Fach Mathematik Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Schwierigkeitsgrad der Ausbildung:
- Arbeitsaufwand:
- Prüfungsanforderungen:
Erfahrungsbericht von MaxTech
Absolut Lebensnotwendig
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Mathe ist ein Fach das ich allen nur als LK-Fach empfehlen kann, sollte man nicht gerade Pädagogik studieren wollen. Obwohl...
Es ist ziemlich egal was man nach der Schule macht, ob man nun studiert oder eine Berufsausbildung jeglicher Art anfängt, Mathe ist eine sichere Wahl als LK-Fach.
Nun, warum dieses?
Die Mathematik bietet einem tiefere Einblicke in logische Denkstrukturen, die wir in unserem griechisch geprägten Schulsystem eigentlich kaum antreffen. Diese Denkstrukturen machen euch das Leben später deutlich einfacher. Denn wer sich durch die Analysis und die Algebra der Oberstufe gekämpft hat, dem wird in den nichtnaturwissenschaftlichen Fächern kaum etwas schwereres geboten werden und man wird sich teilweise Frage wie man denn vorher ohne das Wissen einer Kurvendiskussion ausgekommen ist. In den naturwissenschaftlichen Fächern ist Mathe LK eigentlich eine „gesunde“ Voraussetzung für das Studium. Denn es wird überwiegend auf dem Lernstoff der Oberstufe aufgebaut und dies vertieft. Für Studenten der Mathematik natürlich trivial, wo ich gerade von Trivialitäten rede:
Die beste Art und Weise eine Beweisführung abzuschließen, von der man eigentlich nicht den Hauch einer Ahnung hat, ist diesen zu beginnen und an einer Stelle an der einen der freundliche mathematische Geist verlassen hat durch folgenden Verweis zu beenden:
„Beweisführung von hier trivial, deshalb Beweisführung abgeschlossen.“
(personal note: wurden mir schon von mehreren Studenten berichtet)
Ich höre schon wieder die Kritiker am Fach Mathematik sprechen
1. Wofür brauch ich das?
2. Warum soll das ‚lebensnotwendig’ sein?
Zu 1.
Gute Frage! Es kommt halt drauf an...
Mal ernsthaft, das ist natürlich die destruktiv Frage schlecht hin, denn als Tellerwäscher oder Straßenkehrer (zwei respektable Berufe) brauch man diese Art der Mathematik sicherlich nicht.
(personal note: dies entspricht der destruktiv Argumentation eines amerikanischen High School Schülers mit seinem Mathelehrer im Senior Jahr [eine echt wahre Geschichte] )
Es sei denn man berechnet die ergonomischste Art und Weise eine beliebige Straße zu kehren (äußerst schwierig!!!) oder die Art und Weise einen Stapel Teller derart zu waschen, dass die Wasserverschmutzung minimal bleibt (nur noch schwierig!). Diese zugebener Massen künstlichen Beispiele sollen nur zeige, dass die Mathematik eigentlich über all Anwendung findet. Hier auch ein kleines Alltagsbeispiel:
Zeitmanagement!
Ohne es zu wissen, leisten wir teilweise mehr als wir wollen! Also, ist es nicht so, dass wir trotz eines vollen Terminkalenders doch eigentlich recht gut Überblick über unsere Termine halten und diese auch mehr oder minder pünktlich einhalten?
(Man bedenke, dass Leute die dieses beruflich machen unheimlich gut bezahlt werden, während man dies recht gut selbständig erledigt.)
Nach diesem kleinen geistigen Ausflug, mal wieder zurück zur Frage.
Die Mathematik wird für die unheimlich tollen Denkstrukturen gebraucht. Hier ein kleines Beispiel:
Die Aussage 1 + 1 = 2 ist uns intuitiv noch verständlich ( sie muss aber nicht richtig sein, dies würde an dieser Stelle jedoch wirklich zu weit führen...), allerdings sind andere Definitionen deutlich schwerer zu verstehen, speziell wenn sie verbal formuliert sind. Und da setzt dann auch die Mathematik ein, sie hilft uns, in das relativ komplex und allgemein formulierte Modell oder Theorie oder Definition, Ansätze zu finden und logische Zusammenhänge abzuleiten. Deswegen sei auch an dieser Stelle die These in den Raum gestellt, dass Sprachwissenschaftler eigentlich viel besser Mathematiker wären.
Zu 2.
Nun ja, wie gesagt, es kommt halt drauf an...
Lebensnotwendig kann es im engeren Sinne nicht sein, denn wirklich notwendig sind in erster Linie Sauerstoff und Lebensmittel.
Aber es kann zumindest extrem hilfreich sein, bestimmte Dinge einfach besser zu verstehen. Und Verstehen und Wissen sind und bleiben zwei wichtige in jedermanns Leben!
Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass Mathematik sicherlich ein hilfreiches Fach für die weitere Zukunft ist, deshalb sollte man es auf keinen Fall abwählen. Die Inhalte mögen einem im ersten Moment nicht immer einleuchtend sein, aber bei späterer Erkenntnis bleibt festzuhalten, dass diese doch eigentlich recht simpel sind. Auch im Hinblick auf die Prüfungsvielfalt sei der geneigte Leser darauf hingewiesen, dass es in der Mathematik einen begrenztes Spektrum an Möglichkeiten gibt, die man abgefragt werden kann, und wenn man diese beherrscht kann einem in der Klausur auch nichts passieren.
MaxTech
P.S.
Mir ist durchaus bewusst, dass es noch viele interessante Fächer gibt. Leider muss man eine beschränkende Wahl treffen, was sowohl Vor- und Nachteile hat.
Es ist ziemlich egal was man nach der Schule macht, ob man nun studiert oder eine Berufsausbildung jeglicher Art anfängt, Mathe ist eine sichere Wahl als LK-Fach.
Nun, warum dieses?
Die Mathematik bietet einem tiefere Einblicke in logische Denkstrukturen, die wir in unserem griechisch geprägten Schulsystem eigentlich kaum antreffen. Diese Denkstrukturen machen euch das Leben später deutlich einfacher. Denn wer sich durch die Analysis und die Algebra der Oberstufe gekämpft hat, dem wird in den nichtnaturwissenschaftlichen Fächern kaum etwas schwereres geboten werden und man wird sich teilweise Frage wie man denn vorher ohne das Wissen einer Kurvendiskussion ausgekommen ist. In den naturwissenschaftlichen Fächern ist Mathe LK eigentlich eine „gesunde“ Voraussetzung für das Studium. Denn es wird überwiegend auf dem Lernstoff der Oberstufe aufgebaut und dies vertieft. Für Studenten der Mathematik natürlich trivial, wo ich gerade von Trivialitäten rede:
Die beste Art und Weise eine Beweisführung abzuschließen, von der man eigentlich nicht den Hauch einer Ahnung hat, ist diesen zu beginnen und an einer Stelle an der einen der freundliche mathematische Geist verlassen hat durch folgenden Verweis zu beenden:
„Beweisführung von hier trivial, deshalb Beweisführung abgeschlossen.“
(personal note: wurden mir schon von mehreren Studenten berichtet)
Ich höre schon wieder die Kritiker am Fach Mathematik sprechen
1. Wofür brauch ich das?
2. Warum soll das ‚lebensnotwendig’ sein?
Zu 1.
Gute Frage! Es kommt halt drauf an...
Mal ernsthaft, das ist natürlich die destruktiv Frage schlecht hin, denn als Tellerwäscher oder Straßenkehrer (zwei respektable Berufe) brauch man diese Art der Mathematik sicherlich nicht.
(personal note: dies entspricht der destruktiv Argumentation eines amerikanischen High School Schülers mit seinem Mathelehrer im Senior Jahr [eine echt wahre Geschichte] )
Es sei denn man berechnet die ergonomischste Art und Weise eine beliebige Straße zu kehren (äußerst schwierig!!!) oder die Art und Weise einen Stapel Teller derart zu waschen, dass die Wasserverschmutzung minimal bleibt (nur noch schwierig!). Diese zugebener Massen künstlichen Beispiele sollen nur zeige, dass die Mathematik eigentlich über all Anwendung findet. Hier auch ein kleines Alltagsbeispiel:
Zeitmanagement!
Ohne es zu wissen, leisten wir teilweise mehr als wir wollen! Also, ist es nicht so, dass wir trotz eines vollen Terminkalenders doch eigentlich recht gut Überblick über unsere Termine halten und diese auch mehr oder minder pünktlich einhalten?
(Man bedenke, dass Leute die dieses beruflich machen unheimlich gut bezahlt werden, während man dies recht gut selbständig erledigt.)
Nach diesem kleinen geistigen Ausflug, mal wieder zurück zur Frage.
Die Mathematik wird für die unheimlich tollen Denkstrukturen gebraucht. Hier ein kleines Beispiel:
Die Aussage 1 + 1 = 2 ist uns intuitiv noch verständlich ( sie muss aber nicht richtig sein, dies würde an dieser Stelle jedoch wirklich zu weit führen...), allerdings sind andere Definitionen deutlich schwerer zu verstehen, speziell wenn sie verbal formuliert sind. Und da setzt dann auch die Mathematik ein, sie hilft uns, in das relativ komplex und allgemein formulierte Modell oder Theorie oder Definition, Ansätze zu finden und logische Zusammenhänge abzuleiten. Deswegen sei auch an dieser Stelle die These in den Raum gestellt, dass Sprachwissenschaftler eigentlich viel besser Mathematiker wären.
Zu 2.
Nun ja, wie gesagt, es kommt halt drauf an...
Lebensnotwendig kann es im engeren Sinne nicht sein, denn wirklich notwendig sind in erster Linie Sauerstoff und Lebensmittel.
Aber es kann zumindest extrem hilfreich sein, bestimmte Dinge einfach besser zu verstehen. Und Verstehen und Wissen sind und bleiben zwei wichtige in jedermanns Leben!
Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass Mathematik sicherlich ein hilfreiches Fach für die weitere Zukunft ist, deshalb sollte man es auf keinen Fall abwählen. Die Inhalte mögen einem im ersten Moment nicht immer einleuchtend sein, aber bei späterer Erkenntnis bleibt festzuhalten, dass diese doch eigentlich recht simpel sind. Auch im Hinblick auf die Prüfungsvielfalt sei der geneigte Leser darauf hingewiesen, dass es in der Mathematik einen begrenztes Spektrum an Möglichkeiten gibt, die man abgefragt werden kann, und wenn man diese beherrscht kann einem in der Klausur auch nichts passieren.
MaxTech
P.S.
Mir ist durchaus bewusst, dass es noch viele interessante Fächer gibt. Leider muss man eine beschränkende Wahl treffen, was sowohl Vor- und Nachteile hat.
6 Bewertungen, 3 Kommentare
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15.04.2002, 22:12 Uhr von last_hope
Bewertung: sehr hilfreichGruß der Hope :-)
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15.04.2002, 21:05 Uhr von LinkinPark
Bewertung: sehr hilfreichich bin zwar erst 12 werde bald 13 und bin nicht schlecht in mathe bekomme ne 1 und durch deinen bericht finde ich jetzt mathe noch besser
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29.03.2002, 22:27 Uhr von Dorfmaus
Bewertung: sehr hilfreichWas denkst Du, was wir in Pädagogik alles durchhaben ! ;-) Liebe Grüße, Katrin
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