Maggi Asia Dim Sum Testbericht

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ab 16,59
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  durchschnittlich
  • Geruch:  gut
  • Zubereitung:  schwierig

Erfahrungsbericht von emmtie

Zwar wieder nicht ganz asiatisch, aber es schmeckt

Pro:

schmeckt sehr gut

Kontra:

nicht ganz asiatisch, Portionsgröße zu klein, natürlich nicht mit Selbstgekochtem zu vergleichen

Empfehlung:

Ja

Fertiggerichte haben zu Unrecht einen ganz schlechten Ruf. Es stimmt zwar eindeutig, daß ein Gericht, das man aus frischen Zutaten selbst zubereitet natürlich viel mehr an Vitaminen, Nährstoffen etc. enthält und auch der Geschmack von z.B. frischen Kräutern ist niemals in einer auf Haltbarkeit ausgelegten Mischung zu erzielen.

Doch man muß auch ganz klar abwägen: Hat man immer die Zeit und die Lust, den Aufwand für eine einzelne Mahlzeit zu betreiben? Oder macht man zugunsten der einfachen und schnellen Zubereitung leichte Abstriche? Und da gebe ich ehrlich zu, daß ich dann doch häufiger zu Fertiggerichten greife. Denn neben vielen Gerichten, die in immer gleicher Variation Tomatensoße, Käse oder Pilze vermengen oder pseudo-asiatische Mischungen darbieten, die alle mehr oder weniger gleich schmecken, egal ob es jetzt Chinesisch, Thai oder Indonesisch darstellen soll, gibt es doch häufiger als man denkt unter den Fertiggerichten Mischungen, die richtig gut schmecken.


Eine davon ist meiner Ansicht nach:

Maggi Asia Dim Sum „gefüllte Teigtaschen in Kokosmilch-Soße“



Zubereitung:
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Wie nicht anders zu erwarten bei einem Fertigprodukt, ist der Aufwand für die Zubereitung relativ gering. Einen halben Liter Wasser in ein geeignetes Kochgefäß geben, den Inhalt der Packung einrühren, zum Kochen bringen und circa 12 Minuten Kochen, bis die Soße die gewünschte Sämigkeit erreicht hat. Da die Dim Sum im Gegensatz zu vielen anderen Gerichten zum einen mit 12 Minuten relativ lange zum Kochen brauchen und sie, um wirklich durch zu sein, während dieser Zeit auch wirklich kochen und nicht einfach nur etwas Hitze bekommen sollten, ist eine normale Pfanne wegen der Gefahr des Überkochens nicht so gut geeignet. Ich persönlich habe eine Wok-Pfanne mit entsprechend erhöhtem Rand, die für mich mehr oder weniger Allround-Kochtopf ist, aber wer so etwas nicht hat, sollte einen Topf nehmen.


Geruch/Geschmack:
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Schon beim Einrühren entsteht sofort ein sehr starker Duft nach Kokosmilch mit einer leicht säuerliche Note, der sich mit der aufkommenden Hitze verstärkt. Interessanterweise bleibt dieser Duft sehr lange in der Luft, sogar nach intensivem Lüften und Spülen aller beteiligten Teller und Töpfe riecht man ihn noch einige Stunden. Sowohl meine Freundin als auch ich empfinden ihn als sehr angenehm. Wer Kokosduft nicht so mag, sollte aber aufpassen (Aber der wird wahrscheinlich auch keine Gericht mit Kokosnussmilch essen).

Der Geschmack ist im ersten Moment etwas überraschend. Das es nicht unbedingt asiatisch schmeckt, hatte ich ja schon aus der Erfahrung mit anderen Produkten der Maggi Asia Reihe erwartet, aber dieses Mischung aus dem cremige Soße in Richtung Kokos, den verschiedenen Gewürzen, den Nudeln, die doch den europäischen Vorstellungen von Teigprodukten ala Italien entsprechen und einer angenehmen Schärfe als Grundton, empfand ich als sehr erfrischend und angenehm. Insbesondere eine Komponente schmeckt man sofort, obwohl sie gar nicht explizit auf der Packung angegeben wurde: Zitronengras. Somit erklärt sich auch die angenehme säuerliche Note im Geruch. Bei Zitronengras, das ja eigentlich aus der Thai-Küche kommt (dies soll gemäß Hersteller eigentlich ein kantonesisches Gericht sein), habe ich die Erfahrung gemacht, daß viele Leute den Geschmack, der auch bei frischer Zubeeitung im Restaurant immer leicht künstlich schmeckt, nicht mögen. Daher sollte man erst fragen, bevor man es jemandem vorsetzt.

Ich gebe ehrlich zu, daß ich den Inhalt der Füllungen nicht ganz identifizieren kann, aber das ist auch nicht so wichtig. Die Kombination der Zutaten ist bei diesem Fertiggericht absolut gelungen. Es schmeckt leicht und erfrischend, sättigt, macht aber nicht voll. Daher ist es mir relativ egal, ob es nun asiatisch ist oder nicht. Es schmeckt und das ist die Hauptsache.

In Punkto Mengenangaben ist es hier wie bei fast allen Fertigprodukten, Laut Packung sind in der Tüte zwei Portionen. Doch das ist dann definitiv keine ganze Mahlzeit. Es beruhigt mich Vielfraß nur, daß auch eine wirklich halb und halb aufgeteilte Portion auch meiner Freundin nicht genügt :-) Daher machen wir meist gleich 2 Tüten; doppelte Menge Wasser, aber bei der Kochzeit reichen weiterhin 12 Minuten.


Fakten:
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Und hier wieder in Kurzform die wichtigsten Angaben:

Zutaten: Hartgriesweizen, Eier, Kokosnussmilchpulver, Öle, modifizierte Stärke Sroma, Jodsalz, Zucker, Zwiebel, Paprika, Milchzucker, -eiweiß, Black Fungus Pilze, Petersilie, Gewürze, Citronensäure und nicht zu vergesssen die typischen Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat und Inosinat (also, vorsichtig, wer darauf allergisch ist)

100g haben 3,3 g Eiweiß, 15,7 g Kohlenhydrate und 2,9 g Fett

Das sind bei 100 g 430 kJ (= 102 kcal)


Gekauft habe ich es für 1,39 € in einem großen Verbrauchermarkt (HIT)



Fazit:
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Auch wenn es nicht typisch asiatisch schmeckt und auch in den eindeutig asiatischen Komponenten doch durch alle Küchen des Kontinent springt (Thai, Kanton), ist dieses Gericht doch eine erfrischende und wohlschmeckende Fertiggerichtvariante, zu der ich immer wieder gerne greife

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