Erfahrungsbericht von FrauNeedle
Es ist schön böse zu sein
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
So lautet die Anfangsschrift in dem Spiel „Dungeon Keeper 2“. Obwohl ich nun überhaupt nicht dieser Ansicht bin, so hat sich das aber im Spiel doch ausnahmsweise mal bestätigt.
Normalerweise mag ich ja mehr die Spiele, bei denen es friedlich abläuft, oder man bei Kämpfen zumindest auf der guten Seite steht, doch hier habe ich mal eine Ausnahme gemacht.
Das Spiel:
Wie oben schon erwähnt, spielt man hier auf der bösen Seite und Horny ist der Anführer, der uns die Aufträge erteilt. So müssen wir in der Kampagne nach und nach die Guten ausrotten und jeweils den Diamanten des Gegners in unsere Gewalt bringen.
Am wichtigsten ist es, dein Dungeon-Herz zu verteidigen. Wird dieses vernichtet, ist das Spiel für dich verloren. Um es verteidigen zu können, brauchst du ein Portal, durch das deine Kämpfer zu dir gelangen. Je nachdem, welche Räume du baust, so kommen dementsprechend Kampfrassen durch das Portal.
Bei einer großen Hühnerfarm kommen Teufler.
Bei einer Werkstatt kommen Trolle.
Bei einer Bibliothek kommen Zauberer.
Bei einer kleinen Hühnerfarm kommen Glühwürmchen.
Bei einem Schlafsaal kommen Goblin.
Bei einem großen Trainingsraum kommen Salamander.
Bei einem Wachraum kommen Dunkle Elfen.
Bei einer Arena kommen Schwarze Ritter.
Bei einer Folterkammer kommen Eiserne Jungfrauen.
Bei einem Friedhof kommen Vampire.
Bei einem Kasino kommen Schurken.
All diese Räume sind wichtig, damit sich deine Kämpfer bei dir wohlfühlen und damit bestimmte Tätigkeiten ausgeführt werden können. Haben sie hunger, brauchen sie eine Hühnerfarm. Um Fallen zu bauen, brauchen sie eine Werkstatt und in der Bibliothek werden neue Zaubersprüche erfunden. Natürlich sind deine Kämpfer auch mal müde, also brauchen sie dringend einen Schlafsaal. Um die Moral zu erhöhen, sollte man ein Kasino bauen. Damit Feinde bekehrt werden können, braucht man eine Folterkammer. Im Trainingsraum und später dann in der Arena steigen die Kreaturen nach und nach um Level auf, so dass sie immer stärker werden. Um eine Angstfalle zu überwinden, braucht man Untote. Diese bekommt man nur, indem man besiegte Gegner im Kerker verhungern lässt, oder sie auf einem Friedhof wieder als Vampire auferstehen lässt.
Das ganze Spielgebiet befindet sich im felsigen Gestein. Bevor man einen Raum bauen möchte, muss man dieses Gestein erst einmal abbauen. Dazu sind Imps nötig, kleine Helfer, die für das Abtragen der Wände nötig sind, ebenso für den Aufbau der Fallen und sie tragen auch deine im Kampf ohnmächtig gewordenen Kreaturen in den Schlafsaal, damit sie sich erholen können. Diese kleinen Wesen sind also sehr wichtig in diesem Spiel.
Das Gold spielt auch eine große Rolle in diesem Spiel, denn es muss natürlich für alles bezahlt werden. Auch deine Kämpfer verlangen ihren Lohn, sonst laufen sie dir weg. Sorge also dafür, dass du die Goldadern im Gestein findest und somit immer genug Gold in der Schatzkammer vorhanden ist.
Ziel ist es nun in dieser Kampagne, alle Prinzen mit ihrem Gefolge zu vernichten und den Diamanten an sich zu nehmen bzw. Horny zu überlassen. Level für Level wird es immer schwieriger, aber auch immer spannender...
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Zu diesem Spiel bin ich mehr durch das Drängen eines Bekannten gekommen, der es begonnen hatte, aber nicht weiter kam. So erbarmte ich mich, installierte es und versuchte mein Glück. Es dauerte nicht lange, und schon war ich von der Spannung des Spiels gefangen.
Ich fand das Spiel gar nicht so schwer und es dauerte nur ca. eine Woche, bis ich alle Level durchgespielt hatte. Auch wenn man hier auf der Seite des Bösen kämpft, so denke ich, spielt das in einem Kampfspiel überhaupt keine Rolle. Gut fand ich, dass bei einem Kampf kein Blut zu sehen war, denn ich mag es nicht, wenn es zu realistisch ist. Da man es bei Dungeon Keeper fast ausschließlich mit Fantasiegestalten zu tun hat, empfinde ich das nicht als schlimm.
Die 3D-Grafik ist auch nicht schlecht. Vor allem, wenn man eine Symbiose mit einer Kreatur eingeht und man somit mitten drin im Geschehen ist.
Spannende Szenen werden mit Musik untermalt und für das Spiel wichtige Ereignisse werden von einem Sprecher angesagt, was den Spielverlauf ungemein erleichtert.
Je weiter man voranschreitet, umso schwieriger wird die Kampagne. Es ist nicht so, dass man nur drauf los läuft und kämpft, nein, auch das logische Denken spielt eine Rolle, denn nicht nur einmal heißt es, dem Gegner eine Falle zu bauen, dass er nicht fliehen kann.
Hat man nach der Kampagne noch nicht genug von dem Spiel, kann man sich auch noch einen Traumdungeon aussuchen und weiter spielen.
Zum Abschluss kann ich sagen, dass mir das Spiel doch recht gut gefallen hatte. Meiner Meinung nach hätte es ruhig etwas schwieriger sein können, doch vielleicht gibt es ja irgendwann mal einen dritten Teil von Dungeon Keeper?
Hier noch die Daten:
Benötigt:
Pentium MMX mit 166 MHz
32 MB RAM
3D-Beschleunigung nicht erforderlich (Software 3D)
Empfohlen:
Pentium II mit 266 MHz
32 MB RAM
3D-Beschleunigung nicht erforderlich (Software 3D)
Preis: unter 20 Euro.
Danke für´s Lesen – FrauNeedle
Normalerweise mag ich ja mehr die Spiele, bei denen es friedlich abläuft, oder man bei Kämpfen zumindest auf der guten Seite steht, doch hier habe ich mal eine Ausnahme gemacht.
Das Spiel:
Wie oben schon erwähnt, spielt man hier auf der bösen Seite und Horny ist der Anführer, der uns die Aufträge erteilt. So müssen wir in der Kampagne nach und nach die Guten ausrotten und jeweils den Diamanten des Gegners in unsere Gewalt bringen.
Am wichtigsten ist es, dein Dungeon-Herz zu verteidigen. Wird dieses vernichtet, ist das Spiel für dich verloren. Um es verteidigen zu können, brauchst du ein Portal, durch das deine Kämpfer zu dir gelangen. Je nachdem, welche Räume du baust, so kommen dementsprechend Kampfrassen durch das Portal.
Bei einer großen Hühnerfarm kommen Teufler.
Bei einer Werkstatt kommen Trolle.
Bei einer Bibliothek kommen Zauberer.
Bei einer kleinen Hühnerfarm kommen Glühwürmchen.
Bei einem Schlafsaal kommen Goblin.
Bei einem großen Trainingsraum kommen Salamander.
Bei einem Wachraum kommen Dunkle Elfen.
Bei einer Arena kommen Schwarze Ritter.
Bei einer Folterkammer kommen Eiserne Jungfrauen.
Bei einem Friedhof kommen Vampire.
Bei einem Kasino kommen Schurken.
All diese Räume sind wichtig, damit sich deine Kämpfer bei dir wohlfühlen und damit bestimmte Tätigkeiten ausgeführt werden können. Haben sie hunger, brauchen sie eine Hühnerfarm. Um Fallen zu bauen, brauchen sie eine Werkstatt und in der Bibliothek werden neue Zaubersprüche erfunden. Natürlich sind deine Kämpfer auch mal müde, also brauchen sie dringend einen Schlafsaal. Um die Moral zu erhöhen, sollte man ein Kasino bauen. Damit Feinde bekehrt werden können, braucht man eine Folterkammer. Im Trainingsraum und später dann in der Arena steigen die Kreaturen nach und nach um Level auf, so dass sie immer stärker werden. Um eine Angstfalle zu überwinden, braucht man Untote. Diese bekommt man nur, indem man besiegte Gegner im Kerker verhungern lässt, oder sie auf einem Friedhof wieder als Vampire auferstehen lässt.
Das ganze Spielgebiet befindet sich im felsigen Gestein. Bevor man einen Raum bauen möchte, muss man dieses Gestein erst einmal abbauen. Dazu sind Imps nötig, kleine Helfer, die für das Abtragen der Wände nötig sind, ebenso für den Aufbau der Fallen und sie tragen auch deine im Kampf ohnmächtig gewordenen Kreaturen in den Schlafsaal, damit sie sich erholen können. Diese kleinen Wesen sind also sehr wichtig in diesem Spiel.
Das Gold spielt auch eine große Rolle in diesem Spiel, denn es muss natürlich für alles bezahlt werden. Auch deine Kämpfer verlangen ihren Lohn, sonst laufen sie dir weg. Sorge also dafür, dass du die Goldadern im Gestein findest und somit immer genug Gold in der Schatzkammer vorhanden ist.
Ziel ist es nun in dieser Kampagne, alle Prinzen mit ihrem Gefolge zu vernichten und den Diamanten an sich zu nehmen bzw. Horny zu überlassen. Level für Level wird es immer schwieriger, aber auch immer spannender...
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Zu diesem Spiel bin ich mehr durch das Drängen eines Bekannten gekommen, der es begonnen hatte, aber nicht weiter kam. So erbarmte ich mich, installierte es und versuchte mein Glück. Es dauerte nicht lange, und schon war ich von der Spannung des Spiels gefangen.
Ich fand das Spiel gar nicht so schwer und es dauerte nur ca. eine Woche, bis ich alle Level durchgespielt hatte. Auch wenn man hier auf der Seite des Bösen kämpft, so denke ich, spielt das in einem Kampfspiel überhaupt keine Rolle. Gut fand ich, dass bei einem Kampf kein Blut zu sehen war, denn ich mag es nicht, wenn es zu realistisch ist. Da man es bei Dungeon Keeper fast ausschließlich mit Fantasiegestalten zu tun hat, empfinde ich das nicht als schlimm.
Die 3D-Grafik ist auch nicht schlecht. Vor allem, wenn man eine Symbiose mit einer Kreatur eingeht und man somit mitten drin im Geschehen ist.
Spannende Szenen werden mit Musik untermalt und für das Spiel wichtige Ereignisse werden von einem Sprecher angesagt, was den Spielverlauf ungemein erleichtert.
Je weiter man voranschreitet, umso schwieriger wird die Kampagne. Es ist nicht so, dass man nur drauf los läuft und kämpft, nein, auch das logische Denken spielt eine Rolle, denn nicht nur einmal heißt es, dem Gegner eine Falle zu bauen, dass er nicht fliehen kann.
Hat man nach der Kampagne noch nicht genug von dem Spiel, kann man sich auch noch einen Traumdungeon aussuchen und weiter spielen.
Zum Abschluss kann ich sagen, dass mir das Spiel doch recht gut gefallen hatte. Meiner Meinung nach hätte es ruhig etwas schwieriger sein können, doch vielleicht gibt es ja irgendwann mal einen dritten Teil von Dungeon Keeper?
Hier noch die Daten:
Benötigt:
Pentium MMX mit 166 MHz
32 MB RAM
3D-Beschleunigung nicht erforderlich (Software 3D)
Empfohlen:
Pentium II mit 266 MHz
32 MB RAM
3D-Beschleunigung nicht erforderlich (Software 3D)
Preis: unter 20 Euro.
Danke für´s Lesen – FrauNeedle
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