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Erfahrungsbericht von DaddyCool

Killing Pablo-Jagd auf Kolumbiens Kokainbaron

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Heute möchte ich mal über das Buch „Killing Pablo“ von
Mark Bowden berichten.
„Killing Pablo“ ist die Geschichte einer einzigartigen
Menschenjagd in den Dschungeln Kolumbiens. In diesem Buch
wird detailliert beschrieben, wie eine amerikanische
Einsatztruppe einen internationalen Verbrecher jagt und
schließlich zur Strecke bringt.Der Autor kann dabei auf
Informationen aus erster Hand zählen. Das Buch handelt
zum größten Teil von der Jagd nach Pablo, ist aber gleichzeitig
eine Biographie seines Lebens. Es zeigt seinen Aufstieg vom
Kleinkriminellen zum mächtigsten Drogenboss der Welt und
zugleich seinen Niedergang, der mit Einbeziehung seines
verhassten Feindes USA begann und schließlich mit seinem
Tod endet.


Pablo Escobar:
Pablo Escobar, der größte Drogenbaron der Welt, wurde Ende
der 80´ er durch Anschläge innerhalb und außerhalb
Kolumbiens zum meistgesuchten Verbrecher der Welt. Er
brachte Kolumbien, eine der ältesten Demokratien der Welt an
den Rand des Chaos. Seine Methode des Umgangs mit den
Behörden wurde berühmt: plata o plomo, zu Deutsch, Silber
oder Blei. Damit versetzte er alle Polizisten und Richter
Kolumbiens in Angst und Schrecken. Entweder man
akzeptierte sein Bestechungsgeld oder man wurde getötet. Drei
Präsidentschaftskandidaten, die die er als seinen Interessen
feindlich einstufte, lies er von seinen sicarios (Killer)
umbringen. Kolumbiens Militär, die Polizei, die Gerichte,
selbst das Parlament waren zum größten Teil von ihm
bestochen. 1993 wurde er dann nach einer jahrelangen Flucht
gefasst und dabei getötet.


Hier noch die Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches,
dem ich nichts mehr hinzufügen kann:
Im Sommer 1992 sah sich der Präsident Kolumbiens, César
Gaviria, zu einem demütigenden Eingeständnis gezwungen.
Seine Nation, eine der ältesten Demokratien der Welt, war zur
Geisel eines Verbrechers geworden, den sie nicht mehr
besiegen konnte. Der milliardenschwere Kokainbaron Pablo
Escobar war gerade aus seinem Gefängnis herausspaziert,
durch Hunderte von Polizisten und Soldaten hindurch, wie ein
Gespenst. Was sollte der Präsident tun?... Gaviria wusste,
dass es nur eine Macht auf der Erde gab, die willens, mächtig
und entschlossen genug war, Pablo zur Strecke zu bringen. Und
an dem Tag, als der Drogenmilliardär sein Gefängnis verließ,
am 22.Juli 1992, bat der Präsident von Kolumbien um Hilfe.
Nach Gesprächen mit seinen Generälen und Ministern, die die
ganze Nacht hindurch andauerten, rief er die Amerikaner...

Einige Daten zum Buch:
Autor: Mark Bowden
Verlag: Berlin Verlag
Name: Killing Pablo
Erscheinungsjahr: 2001
Preis: weiß ich nicht genau, habe es mir ausgeliehen, wird
nicht so teuer sein

Fazit:
Ich finde es ist ein sehr gutes Buch, weil es sehr spannend
geschrieben und doch auf wahren Tatsachen beruht.
Man merkt dem Autor an, dass er sich sehr gut informiert hat.
Der Autor hat sich, wie er hinten auch anmerkt, mit allen
wichtigen Personen, die damals an der Sache beteiligt
gewesen sind unterhalten und hat deswegen natürlich auch
Informationen aus erster Hand.
Sehr empfehlenswert!

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