Kosmos Herr der Ringe - Basisspiel Testbericht

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ab 41,21
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Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  sehr gut
  • Spaßfaktor:  gering
  • Spielanleitung:  gut
  • Wird langweilig:  nie

Erfahrungsbericht von ET2000

Herr je, was für ein Film

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die Legende erzählt von einem Ring. Geschaffen von dunklen Mächten des Bösen gibt er seinem Träger die Macht, die Welt zu knechten. Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden im Lande Mordor, wo die Schatten drohen - sou lautet die düstere Vorhersagung.
Der Ring hat böse Kräfte. Er verleiht unendliche Macht, aber er kann seinen Besitzer auch ins Verderben stürzen. Nur einer hat die Kraft, ihm zu wiederstehen. Ein Hobbit aus dem Auenland, nur ein bisschen mehr als ein Meter gross. Aber selbst die kleinste Person kann den Lauf der Zukunft ändrn, sagen die Elben.

13 Jahre lang, von 1936 bis 1949, schrieb der Sprachwissenschaftler J.R.R Tolkien, ein gebürtiger Südafrikaner, der in Grossbritannien lehrte, an jenem dreibändigen Roman, der heute für viele als das beste Buch des zwanzigsten Jahrhunderts gilt. Der Herr der Ringe spielt in seinem eigenen Universum, in einer eigenen Zeit, wo eigene Gesetze gelten, wo der Mensch ein Bindeglied zwischen Zwergen, Trollen, Elben und Halbingen, zwischen den Mächten des Waldes, des Windes, des Wassers und der Erde ist.

Der erste Band der Triologie, Die Gefährten, erzählt, wie sich jene kleine Schicksalsgemeinde aus den Hobbits Frodo, Sam, Merry und Pippin, aus dem Zwerg Gimli, dem Elben Legolas, den Menschen Aragon und Borimir und nicht zuletzt dem Zauberer Gandalfs bildet, die loszieht, um den Ring zu vernichten und dabei im Kampf gegen das Böse die unglaublichsten Abenteuer erlebt.

Der Herr der Ringe ist Star Wars ohne Ausserirdische. Mythen, Gefahren, Heldenmut, aber auch Romantik und Liebe.

Eigentlich war abzusehen, dass Hollywood die Geschichte früher oder später verfilmen würde.

Peter Jackson ist der Regisseur, der die Ehre hatte das Projekt zu verwirklichen. Seit Ende der neunziger Jahre arbeitet der neuseeländische Filmemacher am Projekt seines Lebens.
Jackson ist bis zum Erscheinen des Filmes eher ein unbekannter Regisseur, der alle 3 Teile an einem Stück durchdrehte.
Lediglich Specialeffekte werden, um auf dem aktuellsten Stand der Technik zu bleiben, nachträglich ausgearbeitet.

Während der 1. Teil jetzt bereits Ende 2001 in den Kinos startete, erscheinen die Teile 2 und 3 jeweils 2002 und 2003.

Peter Jackson gillt als Perfektionist. Was man dem bis ins Detail stimmigen Film auch ansieht.

Jackson verbrauchte insgesamt 300 Millionen US-Dollar Produktionskosten und eine riesige Anzahl an Experten.

Das Dorf Hobbing, an dem die Saga beginnt wurde bereits 1 Jahr vor Drehbeginn aufgebaut und es wurden Gemüse, Pflanzen angebaut, damit die Szenen im Film auch wirklichkeitsgetreu sind.

Den Drehort in Neuseeland musste das Filmteam so verlassen, wie sie ihn vorgefunden hatten. Was wiederum einen grossen Arbeitsaufwand darstellte.

Die Sprache der Elben, eine Mischung aus Keltisch und verschiedenen alten Dialekten, wurde extra für den Film bis ins Detail ausgearbeitet. Alle Schauspieler mussten sie beherrschen. Genau so wie die Kunst des Schwertkampfes, das Reiten im vollen Galopp, das Paddeln durch reissende Flüsse und das Überqueren vereister Berghänge.

Die Dreharbeiten fanden in den verstecktesten Winkeln der Wälder Neuseelands statt und dauerten 247 Tage.

Der Aufwand hat sich gelohnt. Der Film ist derartig bildgewaltig, dass man beim ersten Anschauen nicht in der Lage ist alle Details aufzunehmen.

Schon nach kurzer Zeit hat man den Alltag abgelegt und befindet sich in einer anderen Welt.

Um so grösser ist die Enttäuschung als der erste Teil nach gut 3 Stunden zu Ende ist und man sofort die Fortsetzung fordert, auf diese aber noch viele Monate warten muss.

Obwohl, oder vielleicht gerade weil, man im ersten Teil auf die erste Garde der Hollywoodspieler verzichtete, ist der Film bis in die kleinsten Rollen superb besetzt.

Zu den Rollen:

Elljah Wood als Frodo Beutlin

Frodo ist der junge Hobbit, der von seinem Onkel Bilbo den \"Einen Ring\" überantwortet bekam und nun dazu ausersehen ist, ihn ins finstere Land Mordor zu bringen, um ihn zu vernichten.
Elljah Wood, geb. 1981, sah man bis jetzt in Filmen wie DerEissturm, TheFaculty und DeepImpact.


Liv Tyler als Arwen

Arwen Abendstern ist die wunderschöne Elfenprinzessin, Heldin und grosse Liebe von Aragon. Ihre Rolle wurde für die Verfilmung ziemlich aufgewertet. Tolkien selbst hat ihr nur ein paar Seiten zugestanden.

Ian McKellen als Gandalf

Gandalf der Graue ist einer der mächtigsten Zauberer und Frodos väterlicher Freund. Er ist weise, klug und oft recht sarkastisch, und kämpft unerschütterlich auf der Seite der Guten. Sir Ian McKellen ist ein britischer Charakterdarsteller, der sich unter anderem für die Rechte der Homosexuellen einsetzt.

Viggo Mortensen als Aragorn

Aragorn ist der rechtmässige Erbe des Königreiches von Gondor. Er pfeift aber - vorerst - auf seine adelige Herkunft, nennt sich \"Streicher\" und zieht unerkannt durch die Lande, kämpft wacker an der Seite Frodos und verliebt sich in die schöne Arwen.

Cate Blanchett als Galadriel

Die überirdisch schöne Königin der Elben, die an der Seite ihres Ehemanns Celeborn weise über das Elben-Königreich Lothlorien herrscht.

In weiteren Rollen spielen Billy Boyd, Dominic Monaghan, Ian Hol,, Orlando Bloom, Christopher Lee und Sean Bean mit.

Eigentlich hat jede dieser Rollen eine Beschreibung, Würdigung verdient. Jedoch würde das den Rahmen sprengen und mich aufgrund des Zeitaufwandes wohl arbeitslos machen ;-)

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