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Erfahrungsbericht von Psycho2081

América is not America!

Pro:

regt zum Nachdenken an und ist absolut packend!

Kontra:

man beginnt auch seine eigenen Einstellungen zu reflektieren ...

Empfehlung:

Nein

América war das erste Buch von T.C. Boyle das ich gelesen habe - ich mußte es für eine Deutschfacharbeit lesen.
Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen! Es ist absolut genial geschrieben!

Es handelt von einer Familie illegaler mexikanischer Einwanderer und einer bürgerlichen US-amerikanischen Familie. Im Laufe des Buches treffen, die beiden Familien immer wieder aufeinander, was zu katastrophen führt! América bietet einem Eindruck sowohl in das denken ausländerfeindlicher Leute als auch Einwanderern. Man versteht beide Seite, doch am Schluß weiß man, welche Seite Recht hat.

Ich mußte vor einem Jahr eine Facharbeit über dieses Buch für die Schule schreiben. Für alle die an dieser interessiert sind, möchte ich diese nun hinten dran hängen:


Vorwort

Ich habe mir dieses Buch für die Facharbeit ausgesucht, da es äußerst realistisch und interessant ist. Mir gefällt auch, dass das Buch sehr lebensnahe und sehr sozialkritisch geschrieben ist. Ich habe mich bemüht zu zeigen, wie interessant das Buch ist und zwar deswegen, weil es zum Denken anregt. Diese Facharbeit soll zeigen, wie T.C. Boyle auf das Problem Rassismus eingeht und dass es ihm gelingt zu zeigen wie dieser entsteht. Mir war es wichtig, darauf aufmerksam zu machen, dass es wirklich Spaß macht dieses Buch zu lesen, da es nicht weltfremd ist, obwohl man beim Lesen ein schlechtes Gewissen bekommt. Es ist mir persönlich ein Anliegen nicht den Inhalt des Buches zu verbreiten, sondern die Aussagen. Es ist sicher leichter Randgruppen zu verstehen, wenn man dieses Buch gelesen hat, da man danach ihre Ausgangssituation kennt und versteht, dass viele kleinkriminelle Handlungen dazu dienen zu überleben. Es wird einem aber auch bewusst, dass nicht jede kriminelle Handlung vertretbar ist. Wenn man zum Beispiel liest was Frauen angetan wird, hat man kein Verständnis dafür.
Im Anhang habe ich noch kurz den geschichtlichen Hintergrund zu dem Buch erläutert. Dieser ist wichtig um das Buch zu verstehen und zeigt, dass die Angloamerikaner eigentlich die Einwanderer in Amerika sind.


Inhalt

Als der Mexikaner Cándido, auf dem Weg zur Arbeit von Delaney Mossbacher angefahren wird, wird dieser schwer verletzt. Da er kein Englisch kann, und die Schuldfrage sich nicht so leicht klären lässt, bekommt er von dem Angloamerikaner einen 20-Dollar-Schein. Durch diesen Unfall stoßen zwei einander fremde Welten aufeinander. Auf der einen Seite jene des Cándido und seiner Frau América, zwei illegalen Einwanderen aus Mexiko und auf der anderen Seite jene der angloamerikanischen Familie Moosbacher, deren Familienmitglieder liberal, umwelt- und ernährungsbewusst sind. Beide Familien leben in Los Angeles. Die zuletzt genannte Familie sieht ihre geschützte Welt zunehmend bedroht von illegalen mexikanischen Einwanderern, die jenseits der luxuriösen Villensiedlung leben. Cándido und América leben im Topanga Canyon, wo sie wie Steinzeitmenschen lagern. Sie versuchen auf dem Schwarzmarkt Arbeit zu finden, verfolgt von der Immigrantenpolizei, vom Hunger, der Verachtung der Angloamerikaner, der Bösartigkeit der eigenen Landsleute und dem kalifornischen Klima. In weiterer Folge beschreibt das Buch, das Leben dieser beiden Familien, die immer wieder aufeinander stoßen (und miteinander Probleme haben).


Interpretation

Der Roman América wurde von dem US amerikanischen Autor T. Coraghessan Boyle, der 1948 in Peekskill, New York geboren wurde, geschrieben. Dieser unterrichtet an der „University of Southern California“ in Los Angeles. Er erhielt 1987 für seinen Roman „World’s End“ den PEN/Faulkner-Preis.

Die amerikanische Original Ausgabe von „América“ erschien 1995 im Viking Verlag und die erste deutschsprachige Auflage 1996 im Carl Hanser Verlag.
Das Buch „América“ ist in einer neutralen Erzählsituation geschrieben. Es wird abwechselnd aus der Sicht der mexikanischen und der angloamerikanischen Familie geschrieben. Durch die neutrale Schreibweise und die wechselnde Erzählperspektive kann man sich besser in die Personen hineinfühlen. Bestimmte Situationen werden zuerst aus der Sicht des einen und danach aus der Sicht des anderen beschrieben. Dadurch kennt man von beiden die Vorgeschichte und versteht warum, wer, wie reagiert hat. Oft denkt man sich zuerst, dass es eine Frechheit sei was zum Beispiel Candido macht (während man aus der Sicht des Angloamerkaners liest) und im nächsten Kapitel (aus der Sicht des Mexikaners geschrieben) denkt man sich, dass er eigentlich vollkommen richtig gehandelt hat, und man schämt sich fast, dass man ihn zuerst verurteilt hat. Man wird beim Lesen sehr nachdenklich, weil einem einige Situationen an das eigene Leben erinnern, z.B. dass illegale Einwanderer (nur dass es bei uns keine Mexikaner sondern z.B. Kosovo-Albaner sind) verhungern, während man mehr als genug zu essen hat und man sich vielleicht über sie ärgert, weil sie einen anbetteln um zu überleben. Das Buch ist sehr realistisch und schonungslos geschrieben. Es klingt vielleicht für jemanden, der das Buch nicht gelesen hat, äußerst unrealistisch, dass durch einen einzelnen Menschen ein gewaltiger Waldbrand ausbricht und dieser kurz darauf eine Flutkatastrophe mit auslöst, aber auf Grund des Sachverhalts ist es für den Leser selbstverständlich, dass es passieren muss. Ich möchte kurz schildern wodurch diese Katastrophen verursacht wurden, damit klar ist weshalb es nicht unrealistisch ist. Der illegale mexikanische Einwanderer Cándido ging zu „Thanks giving“ einkaufen. Hinter ihm standen zwei junge Männer, die an der Kassa einen Truthahn geschenkt bekamen, da sie Waren in einem Wert von über 50 Dollar eingekauft hatten. Da sie diesen nicht brauchten, schenkten sie ihm den Mann vor ihnen. Cándido, der mit seiner Frau in einem Canyon lebte, wollte den Vogel grillen, da er keinen Herd oder Gasbrenner hatte und man Fleisch nicht roh verzehrt. Es war gerade Trockenzeit. Als eine Windböe kam, entzündeten sich die trockenen Pflanzen. Cándido und seine Frau konnten flüchten, doch ihr gesamter Besitz verbrannte. Auf ihrer Flucht kamen sie ihn ein Villenviertel, in dem gerade niemand war, da die Menschen wegen des Feuers evakuiert wurden. Cándido stahl einige Gegenstände, die er zum Bauen einer Baracke brauchte. Er erbaute diese an der Rückseite einer Schutzmauer, die vor Überflutungen durch Regen schützen sollte. Eines Tages als es schüttete, kam ihm Delaney Moosbacher auf die Spur und verfolgte ihn bis zu seiner Behausung. Als er in die Baracke kam und mit seiner Pistole auf den Mexikaner zielte, rutschte er aus, wodurch er einen Erdrutsch verursachte, durch den der Schutzwall mit in die Tiefe stürzte und es zu einer Flutkatastrophe kam. In diesem Zusammenhang ist es wahrscheinlich für jeden Leser klar nachvollziehbar, warum es soweit kam.

Der Sprachstil des Autors wechselt mit der Sichtweise aus der er gerade schreibt. Wenn er das Leben der Moosbachers beschreibt, schreibt er in einer gehobeneren Sprache und einer gewählten Ausdrucksweise z.B. „Jacks Tonfall hatte einen ominösen Beiklang, der Delaney abstieß – Jack manipulierte die Stimmung, als wäre er im Gerichtssaal, und Delaney nahm ihm das übel.“ Wenn der Autor aus der Sicht der illegalen mexikanischen Einwanderer schreibt, formuliert er sehr umgangssprachlich. Das Niveau seiner Ausdrucksweise ist dann sehr niedrig und er verwendet teilweise spanische Wörter, die er leider nicht erklärt z.B. „Ja. Und dann hatte ihn dieser rosagesichtige gabacho umgefahren, mit seiner knallroten gabacho-Nase, auf der eine dieser kleinen Advokatenbrillen klemmte. So viel Stahl und Glas und Chrom, ein riesiger heißer Motor aus Eisen – wie ein Panzer war das Ding auf ihn zugerollt, und er hatte als einzigen Schutz sein Baumwollhemd, die dünne Hose und ein Paar ausgetretener huaraches.“ „Aber das war noch nicht alles – auch in seinem Magen rumorte es, und er sank auf Hände und Knie und kotzte in die Büsche, auf halbem Wege zum Camp in der Schlucht. Das Frühstück kam ihm hoch – zwei hartgekochte Eier, eine halbe Tasse von der aufgewärmten dünnen Pisse, die als Kaffee durchging und eine Tortilla, die ihm am Stock über dem Feuer versehentlich angebrannt war -, alles, jedes Klümpchen, jeder Brocken und dann kotzte er gleich noch mal.“

Barbara Sichtermann meinte über das Buch: „Aus dem Leben gegriffen und trotzdem unglaublich.“ Der erste Teil des Zitates passt auf jeden Fall auf die Ausdrucksweise des Autors und ist die beste Begründung warum er sich so unterschiedlich und teilweise extrem ausdrückt.

Im Roman „América“ wird gezeigt, wie durch Missverständnisse, Aufhetzung durch diverse Personen und bereits vorhandenen Vorurteilen Rassismus entsteht. Der Autor beginnt sein Buch damit, dass er bevor er zu schreiben beginnt, eine Seite folgendem Zitat widmet „Es sind keine Menschen. Ein Mensch würde nicht so leben wie sie. Ein Mensch könnte es nicht aushalten, so im Dreck und im Elend zu leben.“

Am Anfang des Buches sind Delaney und Kyra nur ein wenig rassistisch (sie ein bisschen mehr als er) im Laufe des Buches werden sie extrem xenophob. Im ersten Kapitel telephonierte Delaney mit seiner Frau, die glaubte er rufe an, weil ihrem Sohn etwas passiert sei, er beruhigte sie, dass es ihrem Sohn gut ginge, er jedoch einen Menschen angefahren hatte. Sie begann gleich zu schimpfen, weil sie meinte, dass er eine teure Anzeige bekommen würde. Er beruhigte sie, indem er ihr folgendes erzählte. „„Nein, hör zu Kyra: mit dem Mann ist alles in Ordnung. Ich meine, er hatte nur ... ein paar Schrammen, sonst nichts. Er ist verschwunden, er ist weggegangen. Ich habe ihm zwanzig Dollar gegeben.“ „Zwanzig ...“ „Ich sage dir doch – es war ein Mexikaner.““ Während man das Buch weiter liest, kann man beobachten, wie die Moosbachers Mexikaner immer mehr hassen. Die Gründe dafür habe ich oben erwähnt und werde nun dafür Beispiele geben. Delaney entdeckte während seinen Spaziergängen, dass Ausländer im Canyon campten und ihren Müll liegen ließen. Da er die Umwelt liebte, wurde er sauer auf sie.

Um ihre Anlage war eine Mauer errichtet worden, die kurz nach der Errichtung mit unverständlichen Ausdrücken besprüht wurde. Alle gingen davon aus, dass es Mexikaner waren. Am Ende erfährt man, dass es zwei angloamerikanische Burschen aus der Anlage waren.

Am Schluss war Delaney schon so rassistisch, dass er Cándido erschießen wollte, weil dieser seine Nachbarn bestohlen hatte. Sein grenzenloser Hass auf Mexikaner wird in dem Buch unter anderem mit folgenden Worten beschrieben. „Und dabei dachte er die ganze Zeit: Jetzt hab ich ihn, den Mistkerl, den Versicherungsbetrüger, den Feuerteufel – das Hochgefühl, das ihn erfasste, war wie eine Droge, und diese Droge schloß alle Vernunft aus. Er dachte nicht eine Sekunde lang darüber nach, was er mit dem Mexikaner anfangen würde, wenn er ihn aufgespürt hatte – das war unwichtig. Alles war unwichtig.“ Interessanterweise rettete Cándido am Schluss des Buches Delaney das Leben, obwohl dieser ihn davor erschießen wollte und sein Baby bei der Flut ums Leben kam. Dies soll wahrscheinlich zeigen, dass obwohl er weiße für arrogante, herzlose Menschen hielt, sie trotzdem im Gegensatz zu Delaney als Menschen respektierte und ihn daher nicht neben sich sterben lassen konnte. Das Buch hat ein offenes Ende, dadurch kann man nur erraten, was Delaney tat, nachdem ihn Cándido aus dem reißenden Wasser rettete. Der wesentliche Grund für die Wahl dieses Endes ist sicher, dass der Autor damit zum Denken anregen wollte.

Der Autor zeigt in dem Buch, dass Leute die finanziell und gesellschaftlich am Ende sind, nicht mit Hilfe rechnen können. Es gibt nur wenige Szenen in denen den Mexikanern geholfen wird. Im Normalfall werden sie beschimpft, beraubt, ausgenützt und América wird sogar von Mexikanern vergewaltigt. Dabei dürfte sie sich mit einer Krankheit infiziert haben. Indizien dafür sind, dass ihr Kind blind auf die Welt kam und „Es tat weh, das war jedenfalls klar. Es brannte. Brannte wie Säure in einer offenen Wunde, wie das ätzende Mittel im Haus des dicken Mannes, wenn es in die aufgerissene Nagelhaut gelangte. Jedes mal, wenn sie pinkeln musste, meinte sie ein Feuer im Leib zu haben.“

T.C. Boyle zeigt in diesem Buch nicht nur die Unterschiede zwischen den Schichten und wie sehr jeder versucht seine Stellung in der Gesellschaft zu schützen indem man jegliche potentielle Konkurrenz ausschaltet bevor sie sich rauf arbeiten kann, sondern auch dass Frauen sowieso Nachteile gegenüber Männern haben. Damit soll jetzt nicht ausgesagt werden, dass Frauen schlechter wären als Männer, sondern dass Frauen zu den Problemen die Männer haben noch zusätzlich das Problem sexueller Übergriffe haben und oft anatomisch gesehen schwächer sind als Männer. Dass dieses Problem sowohl für die Unterschicht als auch für die Oberschicht gilt sieht man daran, dass América an der Grenze und in Kalifornien vergewaltigt und einmal von ihrem Mann geschlagen wird und daran, dass Kyra das Da-Ross-Haus nur noch dann besichtigt, wenn ihr Mann dabei ist, da sie vor den beiden mexikanischen Männern Angst hat.

Es ist interessant zu beobachten, wie verschieden die Vorstellungen von Werten sind. Während Cándido und seine Frau am Anfang nur irgend ein Dach über dem Kopf suchen, (später wünschen sie sich ein Haus, damit ihr zukünftiges Kind eine schöne Kindheit hat), wollen die Moosbachers auch noch eine Mauer um ihr Ghetto, damit ihre Hunde nicht gefressen werden und keine fremden Menschen in die Nähe ihres Hauses kommen können.

Das Werk, das 398 Seiten umfasst ist teilweise zeitdeckend, teilweise zeitdehnend und teilweise gleichzeitig geschrieben. Letzteres entsteht dadurch, dass er aus dem Leben zweier Familien parallel erzählt.
Die Personen werden sowohl direkt, „Jim Shirley war ein fetter, griesgrämiger Typ, der typische Unglücksbote, ein richtiger Paranoiker...“ als auch indirekt beschrieben, z.B. dadurch, dass Kyras Alltag beschrieben wird, wird einem klar, dass sie ein sehr fleißiger Mensch sein muss, dem seine Arbeit sehr wichtig ist.


Anhang

Einige Teile im Süden der USA waren spanisches Siedlungsgebiet, das von den Engländern erobert wurde. Zu diesen Gebieten gehört unter anderem Kalifornien. Dies merkt man noch heute an Städtenamen wie zum Beispiel San Francisco oder Los Angeles. Bevor die Spanier diese Gebiete besiedelten, lebten Indianerstämme dort. Das Buch América spielt in Los Angeles. Die beiden illegalen Einwanderer Candido und América kommen beide aus Mexiko, so wie die meisten anderen erwähnten illegalen Einwanderer. Dieser Staat ist aus den spanischen Kolonien heraus entstanden. Dies hat zur Folge, dass die Ahnen der beiden illegalen Einwanderer jenem Volk angehörten, ohne dem es die Stadt Los Angeles jetzt nicht gäbe, in der sie leben möchten. Candidos Spitzname für seine Frau enthält eine Anspielung darauf, dass sie indianische Vorfahren hat, womit sie überhaupt einer Volksgruppe angehört, die nicht nur vor den „weißen“ englischen Siedlern, sondern auch vor den spanischen Pionieren das Land bewohnte und von dort vertrieben wurde.

Der Name América deutet schon an, dass sie eine echte Amerikanerin ist. Obwohl sie eine Ureingeborene ist, wird ihr verboten in jenen Teilen Amerikas zu leben in denen es den Menschen gut geht. Indem der Autor América Indianerin sein lässt, weitet er das Thema illegale Einwanderer auf die Indianerproblematik in den USA aus und zeigt, dass es nicht nur in den USA Indianer gibt, die Anspruch auf Amerika haben.

Durch das Wohlstandsgefälle zwischen den USA und Mexiko wandern heut zu Tage viele Mexikaner in den reichen Norden aus, wo es ihnen dann nur selten besser geht, da sie weder Englisch können noch eine gute Ausbildung haben. Außerdem werden sie von der Einwanderungsbehörde verfolgt und wenn sie erwischt werden, werden sie wieder nach Mexiko ausgewiesen. Im Buch wird angespielt, dass die Grenzbeamten teilweise mit Mitteln arbeiten die gegen die Menschenwürde sind. In Los Angeles ist es heute bereits so weit, dass in den Bussen, die Schilder groß auf spanisch beschriftet sind und klein darunter dasselbe auf englisch steht (Quelle: Rennbahnexpress). In großen Teilen Los Angeles und anderen Städten Kaliforniens (illegale Einwanderer aus Mexiko) und Floridas (illegale Flüchtlinge aus Kuba) hat Spanisch bereits Englisch als erste Sprache verdrängt.
Der Autor will mit seinem Buch wahrscheinlich zeigen, dass Mexikaner genauso Menschen sind wie Angloamerikaner und sie sich nur dann integrieren können, wenn sie nicht isoliert werden. Ein Beispiel für Isolation in dem Buch ist zum Beispiel die Villensiedlung der reichen Angloamerikaner, die von hohen Mauern umgeben ist, um sich von allen Menschen zu isolieren die anders sind. Am Eingang der Siedlung stehen sogar Wächter und am Ende des Buches werden sogar Videokameras aufgebaut, damit man randalierende Mexikaner entdeckt.
Es wird in dem Buch auch gezeigt, dass es den Mexikanern auch in den USA nicht besser geht und die Angloamerikaner es ihnen durch ihren Rassismus noch schwerer machen.

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