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Erfahrungsbericht von audicla

Burgess, Anthony: Uhrwerk Orange

Pro:

facettenreiche intelligente Sprache

Kontra:

Moralkeule, sehr interpretationsbedürftig

Empfehlung:

Nein

Konditionierung erster Klasse

Anthony Burgess Roman „Uhrwerk Orange“, zu Weltrum - wie so viel gute Literatur - erst durch die Verfilmung von Stanley Kubrick gekommen, hat vor allem eines in diesem Roman perfekt betrieben: Nämlich eine besondere Art der Sprache oder des Jargons, die so durchgängig den Roman durchzieht, dass es mich total fasziniert hat.

Doch zunächst zum Inhalt: Alex ist ein Krimineller bester Couleur, ein richtiges Monster. Scheinbar gefühllos mordet, vergewaltigt und prügelt er sich durch sein Leben. Ein hoffnungsloser Fall? Nicht für die Therapeuten, die ein neues Programm zur Konditionierung krimineller Subjekte erfunden haben: die Ludovico-Therapie.
Mit Hilfe verschiedenster Apparaturen (z. B. Klammern, die die Augen aufhalten) werden den Teilnehmern dieser Therapie verschiedene Filmsequenzen vorgeführt, die zum Ziel haben, dass sofortige Übelkeit und Brechreiz den Teilnehmer überfällt, sobald er dabei sexuelle oder gewalttätige Gefühle bekommt. Das verrückte ist – es funktioniert. Tatsächlich wird Alex bald nicht nur von Übelkeit ergriffen, wenn er die Filme unter der Therapie sieht – nein, auch als er versucht das Personal anzugreifen, muss er aufgeben, da wieder dieser Brechreiz hochkommt.

Aber funktioniert es wirklich? Ist Alex tatsächlich jetzt ein anderer Mensch geworden oder ist er in Wirklichkeit gar kein Mensch mehr mit echten Gefühlen und Gedanken? Ist er nicht mehr zu einem willenlosen Objekt geworden, dass mit Hilfe der Konditionierung zwar funktioniert aber nicht mehr wirklich lebt?

Für Burgess nur eine Orange mit einem Uhrwerk, daher der Titel.

Am Ende ist Alex ein Opfer der Rache all jener, denen er zuvor übelst mitgespielt hatte. Denn nun, dermaßen konditioniert, kann er sich nicht mehr wehren, da seine aggressiven Anteile ja wie gelähmt sind.

Dieses Buch ist nichts für sanfte Gemüter! Es ist hart, brutal, haarsträubend mitunter. Und zwar genauso die kriminellen Taten von Alex und Kumpanen zu Beginn wie auch die Therapie und deren Folgen.
Dabei ist es spannend, man liest mitunter vor Ekel geschüttelt doch weiter, wie von einem inneren Zwang getrieben.

Ich möchte noch einmal zurückkommen auf die sonderbare Sprache, auf die ich zu Beginn eingegangen bin und ein kleines Zitat bringen, um einen Eindruck davon zu vermitteln:
„Wie auch immer, sie befreiten meinen Plotti von dem Stuhl und nahmen die Klammern von meinen Lidern, so dass ich sie wieder öffnen und schließen konnte, und ich schloß sie, o meine Brüder, so groß war der Schmerz in meinem Gulliver und dann hoben sie mich in den alten Rollstuhl und fuhren mich zurück zu meinem malenki Schlafzimmer.“

In diesem Buch gibt es irrsinnig viele neue Wortschöpfungen, die einen Teil der Banden-Sprache von Alex und seinen Kumpanen darstellt. Wer vielleicht jetzt denkt, man verstehe das Buch nicht, sei beruhigt. Man hat sich sehr schnell eingelesen und bald seinen eigenen Sprachschatz um den der neu hinzugelernten Worte erweitert.

Ich fand das Buch absolut überzeugend – trotz oder gerade wegen all der Brutalität, die nichts beschönigt und nichts erklärt. Sie existiert einfach. Die Sinnfrage liegt aber wohl eher darin, ob durch Konditionierung tatsächlich wesentliche Merkmale des Menschen verändert werden können.

Das Buch erschien erstmals 1962 und passt damit zeitlich in einen Kontext, in dem die Verhaltenstherapie erstmals ihren Platz in der Psychologie begann zu behaupten und ist insofern sicher als Kritik an Verhaltenstherapie und Gehirnwäsche zu verstehen.

Es erschien bei Heyne als Taschenbuch unter der ISDN-Nr. 3-453-07465-3


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-20 19:48:09 mit dem Titel Howard Buten: Burt

Ein Lächeln unter Tränen

Lächelnd, während gleichzeitig oft die Tränen aus den Augenwinkeln flossen, ist wohl die beste Art zu beschreiben, wie ich dieses Buch gelesen habe.

Burt, ein achtjähriger amerikanischer Junge, kommt in ein Heim für verhaltensgestörte Kinder. Warum? Weil er etwas „schreckliches“ mit der kleinen Jessica angestellt hat. Dass dieses „Schreckliche“ vielleicht gar nicht so schrecklich gewesen ist, vermuten und erfahren wir erst spät, zu spät.

Der Autor Howard Buten ist Psychiater, Schriftsteller und Clown in einer Person, wie wir aus dem Vorspann erfahren. Er hat sich als Psychiater auf die Arbeit mit autistischen Kindern spezialisiert.

In seinem Roman „Burt“ gelingt es ihm sich in das Fühlen und Denken eines autistischen Kindes in unglaublicher Weise hineinzuversetzen. Und das auch sprachlich. Denn der ganze Roman ist aus der Sicht des Kindes geschrieben, bis auf die wenigen Passagen, in denen die ärztlichen Briefe und Berichte abgedruckt sind, die Burt im Heim in die Hände fallen. Hier ein kleines Zitat der Schreibweise dieses Romans: „Der Regen macht ein Geräusch: Pscht. Man hört es, wenn er runterkommt. Das ist der liebe Gott, der sagt, wir sollen still sein. ... Vom Wohnzimmer aus konnte ich die Küche riechen, wo Mami das Abendessen kochte. Auf dem Esstisch lag das gute Tischtuch, und da drauf standen die guten Teller aus dem Porzellanschrank, an den ich nicht drangehen darf, und die guten Gläser und das Besteck mit den Blümchen am Griff und Servietten aus Stoff statt aus Papier, die sehen aus wie kleine Minitischtücher.“

Neben dieser kindlichen Sprache ist es aber vor allem die Art und Weise, wie Burts Wahrnehmung funktioniert, die uns einen Einblick in seine Denk- und Fühlweise vermittelt. So z. B. wenn Burt sieht, dass ein Auto weint oder dass der Regen als lauter kleine Torpedos auf die Autos fällt und dass Burts Regenmantel einen Hut hat mit einem Loch für sein Gesicht.

Die eingeschobenen ärztlichen Berichte heben sich so natürlich sprachlich vollkommen von dem übrigen Buch ab und wirken auf diese Weise befremdlich. Das ganze Buch ist so voller Phantasie und kindlicher Sprache, dass dann eine Zeile wie diese hier: „..., sondern dass sich bei ihm in letzter Zeit Symptome paranoider Schizophrenie – unter anderem Halluzinationen über Mörder in meinem Sprechzimmer – manifestieren: ...“ im extremen Gegensatz dazu steht. Interessant ist dabei vor allem, dass die psychiatrischen Gutachten etwas widerspiegeln, was wir zuvor als aus Burts Sicht für völlig verständlich betrachtet haben.

In dem Heim trifft Burt auf einen jungen Therapeuten namens Rudyard Walton, der im hauseigenen Trainingsprogramm für Autisten seit kurzer Zeit tätig ist. Mit ihm hat Burt endlich den ersten Erwachsenen gefunden, der sich in seine Welt hineinversetzt und auf der gleichen Ebene mit ihm kommunizieren kann, so dass es zu echtem Verständnis und zum ersten Vertrauen kommt. Doch auch Rudyard muss bald wieder gehen ...

So ist das Buch auch ein Angriff auf konservative Psychiatrie und Kategorisierung von Krankheitsbildern, vielleicht auch von der Einordnung als Kranker überhaupt.

Das Buch berührt stark und wie bereits zu Anfang gesagt, hat es trotzdem so viele Passagen, die uns zum Lachen bringen, dass es ein Genuss ist es zu lesen.

Es ist bei Goldmann als Taschenbuch unter der ISBN-Nr. 3-442-42153-5 1992 erschienen. Die Originalausgabe erschien bereits 1981. In Amerika und Frankreich war das Buch ein absoluter Bestseller.

Ich kann keine besonderen Schwachpunkte an dem Buch erkennen und gebe ihm deswegen die Höchstnote.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-29 22:19:01 mit dem Titel Battaglia, Letizia: Sizilianische Fotos - Bilder gegen die Mafia

Bilder gegen die Mafia

Der Fotoband „Sizilianische Fotos“, Untertitel: Leidenschaft – Gerechtigkeit – Freiheit mit Fotos der italienischen Fotografin Letizia Battaglia enthält eine Zusammenstellung der Fotografien dieser politisch engagierten Künstlerin, hauptsächlich aus den 70er und 80er Jahren, in der die kriminellen Aktivitäten der Mafia in Sizilien und Italien ihre schlimmsten Auswüchse zeigten.

Die heute fast 70jährige Litizia Battaglia wurde in bürgerlichen Verhältnissen in Palermo geboren, wohnte dann aber in verschiedensten Gebieten Italiens, um später endgültig nach Palermo zurückzukehren. Zunächst vernahm ihr Leben einen für damalige italienische Verhältnisse ganz „normalen“ Verlauf. Sie heiratete mit 15 Jahren und bekam danach recht früh drei Töchter. Ihr Mann ließ sie kaum allein das Haus verlassen.

Erst mit über 30 konnte sie sich, nicht zuletzt durch die Hilfe eines Psychoanalytikers, aus diesen Fesseln befreien und zu dem werden, was sie eigentlich immer gewesen war. Einer lebendigen kämpferischen Frau, die mit Liebe und Herzenswärme ihr ganzes Leben dem Engagement für die Veränderung der Verhältnisse in Sizilien verwandte und für die die Freiheit des einzelnen das höchste Gut war.

Zunächst war sie als Journalistin tätig, kam mehr zufällig zur Fotografie, die sie dann in ihren Bann zog. Schnell wuchs die Idee Fotografien im Kampf gegen die Schreckensherrschaft der Mafia in ihrem Land und v. a. in ihrer geliebten Stadt Palermo zu verwenden. So schoss sie unermüdlich Fotos, fuhr etliche Male, manchmal mehrmals täglich zu den Schauplätzen der Attentate und fotografierte dort. Ihre Bilder wurden über die Grenzen Italiens hinaus bekannt und ein Synonym für das Elend und das Grauen, welches die Mafia verbreitete.

Neben ihren Aktivitäten gegen die Mafia setzte sich Letizia Battaglia aber auch für die Emanzipation der Frauen sowie für die Ökologie und gegen Bausünden in ihrer geliebten Heimatstadt Palermo ein. Später war sie als Abgeordnete für die grüne Partei tätig.

Der Fotoband „Sizilianische Fotos“, ein DINA-4 großbändiges gebundenes Buch, enthält viele ihrer in der damaligen Zeit aufgenommenen Schwarz-Weiss-Fotografien. Dabei sind aber nicht nur die typischen Mafia-Bilder vorhanden. Gerade dadurch, das diese Künstlerin die grauenhaften Fotos von Opfern und Leichen in Kontrast setzt zu den ganz normalen Bildern Palermos, in der neben Armut und Leid auch ein Stück der typisch sizilianischen Lebensart rüberkommt, wirken diese Bilder besonders stark. Denn sie machen deutlich, dass es so viele Menschen im Volk gibt, die einfach nur Freiheit und Gerechtigkeit wünschen und ein besseres Los für sich selbst und ihre Heimat. Sie machen auch deutlich wer die eigentlichen Opfer der Mafia sind oder waren.

Neben den Fotos finden sich in diesem Bildband verschiedene Texte von Menschen, die sowohl Letizia Battaglia als auch die Geschichte Siziliens kennen und z. T. mit ihr zusammengearbeitet haben. So erfahren wir viel über diese sagenhafte Frau, aber auch über den Kontext, in dem sie gewirkt hat und bis heute wirkt. Gerade im Zusammenhang mit den Informationen, die die Texte enthalten, entfaltet dieser Band eine große Wirkung und man kann die Bilder in anderem Licht klarer sehen und deuten.

Trotzdem bleiben die Bilder das Wesentliche und der Text nimmt nicht überhand. Er fügt sich gut hinein.

Dieser Fotoband enthält keine leblose oder von der Realität abgetrennte Kunst. Er zeigt Bilder, die es vermocht haben auf eine Situation aufmerksam zu machen, gegen sie zu kämpfen und tatsächlich Veränderungen herbeizuführen. Trotzdem bezeichne ich sie als Kunst. Denn es ist immer Teil des Kunstverständnisses gewesen auch auf diese Weise Wirkungen zu zeigen, wenn auch in der heutigen modernen Kunst diese Elemente leider oft fehlen. Wer also nicht nur „schöne“ Bilder betrachten möchte und wen der Kontext dieser Bilder interessiert, wird wie ich beeindruckt sein und das Bedürfnis verspüren mehr über die Fotografin zu erfahren und von ihr kennenzulernen.

Das Buch ist 1999 bei zweitausendeins erschienen, kostete zunächst 59,00 DM. Ich habe es vor einigen Monaten jedoch sehr günstig für ca. 6 Euro dort in einer Sonderaktion bestellt. Die ISBN-Nr. lautet: 3-86150-316-6. Den Verlag Zweitausendeins erreicht man unter www.zweitausendeins.de. Es hat 150 Seiten, die größtenteils DINA-4-große, z. T. auch doppelseitige Fotos zeigen.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-04 20:45:18 mit dem Titel Bronnen, Barbara: Die Diebin - Hochmut kommt vor dem Fall

Hochmut kommt vor dem Fall

Bei dem Buch „Die Diebin“ von Barbara Bronnen handelte es sich um einen Zufallsfund. Gelegentlich neige ich dazu die in Warenhäusern oder Kloppenburg-Filialen aufgestellten Kisten mit Bücher-Mängelexemplaren hermetisch abzusuchen. Aus der Vergangenheit weiß ich, dass ich da schon so manch gutes und anspruchsvolles Buch mit nach Hause genommen habe.

Als anspruchsvoll kann man diesen Roman wohl auch bezeichnen, aber auch mit einem Hang zur Intellektualisierung und einer durchgängig doch recht schweren, wenn auch blumigen und facettenreichen Sprache.

Doch zunächst zur Autorin:
Barbara Bronnen gehört zu den deutschen Gegenwartsautorinnen. Als gebürtige Berlinerin ist sie in Österreich aufgewachsen und studierte dort Germanistik. Mittlerweile lebt sie in München und bekam dort auch bereits 1980 für ihren ersten Roman „Die Tochter“ den Tukan-Preis der Stadt München. Neben Romanen schreibt sie auch für das Fernsehen und für das Theater.

Im Roman „Die Diebin“ geht es um eine Frau, Marie, die sich besonders dadurch auszeichnet, dass sie im Leben wenig Werte außerhalb derer ihrer Attraktivität und ihrer Wirkung auf Männer hat. Da sie auch den praktischen Seiten des Lebens wenig abzugewinnen weiß, ist für sie die sichere Versorgung durch einen gut situierten Ehemann eine Notwendigkeit, weshalb sie sich im Verlauf dieser Geschichte an zwei Männer bindet, ohne jedoch jemals in diesen Beziehungen glücklich zu sein. Ihren ersten Mann verlässt sie gemeinsam mit ihrer 12jährigen Tochter, da er sie betrogen hat – um sich fast in sekundenschnelle sozusagen ohne weiteres Hinsehen an den nächsten Mann zu binden, mit dem sie kurze Zeit später auch ein Kind bekommen wird.
Eigentlich sollte sie glücklich sein, denn durch ihren zweiten Ehemann wird ihr der Umzug in sein Haus in der Toskana möglich und der Süden hatte sie immer fasziniert und angezogen. Aber auch in Italien verläuft es nicht besser. Schon nach kurzer Zeit sind so gut wie alle Männer der Kleinstadt ganz versessen von ihr, doch ihr Mann Paul wird ihr zur Last, ebenso wie die Kinder.
Sie behandelt ihn schlecht, arrangiert eine Teilzeitehe, indem sie im Ferienhaus bleibt, während er in Deutschland arbeiten geht. Schließlich jedoch wird sie ihm überdrüssig und er verlässt sie und nimmt beide Kinder endgültig wieder mit nach Deutschland.
Nun bleiben ihr nur noch wenig Optionen. Und zuletzt nimmt es auch kein gutes Ende mit ihr.

So weit, so gut. Barbara Bronnen beginnt diesen Roman ohne große Vorgeschichte zu dem Zeitpunkt wo gerade Maries erste Ehe gescheitert ist. Sie schildert Marie distanziert, kühl und unberechenbar, scheinbar ohne jegliches Gefühl für andere Menschen. Sympathisch wird sie uns nicht die Marie und am Ende tut sie einem eigentlich nicht mal leid. Ich habe diese Geschichte als sehr moralisierend empfunden. Hier stellt sich immer wieder die Frage: Wie hat denn eine gute Frau zu sein, eine gute Ehefrau, eine gute Mutter – und gibt es tatsächlich solche gefühllosen egozentrischen Menschen, die außer sich selbst nichts sehen können und dabei auf ewig unglücklich werden?
Mich hätte zum Beispiel die Vorgeschichte interessiert: Wieso ist sie so geworden? Hätte die Autorin dies erzählt, vielleicht hätte ich doch Sympathie, Verständnis oder Mitgefühl für die Protagonistin empfunden.
Das drastische Ende des völligen Falls hält zwar die potentielle Möglichkeit offen, dass Marie sich vielleicht doch noch verändern könnte, aber es ist ziemlich unwahrscheinlich.

Die Geschichte ist von der Wortwahl relativ schwer geschrieben. Dies zeugt von Intelligenz, ist mitunter aber auch etwas müßig zu lesen. Erst wenn man sich ein wenig eingelesen hat, gewöhnt man sich an den Stil und liest sie etwas flüssiger. Vieles ist nur angedeutet, interpretierbar, enthält viele Metaphern und erinnerte mich an diese typischen deutschen Kurzgeschichten, die wir im Deutschunterricht immer fleißig interpretieren mussten.

Doch bin ich nicht so sehr mit dem sprachlichen unzufrieden, sondern eher mit dem oben beschriebenen Umstand, dass ich, als ich das Buch nach den ca. 200 Seiten, die es hat, zuklappte, den Eindruck einer Moralkeule empfand.

Falls jemand dieses Buch oder die Autorin kennt, lasse ich mich gerne belehren; es ist nicht unmöglich, dass ich etwas falsch verstanden habe.
Alles in allem ein Buch, welches ich nicht unbedingt gelesen haben müsste.

Ich bewerte mit drei Sternen als gerade noch befriedigend. Aber es ist sicher auch viel Geschmackssache dabei.

Das Buch gibt es als Heyne Taschenbuch, ISBN-Nr. 3-453-10805-1 für ehemals 12,90 DM.

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