Erfahrungsbericht von _crusty_
Crazy Taxi
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hauptsache schnell. Mit einem gelben Taxi jagt ihr durch die City und bringt zahlkräftige Kunden von A nach B. Probleme mit dem Verkehr? Auf keinen Fall - denn die Straßenverkehrsordnung ist hier eher zweitrangig.
Auf der gefloppten und mittlerweile nicht mehr erhältlichen Sega Dreamcast-Konsole war es einer der großen Überraschungs-Hits. Und auch Jahre nach dem ersten Release des Spiels ist Crazy Taxi noch mega- aktuell. Sogar so sehr, dass es momentan gleich für mehrere Systeme neu aufgelegt wird. Unter anderem für den PC, im Deutschland-Vertrieb von Vivendi Universal Interactive, die gerade mit WarCraft III große Erfolge feiern konnten. Damit haben endlich auch Fans des Heimcomputers die Möglichkeit, sich in ein knallgelbes Cabrio-Taxi zu setzen und auf San Franciscos Straßen für Aufregung zu sorgen. Denn auf Verkehrsschilder, Autos im Gegenverkehr und Passanten nimmt der moderne verrückte Taxifahrer keine Rücksicht. Einzig die Zeit zählt.
Bevor ihr San Franciscos Straßen unsicher machen dürft, müsst ihr euch zunächst für einen von vier Fahrern entscheiden. Den grün-gefärbten Punk im Speed-Car? Oder den lässigen Afro-Man mit Dauer-Grinsen? Doch lieber den typischen Klischee-Taxifahrer mit Bierbauch und aufgeknöpftem Hawaii-Hemd? Ihr möchtet den weiblichen Autofahrern Tribut zollen? Es bleibt euch überlassen. Im Spiel selbst ändert sich nicht viel, vor allem das Äußere unterscheidet die vier Crazy-Cruiser voneinander. Zudem hat jeder seine individuellen Sprüche drauf, die ihr beim Einsacken von Passagieren zum Besten gebt.
Letzteres ist die eigentliche Hauptaufgabe im Spiel: ihr schnappt euch besser oder schlechter zahlende Kunden, markiert durch Farben von grün über gelb bis rot, und bringt sie zu ihren Wunschzielen. Dabei geben euch alle ein gewisses Zeitlimit, in denen ihr das Ziel erreichen müsst. Für lange Strecken gibt’s schon mal eine knappe Minute, für kurze dementsprechend weniger. Ziele erkennt ihr an den riesigen grünen Markierungen in der City. Seid ihr angekommen, zahlen die Kunden brav und geben eventuell noch ein paar Euro Trinkgeld.
Solltet ihr das Zeitlimit voll ausgeschöpft haben, dürft ihr euch über Beschimpfungen bezüglich Unfähigkeit nicht wundern. Die Einwohner von San Francisco nehmen es mit der Zeit sehr genau. Dafür weniger mit den Standard-Regeln des Straßenverkehrs. Die utopischen Zeitwünsche der Kunden können gar nicht gehalten werden, wenn ihr nicht zum absoluten Auto-Rowdy mutiert. Gegenverkehr? Kein Problem. Rechts vor Links? Auch gerne anders rum. Passanten? Die können doch einen Hechtsprung aus der Gefahr machen. Der Spaß-Faktor ist beinahe unbegrenzt. Ob ihr nun auf der Schnellstraße in die Gegenrichtung wechselt, eine Abkürzung durch ein Parkhaus sucht oder mitten auf der Straße eine Kehrtwende macht. In Crazy Taxi dürft ihr das ausleben, was ihr immer als privater Fahrer schon gern gemacht hättet. Zum Glück versucht euch auch keiner daran zu hindern, die Polizei scheint auf Dienstreise auswärts unterwegs zu sein.
Für kurze Zeit ist das Spiel eines der besten Fun-Racer, die jemals auf dem Heimcomputer liefen. Leider stellt sich aber nach mehreren Stunden Spielzeit eine gewisse Routine ein. Die Aufgaben sind immer gleich. Ob ihr den nächsten Kunden nun zu Kentucky Fried Chicken oder zum Levis Shop bringen müsst, macht keinen Unterschied mehr. Die zwei implementierten Städte kennt ihr bald auswendig. Eine Story oder vielschichtige Missionen hat man sich gespart, statt dessen ausschließlich auf Arcade-Action gesetzt. Selbst die mitgelieferten Mini-Spiele machen dieses Manko nicht wieder wett. Crazy Taxi wird auf Dauer schlichtweg langweilig.
Seid ihr aber auf der Suche nach einem Spiel für zwischendurch, was wirklich ausgezeichnete Unterhaltung bietet, dann dürft ihr zugreifen. Der Punk-Soundtrack, der die Racing-Action begleitet, ist erste Sahne und animiert zum Mit-Rocken. Die Sprüche eurer Fahrer sind einfach cool. Und es ist herrlich, einmal mit dem Auto tun und lassen zu können, was man möchte. Nicht einmal die örtliche Bucht ist vor euch sicher. Für echte Cruiser nur zu empfehlen. Aber bitte nichts tiefer gehendes oder langfristig motivierendes erwarten!
Fazit
Kurweilige Unterhaltung mit Coolness-Effekt. Was braucht man an hitzigen Sommertagen mehr? Crazy Taxi ist das optimale Spiel für zwischendurch. In der Mittagspause. Nach Feierabend. Vor dem Schlafen gehen. Eine Runde lohnt sich immer. Wer aber exzessiv zockt und echte Tiefe erwartet, wird enttäuscht. Hier kauft ihr nicht mehr und nicht weniger als einen Fun-Racer mit sehr begrenzter Lebensdauer. Wer damit leben kann, sollte sofort ins nächste Taxi steigen und sich zu seinem Lieblingshändler fahren lassen.
Auf der gefloppten und mittlerweile nicht mehr erhältlichen Sega Dreamcast-Konsole war es einer der großen Überraschungs-Hits. Und auch Jahre nach dem ersten Release des Spiels ist Crazy Taxi noch mega- aktuell. Sogar so sehr, dass es momentan gleich für mehrere Systeme neu aufgelegt wird. Unter anderem für den PC, im Deutschland-Vertrieb von Vivendi Universal Interactive, die gerade mit WarCraft III große Erfolge feiern konnten. Damit haben endlich auch Fans des Heimcomputers die Möglichkeit, sich in ein knallgelbes Cabrio-Taxi zu setzen und auf San Franciscos Straßen für Aufregung zu sorgen. Denn auf Verkehrsschilder, Autos im Gegenverkehr und Passanten nimmt der moderne verrückte Taxifahrer keine Rücksicht. Einzig die Zeit zählt.
Bevor ihr San Franciscos Straßen unsicher machen dürft, müsst ihr euch zunächst für einen von vier Fahrern entscheiden. Den grün-gefärbten Punk im Speed-Car? Oder den lässigen Afro-Man mit Dauer-Grinsen? Doch lieber den typischen Klischee-Taxifahrer mit Bierbauch und aufgeknöpftem Hawaii-Hemd? Ihr möchtet den weiblichen Autofahrern Tribut zollen? Es bleibt euch überlassen. Im Spiel selbst ändert sich nicht viel, vor allem das Äußere unterscheidet die vier Crazy-Cruiser voneinander. Zudem hat jeder seine individuellen Sprüche drauf, die ihr beim Einsacken von Passagieren zum Besten gebt.
Letzteres ist die eigentliche Hauptaufgabe im Spiel: ihr schnappt euch besser oder schlechter zahlende Kunden, markiert durch Farben von grün über gelb bis rot, und bringt sie zu ihren Wunschzielen. Dabei geben euch alle ein gewisses Zeitlimit, in denen ihr das Ziel erreichen müsst. Für lange Strecken gibt’s schon mal eine knappe Minute, für kurze dementsprechend weniger. Ziele erkennt ihr an den riesigen grünen Markierungen in der City. Seid ihr angekommen, zahlen die Kunden brav und geben eventuell noch ein paar Euro Trinkgeld.
Solltet ihr das Zeitlimit voll ausgeschöpft haben, dürft ihr euch über Beschimpfungen bezüglich Unfähigkeit nicht wundern. Die Einwohner von San Francisco nehmen es mit der Zeit sehr genau. Dafür weniger mit den Standard-Regeln des Straßenverkehrs. Die utopischen Zeitwünsche der Kunden können gar nicht gehalten werden, wenn ihr nicht zum absoluten Auto-Rowdy mutiert. Gegenverkehr? Kein Problem. Rechts vor Links? Auch gerne anders rum. Passanten? Die können doch einen Hechtsprung aus der Gefahr machen. Der Spaß-Faktor ist beinahe unbegrenzt. Ob ihr nun auf der Schnellstraße in die Gegenrichtung wechselt, eine Abkürzung durch ein Parkhaus sucht oder mitten auf der Straße eine Kehrtwende macht. In Crazy Taxi dürft ihr das ausleben, was ihr immer als privater Fahrer schon gern gemacht hättet. Zum Glück versucht euch auch keiner daran zu hindern, die Polizei scheint auf Dienstreise auswärts unterwegs zu sein.
Für kurze Zeit ist das Spiel eines der besten Fun-Racer, die jemals auf dem Heimcomputer liefen. Leider stellt sich aber nach mehreren Stunden Spielzeit eine gewisse Routine ein. Die Aufgaben sind immer gleich. Ob ihr den nächsten Kunden nun zu Kentucky Fried Chicken oder zum Levis Shop bringen müsst, macht keinen Unterschied mehr. Die zwei implementierten Städte kennt ihr bald auswendig. Eine Story oder vielschichtige Missionen hat man sich gespart, statt dessen ausschließlich auf Arcade-Action gesetzt. Selbst die mitgelieferten Mini-Spiele machen dieses Manko nicht wieder wett. Crazy Taxi wird auf Dauer schlichtweg langweilig.
Seid ihr aber auf der Suche nach einem Spiel für zwischendurch, was wirklich ausgezeichnete Unterhaltung bietet, dann dürft ihr zugreifen. Der Punk-Soundtrack, der die Racing-Action begleitet, ist erste Sahne und animiert zum Mit-Rocken. Die Sprüche eurer Fahrer sind einfach cool. Und es ist herrlich, einmal mit dem Auto tun und lassen zu können, was man möchte. Nicht einmal die örtliche Bucht ist vor euch sicher. Für echte Cruiser nur zu empfehlen. Aber bitte nichts tiefer gehendes oder langfristig motivierendes erwarten!
Fazit
Kurweilige Unterhaltung mit Coolness-Effekt. Was braucht man an hitzigen Sommertagen mehr? Crazy Taxi ist das optimale Spiel für zwischendurch. In der Mittagspause. Nach Feierabend. Vor dem Schlafen gehen. Eine Runde lohnt sich immer. Wer aber exzessiv zockt und echte Tiefe erwartet, wird enttäuscht. Hier kauft ihr nicht mehr und nicht weniger als einen Fun-Racer mit sehr begrenzter Lebensdauer. Wer damit leben kann, sollte sofort ins nächste Taxi steigen und sich zu seinem Lieblingshändler fahren lassen.
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