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Erfahrungsbericht von MeisterGolka

Alien vs Predator 2

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Schon seit einiger Zeit hatte ich keinen neuen Ego-Shooter ausprobiert. Nun habe ich mal wieder einen herausgekramt und möchte euch hier davon berichten – auch wenn „Alien vs. Predator 2“ wohl nicht immer ganz in die Kategorie Eho-Shooter passt. Da ich den ersten Teil von „Alien vs. Predator“ nie gespielt habe, kann ich hier leider keine Vergleiche dazu anstellen.

Die Story:
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In diesem Spiel hat man die Möglichkeit entweder ein Alien, einen Marine oder einen Predator zu spielen. Die Story ist eigentlich für alle Charaktere annähernd die selbe: Als Einzelkämpfer kämpft man gegen Mitglieder der anderen beiden Spezies. Sei es, als Marine, um seine ungebetenen Gäste wieder loszuwerden, oder als Predator, um seine gefangenen Kameraden zu befreien. Mehr Story gibt es eigentlich auch schon fast nicht.

Die Charaktere:
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Zunächst einmal gibt es da den Marine. Er ist ein Mensch und entspricht eigentlich dem Charakter, den man auch aus anderen Ego-Shootern kennt. Mit diversen Waffen ballert er drauf los.

Dann gibt es da den Predator. Er ist ein Außerirdischer, der, wie es sein Name schon sagt, seine Beute jagt. Spielt man den Predator, ist man meiner Meinung nach eigentlich fast unschlagbar. Der Predator hat nämlich ein paar Kräfte und technische Möglichkeiten, die ihn praktisch „unkaputtbar“ machen. Zunächst einmal ist er sehr viel stärker als der Marine, so dass er bis zu 15 m springen kann und einen Marine mit nur einem Schlag töten kann. Außerdem kann sich der Predator tarnen, so dass er von den anderen Spezies (bis auf automatische Schießanlagen und Roboter) nur noch sehr schlecht gesehen werden kann. Zum Tarnen benötigt er zwar Energie, diese kann er aber mit Hilfe eines Gerätes aufladen. Auch seine Lebensenergie kann er aufladen. Der einzige Nachteil ist eigentlich, dass er beim Aufladen der verschiedenen Energien sichtbar wird und dass das Gerät zum Aufladen der Tarnenergie einen sehr grellen Lichtkegel abgibt, so dass er jedem auffällt, der sich gerade in der Nähe befindet.

Das Alien ist auch sehr gut. Es kann die Wände entlang krabbeln und extrem weit springen. Auch für das Alien sollte ein Marine kein großes Problem sein. Außerdem kann das Alien auch sehr gut im Dunkeln sehen (dafür gibt es einen speziellen Sichtmodus). Das Alien kann in gewisser Weise auch seine Lebensenergie aufladen, indem es die Köpfe seiner Opfer frisst. Allerdings hat man als Alien schon so seine Probleme mit einem Predator, da man schließlich nicht schiessen kann, sondern erst einmal an ihn herankommen muss, um ihn mit seinem Schwanz zu schlagen oder zu beissen. Wird man von dem Schwanz eines Aliens getroffen, ist man übrigens gelähmt.

Die Grafik:
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Die Grafik ist technisch eigentlich ziemlich gut gemacht, wenn man von einigen kleineren Fehlern absieht. Allerdings sollte man schon einen relativ schnellen PC haben, um in höheren Auflösungen spielen zu können.

Was mir nicht so gut gefällt, ist das Design der Außenwelt. Alles ist in verschiedenen Grüntönen und sieht irgendwie etwas eintönig aus, so dass die Grafik sehr schnell langweilig wird.

Die K.I.
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Bei „Alien vs. Predator 2“ ist die K.I. selten dämlich! Ich muss sagen, dass ich da schon etwas mehr erwartet hätte. So ist es zum Beispiel möglich, dass man von einem Gegner flüchtet, sich hinter einen Kasten stellt, und der Gegner – statt um den Kasten herum zu kommen – daran hängen bleibt und praktisch darauf wartet, dass man ihn tötet.

Außerdem gibt es noch einige kleinere Unschönheiten, so dass es zum Beispiel so ist, dass ein Roboter einen manchmal sehen kann, wenn es unmöglich ist, dass er einen gesehen hat. Egal ob eine Kiste oder eine Wand dazwischen ist, er hat dich (manchmal) trotzdem gesehen!

Multiplayer:
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Den Multiplayer-Modus habe ich bisher leider noch nicht ausprobieren können. Allerdings ist mir aufgefallen, dass man keine Bots einstellen kann. Das finde ich eigentlich sehr schade, da ich z.B. bei „Unreal Tournament“ ganz gern mal gegen ein paar Bots gespielt habe und es auch im Multiplayer mit wenigen Spielern wünschenswert wäre ein paar Bots mitspielen lassen zu können. Allerdings wäre das bei einer so schlechten künstlichen Intelligenz wahrscheinlich auch nicht sonderlich toll!

Fazit:
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„Alien vs. Predator 2“ ist ein netter Ego-Shooter, den Genre-Fans sicherlich mögen werden. Es macht wirklich Spaß als Alien die Wände hochzuklettern oder als Predator seine Beute zu jagen. Den Marine finde ich allerdings nicht sonderlich gut.

Was ein wenig schade ist, ist dass man das Spiel relativ schnell durchspielen kann. Dies wird aber wiederum dadurch wett gemacht, dass es ja schließlich drei Charaktere gibt, mit denen man es durchspielen kann.

Wie schon erwähnt gefällt mir die Grafik recht gut, auch wenn ich das Design der Außenwelt nicht ganz so gelungen finde, aber das ist wohl Geschmackssache.

Alles in allem denke ich, dass es schon Spaß macht „Alien vs. Predator 2“ zu spielen, aber nach einer Weile dürfte es langweilig werden. Auf Dauer würde ich da „Unreal Tournament“ o.ä. vorziehen.

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