Erfahrungsbericht von halcion
David Baldacci: "The Simple Truth" oder "Die Wahrheit"
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Geschichte beginnt in einem Hochsicherheitsgefängnis in den USA. Rufus Harms sitzt seit 25 darin seine lebenslängliche Haft ab. Warum? Als Harms noch bei der Army war, brachte er, ein Dunkelhäutiger ein weißes Mädchen um. Zumindest glaubten das alle, auch Harms selbst. Kniend wurde er neben der Leiche gefunden, weinend und am Boden zerstört. Alles eindeutige Beweise dafür, dass er das Mädchen umgebracht hat, oder?
Er ist sehr stark, kann sich im Gefängnis, wo Prügeleinheiten und Quälerei an der Tagesordnung sind, gut behaupten. Doch in ihm entsteht ein Konflikt. Warum sollte er, der gläubige und zufriedene junge Mann ein Mädchen grundlos umbringen. Aber dann erreicht ihn ein folgenschwerer Brief...
[Hier wird mit der Erzählung gestoppt und das tägliche Geschehen am obersten Gerichtshof wird beschrieben. Allerdings ist das nicht besonders prickelnd zu lesen, von daher erspare ich euch das.]
Eines Tages bittet Harms seinen einstigen Anwalt namens Rider, der damals auf leichte geistige Unzurechnungsfähigkeit plädiert hatte und ihm so die Todesstrafe ersparte, zu sich ins Gefängnis. Der Grund: Er hatte erfahren, dass er 25 Jahre lang zu unrecht im Gefängnis gesessen hatte und wollte daher eine Wiederaufnahme des Falles erreichen. Rider, völlig verblüfft von den eindeutigen Beweisen, fühlte sich verpflichtet ihm zu helfen. Immerhin hatte er Harms damals sozusagen im Stich gelassen, war er doch auf ein höchstwahrscheinlich illegales Angebot der Staatsanwaltschaft eingegangen. Er fährt ins Hochsicherheitsgefängnis und erhält dort von Harms den Brief. Den sendet er dann auch sofort zum obersten Gerichtshof.
Michael Fiske, Staatsanwalt am obersten Gericht überprüft ihn, als er jedoch die Sachlage erkennt, unterschlägt er den Brief und beschließt zu Hatms in das Gefängnis zu fahren. Dort angekommen unterhält er sich mit Harms. Allerdings hat er das Original des Briefes dabei, ein folgenschwerer Fehler. Vor allen Dingen, weil auch noch z
wei Männer, die im Brief von Harms erwähnt werden, im Gefängnis arbeiten! Leider erkennt Fiske das zu spät und so wird sein Leben auf unangenehme Weise beendet. Auch Harms soll auf der Stelle umgebracht werden, er erleidet jedoch einem Herzinfakt und muss sofort ins Krankenhaus. Dort gelingt es ihm mit seinem Bruder Josh zu fliehen. Die beiden setzen sich ab und die Erzählung schwenkt um auf den Bruder des Verstorbenen, der mit einer Kollegin seines Bruders versucht, den Mörder zu schnappen.
Bis hier hin, habe ich alles so detailgetreu, wie möglich berichtet, das Ende müsst Ihr allerdings schon selbst herausfinden!
Leseprobe:
[...] Gut drei Stunden, nachdem Billy Hawkins ihn vom Tod seines Bruders unterrichtet hatte, schritt John Fiske die Gänge des Leichenschauhauses von Washington. Er folgte einem mit weißen Kittel bekleideten Mann, der sich um die Neuzugänge kümmerte. Fiske hatte dem Mann Papiere zeigen müssen und ihm beweisen, dass er tatsächlich Michael Fiskes Bruder war. Er war darauf vorbereitet gewesen und hatte Fotos mitgebracht, auf denen die Fiske-Brüder gemeinsam zu sehen waren. Er hatte versucht, seinen Vater zu erreichen, doch es war niemand ans Telefon gegangen. Fiske war bei ihm vorbeigefahren, aber der alte Herr war nicht zu Hause gewesen. Schließlich hatte John seinem Dad eine Nachricht dagelassen, ohne Einzelheiten zu nennen. Er musste sich vergewissern, dass es wirklich sein Bruder war, und das konnte er nur an dem Ort, zu dem er nun unterwegs war.
Fiske war überrascht, als sie sein Büro betraten, und noch verdutzter, als der Angestellte ein Polaroid-Foto aus seiner Akte zog und es ihm hinhielt.
„Ich identifiziere kein Foto. Ich will die Leiche sehen.“
„Hier gehen wir anders vor, Sir. Wir sind gerade dabei, ein Videosystem zu installieren, sodass wir die Identifizierungen über Bildschirm vornehmen können, aber es ist noch nicht einsatzfähig. Bis dahin benutzen wir Polaroid-Aufnahmen.&
#8220;
;
„Diesmal nicht.“
Der Mann schlug mit dem Foto auf seine Handfläche, als wollte er damit Fiskes Neugier erregen. „Die meisten Hinterbliebenen würden es vorziehen, ein Foto ztu benutzen. Das ist sehr ungewöhnlich.“
„Ich bin nicht >die meisten
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-23 23:02:40 mit dem Titel Widerstehst du der "Versuchung" (Die Versuchung von D. Baldacci)
Vorgeschichte:
^^^^^^^^^^^^^^
Ich war vor kurzem im Urlaub, auf Rhodos. Leider hatte ich mir zu wenig Lesestoff mitgenommen und so musste ich hinterher mit den Büchern meiner Mum Vorlieb nehmen: David Baldacci, Die Versuchung. Schon nach den ersten paar Seiten war ich begeistert...
Der Autor:
^^^^^^^^^^
David Baldacci wurde 1960 in Virginia geboren. Dort lebte er mit seinen Eltern bis zum Ende seines Studiums; er studierte Politik und Jura.
Danach arbeitete er 9 Jahre als Anwalt in Washington D.C.
Dann fing er an Romane zu schreiben. Seine Bücher wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt, man kann sie in über 70 Ländern erwerben. Baldacci schrieb auch Drehbücher für etliche Filme.
Im Moment lebt er mit seiner Frau und seinen 2 Kindern in Alexandria, Virginia.
Die Bücher: 1999 Der Präsident
Das Labyrinth
Die Wahrheit
2000 Die Versuchung
Die Verschwörung (Meinung folgt bald...)
2002 Das Versprechen
Das Buch:
^^^^^^^^^^
erschien, wie schon gesagt in 2000. Der Originaltitel lautet „The Winner“. Übersetzt wurde von Edda Petri, das Buch wurde von Bastei Lübbe herausgegeben. In Amerika erschien es schon 1997.
Der Roman hat 637 Seiten und kostet 9,45 €uro.
Die ISBN-NR. ist 3404143485
Die Story:
^^^^^^^^^^
Luann lebt mit ihrem faulen Freund und ihrer kleinen Tochter Lisa im Elend. Der Wohnwagen, der ihnen als Behausung dient zerfällt langsam und natürlich fehlt es ihnen an Geld. Doch dann erhält Luann einen Anruf von einem Mr. Jackson (Nein nein, nicht Michael...). Er bietet ihr an, sie zur Gewinnerin der Lotterie zu machen. Anfangs ist Luann noch mistrauisch, aber dann denkt sie an ihre Tochter, und die Entscheidung fällt ihr immer schwerer. Was sie nicht weiß: ihr Freund hat mit Drogen gehandelt und liegt tot im Wohnwagen, außerdem würde Jackson sie bei einem „Nein“ umbringen. Als sie dann zu ihrer Behausung zurückkehrt und dem Kerl, der ihren Freund getötet hat direkt in die Arme läuft und ihn mit einem Telefon erschlägt, seinen Wagen klaut und auf Jacksons Angebot eingeht kann sie nichts mehr stoppen. Doch natürlich gibt es auch bei diesem Angebot einen Haken: Wenn Luann gewonnen hat, muss sie das Land verlassen und darf nie wieder zurückkehren. Außerdem darf Jackson mit dem Geld machen, was er will, ihr fallen nur die sehr beachtlichen Zinsen zu. Erst nach 10 Jahren, kann sie über das Geld verfügen. Doch nach den 10 Jahren hat Luann keine Lust mehr herumzureisen und kommt zurück nach Amerika. Damit bringt sie sich selbst und ihre Tochter Lisa in eine schreckliche Gefahr....
Die Personen:
°°°°°°°°°°°°°°
Luann Tyler:
hat den schlechtesten Freund, den man sich vorstellen kann. Sie will nicht mehr in Armut leben, und geht auf das Angebot ein. Sie ist nicht unbedingt die Vernünftigste, aber ihre Tochter liebt sie heiß und innig.
Jackson:
ist kaltblütig und herzlos. Für ihn zählen Menschenleben nichts! Er ist auf seine Art genial und, wie ich schätze, verrückt.
Charlie:
arbeitete eigentlich für Jackson: er betreute die zukünftigen Lotteriegewinner. Doch Luann freundet sich mit ihm an und so begleitet er sie und ihre Tochter auch weiterhin.
uvm.
Fazit:
^^^^^^
Ein durchgehend spannendes und genial ausgedachtes Buch. Ich hoffe, dass auch seine anderen Romane an diesen Erfolg anschließen können!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-12-29 14:08:51 mit dem Titel Too much murderes oder Zu viele Köche verderben den Mord
K. Bengelsdorf
Too much murderes oder Zu viele Köche verderben den Mord
Inhalt: 1. Traditional teatime
2. A long night
3. One day before the lawyer came
….
Traditional teatime
Sir Archibald war ein älterer Herr und legte großen Wert auf die Traditionen. Gleich morgens wurde er von seiner Haushälterin Agnes mit einem typisch-englischen Frühstück begrüßt: Beans, toast und natürlich durfte auch das Kännchen Darjeeling nicht fehlen. Dann zog er sich an und ging um seine Mitbewohner zu begrüßen. Seine Schwester Elisabeth, seinen Sohn Henry, seine Enkelin Beth und seinen Neffen Charles. Sie alle wohnten schon seid Jahren bei ihm im Haus, einerseits um ihm auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin, Gesellschaft zu leisten, andererseits wegen dem fantastischen Ausblick auf das Vermögen des Mannes. Doch auch ein Gast war noch anwesend, nämlich sein ältester Freund, Colonel James Cromway.
Anschließend ging Archibald in sein Büro, um mit seinem Privatsekretär, der erst seit kurzem angestellt war, einige wichtige Dinge zu besprechen. Nachmittags nahm er dann seinen Tee ein. Es war ihm sehr wichtig, dass diesem altenglischen Zeremoniell jeden Tag von allen Hausbewohnern gefrönt wurde. Dabei konnte man die Neuigkeiten des Tages austauschen und darüber diskutieren. Doch an diesem Tag ging es ihm nicht darum. Er wollte nur etwas ankündigen, etwas dass schwere Folgen tragen würde.
„Ich bin sehr froh, dass Ihr Euch heute in meiner Bibliothek versammelt habt, denn ich habe Euch etwas sehr wichtiges mitzuteilen. Ich weiß, dass ich bald sterben werde und Ihr wisst es auch...“
Tatsächlich blickte keiner der Versammelten erstaunt. „Woran Ihr jetzt natürlich denkt, ist das Testament, bitte leugnet dies nicht. Und ganz genau darum geht es mir. Bisher wart Ihr die Begünstigten, Elisabeth und Henry die Haupterben, auch dir, Beth wird eine bestimmte Summe gutgeschrieben. Daher dürftest du keine Probleme haben, dein Studium zuende zu finanzieren. Auch dir, James, wird etwas hinterlassen. Du wirst mein gesamtes Mobiliar erben einschließlich meiner Antiquitäten. Auch du, Charles, hättest etwas erben sollen...“
„Moment mal, Vater was heißt hier ‚hättest sollen’?“
„Das werdet Ihr Euch sicher alle fragen, die Frage ist leicht zu beantworten. Ich werde mein gesamtes Vermögen dem Kinderhilfswerk in Afrika vermachen. Morgen werde ich meinen Anwalt herbestellen und keiner von Euch bekommt auch nur einen Teil. Ich bitte Euch, bevor Ihr mich jetzt mit Fragen bestürmt, mich in Ruhe zu lassen.“
Bestürzt und verärgert verließ die Familie den Raum, nur Colonel James blieb sitzen und starrte seinen alten Freund mit vorwurfsvollem Blick an. „Und deshalb hast du mich jetzt eingeladen, ich denke, du solltest keine Spielchen mit deinen Angehörigen treiben. Schon manch einer hat aus Gier dumme Dinge getan.“ Dann stand auch er auf und schritt mit ärgerlichem Blick aus der Tür, nicht wegen der verlorenen Erbschaft, sondern wegen dem kindischen Verhalten seines Freundes.
Kaum hörte er keine Schritte mehr lehnte er sich, befriedigt lächelnd an die samtroten Polster seines Ohrensessels.
A long night
Mit starrem Blick schaute Henry die Decke seines Zimmers an. Warum musste der alte Narr so kurze Zeit vor seinem Tod sein Testament ändern? Denn er wäre bald gestorben, das wusste Henry genauso wie sein Vater. Hatte er, Henry, nichts verdient? War er nicht extra nach seiner Scheidung in dieses Haus zurück gekommen, hatte er nicht tagtäglich seinen Vater betüttelt, mit der baldigen Aussicht auf ein riesiges Erbe? Schon vor zwei Jahren, so hatten die Ärzte prophezeit, sollte sein Vater sterben, dennoch hatte er es geschafft, die Nerven seiner Familie zwei weitere Jahre zu strapazieren.
Elisabeth wälzte sich unruhig im Bett, ihr war furchtbar warm. Wie konnte ihr Bruder ihr das antun. Sie hatte sich so liebevoll um ihn gekümmert, war immer freundlich gewesen und hatte Dienstmädchen gespielt. Und nun? Sie war sich sicher, dass sie die einzige gewesen wäre, die um Archibald getrauert hätte. Über das Erbe hätte sie sich natürlich gefreut, vielleicht hätte sie sich endlich ihre Wünsche erfüllen können. Durfte es so weitergehen? Nein, durfte es nicht!
Sie runzelte die Stirn. Was konnte sie denn tun?
Mit einem Ruck fuhr Beth hoch. Sie hatte Schritte auf der Treppe gehört. Tränen rannen über ihre Wangen, wie sollte sie nur ihr Studium finanzieren. Ihr Großvater war doch immer so stolz auf sie gewesen und nun? Langsam stand sie auf und stolperte zur Tür. Das durfte er ihr nicht antun, und das würde sie ihm auch sagen...
Charles saß auf einem großen Ohrensessel und dachte nach. Gemächlich schob er sich eine Zigarette in den Mund, es hatte keine Eile. Oder doch? Schließlich sollte der Anwalt ja schon morgen kommen...
Auch James konnte nicht schlafen, er machte sich Sorgen um seinen alten Freund. Warum tat er so etwas Absurdes? Warum machte er sich seine ganze Familie zum Feind? Langsam ließ er sich in sein Bett sinken, wie in eine Wanne voll von warmen Wasser. Morgen musste er mit ihm reden, nur wie sollte er das fertig bringen?
One day before the lawyer came
Wie immer stand Sir Archibald auf und ging zum Spiegel. Nur betrachtete er sich heute anders als sonst. Etwas Verschlagenes lag in seinem Blick, auch noch als James eintrat.
„Archibald, ich muss mit dir reden. Es geht um...“, begann James „...um dein ähm... Vorhaben, was dein Testament anbetrifft. Du weißt, ich bin nicht hinter deinem Reichtum her, das schon gar nicht, aber bei deiner Familie bin ich mir da überhaupt nicht sicher. Sie haben lange darauf gewartet, schon vor zwei Jahren hättest du sterben sollen, das weißt du genauso gut, wie deine Familie. Trotzdem erfreust du dich bester Gesundheit. Was glaubst du, wie wird eine Familie, die nichts hat und völlig abhängig von dir ist, reagieren, wenn ihnen sogar nach deinem Tod nichts abfällt?“
„Ich bitte dich James, du solltest dich da wirklich raushalten. Ich muss vor niemandem Rechenschaft darüber ablegen, warum ich in einer bestimmten Situation so handle, wie ich es für richtig halte!“ Mit gesenktem Blick trat James aus dem Zimmer und noch während er die Tür schloss murmelte er „vielleicht hast du nun eine Situation geschaffen, in der die anderen es für richtig halten, zu handeln...“.
Ich habe hiermit Inhalt und Leseprobe geliefert, denn ich denke, dass aus dem wortwörtlichen Text der Inhalt deutlich wird...
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist unbedingt zu empfehlen...
Vor allem dieses altenglische Flair macht das Buch zu etwas besonderem. Obwohl der Anfang eher knapp gehalten ist, ist der Hauptteil sehr ausführlich und gut durchdacht. Was mir aufgefallen ist, ist dass sich die Schriftart mit der Agatha Christies vergleichen lässt.
Euch allen frohe Weihnachten nachträglich und einen guten Rutsch...
Er ist sehr stark, kann sich im Gefängnis, wo Prügeleinheiten und Quälerei an der Tagesordnung sind, gut behaupten. Doch in ihm entsteht ein Konflikt. Warum sollte er, der gläubige und zufriedene junge Mann ein Mädchen grundlos umbringen. Aber dann erreicht ihn ein folgenschwerer Brief...
[Hier wird mit der Erzählung gestoppt und das tägliche Geschehen am obersten Gerichtshof wird beschrieben. Allerdings ist das nicht besonders prickelnd zu lesen, von daher erspare ich euch das.]
Eines Tages bittet Harms seinen einstigen Anwalt namens Rider, der damals auf leichte geistige Unzurechnungsfähigkeit plädiert hatte und ihm so die Todesstrafe ersparte, zu sich ins Gefängnis. Der Grund: Er hatte erfahren, dass er 25 Jahre lang zu unrecht im Gefängnis gesessen hatte und wollte daher eine Wiederaufnahme des Falles erreichen. Rider, völlig verblüfft von den eindeutigen Beweisen, fühlte sich verpflichtet ihm zu helfen. Immerhin hatte er Harms damals sozusagen im Stich gelassen, war er doch auf ein höchstwahrscheinlich illegales Angebot der Staatsanwaltschaft eingegangen. Er fährt ins Hochsicherheitsgefängnis und erhält dort von Harms den Brief. Den sendet er dann auch sofort zum obersten Gerichtshof.
Michael Fiske, Staatsanwalt am obersten Gericht überprüft ihn, als er jedoch die Sachlage erkennt, unterschlägt er den Brief und beschließt zu Hatms in das Gefängnis zu fahren. Dort angekommen unterhält er sich mit Harms. Allerdings hat er das Original des Briefes dabei, ein folgenschwerer Fehler. Vor allen Dingen, weil auch noch z
wei Männer, die im Brief von Harms erwähnt werden, im Gefängnis arbeiten! Leider erkennt Fiske das zu spät und so wird sein Leben auf unangenehme Weise beendet. Auch Harms soll auf der Stelle umgebracht werden, er erleidet jedoch einem Herzinfakt und muss sofort ins Krankenhaus. Dort gelingt es ihm mit seinem Bruder Josh zu fliehen. Die beiden setzen sich ab und die Erzählung schwenkt um auf den Bruder des Verstorbenen, der mit einer Kollegin seines Bruders versucht, den Mörder zu schnappen.
Bis hier hin, habe ich alles so detailgetreu, wie möglich berichtet, das Ende müsst Ihr allerdings schon selbst herausfinden!
Leseprobe:
[...] Gut drei Stunden, nachdem Billy Hawkins ihn vom Tod seines Bruders unterrichtet hatte, schritt John Fiske die Gänge des Leichenschauhauses von Washington. Er folgte einem mit weißen Kittel bekleideten Mann, der sich um die Neuzugänge kümmerte. Fiske hatte dem Mann Papiere zeigen müssen und ihm beweisen, dass er tatsächlich Michael Fiskes Bruder war. Er war darauf vorbereitet gewesen und hatte Fotos mitgebracht, auf denen die Fiske-Brüder gemeinsam zu sehen waren. Er hatte versucht, seinen Vater zu erreichen, doch es war niemand ans Telefon gegangen. Fiske war bei ihm vorbeigefahren, aber der alte Herr war nicht zu Hause gewesen. Schließlich hatte John seinem Dad eine Nachricht dagelassen, ohne Einzelheiten zu nennen. Er musste sich vergewissern, dass es wirklich sein Bruder war, und das konnte er nur an dem Ort, zu dem er nun unterwegs war.
Fiske war überrascht, als sie sein Büro betraten, und noch verdutzter, als der Angestellte ein Polaroid-Foto aus seiner Akte zog und es ihm hinhielt.
„Ich identifiziere kein Foto. Ich will die Leiche sehen.“
„Hier gehen wir anders vor, Sir. Wir sind gerade dabei, ein Videosystem zu installieren, sodass wir die Identifizierungen über Bildschirm vornehmen können, aber es ist noch nicht einsatzfähig. Bis dahin benutzen wir Polaroid-Aufnahmen.&
#8220;
;
„Diesmal nicht.“
Der Mann schlug mit dem Foto auf seine Handfläche, als wollte er damit Fiskes Neugier erregen. „Die meisten Hinterbliebenen würden es vorziehen, ein Foto ztu benutzen. Das ist sehr ungewöhnlich.“
„Ich bin nicht >die meisten
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-23 23:02:40 mit dem Titel Widerstehst du der "Versuchung" (Die Versuchung von D. Baldacci)
Vorgeschichte:
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Ich war vor kurzem im Urlaub, auf Rhodos. Leider hatte ich mir zu wenig Lesestoff mitgenommen und so musste ich hinterher mit den Büchern meiner Mum Vorlieb nehmen: David Baldacci, Die Versuchung. Schon nach den ersten paar Seiten war ich begeistert...
Der Autor:
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David Baldacci wurde 1960 in Virginia geboren. Dort lebte er mit seinen Eltern bis zum Ende seines Studiums; er studierte Politik und Jura.
Danach arbeitete er 9 Jahre als Anwalt in Washington D.C.
Dann fing er an Romane zu schreiben. Seine Bücher wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt, man kann sie in über 70 Ländern erwerben. Baldacci schrieb auch Drehbücher für etliche Filme.
Im Moment lebt er mit seiner Frau und seinen 2 Kindern in Alexandria, Virginia.
Die Bücher: 1999 Der Präsident
Das Labyrinth
Die Wahrheit
2000 Die Versuchung
Die Verschwörung (Meinung folgt bald...)
2002 Das Versprechen
Das Buch:
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erschien, wie schon gesagt in 2000. Der Originaltitel lautet „The Winner“. Übersetzt wurde von Edda Petri, das Buch wurde von Bastei Lübbe herausgegeben. In Amerika erschien es schon 1997.
Der Roman hat 637 Seiten und kostet 9,45 €uro.
Die ISBN-NR. ist 3404143485
Die Story:
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Luann lebt mit ihrem faulen Freund und ihrer kleinen Tochter Lisa im Elend. Der Wohnwagen, der ihnen als Behausung dient zerfällt langsam und natürlich fehlt es ihnen an Geld. Doch dann erhält Luann einen Anruf von einem Mr. Jackson (Nein nein, nicht Michael...). Er bietet ihr an, sie zur Gewinnerin der Lotterie zu machen. Anfangs ist Luann noch mistrauisch, aber dann denkt sie an ihre Tochter, und die Entscheidung fällt ihr immer schwerer. Was sie nicht weiß: ihr Freund hat mit Drogen gehandelt und liegt tot im Wohnwagen, außerdem würde Jackson sie bei einem „Nein“ umbringen. Als sie dann zu ihrer Behausung zurückkehrt und dem Kerl, der ihren Freund getötet hat direkt in die Arme läuft und ihn mit einem Telefon erschlägt, seinen Wagen klaut und auf Jacksons Angebot eingeht kann sie nichts mehr stoppen. Doch natürlich gibt es auch bei diesem Angebot einen Haken: Wenn Luann gewonnen hat, muss sie das Land verlassen und darf nie wieder zurückkehren. Außerdem darf Jackson mit dem Geld machen, was er will, ihr fallen nur die sehr beachtlichen Zinsen zu. Erst nach 10 Jahren, kann sie über das Geld verfügen. Doch nach den 10 Jahren hat Luann keine Lust mehr herumzureisen und kommt zurück nach Amerika. Damit bringt sie sich selbst und ihre Tochter Lisa in eine schreckliche Gefahr....
Die Personen:
°°°°°°°°°°°°°°
Luann Tyler:
hat den schlechtesten Freund, den man sich vorstellen kann. Sie will nicht mehr in Armut leben, und geht auf das Angebot ein. Sie ist nicht unbedingt die Vernünftigste, aber ihre Tochter liebt sie heiß und innig.
Jackson:
ist kaltblütig und herzlos. Für ihn zählen Menschenleben nichts! Er ist auf seine Art genial und, wie ich schätze, verrückt.
Charlie:
arbeitete eigentlich für Jackson: er betreute die zukünftigen Lotteriegewinner. Doch Luann freundet sich mit ihm an und so begleitet er sie und ihre Tochter auch weiterhin.
uvm.
Fazit:
^^^^^^
Ein durchgehend spannendes und genial ausgedachtes Buch. Ich hoffe, dass auch seine anderen Romane an diesen Erfolg anschließen können!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-12-29 14:08:51 mit dem Titel Too much murderes oder Zu viele Köche verderben den Mord
K. Bengelsdorf
Too much murderes oder Zu viele Köche verderben den Mord
Inhalt: 1. Traditional teatime
2. A long night
3. One day before the lawyer came
….
Traditional teatime
Sir Archibald war ein älterer Herr und legte großen Wert auf die Traditionen. Gleich morgens wurde er von seiner Haushälterin Agnes mit einem typisch-englischen Frühstück begrüßt: Beans, toast und natürlich durfte auch das Kännchen Darjeeling nicht fehlen. Dann zog er sich an und ging um seine Mitbewohner zu begrüßen. Seine Schwester Elisabeth, seinen Sohn Henry, seine Enkelin Beth und seinen Neffen Charles. Sie alle wohnten schon seid Jahren bei ihm im Haus, einerseits um ihm auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin, Gesellschaft zu leisten, andererseits wegen dem fantastischen Ausblick auf das Vermögen des Mannes. Doch auch ein Gast war noch anwesend, nämlich sein ältester Freund, Colonel James Cromway.
Anschließend ging Archibald in sein Büro, um mit seinem Privatsekretär, der erst seit kurzem angestellt war, einige wichtige Dinge zu besprechen. Nachmittags nahm er dann seinen Tee ein. Es war ihm sehr wichtig, dass diesem altenglischen Zeremoniell jeden Tag von allen Hausbewohnern gefrönt wurde. Dabei konnte man die Neuigkeiten des Tages austauschen und darüber diskutieren. Doch an diesem Tag ging es ihm nicht darum. Er wollte nur etwas ankündigen, etwas dass schwere Folgen tragen würde.
„Ich bin sehr froh, dass Ihr Euch heute in meiner Bibliothek versammelt habt, denn ich habe Euch etwas sehr wichtiges mitzuteilen. Ich weiß, dass ich bald sterben werde und Ihr wisst es auch...“
Tatsächlich blickte keiner der Versammelten erstaunt. „Woran Ihr jetzt natürlich denkt, ist das Testament, bitte leugnet dies nicht. Und ganz genau darum geht es mir. Bisher wart Ihr die Begünstigten, Elisabeth und Henry die Haupterben, auch dir, Beth wird eine bestimmte Summe gutgeschrieben. Daher dürftest du keine Probleme haben, dein Studium zuende zu finanzieren. Auch dir, James, wird etwas hinterlassen. Du wirst mein gesamtes Mobiliar erben einschließlich meiner Antiquitäten. Auch du, Charles, hättest etwas erben sollen...“
„Moment mal, Vater was heißt hier ‚hättest sollen’?“
„Das werdet Ihr Euch sicher alle fragen, die Frage ist leicht zu beantworten. Ich werde mein gesamtes Vermögen dem Kinderhilfswerk in Afrika vermachen. Morgen werde ich meinen Anwalt herbestellen und keiner von Euch bekommt auch nur einen Teil. Ich bitte Euch, bevor Ihr mich jetzt mit Fragen bestürmt, mich in Ruhe zu lassen.“
Bestürzt und verärgert verließ die Familie den Raum, nur Colonel James blieb sitzen und starrte seinen alten Freund mit vorwurfsvollem Blick an. „Und deshalb hast du mich jetzt eingeladen, ich denke, du solltest keine Spielchen mit deinen Angehörigen treiben. Schon manch einer hat aus Gier dumme Dinge getan.“ Dann stand auch er auf und schritt mit ärgerlichem Blick aus der Tür, nicht wegen der verlorenen Erbschaft, sondern wegen dem kindischen Verhalten seines Freundes.
Kaum hörte er keine Schritte mehr lehnte er sich, befriedigt lächelnd an die samtroten Polster seines Ohrensessels.
A long night
Mit starrem Blick schaute Henry die Decke seines Zimmers an. Warum musste der alte Narr so kurze Zeit vor seinem Tod sein Testament ändern? Denn er wäre bald gestorben, das wusste Henry genauso wie sein Vater. Hatte er, Henry, nichts verdient? War er nicht extra nach seiner Scheidung in dieses Haus zurück gekommen, hatte er nicht tagtäglich seinen Vater betüttelt, mit der baldigen Aussicht auf ein riesiges Erbe? Schon vor zwei Jahren, so hatten die Ärzte prophezeit, sollte sein Vater sterben, dennoch hatte er es geschafft, die Nerven seiner Familie zwei weitere Jahre zu strapazieren.
Elisabeth wälzte sich unruhig im Bett, ihr war furchtbar warm. Wie konnte ihr Bruder ihr das antun. Sie hatte sich so liebevoll um ihn gekümmert, war immer freundlich gewesen und hatte Dienstmädchen gespielt. Und nun? Sie war sich sicher, dass sie die einzige gewesen wäre, die um Archibald getrauert hätte. Über das Erbe hätte sie sich natürlich gefreut, vielleicht hätte sie sich endlich ihre Wünsche erfüllen können. Durfte es so weitergehen? Nein, durfte es nicht!
Sie runzelte die Stirn. Was konnte sie denn tun?
Mit einem Ruck fuhr Beth hoch. Sie hatte Schritte auf der Treppe gehört. Tränen rannen über ihre Wangen, wie sollte sie nur ihr Studium finanzieren. Ihr Großvater war doch immer so stolz auf sie gewesen und nun? Langsam stand sie auf und stolperte zur Tür. Das durfte er ihr nicht antun, und das würde sie ihm auch sagen...
Charles saß auf einem großen Ohrensessel und dachte nach. Gemächlich schob er sich eine Zigarette in den Mund, es hatte keine Eile. Oder doch? Schließlich sollte der Anwalt ja schon morgen kommen...
Auch James konnte nicht schlafen, er machte sich Sorgen um seinen alten Freund. Warum tat er so etwas Absurdes? Warum machte er sich seine ganze Familie zum Feind? Langsam ließ er sich in sein Bett sinken, wie in eine Wanne voll von warmen Wasser. Morgen musste er mit ihm reden, nur wie sollte er das fertig bringen?
One day before the lawyer came
Wie immer stand Sir Archibald auf und ging zum Spiegel. Nur betrachtete er sich heute anders als sonst. Etwas Verschlagenes lag in seinem Blick, auch noch als James eintrat.
„Archibald, ich muss mit dir reden. Es geht um...“, begann James „...um dein ähm... Vorhaben, was dein Testament anbetrifft. Du weißt, ich bin nicht hinter deinem Reichtum her, das schon gar nicht, aber bei deiner Familie bin ich mir da überhaupt nicht sicher. Sie haben lange darauf gewartet, schon vor zwei Jahren hättest du sterben sollen, das weißt du genauso gut, wie deine Familie. Trotzdem erfreust du dich bester Gesundheit. Was glaubst du, wie wird eine Familie, die nichts hat und völlig abhängig von dir ist, reagieren, wenn ihnen sogar nach deinem Tod nichts abfällt?“
„Ich bitte dich James, du solltest dich da wirklich raushalten. Ich muss vor niemandem Rechenschaft darüber ablegen, warum ich in einer bestimmten Situation so handle, wie ich es für richtig halte!“ Mit gesenktem Blick trat James aus dem Zimmer und noch während er die Tür schloss murmelte er „vielleicht hast du nun eine Situation geschaffen, in der die anderen es für richtig halten, zu handeln...“.
Ich habe hiermit Inhalt und Leseprobe geliefert, denn ich denke, dass aus dem wortwörtlichen Text der Inhalt deutlich wird...
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist unbedingt zu empfehlen...
Vor allem dieses altenglische Flair macht das Buch zu etwas besonderem. Obwohl der Anfang eher knapp gehalten ist, ist der Hauptteil sehr ausführlich und gut durchdacht. Was mir aufgefallen ist, ist dass sich die Schriftart mit der Agatha Christies vergleichen lässt.
Euch allen frohe Weihnachten nachträglich und einen guten Rutsch...
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