Philippinen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von huber19
Schönes korruptes Land
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hi!
Da ich nun einige Meinungen über das asiatische Inselland Philippinen gelesen habe, muss ich natürlich nun auch meinen Senf dazu geben:
Da meine Frau (seit 18 Jahren verheiratet) von den Philippinen stammt, habe ich natürlich schon sehr schöne und lange Urlaube in diesem Land verbracht.
Grundsätzliches:
Bei einem Aufenthalt von mehr als 4 Wochen benötigt man ein Visum. Laut Auskunft des Tropeninstitutes in Wien benötigt man auch keine Impfungen, sofern man auf der Hauptinsel Luzon bleibt. Die anderen Inseln sind für Touristen auch nicht zu empfehlen (Jolo, Cebu etc.), da dort die - vom Fernsehen bekannten - Rebellen immer wieder in Aktion treten.
Normalerweise lernt man als Tourist nur die Hauptstadt Manila kennen. Diese Stadt ist aber für unsere Begriffe ein Horror. Extrem schlechte Luft (Smog), extrem starker Verkehr, alles stinkt. Da hilf nur eins - ab in ein klimatisiertes Restaurant. Und ohne einheimischen Reiseleiter sollte man sich auch nicht allzuweit in das Landesinnere wagen.
Bei meinem ersten Besuch auf den Philippinen - wir lebten ca. 70 km außerhalb von Manila - gab mir mein Schwager gleich einen guten Tipp: Geh ja nicht alleine durch die Ortschaft, ich muss dich erst allen Leuten vorstellen. Als ich die dreitägige Tour durch die Ortschaft hinter mir hatte, gab es allerdings keine Probleme mehr. Wenn man den notwendigen \"Bekanntheitsgrad\" erreicht hat, sind die Leute sehr freundlich. Dies kann aber auch ein Problem darstellen - jeder will einen dann zum Essen und Trinken einladen - aber irgendwann ist man dann doch voll :-).
Mittlerweile ist es so, dass bei jedem Besuch von uns auf den Philippinen ein kleines Dorffest veranstaltet wird - es wird jede Gelegenheit zum Feiern genutzt. Und im Feiern sind die Leute spitze.
Das Preisniveau ist niedriger als bei uns in Europa. Es ist unüblich, dass Preise gekennzeichnet werden. Ich hätte z.B. für Fotoausarbeitung ca. 21 Eurocent pro Foto bezahlt. Für meine Frau hat es nur 7 ct gekostet.....
Auch die Ausflüge wurden von meinem Schwager \"geleitet\", um ohne Schwierigkeiten durch das Land zu kommen. Z.B. muss bei einer Vekehrskontrolle im Führerschein immer Bares liegen, um den Polizisten friedlich zu stimmen. Diese Bestechlichkeit geht so weit, dass zum Teil 14/15-jährige einen Linienbus lenken.
Landschaftlich sind die Philippinen ein Traum: Außerhalb der Touristenzentren gibt es traumhafte Plätze und Orte, die einem Foto auf einer Postkarte gleichen - blaues Meer, weißer Strand mit schönen Palmen - wahnsinn.
Wenn man weiß, wo, kann man auch außerhalb von Manila in erstklassigen Restaurants essen und trinken - alle möglichen Lokale sind vorhanden. Für einen \"Fischfreund\" wie mich ist das Essen aber wie im Schlaraffenland.
Das größte Problem in diesem Land ist aber nach wie vor die Korruption und die Armut. Von der Bestechlichkeit der Polizisten habe ich ja schon erzählt, aber auch Bürgermeister, Richter und was weis ich sind im wahrsten Sinne des Wortes käuflich, daher ist auch alles möglich, was für europäische Verhältnisse unvorstellbar ist.
Aufgrund der Armut ist auch die Kriminalität auf den Philippinen sehr hoch, ich persönlich hatte den Eindruck, dass sie auch sehr gut organisiert ist.
Einmal zeigte mir mein Schwager auch die sogenannten Slums rund um Manila - unvorstellbar. Da leben die Leute in Pappendeckel- maximal Wellblechbaracken im Schlamm und Schmutz. Die Armut ist auch ein Grund, dass die Sextouristen in vielen asiatischen Ländern inoffiziell willkommen sind, da mir mein Schwager erzählt hat, dass Kinder von ihren Eltern \"zum Kauf\" angeboten werden - grauenhaft. Auch muss man sich erst daran gewöhnen, dass man in den Abendstunden, wenn man durch Manila geht, über auf dem Gehsteig schlafende Kinder steigen muss.
Fazit:
Philippinen sind ein wunderschönes Land, wo man traumhaft weiße Strände, blaues Meer bis zu Reisterrassen, Vulkanen und Urwald finden kann. Jedoch ist man auf einen Einheimischen angewiesen, da man sonst sehr schnell \"unter die Räder\" kommt.
Ich habe mit meiner Frau insgesamt schon mehrere Monate Urlaub auf dem Inselstaat gemacht (ca. 7100 Inseln!!!!) und aufgrund der großen und relativ einflussreichen Verwandtschaft noch keinerlei Probleme gehabt.
Da ich nun einige Meinungen über das asiatische Inselland Philippinen gelesen habe, muss ich natürlich nun auch meinen Senf dazu geben:
Da meine Frau (seit 18 Jahren verheiratet) von den Philippinen stammt, habe ich natürlich schon sehr schöne und lange Urlaube in diesem Land verbracht.
Grundsätzliches:
Bei einem Aufenthalt von mehr als 4 Wochen benötigt man ein Visum. Laut Auskunft des Tropeninstitutes in Wien benötigt man auch keine Impfungen, sofern man auf der Hauptinsel Luzon bleibt. Die anderen Inseln sind für Touristen auch nicht zu empfehlen (Jolo, Cebu etc.), da dort die - vom Fernsehen bekannten - Rebellen immer wieder in Aktion treten.
Normalerweise lernt man als Tourist nur die Hauptstadt Manila kennen. Diese Stadt ist aber für unsere Begriffe ein Horror. Extrem schlechte Luft (Smog), extrem starker Verkehr, alles stinkt. Da hilf nur eins - ab in ein klimatisiertes Restaurant. Und ohne einheimischen Reiseleiter sollte man sich auch nicht allzuweit in das Landesinnere wagen.
Bei meinem ersten Besuch auf den Philippinen - wir lebten ca. 70 km außerhalb von Manila - gab mir mein Schwager gleich einen guten Tipp: Geh ja nicht alleine durch die Ortschaft, ich muss dich erst allen Leuten vorstellen. Als ich die dreitägige Tour durch die Ortschaft hinter mir hatte, gab es allerdings keine Probleme mehr. Wenn man den notwendigen \"Bekanntheitsgrad\" erreicht hat, sind die Leute sehr freundlich. Dies kann aber auch ein Problem darstellen - jeder will einen dann zum Essen und Trinken einladen - aber irgendwann ist man dann doch voll :-).
Mittlerweile ist es so, dass bei jedem Besuch von uns auf den Philippinen ein kleines Dorffest veranstaltet wird - es wird jede Gelegenheit zum Feiern genutzt. Und im Feiern sind die Leute spitze.
Das Preisniveau ist niedriger als bei uns in Europa. Es ist unüblich, dass Preise gekennzeichnet werden. Ich hätte z.B. für Fotoausarbeitung ca. 21 Eurocent pro Foto bezahlt. Für meine Frau hat es nur 7 ct gekostet.....
Auch die Ausflüge wurden von meinem Schwager \"geleitet\", um ohne Schwierigkeiten durch das Land zu kommen. Z.B. muss bei einer Vekehrskontrolle im Führerschein immer Bares liegen, um den Polizisten friedlich zu stimmen. Diese Bestechlichkeit geht so weit, dass zum Teil 14/15-jährige einen Linienbus lenken.
Landschaftlich sind die Philippinen ein Traum: Außerhalb der Touristenzentren gibt es traumhafte Plätze und Orte, die einem Foto auf einer Postkarte gleichen - blaues Meer, weißer Strand mit schönen Palmen - wahnsinn.
Wenn man weiß, wo, kann man auch außerhalb von Manila in erstklassigen Restaurants essen und trinken - alle möglichen Lokale sind vorhanden. Für einen \"Fischfreund\" wie mich ist das Essen aber wie im Schlaraffenland.
Das größte Problem in diesem Land ist aber nach wie vor die Korruption und die Armut. Von der Bestechlichkeit der Polizisten habe ich ja schon erzählt, aber auch Bürgermeister, Richter und was weis ich sind im wahrsten Sinne des Wortes käuflich, daher ist auch alles möglich, was für europäische Verhältnisse unvorstellbar ist.
Aufgrund der Armut ist auch die Kriminalität auf den Philippinen sehr hoch, ich persönlich hatte den Eindruck, dass sie auch sehr gut organisiert ist.
Einmal zeigte mir mein Schwager auch die sogenannten Slums rund um Manila - unvorstellbar. Da leben die Leute in Pappendeckel- maximal Wellblechbaracken im Schlamm und Schmutz. Die Armut ist auch ein Grund, dass die Sextouristen in vielen asiatischen Ländern inoffiziell willkommen sind, da mir mein Schwager erzählt hat, dass Kinder von ihren Eltern \"zum Kauf\" angeboten werden - grauenhaft. Auch muss man sich erst daran gewöhnen, dass man in den Abendstunden, wenn man durch Manila geht, über auf dem Gehsteig schlafende Kinder steigen muss.
Fazit:
Philippinen sind ein wunderschönes Land, wo man traumhaft weiße Strände, blaues Meer bis zu Reisterrassen, Vulkanen und Urwald finden kann. Jedoch ist man auf einen Einheimischen angewiesen, da man sonst sehr schnell \"unter die Räder\" kommt.
Ich habe mit meiner Frau insgesamt schon mehrere Monate Urlaub auf dem Inselstaat gemacht (ca. 7100 Inseln!!!!) und aufgrund der großen und relativ einflussreichen Verwandtschaft noch keinerlei Probleme gehabt.
12 Bewertungen, 1 Kommentar
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05.05.2006, 22:13 Uhr von Power_Surfer
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich... lg patrick
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