Max Payne (Action PC Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von peryk
Computer-"Matrix" für Zyniker
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Endlich ! Max Payne ist da. Als ich es vor ein paar Tagen im Laden sah, zögerte ich nicht lange, und kaufte es, um zu sehen was an all dem Hype dran war.
PACKUNG:
In einer DVD Hülle (mit grauenhaftem Cover) findet ihr eine CD, eine Registrierkarte, und ein informatives 38 Seiten Handbuch.
Laut Packung benötigt ihr zum Spielen: 450 Mhz-Prozessor, 96 MB Ram, 16 MB Ram D3D Grafikkarte, Optimal (mittlere Grafikdetails) sind 700 Mhz, 128 MB Ram, 32 MB Grafikkarte.
Praxistext: Das Spiel schreit nach einer guten Grafikkarte. Auf meinem System (Athlon 1,33 Ghz, 512 MB Ram), läuft es nur mit mittleren Grafikdetails (1024x768 Mhz, 16 bit) flüssig. Schaltet ich auf maximale Details bekomme ich eine Ruckelorgie (mit Geforce 2 MX).
Was ich damit sagen möchte: Ihr benötigt für die maximalen Details (Die zwar viel besser aussehen, aber das Spiel auch nicht unbedingt besser machen.), mindestens eine Geforce 2 Ultra, wenn nicht eine Geforce 3.
STORY
Die Geschichte hinter Max Payne ist selbst für 3-D Shooter relativ düster:
Max, damals ein Drogenfahnder des NYPD, kam vor drei Jahren nach Hause, und musste mit ansehen, wie seine Frau und sein Baby von Junkies ermordet wurden, die davor die Modedroge ?Valkyr? konsumiert hatten.. Max, mittlerweile zum Zyniker verkommen und aus dem Polizeidienst ausgeschieden, schwört Rache an denjenigen, die für ?Valkyr? verantwortlich sind.
Die Geschichte ist nicht unbedingt neu, und scheint 1:1 vom ?Punisher? (Film & Comics) entliehen zu sein. Die Background-story dient aber allerdings nicht nur als Entschuldigung fürs Ballern. Im allerersten Level stellt den Mord an Max´ Familie dar. Danach müsst ihr diesen Level, extrem verzerrt, in Traumsequenzen durchlaufen.
Während des Spiels gibt es mehrere Zwischensequenzen, die entweder durch Spielegrafik dargestellt werden, oder viel häufiger als Comic-Standbilder (Verwaschen im Stile eines Frank Miller Comics) die Geschichte vorantreiben.
SPIELVERLAUF ****
Der Spielverlauf ist relativ linear, und beschränkt sich auf das Erschiessen von Gangstern, die zuhauf in den Levels platziert sind. Überraschungen oder Wendungen gibt es kaum (hab´s schon durch). Ab- und Zu habt ihr es mit einem der Oberbosse zu tun, die meist besser bewaffnet sind, und mehr aushalten.
Je nachdem wie viele Gangster ihr ausschaltet, erhaltet ihr Zeit auf einer Eieruhr gutgeschrieben, die unten in der Bildschirmmitte platziert ist. Betätigt ihr die rechte Maustaste während eines Gefechts, gelangt ihr in den (maximal 8 Sekunden andauernden) Zeitlupenmodus. Hier bewegt sich, wie der Name schon sagt, alles langsamer, und ihr könnt leichter Zielen und Schüssen ausweichen.
Es gibt ca. 15 Waffen (Vom Baseball-schläger über Molotov-Cocktail bis zum Sturmgewehr). Im Stile von John Woo Filmen könnt ihr manche Waffen auch im Doppelpack benutzen (Barettas und MPs), was nicht nur cool aussieht, sondern auch entsprechend Schaden verursacht.
?Max Payne? besitzt 4 Schwierigkeitsgrade. Zuerst könnt ihr nur den leichtesten absolvieren. Habt ihr das geschafft, geht es zum nächsthöheren.
Sollte Max zu viel Blei schlucken (Die Gegner schießen gut, und nehmen auch sehr effektiv Deckung) kann er ?Painkiller? aufnehmen, und mit der Tabulator-Taste betätigen. Dadurch verbessert sich sein Gesundheitszustand wieder.
Rätsel gibt es keine. Muss mal ein Schalter betätigt werden, gibt es keine Alternativen dazu. Im Gegensatz zu ?Half-life? benötigt man umstehende Personen sehr selten im Spiel (1-2 mal zum Öffnen von Türen). Verstärkung im Sinne von Mitkämpfenden NPCs gibt es nicht.
DIE GRAFIK *****
... ist atemberaubend. Man sieht Max von hinten durch die Levels laufen, im Stile von ?Tomb Raider? Lara Croft. An sich nichts besonderes.
Betätigt ihr aber den Zeitlupenmodus, seht ihr, ?Matrix?-ähnlich, Kugeln in Zeitlupe um eure Ohren fliegen und sämtliche Details des Spieles werden hier deutlich.
Trefft ihr einen Gangster mit einer Kugel, wird manchmal in eine andere Perspektive geschaltet, und dieser dreht sich, und fällt in Zeitlupe um (Muß man gesehen haben ! Sieht besser aus als die Quake 3 Engine)
Ansonsten sind die Levels sehr Matt und Grau gehalten. Es gibt kaum Rundungen in den Gebäuden, und es fehlt etwas an optischer Abwechslung.
DER SOUND ****
Ebenfalls sehr gut. Man hört Hintergrundgeräusche (Radios, Fernseher, oder sogar Hustende Feinde auf der Toilette, wenn man in ihre Nähe kommt). Teilweise hört man auch Feinde hinter Türen ihr weiteres Vorgehen beraten.
Etwas nervig ist, das man Gespräche nicht mehr hört, wenn man Max vom Sprecher wegdreht.
FAZIT *****
Max Payne ist wie ein guter Actionfilm: Während Schießereien und Explosionen stockt einem der Atem. Die Handlungsstränge die die Action verbinden wirken aber nervtötend und verlangsamen den Spielfluß.
Das Programm ist für 3D-Action Fans ein Muss.
Nur kleine Details trüben das Bild etwas. Beispielsweise ist der weiße Punkt auf dem Bildschirm, der anzeigt wo Max hinzielt, viel zu klein. Im Eifer des Gefechts ballert ihr schon mal ein Magazin leer, bis ihr merkt, das ihr Löcher in die Luft schießt.
Die Eintönigkeit der Levels wird euch bei all der Action kaum auffallen. Leider ist das Spiel auch etwas kurz. Ich habe es an einem Wochenende durchgespielt. Die Gewaltdarstellungen, die Teilweise extrem sind, sind auch nicht für jeden etwas.
PACKUNG:
In einer DVD Hülle (mit grauenhaftem Cover) findet ihr eine CD, eine Registrierkarte, und ein informatives 38 Seiten Handbuch.
Laut Packung benötigt ihr zum Spielen: 450 Mhz-Prozessor, 96 MB Ram, 16 MB Ram D3D Grafikkarte, Optimal (mittlere Grafikdetails) sind 700 Mhz, 128 MB Ram, 32 MB Grafikkarte.
Praxistext: Das Spiel schreit nach einer guten Grafikkarte. Auf meinem System (Athlon 1,33 Ghz, 512 MB Ram), läuft es nur mit mittleren Grafikdetails (1024x768 Mhz, 16 bit) flüssig. Schaltet ich auf maximale Details bekomme ich eine Ruckelorgie (mit Geforce 2 MX).
Was ich damit sagen möchte: Ihr benötigt für die maximalen Details (Die zwar viel besser aussehen, aber das Spiel auch nicht unbedingt besser machen.), mindestens eine Geforce 2 Ultra, wenn nicht eine Geforce 3.
STORY
Die Geschichte hinter Max Payne ist selbst für 3-D Shooter relativ düster:
Max, damals ein Drogenfahnder des NYPD, kam vor drei Jahren nach Hause, und musste mit ansehen, wie seine Frau und sein Baby von Junkies ermordet wurden, die davor die Modedroge ?Valkyr? konsumiert hatten.. Max, mittlerweile zum Zyniker verkommen und aus dem Polizeidienst ausgeschieden, schwört Rache an denjenigen, die für ?Valkyr? verantwortlich sind.
Die Geschichte ist nicht unbedingt neu, und scheint 1:1 vom ?Punisher? (Film & Comics) entliehen zu sein. Die Background-story dient aber allerdings nicht nur als Entschuldigung fürs Ballern. Im allerersten Level stellt den Mord an Max´ Familie dar. Danach müsst ihr diesen Level, extrem verzerrt, in Traumsequenzen durchlaufen.
Während des Spiels gibt es mehrere Zwischensequenzen, die entweder durch Spielegrafik dargestellt werden, oder viel häufiger als Comic-Standbilder (Verwaschen im Stile eines Frank Miller Comics) die Geschichte vorantreiben.
SPIELVERLAUF ****
Der Spielverlauf ist relativ linear, und beschränkt sich auf das Erschiessen von Gangstern, die zuhauf in den Levels platziert sind. Überraschungen oder Wendungen gibt es kaum (hab´s schon durch). Ab- und Zu habt ihr es mit einem der Oberbosse zu tun, die meist besser bewaffnet sind, und mehr aushalten.
Je nachdem wie viele Gangster ihr ausschaltet, erhaltet ihr Zeit auf einer Eieruhr gutgeschrieben, die unten in der Bildschirmmitte platziert ist. Betätigt ihr die rechte Maustaste während eines Gefechts, gelangt ihr in den (maximal 8 Sekunden andauernden) Zeitlupenmodus. Hier bewegt sich, wie der Name schon sagt, alles langsamer, und ihr könnt leichter Zielen und Schüssen ausweichen.
Es gibt ca. 15 Waffen (Vom Baseball-schläger über Molotov-Cocktail bis zum Sturmgewehr). Im Stile von John Woo Filmen könnt ihr manche Waffen auch im Doppelpack benutzen (Barettas und MPs), was nicht nur cool aussieht, sondern auch entsprechend Schaden verursacht.
?Max Payne? besitzt 4 Schwierigkeitsgrade. Zuerst könnt ihr nur den leichtesten absolvieren. Habt ihr das geschafft, geht es zum nächsthöheren.
Sollte Max zu viel Blei schlucken (Die Gegner schießen gut, und nehmen auch sehr effektiv Deckung) kann er ?Painkiller? aufnehmen, und mit der Tabulator-Taste betätigen. Dadurch verbessert sich sein Gesundheitszustand wieder.
Rätsel gibt es keine. Muss mal ein Schalter betätigt werden, gibt es keine Alternativen dazu. Im Gegensatz zu ?Half-life? benötigt man umstehende Personen sehr selten im Spiel (1-2 mal zum Öffnen von Türen). Verstärkung im Sinne von Mitkämpfenden NPCs gibt es nicht.
DIE GRAFIK *****
... ist atemberaubend. Man sieht Max von hinten durch die Levels laufen, im Stile von ?Tomb Raider? Lara Croft. An sich nichts besonderes.
Betätigt ihr aber den Zeitlupenmodus, seht ihr, ?Matrix?-ähnlich, Kugeln in Zeitlupe um eure Ohren fliegen und sämtliche Details des Spieles werden hier deutlich.
Trefft ihr einen Gangster mit einer Kugel, wird manchmal in eine andere Perspektive geschaltet, und dieser dreht sich, und fällt in Zeitlupe um (Muß man gesehen haben ! Sieht besser aus als die Quake 3 Engine)
Ansonsten sind die Levels sehr Matt und Grau gehalten. Es gibt kaum Rundungen in den Gebäuden, und es fehlt etwas an optischer Abwechslung.
DER SOUND ****
Ebenfalls sehr gut. Man hört Hintergrundgeräusche (Radios, Fernseher, oder sogar Hustende Feinde auf der Toilette, wenn man in ihre Nähe kommt). Teilweise hört man auch Feinde hinter Türen ihr weiteres Vorgehen beraten.
Etwas nervig ist, das man Gespräche nicht mehr hört, wenn man Max vom Sprecher wegdreht.
FAZIT *****
Max Payne ist wie ein guter Actionfilm: Während Schießereien und Explosionen stockt einem der Atem. Die Handlungsstränge die die Action verbinden wirken aber nervtötend und verlangsamen den Spielfluß.
Das Programm ist für 3D-Action Fans ein Muss.
Nur kleine Details trüben das Bild etwas. Beispielsweise ist der weiße Punkt auf dem Bildschirm, der anzeigt wo Max hinzielt, viel zu klein. Im Eifer des Gefechts ballert ihr schon mal ein Magazin leer, bis ihr merkt, das ihr Löcher in die Luft schießt.
Die Eintönigkeit der Levels wird euch bei all der Action kaum auffallen. Leider ist das Spiel auch etwas kurz. Ich habe es an einem Wochenende durchgespielt. Die Gewaltdarstellungen, die Teilweise extrem sind, sind auch nicht für jeden etwas.
20 Bewertungen, 2 Kommentare
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24.05.2006, 13:02 Uhr von SuicideToday
Bewertung: sehr hilfreichsh und lg
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01.03.2002, 23:43 Uhr von BjoernPeters
Bewertung: sehr hilfreichnoch nen schönen freitag abend...ciao björn
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