Rotterdam Testbericht
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Erfahrungsbericht von LoMei
Seefahrt 15: Deutschlands größter Hafen ist Rotterdam
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Rotterdam war für uns der zweite Heimathafen. Dort waren wir öfter als in Hamburg. Die Hafen- und Krananlagen waren schon damals neu, modern und leistungsfähig. Das war der Grund für schnellen Güterumschlag und kurze Liegezeiten.
INHALT
1. Rotterdam, der größte Hafen Deutschlands
2. Das Erbe der Vergangenheit.
3. Landgang
4. Orkan im Hafen
5. Werftzeiten in Rotterdam
6. Fazit
1. ROTTERDAM, DER GRÖSSTE „DEUTSCHE“ HAFEN
Rotterdam ist der wichtigste Umschlagplatz für das Ruhrgebiet. Wenn man die Warenströme betrachtet, ist es eigentlich der größte deutsche Hafen. Oftmals lagen neben uns Rheinkähne aus West- und Süddeutschland und übernahmen die bei uns gelöschte Ladung, um damit den Rhein aufwärts zu fahren. Das galt für Stückgut und genau so für Schüttgut (Kohle, Erz, Getreide). Manchmal wurde direkt Ladung für Übersee aus diesen Rheinkähnen an Bord genommen.
Im Hafen von Rotterdam traf man immer wieder Freunde und Bekannte. Viele der Freunde aus der Schulzeit und der Lehrzeit auf einer Hamburger Werft fuhren zur See. Oft lagen Schiffe der selben Reederei in der Nähe. Da kannte man meistens jemanden. Das war dann ein Grund für manche Wiedersehensfeier.
2. DAS ERBE DER VERGANGENHEIT
Mitte der 50er Jahre war die im 2. Weltkrieg von der deutschen Luftwaffe großflächig zerstörte Stadt weitgehend wieder aufgebaut. Die Holländer haben die Stadt eigentlich nicht wieder sondern vollkommen neu aufgebaut und ihr ein wirklich modernes Gesicht gegeben. Ich war immer aufs Neue von der Kühnheit und Großzügigkeit des Aufbaukonzeptes beeindruckt.
In großen Teilen der Bevölkerung war der Fliegerangriff von 1943 nicht vergessen. Uns wurde erzählt, die Deutschen hätten die Stadt aufgefordert, sich zu ergeben. Wenn das nicht innerhalb einer bestimmten Frist geschehe, würde bombardiert. Die Stadt kapitulierte fristgemäß. Trotzdem kamen die Bomber und legten sie in Schutt und Asche. Ob es hier an Pannen in der Nachrichtenübermittlung gelegen hat, weiß ich nicht genau. Ein eindrucksvolles Denkmal, dass eine menschliche Gestalt mit aufgerissenem Körper und hochgestreckten verkrampften Händen zeigt, erinnert daran.
Einmal habe ich erlebt, dass sich junge Leute, die ich auf deutsch nach dem Wege fragte, abwandten. Als ich die Frage auf englisch wiederholte, wurde ich angeschwiegen. Ein anderes Mal fragte ich an einem Sonntagmorgen nach dem Weg zur deutschen evangelischen Kirche. Ein Mann mittleren Alters zeigte mir den Weg. Er sprach fließend deutsch. Da er in die gleiche Gegend wollte, gingen wir ein Wegstück miteinander und unterhielten uns. Bei diesem Gespräch sind mir die Verletzungen der Bombennacht sehr deutlich geworden. Beim Abschied meinte er, ich gehörte ja zu einer neuen Generation und könne nichts dafür und da ich offensichtlich zum Gottesdienst wolle, wäre ich wahrscheinlich den Menschen zuzurechnen, die das Wort Versöhnung kennen.
Das war in der Zeit um 1955. Der 2. Weltkrieg war gerade 10 Jahre vorüber. Ich denke und hoffe, heute sind die Wunden weitgehend verheilt.
3. LANDGANG
Da wir regelmäßig und immer wieder nach Rotterdam kamen, hatten wir dort unser Fotogeschäft, unseren Friseur und unsere Kneipen und Restaurants. Wir wussten, wo wir günstig einen Rasierapparat oder Kleidung kaufen konnten und waren mit der Stadt und ihrer Verkehrssituation sehr vertraut.
Manchmal war auch Zeit für einen Besuch des Museum Boijmans mit seinen herrliche Zeichnungen von Rembrand.
Gerne gingen wir zur katholischen Seemannsmission „Stella Maris“. Das hatte mit Mission nicht viel zu tun. Dort wurde tüchtig getanzt. Die Mädchen, die man dort traf, sprachen alle Sprachen. Man konnte sich ausgezeichnet unterhalten und erfuhr viel über die Stadt und das Leben in Holland. Heute wird dort sicher so etwas wie Disco ablaufen, aber das gab es damals in der Form nicht. Solche Tanz-Veranstaltungen gab es auch bei der deutschen evangelischen Seemannsmission. Man hätte natürlich auch zum Kadendrecht gehen können. Dort ist das Rotlichtviertel. Aber das war nicht jerdermanns Sache, und meine auch nicht.
Abends saßen wir öfters in Rutecks Restaurant in der Lijnbaan. Dort unterhielt eine sechsköpfige Kapelle die Gäste mit alten und neuen Weisen. Es machte einfach Spaß, in einer tollen Umgebung zu sitzen und gemütlich eine Tasse Kaffee zu trinken und ein Stück Kuchen zu genießen. Dabei waren die Preise nicht unverschämt.
Wenn heute im Fernsehen alte Filme aus den Fünfzigern gezeigt werden, fällt mir ein, dass ich viele von ihnen zuerst in Rotterdam gesehen habe.
Einmal lag zeitgleich mit uns der russische Kreuzer „Swerdlowsk“ mit zwei Zerstörern im Hafen. Die Matrosen überschwemmten alle Straßen und vor allem die Kaufhäuser und kauften groß ein. Es sah aus, als sei die Stadt von der sowjetischen Marine eingenommen worden.
4. ORKAN IM HAFEN
Wir kamen von Norwegen mit Erz für Rotterdam. Es wehte aus allen Knopflöchern. Dann flaute es etwas ab. An einem Sonntag ganz früh stieg an Hoek van Holland der Lotse an Bord. Kurz vor Mittag lagen wir an unserem alten Liegeplatz im Waalhaven. Abends wollten wir an Land und hauten uns deshalb nach dem Mittagessen in die Koje.
Schon beim Einlaufen hatte sich die steife Brise wieder zum Sturm gesteigert und war inzwischen zum Orkan geworden. Plötzlich wurden wir beiden Assis geweckt. Ein englischer Erzfrachter trieb auf uns zu. Seine Leinen waren gebrochen.
Ich holte sofort meine Kamera (alte Adox mit Faltenbalg) und fotografierte die Situation. Bei uns brachen bei dem Anprall auch einige Leinen. Die Brückennock wurde zersplittert, 6 Spanten angeknackt, die Gangway zerdrückt, der vordere Backbord-Mast beschädigt und einige Nietverbindungen gelöst. Zwei Hafenschlepper kamen auf unser lautes Tuuut-Signal hin dahergeprescht und versuchten den 28 000-Tonner fortzuziehen. Die Ladefähigkeit unseres Schiffes lag gerade einmal bei 2 800 Tonnen. Die Leinen brachen abermals, und wieder gab es ein dumpfes Krachen.
Das wiederholte sich einige Male. Sechs Schlepper waren nötig, um den Riesen an seinen alten Liegeplatz zurückzubugsieren. Auch andere Schiffe gerieten durch den Orkan in Not und kollidierten mit wieder anderen.
Die Aufnahmen von der Kollision hat der Alte an sich genommen, und der aus Hamburg angereiste Inspektor nahm sie als Beweisunterlagen für die Versicherung mit.
Als der Sturm abgeflaut war, wurde die Ladung gelöscht, und dann verholten wir vom Waalhaven in die Werft. Dort sollte der entstandene Schaden ausgebessert werden.
5. WERFTZEITEN IN ROTTERDAM
Eine Werftzeit kostete die Reederei Geld und brachte Verluste durch Frachtausfall, aber wir waren nie traurig, konnten wir doch einmal mehr an Land gehen.
Neben den unvorhergesehenen Werftzeiten für Reparaturen wie bei dieser Kollision gab es auch geplante Aktionen. In bestimmten Abständen muss ein Schiff ins Dock. Der unter Wasser befindliche Boden muss inspiziert, von Bewuchs gereinigt und der Bodenanstrich erneuert werden. Bei Kontrolle der Schraube wird je nach Befund entschieden, ob die Schraube zur Reparatur abzubauen war und eventuell auch die Schwanzwelle zu ziehen und Teile der Wellenabdichtung (Spezialstopfbuchse) erneuert werden musste.
Manchmal konnten wir nach dem Ausdocken nicht sofort auslaufen, weil dicker Nebel aufgekommen war. In solchen Fällen lagen wir dann eine Weile im Waalhafen an den Pfählen. An Landgang war natürlich nicht zu denken. Sobald es aufklarte, ging die Reise los.
6. FAZIT
Dieser Bericht über Rotterdam ist aus dem Blickwinkel derer geschrieben, die den Hafen nicht nur während einer Hafenrundfahrt zu sehen bekommen, sondern ihn bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit erleben. Das ist der Blickwinkel, der die Hektik kennt, die Arbeit rund um die Uhr aber genau so die Langeweile, wenn der Nebel „schietendick“ alles einhüllt und es nur eines gibt: Warten.
Heute hat Rotterdam weit draußen, dort wo schon fast die Nordseewellen zu hören sind den Europort mit Ölhafen und Raffinerien. Wenn man sich das ansieht begreift man, dass Rotterdam die Zukunft nie verschlafen hat und die große Konkurrenz der deutschen Seehäfen ist.
Seht Euch die Stadt mit ihrem grandiosen Hafen an. Es lohnt sich, und reserviert in Eurer Erinnerung ein kleines Plätzchen für das Erbe der Vergangenheit.
INHALT
1. Rotterdam, der größte Hafen Deutschlands
2. Das Erbe der Vergangenheit.
3. Landgang
4. Orkan im Hafen
5. Werftzeiten in Rotterdam
6. Fazit
1. ROTTERDAM, DER GRÖSSTE „DEUTSCHE“ HAFEN
Rotterdam ist der wichtigste Umschlagplatz für das Ruhrgebiet. Wenn man die Warenströme betrachtet, ist es eigentlich der größte deutsche Hafen. Oftmals lagen neben uns Rheinkähne aus West- und Süddeutschland und übernahmen die bei uns gelöschte Ladung, um damit den Rhein aufwärts zu fahren. Das galt für Stückgut und genau so für Schüttgut (Kohle, Erz, Getreide). Manchmal wurde direkt Ladung für Übersee aus diesen Rheinkähnen an Bord genommen.
Im Hafen von Rotterdam traf man immer wieder Freunde und Bekannte. Viele der Freunde aus der Schulzeit und der Lehrzeit auf einer Hamburger Werft fuhren zur See. Oft lagen Schiffe der selben Reederei in der Nähe. Da kannte man meistens jemanden. Das war dann ein Grund für manche Wiedersehensfeier.
2. DAS ERBE DER VERGANGENHEIT
Mitte der 50er Jahre war die im 2. Weltkrieg von der deutschen Luftwaffe großflächig zerstörte Stadt weitgehend wieder aufgebaut. Die Holländer haben die Stadt eigentlich nicht wieder sondern vollkommen neu aufgebaut und ihr ein wirklich modernes Gesicht gegeben. Ich war immer aufs Neue von der Kühnheit und Großzügigkeit des Aufbaukonzeptes beeindruckt.
In großen Teilen der Bevölkerung war der Fliegerangriff von 1943 nicht vergessen. Uns wurde erzählt, die Deutschen hätten die Stadt aufgefordert, sich zu ergeben. Wenn das nicht innerhalb einer bestimmten Frist geschehe, würde bombardiert. Die Stadt kapitulierte fristgemäß. Trotzdem kamen die Bomber und legten sie in Schutt und Asche. Ob es hier an Pannen in der Nachrichtenübermittlung gelegen hat, weiß ich nicht genau. Ein eindrucksvolles Denkmal, dass eine menschliche Gestalt mit aufgerissenem Körper und hochgestreckten verkrampften Händen zeigt, erinnert daran.
Einmal habe ich erlebt, dass sich junge Leute, die ich auf deutsch nach dem Wege fragte, abwandten. Als ich die Frage auf englisch wiederholte, wurde ich angeschwiegen. Ein anderes Mal fragte ich an einem Sonntagmorgen nach dem Weg zur deutschen evangelischen Kirche. Ein Mann mittleren Alters zeigte mir den Weg. Er sprach fließend deutsch. Da er in die gleiche Gegend wollte, gingen wir ein Wegstück miteinander und unterhielten uns. Bei diesem Gespräch sind mir die Verletzungen der Bombennacht sehr deutlich geworden. Beim Abschied meinte er, ich gehörte ja zu einer neuen Generation und könne nichts dafür und da ich offensichtlich zum Gottesdienst wolle, wäre ich wahrscheinlich den Menschen zuzurechnen, die das Wort Versöhnung kennen.
Das war in der Zeit um 1955. Der 2. Weltkrieg war gerade 10 Jahre vorüber. Ich denke und hoffe, heute sind die Wunden weitgehend verheilt.
3. LANDGANG
Da wir regelmäßig und immer wieder nach Rotterdam kamen, hatten wir dort unser Fotogeschäft, unseren Friseur und unsere Kneipen und Restaurants. Wir wussten, wo wir günstig einen Rasierapparat oder Kleidung kaufen konnten und waren mit der Stadt und ihrer Verkehrssituation sehr vertraut.
Manchmal war auch Zeit für einen Besuch des Museum Boijmans mit seinen herrliche Zeichnungen von Rembrand.
Gerne gingen wir zur katholischen Seemannsmission „Stella Maris“. Das hatte mit Mission nicht viel zu tun. Dort wurde tüchtig getanzt. Die Mädchen, die man dort traf, sprachen alle Sprachen. Man konnte sich ausgezeichnet unterhalten und erfuhr viel über die Stadt und das Leben in Holland. Heute wird dort sicher so etwas wie Disco ablaufen, aber das gab es damals in der Form nicht. Solche Tanz-Veranstaltungen gab es auch bei der deutschen evangelischen Seemannsmission. Man hätte natürlich auch zum Kadendrecht gehen können. Dort ist das Rotlichtviertel. Aber das war nicht jerdermanns Sache, und meine auch nicht.
Abends saßen wir öfters in Rutecks Restaurant in der Lijnbaan. Dort unterhielt eine sechsköpfige Kapelle die Gäste mit alten und neuen Weisen. Es machte einfach Spaß, in einer tollen Umgebung zu sitzen und gemütlich eine Tasse Kaffee zu trinken und ein Stück Kuchen zu genießen. Dabei waren die Preise nicht unverschämt.
Wenn heute im Fernsehen alte Filme aus den Fünfzigern gezeigt werden, fällt mir ein, dass ich viele von ihnen zuerst in Rotterdam gesehen habe.
Einmal lag zeitgleich mit uns der russische Kreuzer „Swerdlowsk“ mit zwei Zerstörern im Hafen. Die Matrosen überschwemmten alle Straßen und vor allem die Kaufhäuser und kauften groß ein. Es sah aus, als sei die Stadt von der sowjetischen Marine eingenommen worden.
4. ORKAN IM HAFEN
Wir kamen von Norwegen mit Erz für Rotterdam. Es wehte aus allen Knopflöchern. Dann flaute es etwas ab. An einem Sonntag ganz früh stieg an Hoek van Holland der Lotse an Bord. Kurz vor Mittag lagen wir an unserem alten Liegeplatz im Waalhaven. Abends wollten wir an Land und hauten uns deshalb nach dem Mittagessen in die Koje.
Schon beim Einlaufen hatte sich die steife Brise wieder zum Sturm gesteigert und war inzwischen zum Orkan geworden. Plötzlich wurden wir beiden Assis geweckt. Ein englischer Erzfrachter trieb auf uns zu. Seine Leinen waren gebrochen.
Ich holte sofort meine Kamera (alte Adox mit Faltenbalg) und fotografierte die Situation. Bei uns brachen bei dem Anprall auch einige Leinen. Die Brückennock wurde zersplittert, 6 Spanten angeknackt, die Gangway zerdrückt, der vordere Backbord-Mast beschädigt und einige Nietverbindungen gelöst. Zwei Hafenschlepper kamen auf unser lautes Tuuut-Signal hin dahergeprescht und versuchten den 28 000-Tonner fortzuziehen. Die Ladefähigkeit unseres Schiffes lag gerade einmal bei 2 800 Tonnen. Die Leinen brachen abermals, und wieder gab es ein dumpfes Krachen.
Das wiederholte sich einige Male. Sechs Schlepper waren nötig, um den Riesen an seinen alten Liegeplatz zurückzubugsieren. Auch andere Schiffe gerieten durch den Orkan in Not und kollidierten mit wieder anderen.
Die Aufnahmen von der Kollision hat der Alte an sich genommen, und der aus Hamburg angereiste Inspektor nahm sie als Beweisunterlagen für die Versicherung mit.
Als der Sturm abgeflaut war, wurde die Ladung gelöscht, und dann verholten wir vom Waalhaven in die Werft. Dort sollte der entstandene Schaden ausgebessert werden.
5. WERFTZEITEN IN ROTTERDAM
Eine Werftzeit kostete die Reederei Geld und brachte Verluste durch Frachtausfall, aber wir waren nie traurig, konnten wir doch einmal mehr an Land gehen.
Neben den unvorhergesehenen Werftzeiten für Reparaturen wie bei dieser Kollision gab es auch geplante Aktionen. In bestimmten Abständen muss ein Schiff ins Dock. Der unter Wasser befindliche Boden muss inspiziert, von Bewuchs gereinigt und der Bodenanstrich erneuert werden. Bei Kontrolle der Schraube wird je nach Befund entschieden, ob die Schraube zur Reparatur abzubauen war und eventuell auch die Schwanzwelle zu ziehen und Teile der Wellenabdichtung (Spezialstopfbuchse) erneuert werden musste.
Manchmal konnten wir nach dem Ausdocken nicht sofort auslaufen, weil dicker Nebel aufgekommen war. In solchen Fällen lagen wir dann eine Weile im Waalhafen an den Pfählen. An Landgang war natürlich nicht zu denken. Sobald es aufklarte, ging die Reise los.
6. FAZIT
Dieser Bericht über Rotterdam ist aus dem Blickwinkel derer geschrieben, die den Hafen nicht nur während einer Hafenrundfahrt zu sehen bekommen, sondern ihn bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit erleben. Das ist der Blickwinkel, der die Hektik kennt, die Arbeit rund um die Uhr aber genau so die Langeweile, wenn der Nebel „schietendick“ alles einhüllt und es nur eines gibt: Warten.
Heute hat Rotterdam weit draußen, dort wo schon fast die Nordseewellen zu hören sind den Europort mit Ölhafen und Raffinerien. Wenn man sich das ansieht begreift man, dass Rotterdam die Zukunft nie verschlafen hat und die große Konkurrenz der deutschen Seehäfen ist.
Seht Euch die Stadt mit ihrem grandiosen Hafen an. Es lohnt sich, und reserviert in Eurer Erinnerung ein kleines Plätzchen für das Erbe der Vergangenheit.
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