Madrid Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Hanfy
Museo del Prado, eine alternative zum Ballermann
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Spanien bietet mehr als die – zugegeben netten – Party- und Sonneninseln. Deshalb kann ich Euch einen Trip in die Hauptstadt Madrid sehr ans Herz legen. Südländische Lebensfreude, exzessives Nachtleben und viel Kultur, die an das einstige Zentrum eines ehemaligen Weltreichs erinnern, machen einen Besuch lohnenswert.
ERST MAL HINKOMMEN
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Der Flug von Frankfurt aus mit Lufthansa oder Iberia kostet rund 240 Euro inclusive Steuern. Autofahren ist in Madrid sehr anstrengend. Wer dennoch mit dem Wagen kommen will, muss für die Mautgebühren in Frankreich und Spanien hin und zurück etwa 188 € einplanen.
GUCK DIR DAS AN
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RASTRO: Das richtige für den Sonntag Vormittag. Der Flohmarkt von Madrid. Hunderttausend Menschen drängen sich durch die Strassen. Auf jeden fall mit öffentlichen verkehrsmitteln oder Taxi hinfahren. Aber aufpassen! Hier droht akute Taschendieb-gefahr.
Der Rastro, der Flohmarkt von Madrid, ist eine Empfehlung für den Sonntag Vormittag. Ein soziales Ereignis, das sich über mehr als zehn Straßen erstreckt. Hunderttausend Menschen sind es mindestens, die hier jeden Sonntag schauen, kaufen und herumschlendern. Hier sollte man auf keinen Fall mit dem eigenen oder gemieteten Auto hinfahren. Wer einen Parkplatz findet, war schon um 7 Uhr morgens hier. Also: Taxi oder öffentliche Verkehrsmittel. Der Rastro gilt als Paradies der Taschendiebe. Geldbörsen und Handtaschen sollte man deshalb sicher verstauen.
PUERTA DEL SOL. Der beliebteste Platz der Stadt. Die Einwohner von Madrid feiern hier ins Neue Jahr und hier enden auch sämtliche politischen Demonstrationen. Hier enden die Nationalstraßen, die Madrid sternförmig mit allen Teilen des Landes verbinden. Zudem der wichtigste Knotenpunkt für U-Bahnen und Busse.
CENTRO DE ARTE REINA SOFIA war früher mal ein Krankenhaus, heute gibt‘s hier moderne Kunst zu sehen. Hauptattraktion ist Picassos „Guernica“, eine Anklage gegen den Krieg, ganz in Grautönen gemalt. Whrend des spanischen Bürkerkrieges war das Bild ausser Landes gebracht worden. In seinem Testament hatte der Maler verfügt, dass das Bild erst wieder zurück nach Spanien dürfe, wennn das Land wieder eine Republik wäre. 1981 kehrte „Guernica“, benannt nach einem Ort im Baskenland, zum 100. Picasso-Geburtstag wieder zurück. Zu sehen sind in diesem Museum auch viele bunte Werke von Miro.
PLAZA SANTA ANA: Der abendliche/nächtliche Treffpunkt für die Jugend, hier gibt es massig Tavernen. Viele bringen aber ihre Getränke selbst mit und sitzen auf dem Platz. In den Gassen der Altstadt herrscht dann Hochbetrieb, bis spät in die Nacht.
PLACIO GAVIRIA: In einem ehemaligen Adelspalast im Stadtzentrum versteckt sich diese Disco. In edelem Ambieten kann man hier richtig abtanzen – zwischen alten Gemälden und ehrwürdigen Stichen. Es ist ziemlich laut.
PRADO: Das wichtigste Museum in Madrid wurde unlängst renoviert. Zu sehen gibt es unter anderem Albrecht Dürers berühmtes Selbstbildnis und Hieronimus Boschs Tryptichon, \"Der Garten der Lüste\". Mehrere Säle sind Velazquez gewidmet, den die Spanier als einen ihren größten Maler ansehen.
PALACIO DEL ORIENTE: Der größte Palast bietet einen Blick über die Hochebene, auf der Madrid liegt. Mit seinen mehr als 2000 Zimmern dient der Königspalast nur gelegentlich repräsentativen Zwecken. Die Königsfamilie wohnt in einem Anwesen außerhalb der Stadt.
EIN PAAR NÜTZLICHE DINGE
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Aktuelle Infos gibt es auch beim Spanischen Fremdenverkehrsamt in Frankfurt, Telefon (0 69) 72 50 38 beim und unter der Internetadresse www.tourspain.es.
Madrid hat ein gutes U-Bahn-Netz, das durch Busse ergänz wird. Der Einzelfahrschein kostet 95 Cent und gilt für beide Verkehrssysteme. Die Hälfte sparen kann man, wenn Du Dir eine Metrobús Zehnerkarte für 5 Euro kaufstt.
Für den Besuch des Prado, des Centro de Arte Reina Sofía und des Thyssen-Museums gibt es eine kombinierte Eintrittskarte, den \"Paseo del Arte\", für 7,66 Euro. Für 36 Euro kann man auch einen Jahrespass für alle 17 staatlichen Museen erwerben. Eine Stadtrundfahrt kostet am Wochenende rund 11 Euro (Kinder bs 7 Jahre fahren kostenlos mit).
Hotels: Für eine Nacht in der Mittelklasse muss man zwischen 90 und 130 Euro veranschlagen.
ERST MAL HINKOMMEN
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Der Flug von Frankfurt aus mit Lufthansa oder Iberia kostet rund 240 Euro inclusive Steuern. Autofahren ist in Madrid sehr anstrengend. Wer dennoch mit dem Wagen kommen will, muss für die Mautgebühren in Frankreich und Spanien hin und zurück etwa 188 € einplanen.
GUCK DIR DAS AN
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RASTRO: Das richtige für den Sonntag Vormittag. Der Flohmarkt von Madrid. Hunderttausend Menschen drängen sich durch die Strassen. Auf jeden fall mit öffentlichen verkehrsmitteln oder Taxi hinfahren. Aber aufpassen! Hier droht akute Taschendieb-gefahr.
Der Rastro, der Flohmarkt von Madrid, ist eine Empfehlung für den Sonntag Vormittag. Ein soziales Ereignis, das sich über mehr als zehn Straßen erstreckt. Hunderttausend Menschen sind es mindestens, die hier jeden Sonntag schauen, kaufen und herumschlendern. Hier sollte man auf keinen Fall mit dem eigenen oder gemieteten Auto hinfahren. Wer einen Parkplatz findet, war schon um 7 Uhr morgens hier. Also: Taxi oder öffentliche Verkehrsmittel. Der Rastro gilt als Paradies der Taschendiebe. Geldbörsen und Handtaschen sollte man deshalb sicher verstauen.
PUERTA DEL SOL. Der beliebteste Platz der Stadt. Die Einwohner von Madrid feiern hier ins Neue Jahr und hier enden auch sämtliche politischen Demonstrationen. Hier enden die Nationalstraßen, die Madrid sternförmig mit allen Teilen des Landes verbinden. Zudem der wichtigste Knotenpunkt für U-Bahnen und Busse.
CENTRO DE ARTE REINA SOFIA war früher mal ein Krankenhaus, heute gibt‘s hier moderne Kunst zu sehen. Hauptattraktion ist Picassos „Guernica“, eine Anklage gegen den Krieg, ganz in Grautönen gemalt. Whrend des spanischen Bürkerkrieges war das Bild ausser Landes gebracht worden. In seinem Testament hatte der Maler verfügt, dass das Bild erst wieder zurück nach Spanien dürfe, wennn das Land wieder eine Republik wäre. 1981 kehrte „Guernica“, benannt nach einem Ort im Baskenland, zum 100. Picasso-Geburtstag wieder zurück. Zu sehen sind in diesem Museum auch viele bunte Werke von Miro.
PLAZA SANTA ANA: Der abendliche/nächtliche Treffpunkt für die Jugend, hier gibt es massig Tavernen. Viele bringen aber ihre Getränke selbst mit und sitzen auf dem Platz. In den Gassen der Altstadt herrscht dann Hochbetrieb, bis spät in die Nacht.
PLACIO GAVIRIA: In einem ehemaligen Adelspalast im Stadtzentrum versteckt sich diese Disco. In edelem Ambieten kann man hier richtig abtanzen – zwischen alten Gemälden und ehrwürdigen Stichen. Es ist ziemlich laut.
PRADO: Das wichtigste Museum in Madrid wurde unlängst renoviert. Zu sehen gibt es unter anderem Albrecht Dürers berühmtes Selbstbildnis und Hieronimus Boschs Tryptichon, \"Der Garten der Lüste\". Mehrere Säle sind Velazquez gewidmet, den die Spanier als einen ihren größten Maler ansehen.
PALACIO DEL ORIENTE: Der größte Palast bietet einen Blick über die Hochebene, auf der Madrid liegt. Mit seinen mehr als 2000 Zimmern dient der Königspalast nur gelegentlich repräsentativen Zwecken. Die Königsfamilie wohnt in einem Anwesen außerhalb der Stadt.
EIN PAAR NÜTZLICHE DINGE
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Aktuelle Infos gibt es auch beim Spanischen Fremdenverkehrsamt in Frankfurt, Telefon (0 69) 72 50 38 beim und unter der Internetadresse www.tourspain.es.
Madrid hat ein gutes U-Bahn-Netz, das durch Busse ergänz wird. Der Einzelfahrschein kostet 95 Cent und gilt für beide Verkehrssysteme. Die Hälfte sparen kann man, wenn Du Dir eine Metrobús Zehnerkarte für 5 Euro kaufstt.
Für den Besuch des Prado, des Centro de Arte Reina Sofía und des Thyssen-Museums gibt es eine kombinierte Eintrittskarte, den \"Paseo del Arte\", für 7,66 Euro. Für 36 Euro kann man auch einen Jahrespass für alle 17 staatlichen Museen erwerben. Eine Stadtrundfahrt kostet am Wochenende rund 11 Euro (Kinder bs 7 Jahre fahren kostenlos mit).
Hotels: Für eine Nacht in der Mittelklasse muss man zwischen 90 und 130 Euro veranschlagen.
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