Woche bei meiner Schwägerin in Köln.Auf dem Ausflugsplan stand damals ein Besuch im Kölner Zoo, was meine große Tochter sich sehr wünschte. Meine Lust hilt sich in Grenzen, besuchen wir doch in zwei Wochen schon bei uns den Zoo mit seinen Dschungelnächsten, aber dennoch wollte ich ihr die Freude nicht verderben.

So fuhren wir also in die Innenstadt nach Köln, und man kann den Kölner Zoo direkt über die Autobahn, Abfahrt Zoobrücke erreichen, zumindest von meiner Schwägerin aus. Hier in Hamburg müssen wir immer quer durch die Innenstadt fahren und bei den Themperaturen, die wir letzte Woche schon hatten, wäre das auf keinen Fall angenehm gewesen. Sehr positiv war, daß man direkt hinter der Abfahrt in das Parkhaus Zoo fahren konnte, also keine langen Stadfahrten und Suchereien mehr vor sich hatte. Alleine dieses Parkhaus war schon für die Kinder eine Attraktion, die Wände waren grün gestrichen und mit Tieren angemal, wirklich sehr passend gemacht. Sehr schön auch, unser Auto stand im Schatten, so war es angenehm kühl, als wir zurück kamen. Das Parkhaus ist natürlich nicht kostenlos, doch eine Tagespauschale von DM 5,-- finde ich angebracht, das zahlt man in anderen Tier- und Freizeitparks inzwischen auch schon, ohne daß das Auto im Schatten stehen kann.

Zum Zoo mußten wir dann ein kleines Stück gehen, doch das machte gar nichts. Den Eingang fand ich recht Enttäuschend, für Köln typisch im Plattenbau, da sank mein Mut auf einen schönen Besuch dann doch wieder. Immerhin der Preis war akzeptabel, für uns Erwachsene haben wir DM 19,-- gezahlt und für unsere große Tochter DM 9,50. Die beiden Kleinen hatten noch freien Eintritt, da sie unter vier Jahre alt sind.

So gingen wir also in den Zoo, und als wir den Plattenbau verlassen haben, da war es alles wirklich sehr schön!!! Wir gingen gegen den Urzeigersinn, keine Ahnung warum, uns war einfach danach. Somit fingen wir mit den niedlichen Erdmännchen an, die ihre Jungen dabei hatte. Die Kinder waren völlig faziniert von dem Ganzen, die Kleinen konnten wir in der Karre sitzen lassen, denn die Gehege sind alle so gebaut, daß auch die Kleinen sehr gut sehen können. Das ist in meinen Augen ein großes Plus für diesen Tierpark, den ich nur mit Hagenbeks Tierpark vergleichen kann. In dem müssen die Kleinen und oft auch noch unsere große Tochter hochgehoben werden, damit sie was sehen können. Das ist nicht nur anstrengend, sondern in meinen Augen oft auch gefährlich.

Natürlich fehlten die die Flamingos auf keinen Fall, sie waren auch nicht zu überhören. Ich denke, wir sind schon in die richtige Richtung gegangen, denn die ersten Tiere waren wirklich recht klein, aber sehr schön zum Einstimmen. Doch die Tiere wurden schnell größer, bald kamen wir zu den Bären, die wir einen Augenblick von einer Bank beobachtet haben. Da konnten die Esel und Schafe, die folgten bei den Kindern schon mehr mithalten, die Kuschelteddys waren angesagt. Insgesamt gibt es drei Gehege mit Bären, die sehr schön gestaltet sind. Man kann sich auf eine Bank setzen und die Bären in Ruhe beobachten, das ist wirklich sehr schön gemacht. Und da es an dem Tag nicht voll war, konnten wir die Bänke sogar nutzen. Eine der Attraktionen war natürlich das Affenhaus, das lt. der Karte früher Vogelhaus war, dann aber zum Affenhaus umgewandelt wurde. Die Affen haben draußen ihre Käfige, können aber jederzeit nach drinnen, wo es sehr schön eingerichtet ist, mit vielen Grünpflanzen und jeder Menge kleinen Käfigtunneln, auf denen die Affen offensichtlich durch die Gegend laufen. Somit haben sie die Möglichkeit, innen zu einem weiteren Käfig zu gelangen, was ich sehr schön finde.

Eine weiterer Höhepunkt war dann natürlich das Löwengehege, wo man von einer Glasscheibe aus die Löwen sehen kann, die sogar ganz dicht zu uns kamen. Die Tiger dagegen haben sich lieber gesonnt und ausgruht, verständlich, denn es war recht warm.

Weiter ging es in das Tropenhaus, das wirklich sehr schön gemacht ist. Hier fliegen einige Vögel frei herum und man fühlt sich wirklich wie im Urwalt. Auch die Kinder waren total faziniert, meine Kleine saß vor einem der Fischbecken in ihrer Karre und es kam ein "Oh" aus ihrem Mund, der dann ca. 3 Minuten weiterhin offenstand. Hinter dieser Halle mit dem Regelwald ist noch eine weitere Halle für Sonderaustellungen, derzeit sind dort Fledermäuse zu sehen. Das wollte meine Große aber nicht sehen, Fledermäuse sind nicht ihr Fall. Schade eigentlich, inzwischen bereuhe ich, mir die nicht alleine angesehen zu haben, denn das ist bestimmt eine interessante Austellung. Es gibt auch am Abend einige Sonderveranstaltungen, wo man dann die Fledermäuse nachts beobachten kann, gerne hätte ich mir das angesehen, aber letzte Woche gab es hierfür leider keinen Termin.

Somit gingen wir dann zum nächsten Affenhaus, wo die Gorillas ihr zu Hause haben. Von denen wurden wir dann auch nett mit lustiger Einlage begrüßt. Auch in diesem Affenhaus gibt es wieder die Laufkäfige, die den Affen die Freiheit geben, sich von einem Käfig zum anderen zu bewegen. Nicht nur Gorillas sind hier zu Hause, auch Orang Utas und Chimpansen.

Dann brauchten wir erst einmal eine Pause, auf dem Kinderspielplatz, die Kleinen hatten inzwischen keine große Lust mehr, in der Karre zu sitzen und wir wollten gerne mal ein bisschen sitzen, denn unsere Füße taten langsam weh, wir waren ja auch schon gut 2 Stunden unterwegs. Somit kam der Spielplatz uns sehr gelegen, für unsere Runde war er ca. auf drei/viertel des Weges, was mir wieder bestätigte, die richtige Richtung eingeschlagen zu haben. Nach einer Pause ging es weiter und wir sahen ein Nashorn, wieder durch eine Glascheibe, doch da war mir schon etwas mulmig. Hinter diesem Gehege liegt dann das der Elefanten, die man nicht überhören könnte. Pünktlich zur Fütterung waren wir bei den Pinguinen, doch diese Fütterung war eine Enttäuschung. Da kam einfach nur ein Wärter, schickte die Leute mit einem "Darf ich mal bitte" beiseite und war die Fische ins Becken. Bei Hagenbek wirk noch etwas erklärt und wirklich eine intressante Unterhaltung daraus gemach, die Pinguine fliegen durch das Wasser, wozu sie im Kölner Zoo gar keine Möglichkeit haben, weil das Becken einfach zu klein ist. So langsam näherten wir uns dann dem Ausgang, vobei an den Giraffen, die meine kleine Tochter immer gerne sieht.

Ich habe noch lange nicht alle Tiere aufgezählt, alles konnte ich mir gar nicht merken, dazu war es zu viel und es gab viele Tiere, deren Namen neu für mich waren. Auf jeden Fall hat mir der Besuch im Kölner Zoo sehr gefallen, denn es war interessant. Meine Bedenken, daß es eh das Gleiche sein wird, wie in Hamburg, haben sich schnell zerschlagen. Einige andere Tiere waren zur Auswahl, wie natürlich anders gemachte Gehege, was schon für sehr viel Abwechslung gesorgt hat. Besonders beidruckend waren für mich die Affenhäuser und der Regenwald, so etwas kenne ich aus Hamburg nicht. Aber auch wie der Bereich mit den Tigern und Löwen gestaltet wurde, ist sehr schön, denn man kann die Tiere wirklich sehr gut sehen, dank der Glasscheiben. Besonders von Vorteil finde ich die Einrichtung für kleine Kinder, die noch in der Karre sitzen, denn sie müssen nicht ständig rausgehoben werden, damit sie etwas sehen können, sondern können in der Karre bleiben. Das schont den Rücken der Eltern und ist in meinen Augen viel sicherer!!!!

Die Anlage selber ist sehr sauber, zumindest war sie es am Tag unseres Besuches, und als wir kamen, da verließen so einige Klassen gerade den Zoo, an Besuch hat es also offensichtlich nicht gemangelt. Dennoch fand ich, daß es recht wenig Toiletten gibt, für Schwangere und kleine Kinder immer eine wichtige Einrichtung. Und die eine, die hinter der Halle mit dem Regenwald einzeichnet war, war nicht leicht zu finden, trotzdem haben wir sie gefunden!!!

Für Essen und Trinken sollte man besser auch selber sorgen, zum einen sind die Preise wie üblich recht hoch, zum anderen habe ich nur am Eingang und bei den Löwen die Möglichkeit zum Kauf von Getränken, Eis und Würstchen gesehen. Vielleicht bewußt, um Verschmutzungen zu verhindern, dennoch hat man gerade im Zoo oft schnell Durst und Hunger. Beim Spielplatz wäre meiner Meinung nach eine sehr gute Möglichkeit, noch einen Imbiss, natürlich mit Toilette einzurichten.

Gebraucht haben wir für unseren Zoobesuch gut vier Stunden, die man auf jeden Fall einplanen sollte. Somit kann man aber auch Nachmittag gut mal einen Zoobesuch dort einlegen, ohne den gesamten Tag zu brauchen.

Auf jeden Fall habe ich gelernt, daß nicht jeder Zoo gleich ist, auch wenn viele Tiere identisch sind, so ist doch dank der verschiedenen Einrichtungen und Gehege ein andere und immer wieder interessanter Anblick. Auf die Dschungelnächte hier in Hamburg bei Hagenbek freue ich mich trotzdem, denn da wird natürlich wieder etwas anderes geboten.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-16 17:18:04 mit dem Titel Das Mediterana

Da yopi es leider nicht schafft, Schwimmbäder aufzunehmen, poste ich meinen Bericht über das Mediterana in der Nähe von Köln eben in der allgemeinen Kategorie.

Zum ersten Mal im Mediterana waren wir kurz nach der Eröffnung, damals waren wir zu Besuch bei meiner Schwängerin, die in der Nähe von Köln wohnt. Meine Kinder waren damals 5 Jahre und 10 Monate alt. Besucht hatten wir das Schwimmbad im Juli, da aber sehr schelchtes Wetter war, es regnete und war sehr kalt, wie leider den gesamten Sommer vor zwei Jahren, konnten wir nur das Innenbad besuchen.

Das Bad selber ist sehr schön, alles in warmen Tönen eingerichtet. Doch schon in der Unkleidekabine bekam ich Probleme mit meiner kleinen Tochter. Die Große konnte sich alleine anziehen, die Kleine krabbelte sofort los, kein Laufgitter weit und breit, wie ich es auch Hamburger Schwimmbädern kenne. Der Weg zu den Duschen war frei und meine Kleine krabbelte natürlich direkt zu den Duschen. Auch fand ich keine Auflage, wo ich meine Tochter hätte vernünftig umziehen können, das mußte ich dann auf einer Bank vor den Schränken machen. So hatte ich Probleme, sie und dann mich umzuziehen. Bei meiner Schwägerin sah es mit unserem Neffen genauso aus. Nach dem Kampf, ging es dann in das Bad, da folgendes aufwies.

Ein großen Innenbecken, das mit einigen Sprungböcken versehen ist, und zum Schwimmen einiger Bahnen einlud,

ein kleines Babybecken, das mit Steinen versehen ist. Wenn man dort durchgeht, dann massieren die kleinen Steine die Füße, was zwar gewöhnungsbedürftig ist, den Füßen aber gut tut,

daneben eine Spielecke, die nur betreut benutzt werden darf, meine Töchter und unser Neffe hätten dort sehr gerne gespielt, doch zur angeschriebenen Zeit war keine Betreuung weit und breit zu sehen.

Dann gibt es noch ein kleines Nichtschwimmerbecken mit warmen Wasser und ein schönes großes Wirrpool.

Weiter ging es dann draußen mit einem schönen Außenbecken und einem riesen großen Wellenbecken. Doch bei dem Wetter mochte man nicht rausgehen.

Neben dem Babybecken war eine kleiene Bar, wo man was zu Trinken und Eis kaufen konnte. Da ich weniger für süße Sachen bin, mußte ich nach draußen in die Kälte um am Imbiß dort Pommes zu bekommen. Dafür mußte ich einen recht langen Weg hinter mich bringen und war gut 10 Minuten unterwegs, denn erst einmal das Bad verlassen, dann die Treppen runter, da die Außenanlage unterhalb des Bades ist und dann kam ich zum Kiosk.

Die Anlage ist sehr schön und gepflegt, nur wir hatten mit den kleinen Krabbelkindern Probeleme, keine Möglichkeit, sie mal kurz abzulegen. So war ich froh, daß mein Mann dabei war und wir uns so mit der Kleinen abwechseln konnten. Bzw. schliefen die Kinder dann auf ihren Handtüchern, jedoch auf dem Fußboden des Hallenbades, der vor der Spielecke aber ausgelegt war. Dort hatten wir es uns gemütlich gemacht. An dem Tag war das Bad nämlich schön leer, und wir hatten die freie Auswahl mit den Plätzen.

Unsere kleinen haben wir abgeduscht und dann in der Halle auf dem Fußboden angezogen, doch leider kam dann das Problem nach dem Baden, wie das Kind trocken halten, wenn wir uns umziehen? Wieder fehlte mir ein Laufgitter, so daß meine angezogene Tochter nicht mit ihren trockenen Klamotten durch die nasse Umkleidekabine krabbelte. Also mußte ich warten, bis mein Mann fertig ist, der mir dann die Kinder abnahm, so daß ich mich dann auch endlich anziehen konnte. Von diesem Ausflug war ich dann mehr genervt, als entspannt.


Als wir dann im letzten Sommer wieder ins Schwimmbad wollten, war ich natürlich nicht so angetan, von dieser Idee, wieder ins Mediterana zu fahren. Doch ich beugte mich dem Ganzen und da mein Mann versprach, sich um die Kleine zu kümmern, die zu der Zeit dann 22 Monate alt war, ich jedoch hoch schwanger, lies ich mich drauf ein, denn bei der Hitze fühlte ich mich mit meinem Babybauch nirgends wohler, als im Schwimmbad. Außerdem war unsere Tochter inzwischen so groß, daß man sie gut im Stehen an- und ausziehen konnte.

Doch zu früh gefreut, viel von dem Wasser habe ich an dem Tag nicht mitbekommen, denn das Bad war so dermaßen überfüllt, das man kaum noch einen Platz auf der Liegewiese bekommen konnte. Aber nicht nur draußen, auch drinnen waren so viele Menschen, daß an Schwimmen gar nicht zu denken war. Ein wenig haben wir uns abgekühlt, in dem großen Becken draußen, dem Wellenbecken, das sehr groß ist.

Um diese Becken sind zur einen Hälfte Liegewiesen, zur anderen Hälfte das Haus des Bades. Im unteren Bereich ist der Kiosk, darüber scheinbar ein Restaurant, denn auf dem Balkon stand eine Hochzeitsgesellschaft und den Leuten beim Schwimmen zugesehen.

Die Weise hinter den Schwimmbad erstreckt sich noch ein ganzes Stück, doch für kleinere Kinder habe ich dort nichts zu spielen entdeckt, lediglich ein Klettergerüst für große Kinder, wo meine große Tochter dann natürlich auch rauf wollte.
Von dem Bad war meine Tochter, die im letzten Jahr gerade Schwimmen gelernt hat, total enttäuscht, wollte sie doch stolz der Tante zeigen, sie toll sie schwimmen kann, und dann gab es dazu nicht die Möglichkeit, weil es einfach viel zu voll war.

Auch diesmal war ich enttäuscht von dem auf den ersten Blick schönen Bad. Wenn es leer ist und man mit größeren Kindern dort hingeht, ist es bestimmt super, doch mit Babys ist es nicht mein Fall und so lange meine Kleine unter 3 Jahre ist, werde ich wohl bei den Besuchen bei meiner Schwägerin auf einen Besuch des Schwimmbades verzichten.

15 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Ingwer

    16.04.2002, 19:20 Uhr von Ingwer
    Bewertung: sehr hilfreich

    Naja, wohn in Köln und werds mir vielleicht auch irgendwann mal anschauen- Danke für Deine Infos. Ingwer