Erfahrungsbericht von beckyg
GOUVES - ein positives Erlebnis (Mai 2001)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
GOUVES ein positives Erlebnis (Mai 2001)
Nennt es eine 1. Mai-Laune, aber es war so eine Spontanentscheidung. Ab ins Internet einen Last Minute Flug von Frankfurt nach Heraklion gesucht, gefunden, gebucht. Charterflug mit Condor. Nur mit dem Flug allein ist es ja nicht getan, als noch mal das Internet bemüht, dieses Mal mit GOOGLE und bin auf eine interessante Seite von GUNAR TRAVEL gestoßen. 2 Mail und 2 Faxe hin und her und schon hatten wir ein Zimmer/Übernachtung/Frühstück mit Bad und Kochnische in der Hotelanlage Diogenes in Gouves. Die Hotelanlage liegt Ortsausgang in einer kleinen Seitenstraße und zwei Schritte mehr und man steht im Meer. Hoteleigener gepflegter Strand mit wie in Griechenland üblich kostenpflichtigen Liegestühlen. Die Appartementzimmer sind hufeisenförmig um einen Pool und terrassenförmig angelegt, so dass man nicht direkt dem Nachbarn ins Bett sehen kann, sondern Privatsphäre hat. Dazu gehören weiterhin das Frühstücksrestaurant, was für HP-Gäste auch zum Abendessen frequentiert wird. Mir war es hier allerdings etwas zu teuer, so dass wir auf eigene Faust diverse Restaurants aufgesucht haben. Weiterhin die Hotelbar, Billardraum, Fitnessraum und natürlich der kleine Supermarkt. Hier war man sehr nett und ich konnte gleich meine neuerworbenen Griechisch Sprachkenntnisse praktisch üben.
Nun zum erholsamen Teil, Abflug ab Frankfurt nach Heraklion, man durfte sogar rauchen ! und Ankunft am späten Nachmittag. Über GUNAR TRAVEL hatten wir auch den Transfer geregelt. Für damals von 50,00 DM beide Fahrten Flughafen/ Hotel/ Flughafen. Wir wurden schon erwartet und heil und sicher ins Hotel gebracht, was mich bei dem griechischen Fahrstil schon eher mehr verwundert hat. Smile.
Hotelempfang sehr freundlich, Zimmer tiptop in Ordnung. Irgendwie haben wir an diesem ersten Abend das bisschen, was wir sonst essen an der Hotelbar getrunken. Noch mehr Smile. Aber es muss schon ein astreiner Raki richtig gelesen ! in Kreta ist es Raki und nicht Ouzo - gewesen sein, denn am nächsten morgen erwachte ich bei herrlichem Sonnenschein und ohne Kopfschmerzen.
Da ja der Tag mit einem Frühstück anfängt war es für griechische Verhältnisse sehr gut, verschiedene Sorten Marmelade, Käse, 3 Sorten Eier (gekocht, Rührei, was an einigen Tagen mit Schinken oder gegrillten Würstchen variiert wurde, Spiegelei) Wurst zwar 3 Sorten aber vom Geschmack her für mich persönlich eher mässig, Tomaten mit Käse überbacken, 3 versch. Obstsäfte, kalte u warme Milch, Kaffee, Tee sowohl Süßstoff als auch Zucker, Butter, Diät-Becel, Margarine, Müsli, Joghurt und den typischen Thymian-Bienenhonig, frisches Obst und mmhhhh herrlich süße Gebäckteilchen, und natürlich auch diverse Brotsorten. Das Restaurant unterteilt in Raucher u Nichtraucher. Für Familien mit Kiddis, Kinderhochstuhl selbstverständlich vorhanden. Und die kleinen bekommen auch schon mal einen Extra-Wunsch aus der Küche erfüllt.
Da die Sonne nun mal schien sind wir ihr auch nicht aus dem Weg gegangen und haben den Tag am Strand verbracht.
Abends Bummel durch den Ort, schließlich wollten wir ja die Lokale kennenlernen und sind im GEORGE PLACE gewesen. Der Wirt ist ein wahrer Schatz und seine Küche ausgezeichnet. Wir haben durchschnittlich für das Abendessen zwei Personen, Vorspeisenteller u 2 Hauptgerichte und im Schnitt 4 Getränke, hauptsächlich Retsina oder Bier damals noch DM ca. 25,00-30,00 bezahlt.
Am nächsten Tag war das Wetter leider nicht so schön, macht nichts, haben wir für 1 Woche einen Fiat Panda gemietet zu einem Preis von damals noch DM 200,00 pauschal.
Mit den einzelnen Touren die wir unternommen haben, will ich euch nicht weiter langweilen aber wir haben die Insel nach allen Himmelsrichtungen befahren: erst mal nur bis Heraklion, zweiten Tag nach Agios Nicholaos quer durch die Berge, der dritte Tag war dann der Brüller wieder quer durchs Gebirge an die Südküste nach Matala und dort war es ....kalt. Meine Meinung das habe ich einmal gesehen und brauchs nicht mehr. Der nächste Tag führte entlang der Nordküste bis nach Chania und über Rhetimon. Auch die Lassithi-Hochebene war nicht vor uns sicher. Am letzten Tag haben wir dann noch Knossos besucht.
An diesem Abend haben wir im Restaurant MEGAS ALEXANDROS eine wunderbare Pastitio gegessen, aber die Preise waren auch mega, trotz des ausgezeichneten Geschmacks ein kleiner Wermutstropfen.
Die weiteren Abende haben wir dann abwechselnd im GEORGE PLACE und einer kleinen Taverne in einer Seitenstraße zu uns genommen. Schlagt mich ich komme nicht auf den Namen, aber es ist die Straße in der auch das Megas Alexandros zu finden ist, geradehoch auf der rechten Seite und wird von einem jüngeren Ehepaar geführt.
Hier noch eine kleine Story die ich wirklich süß fand und nicht vergessen kann. Ein etwas vorsichtig gesagt älteres Ehepaar kam dazu, nahm Platz und ihnen wurde die Speisekarte vorgelegt. –Nö, essen mog i fei net, aber nen richtigen großen Humpen tät ich schon trinken und fürs Weiberl einen Cocktail oder wie das süße Zeug heißen mag.- Die Bedienung hat natürlich nur Bahnhof verstanden und dann ging es in Zeichensprache weiter: die Speisekarte in der Hand haltend hat dann der Herr auf seinen Bauch gezeigt und den Kopf geschüttelt und dann kam die Handbewegung als ob er trinken würde. Die Bedienung hats verstanden und brachte für die Dame die Getränkekarte. Sie suchte sich einen Cocktail aus, was es genau war, weiß ich auch nicht aber zweifarbig gelb/rot mit 2 Strohhalmen auch in den Farben gelb/rot und auch sonst schön mit Schirmchen und Geglitzer. Nun der Herr hatte sein Bier schon fast geleert, während sie andächtig ihren Drink anschaute und keinerlei Anstalten machte auch nur einen Schluck davon zu nehmen. Er etwas verwundert fragt sie dann diskret, nur nicht leise genug, warum sie denn nicht trinke. Sie wand sich etwas verlegen und antwortete: I weiß net mit welchem Strohhalm man hier anfangen möchte. Er hat ihr dann etwas diskreter ein paar Worte ins Ohr gemurmelt und siehe da, die Entscheidung fiel zu Gunsten des roten Strohhalmes aus.
In der zweiten Woche hatte der Wettergott erbarmen falls ich es vergesse habe, die erste Woche hat es leider fast nur mal mehr oder weniger heftig nur geregnet und wir haben uns am Strand geaalt bzw das Meer erschreckt.
Und am Abflugtag war pünktlich unser Taxi zur Stelle um uns bedauerlicher Weise rechtzeitig zum Flughafen zu bringen. Wunderbar erholt sind wir dann nach Hause zurückgeflogen, noch den Geruch von Thymian in der Nase und dem Geschmack vom Retsina auf der Zunge und den Bauch voll vom köstlichen griechischen Gebäck. Sicher habt ihr es schon bei den anderen Berichten gemerkt, wir sind kleine Süßschnäbel.-
Mein Fazit: No Risk, no Fun. Wir hatten ein Superhotel erwischt, fürs Wetter kann niemand was, die Leute sind uns freundlich begegnet. Der abendliche Trubel in den kleinen Gassen und Seitenstraßen mit den geöffneten Geschäften, den Bars und Tavernen gehört dazu ; die Griechen wollen schließlich auch leben und sind saisonabhängig im Verdienst - und zum guten Schluß wie man sich es aussucht, so isst man auch. Griechische Küche zu vernünftigen Preisen, wo einem dann das Essen gleich doppelt so gut schmeckt, als es ohnehin der Fall ist. Auf einen solchen Trip würde ich mich jederzeit wieder einlassen.
Nennt es eine 1. Mai-Laune, aber es war so eine Spontanentscheidung. Ab ins Internet einen Last Minute Flug von Frankfurt nach Heraklion gesucht, gefunden, gebucht. Charterflug mit Condor. Nur mit dem Flug allein ist es ja nicht getan, als noch mal das Internet bemüht, dieses Mal mit GOOGLE und bin auf eine interessante Seite von GUNAR TRAVEL gestoßen. 2 Mail und 2 Faxe hin und her und schon hatten wir ein Zimmer/Übernachtung/Frühstück mit Bad und Kochnische in der Hotelanlage Diogenes in Gouves. Die Hotelanlage liegt Ortsausgang in einer kleinen Seitenstraße und zwei Schritte mehr und man steht im Meer. Hoteleigener gepflegter Strand mit wie in Griechenland üblich kostenpflichtigen Liegestühlen. Die Appartementzimmer sind hufeisenförmig um einen Pool und terrassenförmig angelegt, so dass man nicht direkt dem Nachbarn ins Bett sehen kann, sondern Privatsphäre hat. Dazu gehören weiterhin das Frühstücksrestaurant, was für HP-Gäste auch zum Abendessen frequentiert wird. Mir war es hier allerdings etwas zu teuer, so dass wir auf eigene Faust diverse Restaurants aufgesucht haben. Weiterhin die Hotelbar, Billardraum, Fitnessraum und natürlich der kleine Supermarkt. Hier war man sehr nett und ich konnte gleich meine neuerworbenen Griechisch Sprachkenntnisse praktisch üben.
Nun zum erholsamen Teil, Abflug ab Frankfurt nach Heraklion, man durfte sogar rauchen ! und Ankunft am späten Nachmittag. Über GUNAR TRAVEL hatten wir auch den Transfer geregelt. Für damals von 50,00 DM beide Fahrten Flughafen/ Hotel/ Flughafen. Wir wurden schon erwartet und heil und sicher ins Hotel gebracht, was mich bei dem griechischen Fahrstil schon eher mehr verwundert hat. Smile.
Hotelempfang sehr freundlich, Zimmer tiptop in Ordnung. Irgendwie haben wir an diesem ersten Abend das bisschen, was wir sonst essen an der Hotelbar getrunken. Noch mehr Smile. Aber es muss schon ein astreiner Raki richtig gelesen ! in Kreta ist es Raki und nicht Ouzo - gewesen sein, denn am nächsten morgen erwachte ich bei herrlichem Sonnenschein und ohne Kopfschmerzen.
Da ja der Tag mit einem Frühstück anfängt war es für griechische Verhältnisse sehr gut, verschiedene Sorten Marmelade, Käse, 3 Sorten Eier (gekocht, Rührei, was an einigen Tagen mit Schinken oder gegrillten Würstchen variiert wurde, Spiegelei) Wurst zwar 3 Sorten aber vom Geschmack her für mich persönlich eher mässig, Tomaten mit Käse überbacken, 3 versch. Obstsäfte, kalte u warme Milch, Kaffee, Tee sowohl Süßstoff als auch Zucker, Butter, Diät-Becel, Margarine, Müsli, Joghurt und den typischen Thymian-Bienenhonig, frisches Obst und mmhhhh herrlich süße Gebäckteilchen, und natürlich auch diverse Brotsorten. Das Restaurant unterteilt in Raucher u Nichtraucher. Für Familien mit Kiddis, Kinderhochstuhl selbstverständlich vorhanden. Und die kleinen bekommen auch schon mal einen Extra-Wunsch aus der Küche erfüllt.
Da die Sonne nun mal schien sind wir ihr auch nicht aus dem Weg gegangen und haben den Tag am Strand verbracht.
Abends Bummel durch den Ort, schließlich wollten wir ja die Lokale kennenlernen und sind im GEORGE PLACE gewesen. Der Wirt ist ein wahrer Schatz und seine Küche ausgezeichnet. Wir haben durchschnittlich für das Abendessen zwei Personen, Vorspeisenteller u 2 Hauptgerichte und im Schnitt 4 Getränke, hauptsächlich Retsina oder Bier damals noch DM ca. 25,00-30,00 bezahlt.
Am nächsten Tag war das Wetter leider nicht so schön, macht nichts, haben wir für 1 Woche einen Fiat Panda gemietet zu einem Preis von damals noch DM 200,00 pauschal.
Mit den einzelnen Touren die wir unternommen haben, will ich euch nicht weiter langweilen aber wir haben die Insel nach allen Himmelsrichtungen befahren: erst mal nur bis Heraklion, zweiten Tag nach Agios Nicholaos quer durch die Berge, der dritte Tag war dann der Brüller wieder quer durchs Gebirge an die Südküste nach Matala und dort war es ....kalt. Meine Meinung das habe ich einmal gesehen und brauchs nicht mehr. Der nächste Tag führte entlang der Nordküste bis nach Chania und über Rhetimon. Auch die Lassithi-Hochebene war nicht vor uns sicher. Am letzten Tag haben wir dann noch Knossos besucht.
An diesem Abend haben wir im Restaurant MEGAS ALEXANDROS eine wunderbare Pastitio gegessen, aber die Preise waren auch mega, trotz des ausgezeichneten Geschmacks ein kleiner Wermutstropfen.
Die weiteren Abende haben wir dann abwechselnd im GEORGE PLACE und einer kleinen Taverne in einer Seitenstraße zu uns genommen. Schlagt mich ich komme nicht auf den Namen, aber es ist die Straße in der auch das Megas Alexandros zu finden ist, geradehoch auf der rechten Seite und wird von einem jüngeren Ehepaar geführt.
Hier noch eine kleine Story die ich wirklich süß fand und nicht vergessen kann. Ein etwas vorsichtig gesagt älteres Ehepaar kam dazu, nahm Platz und ihnen wurde die Speisekarte vorgelegt. –Nö, essen mog i fei net, aber nen richtigen großen Humpen tät ich schon trinken und fürs Weiberl einen Cocktail oder wie das süße Zeug heißen mag.- Die Bedienung hat natürlich nur Bahnhof verstanden und dann ging es in Zeichensprache weiter: die Speisekarte in der Hand haltend hat dann der Herr auf seinen Bauch gezeigt und den Kopf geschüttelt und dann kam die Handbewegung als ob er trinken würde. Die Bedienung hats verstanden und brachte für die Dame die Getränkekarte. Sie suchte sich einen Cocktail aus, was es genau war, weiß ich auch nicht aber zweifarbig gelb/rot mit 2 Strohhalmen auch in den Farben gelb/rot und auch sonst schön mit Schirmchen und Geglitzer. Nun der Herr hatte sein Bier schon fast geleert, während sie andächtig ihren Drink anschaute und keinerlei Anstalten machte auch nur einen Schluck davon zu nehmen. Er etwas verwundert fragt sie dann diskret, nur nicht leise genug, warum sie denn nicht trinke. Sie wand sich etwas verlegen und antwortete: I weiß net mit welchem Strohhalm man hier anfangen möchte. Er hat ihr dann etwas diskreter ein paar Worte ins Ohr gemurmelt und siehe da, die Entscheidung fiel zu Gunsten des roten Strohhalmes aus.
In der zweiten Woche hatte der Wettergott erbarmen falls ich es vergesse habe, die erste Woche hat es leider fast nur mal mehr oder weniger heftig nur geregnet und wir haben uns am Strand geaalt bzw das Meer erschreckt.
Und am Abflugtag war pünktlich unser Taxi zur Stelle um uns bedauerlicher Weise rechtzeitig zum Flughafen zu bringen. Wunderbar erholt sind wir dann nach Hause zurückgeflogen, noch den Geruch von Thymian in der Nase und dem Geschmack vom Retsina auf der Zunge und den Bauch voll vom köstlichen griechischen Gebäck. Sicher habt ihr es schon bei den anderen Berichten gemerkt, wir sind kleine Süßschnäbel.-
Mein Fazit: No Risk, no Fun. Wir hatten ein Superhotel erwischt, fürs Wetter kann niemand was, die Leute sind uns freundlich begegnet. Der abendliche Trubel in den kleinen Gassen und Seitenstraßen mit den geöffneten Geschäften, den Bars und Tavernen gehört dazu ; die Griechen wollen schließlich auch leben und sind saisonabhängig im Verdienst - und zum guten Schluß wie man sich es aussucht, so isst man auch. Griechische Küche zu vernünftigen Preisen, wo einem dann das Essen gleich doppelt so gut schmeckt, als es ohnehin der Fall ist. Auf einen solchen Trip würde ich mich jederzeit wieder einlassen.
19 Bewertungen, 1 Kommentar
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06.05.2002, 20:53 Uhr von Annna13
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr schöner Bericht von dir. Grüße aus Sofia
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