Erfahrungsbericht von der14geist
Ist es das Ende oder ein neuer Anfang?
Pro:
gute Effekte, gute Schauspieler, die Story
Kontra:
zu wenig Matrix-Kämpfe, teilweise nervige Dialoge
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Filmfreunde,
da mich Matrix seinerzeit sehr fasziniert hat, musste ich natürlich auch die anderen beiden Teile der Trilogie sehen – und das so schnell wie möglich. So war es denn nun Mittwoch endlich soweit. Matrix Revolutions lief an und das sogar weltweit am gleichen Tag. Ein Novum in der Filmgeschichte. Und ich war dabei...
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Vorgeschichte
Es herrscht Krieg zwischen Menschen und Maschinen. Da die Maschinen von der Sonnenenergie angetrieben werden, sehen die Menschen ihre Rettung nur noch darin, den Himmel zu verdunkeln. Aber die bösen Maschinen haben eine andere Energiequelle parat – den Menschen selbst. Deshalb legen die Maschinen riesige Felder an, auf denen Menschen gezüchtet werden, sozusagen als Batterien für die Maschinen. Schließlich sind die Menschen gezwungen, ihr Dasein unter der Erde zu fristen, in der riesigen unterirdischen Metropole Zion.
Die Maschinen haben eine Scheinwelt für die Menschen geschaffen, in der diese leben, ohne zu ahnen wie es in der realen Welt wirklich ist – die Matrix. Die Menschen aus Zion befreien die Menschen die dafür bereit sind aus der Matrix. An dieser Stelle kommt Neo (Keanu Reeves) ins Spiel. Neo ist der Auserwählte, der die Matrix nach seinen Wünschen gestalten kann. Der große Feind der Maschinen. Einige Menschen der realen Welt, vor allem Morpheus (Laurence Fishburne), glauben, dass Neo den Krieg beenden kann.
Die Maschinen haben ihre Wächter entsandt, krakenähnliche fliegende Maschinen, um Zion und alles Leben darin zu zerstören. Unaufhaltsam bohren sie sich durch das Erdreich Richtung Zion. 250.000 Wächter, einer für jeden Menschen in Zion, das ist die Logik der Maschinen.
Wie lange kann Zion den Maschinen Widerstand leisten? Kann Neo den Krieg wirklich beenden? Oder ist alles nur ein Spiel, das immer wieder von vorne gestartet wird?
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Matrix Revolutions
Neo erwacht in einer hellen U-Bahn-Station. Ein kleines Mädchen (Tanveer Atwal) ist über ihn gebeugt. Er befindet sich im Reich des Trainman (Bruce Spence). Hier werden Programme in und aus der Matrix geschleust, die eigentlich gelöscht werden sollten. Alles auf Anweisung des Merowinger (Lambert Wilson). Der einzige Ausweg ist der Zug des Trainman, aber ohne Anweisung des Merowinger lässt der Trainman Neo nicht mit. Neo versucht es mit Gewalt, aber der Trainman zeigt ihm wo der Hammer hängt: „Das ist mein Reich. Hier bin ich Gott!“.
Morpheus, Trinity (Carrie-Anne Moss) und die anderen finden heraus, das Neo in der Matrix ist. Komisch dabei ist nur, dass er gar nicht angeschlossen ist, sondern in einer Art Koma liegt. Zusammen mit dem suspekten Bane (Ian Bliss), in dem ja ein Agent Smith steckt. Also machen sich Morpheus und Trinity auf in die Matrix, um mit Hilfe von Seraph (Sing Ngai), einem Programm, das eigentlich das Orakel (Mary Alice) beschützt, Neo aus den Händen des Merowinger zu befreien.
Nach erfolgter Rettung geht Neo ein letztes Mal zum Orakel um nach Rat zu fragen. Dann geht es zurück in die reale Welt, während Agent Smith (Hugo Weaving) das Orakel in ein Duplikat seiner selbst verwandelt. Nun besitzt er die Augen des Orakels. Zurück in der realen Welt haben Morpheus, Trinity, Neo und die anderen noch zwei funktionsfähige Schiffe. Neo und Trinity machen sich mit dem Schiff von Niobe (Jada Pinkett Smith) auf den Weg in die Stadt der Maschinen, da Neo glaubt, das ihn sein Weg dahin führt. Die anderen machen sich mit dem zweiten Schiff auf nach Zion, um die letzte Festung der Menschheit vor dem Untergang zu bewahren...
Mehr wird zu der Story nicht verraten *g.
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Charaktere und ihre Darstellung
* Neo
Keanu Reeves spielt seine Rolle wie gewohnt sehr stark. Leider ist diese aber in Matrix Revolutions nicht so groß wie in den beiden Vorgängern. Ebenso schade finde ich, dass er nur zwei erwähnenswerte Kampfszenen hat. Zum einen die gegen Bane in der realen Welt und den alles entscheidenden Endkampf gegen Agent Smith. Klasse ist auch immer wieder Reeves Mimik, die irgendwie immer etwas zwischen Unsicherheit und Naivität ausdrückt, und das obwohl er am Ende genau weiss, was er zu tun hat.
* Morpheus
Auch die Rolle von Laurence Fishburne ist diesmal nicht so groß wie in den Vorgängern. Er verkörpert die Figur des Morpheus auch wieder sehr glaubhaft. Man sieht den Glauben, den er in Neo und das Ende des Krieges hat, stets in seinem Gesicht. Leider hat er nur eine Kampfszene im Club des Merowinger. Diese meistert er aber gewohnt cool.
* Trinity
Carrie-Anne Moss spielt die Trinity auch wieder sehr überzeugend. Man glaubt ihr ihre Liebe zu Neo und dass sie dafür sterben würde, was sie ja auch tut. Sie kann ja nichts dafür, das ihre Sterbeszene für drei Filmtode ausgereicht hätte. Ebenso wie Laurence Fishburne meistert sie ihre einzige Kampfszene gut.
* Agent Smith
Hugo Weaving möchte ich die beste schauspielerische Leistung attestieren. Seine Mimik reicht von kühl und berechnend bis hin zu machtbesessen und wahnsinnig. Einfach klasse wie er den Agent Smith lebt. Zielstrebig auf seinem Weg Menschen und Maschinen zu vernichten, um die alleinige Herrschaft zu erlangen. Immer an der Grenze zum Wahnsinn durch seine Besessenheit.
* Niobe
Die Ex-Freundin von Morpheus. Auch sie ist Captain eines Schiffes. Gut gespielt von Jada Pinkett Smith, der Frau von Superstar Will Smith. Ihre Rolle findet in Matrix Revolutions komplett in der realen Welt statt. Ihre Fähigkeiten ein Schiff zu steuern sind sehr wichtig für die Rettung Zions.
* Das Orakel
Eine tolle Figur, diesmal gespielt von Mary Alice. Warum? Das müsst ihr schon selbst herausfinden *g. Keine Angst, sie erklärt es im Film. Allerdings fand ich die fragenden Blicke ihrer Vorgängerin besser.
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Meine Meinung zum Film
„Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende...“
Ich muss ganz klar sagen, dass Matrix Revolutions meine Erwartungen nicht erfüllt hat. Ich gebe ja zu, dass ich mit sehr hohen Erwartungen ins Kino gegangen bin. Matrix Reloaded hat diese Erwartungen auch erfüllt. Matrix Revolutions jedoch nicht.
Der Film spielt fast nur in der realen Welt. Diesem Zustand fallen die tollen Kampfszenen in der Matrix zum Opfer. Der Film fing gut an, mit dem Kampf im Club des Merowinger. Morpheus, Trinity und Seraph fliegen durch die Luft, wenden alle möglichen Stile von Kampfsport an und Trinity macht sogar ihren berühmten Kick aus Matrix I noch einmal. So werden erst mal etliche böse Buben ordentlich verdroschen. Aber das war es dann leider gewesen. Der einzige Kampf der dann noch in der Matrix stattfindet ist der Endkampf zwischen Neo und Agent Smith. Dieser soll wohl die ganze Power, die diese beiden Figuren haben, zum Ausdruck bringen. Sie fliegen durch die Luft, riesige Wassermassen werden bewegt und die Erde bebt. War nicht schlecht, vielleicht etwas zuviel des Guten.
Dann der Kampf um Zion. Hier geht es teilweise ziemlich brutal und blutig zu. Die Wächter dringen in die Stadt ein, die Menschen setzen sich in ihren Kampfrobotern zur Wehr, ein riesiges Feuerwerk. Schön und gut. Ist teilweise wirklich gut gemacht und schön anzusehen. Auch wie die Maschinen die Bodentruppen jagen ist gute Action. Ich denke aber, das passt von der Story eher zu Terminator. Bei Matrix sehe ich lieber Kämpfe in der Matrix, die die Gesetze der Physik nicht ganz ernst nehmen. Davon gibt es in Matrix Revolutions für meinen Geschmack viel zu wenig.
Die Story knüpft nahtlos an Matrix Reloaded an. Wenn man Matrix Revolutions annähernd verstehen will, sollte man die beiden Vorgänger gut kennen (also mindestens zweimal gesehen haben und das nicht vor allzu langer Zeit). Mit dem Verlauf der Story und dem Ende des Films bin ich durchaus zufrieden. Obwohl viele auf dem Ende der Trilogie rumhacken, finde ich es durchaus nachvollziehbar. Gestern direkt nach dem Kino war ich sehr unzufrieden, aber wenn man noch mal darüber nachdenkt, ist es durchaus logisch. Die Gleichung geht eben auf...
Positiv zu erwähnen sind noch die vielen guten Effekte im Film. Die Roboter der Menschen von Zion sind sehr gelungen. Ebenso wie das Darstellen der Schlacht am Dock. Das ist technisch vom Feinsten. Auch die Stadt der Maschinen ist sehr gut gemacht.
Nervend fand ich die teilweise künstlich gedehnten Dialoge. Manchmal kam es mir so vor, als ob der Film einfach nur in die Länge gezogen werden soll um die 120 Minuten voll zu bekommen. Das beste Beispiel ist die Sterbeszene von Trinity. Als ich dachte sie ist tot, geht der Dialog weiter. Dann dachte ich noch mal sie ist jetzt tot, der Dialog wird fortgesetzt. Es muss ja noch der Kuss zum Abschied kommen. Als sie sich dann küssen ist sie natürlich sofort tot. Endlich dachte ich fast.
Am Ende sieht man, was Agent Smith aus der Matrix gemacht hat. Er hat sie anscheinend nach seinen Vorstellungen verändert. Ich finde, das hätte man noch näher im Film zeigen können. Dafür hätte man dann einige Dialoge sparen können.
Die offenen Fragen wurden größtenteils zu meiner Zufriedenheit beantwortet. Einige finden es natürlich überzogen, dass Neo nun auch in der realen Welt seine Kräfte spielen lassen kann und so ohne große Probleme massenweise Wächter explodieren lässt. Er ist eben der Auserwählte und ich bin mit der Antwort des Orakels zufriedengestellt. Ich denke schon, dass einige Leute sich eindeutigere Antworten gewünscht haben, aber ich denke es gehört zur Idee der Matrix, dem Zuschauer auch Freiraum für seine eigenen Gedanken und Schlussfolgerungen zu lassen. So hat noch mal jeder Zuschauer seine eigene kleine Matrix *g.
Und eine Fortsetzung ist ja möglich...
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Fazit
Zusammenfassend kann ich nur noch mal sagen, dass ich mit der Story von Matrix Revolutions zufrieden bin. Sie schließt die Trilogie zwar nicht perfekt, aber für mich zufriedenstellend ab. Ich finde es gut, dass ich mir noch genug eigene Gedanken über die Matrix machen kann. Die Schauspieler haben mich auch vollkommen überzeugt. Das, was mich an Matrix Revolutions so stört, sind die fehlenden Kämpfe in der Matrix und die teilweise langatmigen Phasen des Films. Einige Zuschauer haben sich bei Matrix Reloaded über die Fülle an für Matrix typischen Kampfszenen aufgeregt, ich rege mich über das Fehlen dieser Szenen in Matrix Revolutions auf.
Dennoch hat der Film einen guten Unterhaltungswert. Man sollte wie bereits erwähnt aber die beiden Vorgänger gut kennen. Für Kenner der Matrix gebe ich demnach eine Weiterempfehlung ab, weil man muss den Schluss der Trilogie einfach gesehen haben muss. Da die für mich sehr wichtigen Kampfszenen so rar sind, diese Dinge, die Matrix von anderen Filmen dieses Genres unterscheiden, kann ich leider nur 3 Sterne vergeben.
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Noch ein paar Daten
Matrix Revolutions, USA 2003
Länge: 129 Minuten
Neo – Keanu Reeves
Morpheus – Laurence Fishburne
Trinity – Carrie-Anne Moss
Agent Smith – Hugo Weaving
Niobe – Jada Pinkett Smith
Das Orakel – Mary Alice
Seraph – Sing Ngai
Der Merowinger – Lambert Wilson
Trainman – Bruce Spence
Bane – Ian Bliss
Sati – Tanveer Atwal
da mich Matrix seinerzeit sehr fasziniert hat, musste ich natürlich auch die anderen beiden Teile der Trilogie sehen – und das so schnell wie möglich. So war es denn nun Mittwoch endlich soweit. Matrix Revolutions lief an und das sogar weltweit am gleichen Tag. Ein Novum in der Filmgeschichte. Und ich war dabei...
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Vorgeschichte
Es herrscht Krieg zwischen Menschen und Maschinen. Da die Maschinen von der Sonnenenergie angetrieben werden, sehen die Menschen ihre Rettung nur noch darin, den Himmel zu verdunkeln. Aber die bösen Maschinen haben eine andere Energiequelle parat – den Menschen selbst. Deshalb legen die Maschinen riesige Felder an, auf denen Menschen gezüchtet werden, sozusagen als Batterien für die Maschinen. Schließlich sind die Menschen gezwungen, ihr Dasein unter der Erde zu fristen, in der riesigen unterirdischen Metropole Zion.
Die Maschinen haben eine Scheinwelt für die Menschen geschaffen, in der diese leben, ohne zu ahnen wie es in der realen Welt wirklich ist – die Matrix. Die Menschen aus Zion befreien die Menschen die dafür bereit sind aus der Matrix. An dieser Stelle kommt Neo (Keanu Reeves) ins Spiel. Neo ist der Auserwählte, der die Matrix nach seinen Wünschen gestalten kann. Der große Feind der Maschinen. Einige Menschen der realen Welt, vor allem Morpheus (Laurence Fishburne), glauben, dass Neo den Krieg beenden kann.
Die Maschinen haben ihre Wächter entsandt, krakenähnliche fliegende Maschinen, um Zion und alles Leben darin zu zerstören. Unaufhaltsam bohren sie sich durch das Erdreich Richtung Zion. 250.000 Wächter, einer für jeden Menschen in Zion, das ist die Logik der Maschinen.
Wie lange kann Zion den Maschinen Widerstand leisten? Kann Neo den Krieg wirklich beenden? Oder ist alles nur ein Spiel, das immer wieder von vorne gestartet wird?
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Matrix Revolutions
Neo erwacht in einer hellen U-Bahn-Station. Ein kleines Mädchen (Tanveer Atwal) ist über ihn gebeugt. Er befindet sich im Reich des Trainman (Bruce Spence). Hier werden Programme in und aus der Matrix geschleust, die eigentlich gelöscht werden sollten. Alles auf Anweisung des Merowinger (Lambert Wilson). Der einzige Ausweg ist der Zug des Trainman, aber ohne Anweisung des Merowinger lässt der Trainman Neo nicht mit. Neo versucht es mit Gewalt, aber der Trainman zeigt ihm wo der Hammer hängt: „Das ist mein Reich. Hier bin ich Gott!“.
Morpheus, Trinity (Carrie-Anne Moss) und die anderen finden heraus, das Neo in der Matrix ist. Komisch dabei ist nur, dass er gar nicht angeschlossen ist, sondern in einer Art Koma liegt. Zusammen mit dem suspekten Bane (Ian Bliss), in dem ja ein Agent Smith steckt. Also machen sich Morpheus und Trinity auf in die Matrix, um mit Hilfe von Seraph (Sing Ngai), einem Programm, das eigentlich das Orakel (Mary Alice) beschützt, Neo aus den Händen des Merowinger zu befreien.
Nach erfolgter Rettung geht Neo ein letztes Mal zum Orakel um nach Rat zu fragen. Dann geht es zurück in die reale Welt, während Agent Smith (Hugo Weaving) das Orakel in ein Duplikat seiner selbst verwandelt. Nun besitzt er die Augen des Orakels. Zurück in der realen Welt haben Morpheus, Trinity, Neo und die anderen noch zwei funktionsfähige Schiffe. Neo und Trinity machen sich mit dem Schiff von Niobe (Jada Pinkett Smith) auf den Weg in die Stadt der Maschinen, da Neo glaubt, das ihn sein Weg dahin führt. Die anderen machen sich mit dem zweiten Schiff auf nach Zion, um die letzte Festung der Menschheit vor dem Untergang zu bewahren...
Mehr wird zu der Story nicht verraten *g.
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Charaktere und ihre Darstellung
* Neo
Keanu Reeves spielt seine Rolle wie gewohnt sehr stark. Leider ist diese aber in Matrix Revolutions nicht so groß wie in den beiden Vorgängern. Ebenso schade finde ich, dass er nur zwei erwähnenswerte Kampfszenen hat. Zum einen die gegen Bane in der realen Welt und den alles entscheidenden Endkampf gegen Agent Smith. Klasse ist auch immer wieder Reeves Mimik, die irgendwie immer etwas zwischen Unsicherheit und Naivität ausdrückt, und das obwohl er am Ende genau weiss, was er zu tun hat.
* Morpheus
Auch die Rolle von Laurence Fishburne ist diesmal nicht so groß wie in den Vorgängern. Er verkörpert die Figur des Morpheus auch wieder sehr glaubhaft. Man sieht den Glauben, den er in Neo und das Ende des Krieges hat, stets in seinem Gesicht. Leider hat er nur eine Kampfszene im Club des Merowinger. Diese meistert er aber gewohnt cool.
* Trinity
Carrie-Anne Moss spielt die Trinity auch wieder sehr überzeugend. Man glaubt ihr ihre Liebe zu Neo und dass sie dafür sterben würde, was sie ja auch tut. Sie kann ja nichts dafür, das ihre Sterbeszene für drei Filmtode ausgereicht hätte. Ebenso wie Laurence Fishburne meistert sie ihre einzige Kampfszene gut.
* Agent Smith
Hugo Weaving möchte ich die beste schauspielerische Leistung attestieren. Seine Mimik reicht von kühl und berechnend bis hin zu machtbesessen und wahnsinnig. Einfach klasse wie er den Agent Smith lebt. Zielstrebig auf seinem Weg Menschen und Maschinen zu vernichten, um die alleinige Herrschaft zu erlangen. Immer an der Grenze zum Wahnsinn durch seine Besessenheit.
* Niobe
Die Ex-Freundin von Morpheus. Auch sie ist Captain eines Schiffes. Gut gespielt von Jada Pinkett Smith, der Frau von Superstar Will Smith. Ihre Rolle findet in Matrix Revolutions komplett in der realen Welt statt. Ihre Fähigkeiten ein Schiff zu steuern sind sehr wichtig für die Rettung Zions.
* Das Orakel
Eine tolle Figur, diesmal gespielt von Mary Alice. Warum? Das müsst ihr schon selbst herausfinden *g. Keine Angst, sie erklärt es im Film. Allerdings fand ich die fragenden Blicke ihrer Vorgängerin besser.
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Meine Meinung zum Film
„Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende...“
Ich muss ganz klar sagen, dass Matrix Revolutions meine Erwartungen nicht erfüllt hat. Ich gebe ja zu, dass ich mit sehr hohen Erwartungen ins Kino gegangen bin. Matrix Reloaded hat diese Erwartungen auch erfüllt. Matrix Revolutions jedoch nicht.
Der Film spielt fast nur in der realen Welt. Diesem Zustand fallen die tollen Kampfszenen in der Matrix zum Opfer. Der Film fing gut an, mit dem Kampf im Club des Merowinger. Morpheus, Trinity und Seraph fliegen durch die Luft, wenden alle möglichen Stile von Kampfsport an und Trinity macht sogar ihren berühmten Kick aus Matrix I noch einmal. So werden erst mal etliche böse Buben ordentlich verdroschen. Aber das war es dann leider gewesen. Der einzige Kampf der dann noch in der Matrix stattfindet ist der Endkampf zwischen Neo und Agent Smith. Dieser soll wohl die ganze Power, die diese beiden Figuren haben, zum Ausdruck bringen. Sie fliegen durch die Luft, riesige Wassermassen werden bewegt und die Erde bebt. War nicht schlecht, vielleicht etwas zuviel des Guten.
Dann der Kampf um Zion. Hier geht es teilweise ziemlich brutal und blutig zu. Die Wächter dringen in die Stadt ein, die Menschen setzen sich in ihren Kampfrobotern zur Wehr, ein riesiges Feuerwerk. Schön und gut. Ist teilweise wirklich gut gemacht und schön anzusehen. Auch wie die Maschinen die Bodentruppen jagen ist gute Action. Ich denke aber, das passt von der Story eher zu Terminator. Bei Matrix sehe ich lieber Kämpfe in der Matrix, die die Gesetze der Physik nicht ganz ernst nehmen. Davon gibt es in Matrix Revolutions für meinen Geschmack viel zu wenig.
Die Story knüpft nahtlos an Matrix Reloaded an. Wenn man Matrix Revolutions annähernd verstehen will, sollte man die beiden Vorgänger gut kennen (also mindestens zweimal gesehen haben und das nicht vor allzu langer Zeit). Mit dem Verlauf der Story und dem Ende des Films bin ich durchaus zufrieden. Obwohl viele auf dem Ende der Trilogie rumhacken, finde ich es durchaus nachvollziehbar. Gestern direkt nach dem Kino war ich sehr unzufrieden, aber wenn man noch mal darüber nachdenkt, ist es durchaus logisch. Die Gleichung geht eben auf...
Positiv zu erwähnen sind noch die vielen guten Effekte im Film. Die Roboter der Menschen von Zion sind sehr gelungen. Ebenso wie das Darstellen der Schlacht am Dock. Das ist technisch vom Feinsten. Auch die Stadt der Maschinen ist sehr gut gemacht.
Nervend fand ich die teilweise künstlich gedehnten Dialoge. Manchmal kam es mir so vor, als ob der Film einfach nur in die Länge gezogen werden soll um die 120 Minuten voll zu bekommen. Das beste Beispiel ist die Sterbeszene von Trinity. Als ich dachte sie ist tot, geht der Dialog weiter. Dann dachte ich noch mal sie ist jetzt tot, der Dialog wird fortgesetzt. Es muss ja noch der Kuss zum Abschied kommen. Als sie sich dann küssen ist sie natürlich sofort tot. Endlich dachte ich fast.
Am Ende sieht man, was Agent Smith aus der Matrix gemacht hat. Er hat sie anscheinend nach seinen Vorstellungen verändert. Ich finde, das hätte man noch näher im Film zeigen können. Dafür hätte man dann einige Dialoge sparen können.
Die offenen Fragen wurden größtenteils zu meiner Zufriedenheit beantwortet. Einige finden es natürlich überzogen, dass Neo nun auch in der realen Welt seine Kräfte spielen lassen kann und so ohne große Probleme massenweise Wächter explodieren lässt. Er ist eben der Auserwählte und ich bin mit der Antwort des Orakels zufriedengestellt. Ich denke schon, dass einige Leute sich eindeutigere Antworten gewünscht haben, aber ich denke es gehört zur Idee der Matrix, dem Zuschauer auch Freiraum für seine eigenen Gedanken und Schlussfolgerungen zu lassen. So hat noch mal jeder Zuschauer seine eigene kleine Matrix *g.
Und eine Fortsetzung ist ja möglich...
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Fazit
Zusammenfassend kann ich nur noch mal sagen, dass ich mit der Story von Matrix Revolutions zufrieden bin. Sie schließt die Trilogie zwar nicht perfekt, aber für mich zufriedenstellend ab. Ich finde es gut, dass ich mir noch genug eigene Gedanken über die Matrix machen kann. Die Schauspieler haben mich auch vollkommen überzeugt. Das, was mich an Matrix Revolutions so stört, sind die fehlenden Kämpfe in der Matrix und die teilweise langatmigen Phasen des Films. Einige Zuschauer haben sich bei Matrix Reloaded über die Fülle an für Matrix typischen Kampfszenen aufgeregt, ich rege mich über das Fehlen dieser Szenen in Matrix Revolutions auf.
Dennoch hat der Film einen guten Unterhaltungswert. Man sollte wie bereits erwähnt aber die beiden Vorgänger gut kennen. Für Kenner der Matrix gebe ich demnach eine Weiterempfehlung ab, weil man muss den Schluss der Trilogie einfach gesehen haben muss. Da die für mich sehr wichtigen Kampfszenen so rar sind, diese Dinge, die Matrix von anderen Filmen dieses Genres unterscheiden, kann ich leider nur 3 Sterne vergeben.
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Noch ein paar Daten
Matrix Revolutions, USA 2003
Länge: 129 Minuten
Neo – Keanu Reeves
Morpheus – Laurence Fishburne
Trinity – Carrie-Anne Moss
Agent Smith – Hugo Weaving
Niobe – Jada Pinkett Smith
Das Orakel – Mary Alice
Seraph – Sing Ngai
Der Merowinger – Lambert Wilson
Trainman – Bruce Spence
Bane – Ian Bliss
Sati – Tanveer Atwal
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