Mehr zu Actionspielen Testbericht

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Erfahrungsbericht von rider-of-apocalypse

eine Sünde wert

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ego-Shooter haben es in Deutschland ungleich schwerer als in anderen Ländern.
Der Grund dafür heißt BPjS.
Ein Spiel (von vielen), das Opfer der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften geworden ist heißt SIN und erschien 1998 bei Activision.

Unterstützt von Hacker J.C. kämpft der Spieler als John R. Blade gegen die Schergn der wohl erotischsten Frau, die je in einem Computerspiel mitgewirkt hat - Elexis Sinclair, um deren Welteroberungspläne zunichte zu machen.

An Waffen stehen die in diesem Genre üblichen Geräte wie Schrotflinte und ähnliche zur verfügung und gelgentlich ist das Lösen kleinerer Rätsel erforderlich.
Die Levels sind abwechselungsreich und optisch ansprechend designt, selbiges gilt auch für die Gegner.
SIN verspricht längeren Spielspaß, als bei neueren Shootern üblich, so benötigte ich zum Durchspielen etwa 50 Stunden.

Ritual Entertainment griff beim Programmieren von SIN auf die bewährte Engine aus dem Hause id zurück.
Aufgrund des Alters kann die Grafik natürlich nicht mehr mit aktuellen Titeln mithalten, schön ist sie aber noch immer.
Ein Vorteil des fortgeschrittenen Alters sind die moderaten Hardwareanforderungen, ein Pentium 166 mit 32 MB RAM und eine Grafikkarte mit 2 MB sind hier ausreichend.

Die Steuerung ist intuitiv erlernbar und der schwierigkeitsgrad kann den Bedürfnissen des Spielers angepasst werden.
Aufgrund der geringen Verbreitung dieses Spiels kann der (selbstverständlich vorhandene) Multiplayer-Modus vernachlässigt werden.

Insgesamt ist SIN ein Spiel, das mir sehr viel Spaß gemacht hat (und auch heute noch macht) und das in keiner Shooter-Sammlung fehlen sollte.

13 Bewertungen