Malediven Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Micha1893
Kuramathi, ein Traum im Indischen Ozean
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nach dem Ende meines Zivildienstes erfüllte ich mir mit zwei Freunden einen Traum: Urlaub auf den Malediven.
Zwar musste man beim Blättern in den Katalogen wegen den hohen Preisen ein wenig schlucken, aber trotzdem buchten wir eine Reise auf die Insel Kuramathi.
ANREISE:
Die Anreise erfolgte mit der LTU ab München, da ab Stuttgart leider kein passender Flug zu kriegen war. Rail und Fly war inclusive, was bedeutet, das die Anreise mit dem Zug nach München und die S- Bahn von München- Pasing zum Flughafen schon im Reisepreis enthalten ist. Nach etwa 9 Stunden Flug nähert man sich der Flughafeninsel. Schon beim Anflug sieht man die traumhaften Atolle und Inseln, was die Vorfreude noch mehr verstärkt.
Wenn man aus dem Flugzeug ausgestiegen und über das Rollfeld zum Terminal gelaufen ist, muss man die Einreiseformalitäten erledigen, was eigentlich recht schnell über die Bühne geht. Dann schnappt man sich seinen Koffer, der wenn man Pech hat, vorm Verlassen des Terminals durchsucht wird. Also z.B. auf keinen Fall Zeitschriften mit pornographischem Inhalt mitnehmen, da es sonst zu Unannehmlichkeiten kommen kann (das soll nicht heißen, das ich die dabei hatte! ;-) )
Wenn man das Terminal verlassen hat, warten freundliche Mitarbeiter der Reiseagenturen auf einen, und man muss normalerweise eine ganze Weile warten, bis das Boot zu der gebuchten Insel fährt. Auch ein Transfer per Wasserflugzeug ist möglich, aber recht teuer. Setzt man sich während des Wartens in ein nahegelegendes Restaurant, zahlt man für Getränke einen saftigen Preis, den man aber erst nach dem Bestellen erfährt (Dose Cola 4 US$).
Nach etwa einer Stunde warten fuhr dann endlich das Boot Richtung Kuramathi. Man sollte aufpassen, den die Boote werden nur kurz ausgerufen und wenn man das verpasst.....
Nach etwa 2,5 Stunden Fahrt kommt man dann in Kuramathi an.
DIE INSEL
Die Insel Kuramathi ist die größte Urlauberinsel der Malediven. Etwa 2 km lang und 500 m breit. Auf ihr befinden sich 3 Hotelanlagen unterschiedlicher Kategorie. Wir hatten im Kuramathi Village gebucht, der günstigsten Anlage. Es gibt eine Rezeption für alle Anlagen. Wenn man das Boot verlässt, läuft man direkt über den Anlegesteg auf die Rezeption zu, in der man von Angestellten erwartet wird, die einem einen Begrüssungscocktail und Erfrischungstücher reichen. Das Einchecken funktioniert problemlos, man erhält die Nummer und den Schlüssel seines Bungalows und es wird erklärt wo er sich befindet. Die Koffer braucht man auch nicht selbst zu tragen, das wird von Angestellten erledigt.
DIE BUNGALOWS
Der Bungalow in dem wir gewohnt haben, ist kreisrund und mit Palmblättern bedeckt. Eine kleine überdachte Terasse befindet sich vor ihm. Er ist einfach, aber zweckmässig eingerichtet. Ein Doppelbett, ein Zustellbett (wir waren zu dritt), ein Deckenventilator und zwei kleine Nachtschränke. Im Nebenraum befindet sich eine Dusche, ein Waschbecken und ein Spiegel.
Das hört sich vielleicht relativ wenig an, aber mehr braucht man wirklich nicht, denn den Tag verbringt man sowieso im Freien.
Optimal ist die Lage des Bungalows. Tritt man aus der Tür heraus, braucht man nur etwa 20 m laufen und schon steht man mit den Füssen im Meer.
SERVICE, ESSEN UND ALLES WAS MAN SO MACHEN KANN
Wenn man im Kuramathi Village gebucht hat, werden die Mahlzeiten im Restaurant eingenommen. Jeder Bungalow hat einen reservierten Tisch und einen Kellner, der den Tisch bedient. Die Mahlzeiten sind abwechslungsreich, manchmal gibt es das Essen direkt an den Tisch (keine Wahlmöglichkeit, aber es war immer sehr gut), an anderen Tagen gibt es ein Buffet mit einer riesigen Auswahl. Der Service ist absolut perfekt!
Man kann auch in einem anderen Restaurant essen, muss da aber extra zahlen (teuer!).
Den Abend verbrachten wir meistens in der Hotelbar direkt am Strand. Da alles inclusive ist, braucht man nicht auf die teuren Preise zu achten (Cocktails etwa 10 US§, Bier 2US$, 1L Wasser 5 US$). Das Wasser sollte man sich immer mitnehmen, da man tagsüber bei den Temperaturen was zu trinken braucht. Die Auswahl ist groß, die Bedienungen sind freundlich und jeden Abend findet ein Unterhaltungsprogramm statt.
Ansonsten kann man auf der Insel z.B. noch Abends bei der Fütterung von Stachelrochen zuschauen, die jeden Tag im die gleiche Zeit ans Ufer kommen (beeindruckend!).
Tagsüber sollte man auf jeden Fall entweder schnorcheln oder tauchen. Es ist einfach der Wahnsinn, was man allein beim schnorcheln sehen kann. Haie, Muränen, Rochen, verschiedene Fische usw..
Aber auch ab und zu einfach nur am Strand liegen macht einfach Spass. Manchmal dachte ich, ich bin allein auf der Insel, weil man ewig lang niemanden gesehen hat.
FAZIT
Man kann nicht alles beschreiben, man muss es einfach gesehen haben. Es ist wie im Paradies.
Für die zwei Wochen haben wir pro Person etwa 2700 DM gezahlt, dazu kamen dann noch etwa 300 DM für Souvenirs und Ausflüge. Da in Kuramathi Village alles inklusive ist, bleiben die Nebenkosten im Rahmen. Ich würde auf jeden Fall wieder all inclusive buchen, da die Preise ziemlich teuer sind.
Die beste Reisezeit ist von November bis April, aber wir waren damals im Juni und hatten auch gutes Wetter (wahrscheinlich Glück gehabt! :-) )
Zwar musste man beim Blättern in den Katalogen wegen den hohen Preisen ein wenig schlucken, aber trotzdem buchten wir eine Reise auf die Insel Kuramathi.
ANREISE:
Die Anreise erfolgte mit der LTU ab München, da ab Stuttgart leider kein passender Flug zu kriegen war. Rail und Fly war inclusive, was bedeutet, das die Anreise mit dem Zug nach München und die S- Bahn von München- Pasing zum Flughafen schon im Reisepreis enthalten ist. Nach etwa 9 Stunden Flug nähert man sich der Flughafeninsel. Schon beim Anflug sieht man die traumhaften Atolle und Inseln, was die Vorfreude noch mehr verstärkt.
Wenn man aus dem Flugzeug ausgestiegen und über das Rollfeld zum Terminal gelaufen ist, muss man die Einreiseformalitäten erledigen, was eigentlich recht schnell über die Bühne geht. Dann schnappt man sich seinen Koffer, der wenn man Pech hat, vorm Verlassen des Terminals durchsucht wird. Also z.B. auf keinen Fall Zeitschriften mit pornographischem Inhalt mitnehmen, da es sonst zu Unannehmlichkeiten kommen kann (das soll nicht heißen, das ich die dabei hatte! ;-) )
Wenn man das Terminal verlassen hat, warten freundliche Mitarbeiter der Reiseagenturen auf einen, und man muss normalerweise eine ganze Weile warten, bis das Boot zu der gebuchten Insel fährt. Auch ein Transfer per Wasserflugzeug ist möglich, aber recht teuer. Setzt man sich während des Wartens in ein nahegelegendes Restaurant, zahlt man für Getränke einen saftigen Preis, den man aber erst nach dem Bestellen erfährt (Dose Cola 4 US$).
Nach etwa einer Stunde warten fuhr dann endlich das Boot Richtung Kuramathi. Man sollte aufpassen, den die Boote werden nur kurz ausgerufen und wenn man das verpasst.....
Nach etwa 2,5 Stunden Fahrt kommt man dann in Kuramathi an.
DIE INSEL
Die Insel Kuramathi ist die größte Urlauberinsel der Malediven. Etwa 2 km lang und 500 m breit. Auf ihr befinden sich 3 Hotelanlagen unterschiedlicher Kategorie. Wir hatten im Kuramathi Village gebucht, der günstigsten Anlage. Es gibt eine Rezeption für alle Anlagen. Wenn man das Boot verlässt, läuft man direkt über den Anlegesteg auf die Rezeption zu, in der man von Angestellten erwartet wird, die einem einen Begrüssungscocktail und Erfrischungstücher reichen. Das Einchecken funktioniert problemlos, man erhält die Nummer und den Schlüssel seines Bungalows und es wird erklärt wo er sich befindet. Die Koffer braucht man auch nicht selbst zu tragen, das wird von Angestellten erledigt.
DIE BUNGALOWS
Der Bungalow in dem wir gewohnt haben, ist kreisrund und mit Palmblättern bedeckt. Eine kleine überdachte Terasse befindet sich vor ihm. Er ist einfach, aber zweckmässig eingerichtet. Ein Doppelbett, ein Zustellbett (wir waren zu dritt), ein Deckenventilator und zwei kleine Nachtschränke. Im Nebenraum befindet sich eine Dusche, ein Waschbecken und ein Spiegel.
Das hört sich vielleicht relativ wenig an, aber mehr braucht man wirklich nicht, denn den Tag verbringt man sowieso im Freien.
Optimal ist die Lage des Bungalows. Tritt man aus der Tür heraus, braucht man nur etwa 20 m laufen und schon steht man mit den Füssen im Meer.
SERVICE, ESSEN UND ALLES WAS MAN SO MACHEN KANN
Wenn man im Kuramathi Village gebucht hat, werden die Mahlzeiten im Restaurant eingenommen. Jeder Bungalow hat einen reservierten Tisch und einen Kellner, der den Tisch bedient. Die Mahlzeiten sind abwechslungsreich, manchmal gibt es das Essen direkt an den Tisch (keine Wahlmöglichkeit, aber es war immer sehr gut), an anderen Tagen gibt es ein Buffet mit einer riesigen Auswahl. Der Service ist absolut perfekt!
Man kann auch in einem anderen Restaurant essen, muss da aber extra zahlen (teuer!).
Den Abend verbrachten wir meistens in der Hotelbar direkt am Strand. Da alles inclusive ist, braucht man nicht auf die teuren Preise zu achten (Cocktails etwa 10 US§, Bier 2US$, 1L Wasser 5 US$). Das Wasser sollte man sich immer mitnehmen, da man tagsüber bei den Temperaturen was zu trinken braucht. Die Auswahl ist groß, die Bedienungen sind freundlich und jeden Abend findet ein Unterhaltungsprogramm statt.
Ansonsten kann man auf der Insel z.B. noch Abends bei der Fütterung von Stachelrochen zuschauen, die jeden Tag im die gleiche Zeit ans Ufer kommen (beeindruckend!).
Tagsüber sollte man auf jeden Fall entweder schnorcheln oder tauchen. Es ist einfach der Wahnsinn, was man allein beim schnorcheln sehen kann. Haie, Muränen, Rochen, verschiedene Fische usw..
Aber auch ab und zu einfach nur am Strand liegen macht einfach Spass. Manchmal dachte ich, ich bin allein auf der Insel, weil man ewig lang niemanden gesehen hat.
FAZIT
Man kann nicht alles beschreiben, man muss es einfach gesehen haben. Es ist wie im Paradies.
Für die zwei Wochen haben wir pro Person etwa 2700 DM gezahlt, dazu kamen dann noch etwa 300 DM für Souvenirs und Ausflüge. Da in Kuramathi Village alles inklusive ist, bleiben die Nebenkosten im Rahmen. Ich würde auf jeden Fall wieder all inclusive buchen, da die Preise ziemlich teuer sind.
Die beste Reisezeit ist von November bis April, aber wir waren damals im Juni und hatten auch gutes Wetter (wahrscheinlich Glück gehabt! :-) )
14 Bewertungen, 1 Kommentar
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20.02.2002, 20:28 Uhr von Unschuldsengel
Bewertung: sehr hilfreichooooch, da werd ich ja auf der Stelle urlaubsreif :o)
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