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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von WL999
M.Ridpath:Tödliche Aktien = einfach gut und spannend !
Pro:
Story, Spannung, Kurzweiligkeit
Kontra:
Tiefe des SChreibstils
Empfehlung:
Nein
Aloah liebe Yopigemeinde,
heute möchte ich eine Reihe über meine Lieblingsbücher und Autoren starten. Erstes Werk, was ich mir hierbei näher angeschaut habe stammt von Michael Ridpath und trägt den Titel „tödliche Aktien“.
Nun wünsche ich viel Spaß dabei und bedanke mich fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren !
***Wie kam ich dazu :
Als Fan von Thrillern und Krimis, der beruflich sehr viel mit Wirtschaft zu tun hat fiel mir der Titel ins Auge. Als ich mal wieder im zweitausendeins war (einer Ladenkette für Bücher und CD`s), kaufte ich dieses Buch als Hardcoverversion als Mängeleemplar für damals 10,-- DM. Es handelt sich um ein Buch das sich am besten in die Kategorie Wirtschaftskrimi einordnen lässt.
***Der Autor :
Der Brite Michael Ridpath ist Jahrgang 1962 und lebt in London. Er hat lange als Trader (Wertpapierhändler) gearbeitet und begann 1995 seine Schreiberkarriere mit dem Buch „Der Spekulant“. Meines Wissens arbeitet er immer noch im Investmentbereich und schreibt quasi nebenher. „Tödliche Aktien“ war sein zweites Buch und stammt aus dem Jahr 1996.
***Verlag/ Preis etc. :
Das Buch ist sowohl als Hardcovervariante als auch als Taschenbuch erschienen. Die ISBN Nr. lautet 3442453526 und ist im Goldmannverlag aufgelegt worden. Der Preis liegt bei 8,-- Euro in der Neuvariante und ist problemlos überall zu erhalten. Bei Amazon gibt es derzeit ein interessantes Angebot : dieses Buch + „Der Spekulant“ im Doppelpack für 15,50 Euro.
*** Story:
Mark Fairfax ist ein junger sehr erfolgreicher Anleihenhändler in London und arbeitet bei der Firma Harrison. Er bewegt Tag für Tag Millionenbeträge an den Rentenmärkten dieser Welt. Hierbei setzt er ein System namens Bondscape ein, das sein Bruder Richard Fairfax entwickelt hat. Sein Lebenswerk ist seine Firma eine kleine Technologiebude, die Soft und Hardware im Bereich Virtual Reality Produziert. Aufgrund eines Liquiditätsengpasses im Vorjahr ist auch Mark und seine Freundin Karen, die Aktienhändlerin ebenfalls bei Harrison ist, an diesem Unternehmen mit dem Namen Fairsystems beteiligt. Marks leben gefällt ihm und er ist mir Karen glücklich.
Eines Tages bittet ihn sein Bruder Richard nach Schottland an den Firmensitz zu kommen, da er wichtiges mit Ihm zu besprechen hat. Mark vermutet richtigerweise, das es bei Fairsystems erneut zu Liquiditätsschwierigkeiten gekommen ist. Weiterhin erzählt Richard ihm am Telefon, dass es seines Erachtens zu Unregelmäßigkeiten beim Handel mit den Fairsystems Aktien gekommen ist. Als Mark nach Schottland kommt findet er seinen Bruder Richard mit eingeschlagenem Kopf brutal ermordet vor. Er und sein Vater, mit dem er seit Jahren keinen Kontakt hatte, sind nun Hauptaktionäre von Fairsystems. Mark hat das Ziel das Unternehmen schnellst möglich zu veräußern, trifft hierbei aber auf erheblichen Widerstand seines Vaters und der Mitarbeiter von Fairsystems, die nicht zu lassen wollen, das Richards Lebenswerk zerstört wird. Mark beschäftigt sich mehr mit der Firma und merkt sehr schnell über welches Potenzial diese verfügt. Da er nach und nach selbst an den gigantischen Erfolg des Unternehmens glaubt, lässt er sich, nach Absprache mit dem Aufsichtsrat und seinem Arbeitgeber darauf ein, das Unternehmen für 3 Monate zu übernehmen und das Vermächtnis seines Bruders anzunehmen.
Bald stellt er fest, dass einige Dinge rund um die Firma ungewöhnlich verlaufen (Mitarbeiter, Insiderinformationen), dass sein Bruder auf der richtigen Spur (Kursmanipulation) war, dass Ehemalige Mitarbeiter versuchen Fairsystems zu sabotieren, dass Konkurrenten versuchen die Firma zu übernehmen und schließlich, dass jemand versucht Mark ebenfalls zu eliminieren.....
Im Verlaufe der Geschichte macht sich Mark mit der Unterstützung der technischen Leiterin von Fairsystems Rachel auf die Suche nach der Aufklärung des Todes seines Bruders und wer hinter allem steckt. Gleichzeitig müssen die beiden aber auch dafür sorgen, dass das Unternehmen nicht pleite geht !!
Ob Ihnen dies gelingt, will ich hier selbstverständlich nicht verraten ansonsten wäre die Spannung ja dahin !
***Schreibstil :
Ridpath schreibt aus der Sicht von Mark Fairfax. Die Schreibweise ist recht einfach, es ist alles gut nachvollziehbar. Es fallen zwar ein paar Fachbegriffe, die aber verständlich sind. Der Satzbau ist sehr einfach gehalten. Dadurch ist alles sehr flüssig zu lesen. Mitunter ist die Erzählweise sehr schnell, es folgt Fakt auf Fakt, es gibt kaum Pausen. Der Spannungslevel ist ständig hoch, so dass man einfach weiterlesen will. Dadurch ist das Buch sehr sehr kurzweilig und auch schnell gelesen.
Die einzelnen Charaktere werden deutlich dargestellt, so dass man sich sehr gut einen Einblick in diese machen kann. Die „zweifelhaften“ Persönlichkeiten sind bis auf wenige Ausnahmen von vorneherein klar. Dennoch wir man im Laufe der Geschichte ständig auf falsche Fährten gelockt. Die Story ist so gestrickt, dass die zwei Grundthemen ( Aufklärung des Mordes und Fortführung von Fairsystems) ganz eng miteinander verbunden sind und quasi eine Story bilden.
*** Kritik :
Das Buch ist eigentlich von Anfang an spannend und bleibt auch so. Generell wäre es mir lieber, wenn gewisse Spannungsschwankungen vorhanden sind und ein deutlicher Spannungsbogen erkennbar ist, was hier fehlt. Die Story ist einfach nachvollziehbar und wirkt sehr gut recherchiert.
Persönlich mag ich es mehr, wenn alles etwas detaillierter geschrieben ist, wenn die Oberfläche verlassen wird und mehr Tiefe und Anspruch erzielt wird. Dies hier aber nicht der Fall. Der Anspruch ist zwar ok, aber überfordert ist man sicherlich nicht. Die Tiefe lässt ebenfalls ein bisschen zu wünschen übrig (insbesondere auf die Charaktere bezogen).
***Erfahrungen / Empfehlung :
Meine Erfahrungen mit dem Buch sind sehr positiv. Die Story ist fesselnd, man bleibt dabei und hat das Buch sehr schnell gelesen. Der Schreibstil ist einfach, dennoch sehr spannend. Einfach ein gutes kurzweiliges und sehr spannendes Buch, was jeder Krimi/Thrillerfan einfach mal gelesen haben sollte.
Für mich eine klare Leseempfehlung mit einer glatten 2. Eine Note als Abzug, weil mir persönlich der Schreibstil nicht detailliert genug ist !! Insgesamt ein gutes Buch für die Urlaubszeit, allerdings wohl nur für den Kurzurlaub !!
Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Euer
Werner
heute möchte ich eine Reihe über meine Lieblingsbücher und Autoren starten. Erstes Werk, was ich mir hierbei näher angeschaut habe stammt von Michael Ridpath und trägt den Titel „tödliche Aktien“.
Nun wünsche ich viel Spaß dabei und bedanke mich fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren !
***Wie kam ich dazu :
Als Fan von Thrillern und Krimis, der beruflich sehr viel mit Wirtschaft zu tun hat fiel mir der Titel ins Auge. Als ich mal wieder im zweitausendeins war (einer Ladenkette für Bücher und CD`s), kaufte ich dieses Buch als Hardcoverversion als Mängeleemplar für damals 10,-- DM. Es handelt sich um ein Buch das sich am besten in die Kategorie Wirtschaftskrimi einordnen lässt.
***Der Autor :
Der Brite Michael Ridpath ist Jahrgang 1962 und lebt in London. Er hat lange als Trader (Wertpapierhändler) gearbeitet und begann 1995 seine Schreiberkarriere mit dem Buch „Der Spekulant“. Meines Wissens arbeitet er immer noch im Investmentbereich und schreibt quasi nebenher. „Tödliche Aktien“ war sein zweites Buch und stammt aus dem Jahr 1996.
***Verlag/ Preis etc. :
Das Buch ist sowohl als Hardcovervariante als auch als Taschenbuch erschienen. Die ISBN Nr. lautet 3442453526 und ist im Goldmannverlag aufgelegt worden. Der Preis liegt bei 8,-- Euro in der Neuvariante und ist problemlos überall zu erhalten. Bei Amazon gibt es derzeit ein interessantes Angebot : dieses Buch + „Der Spekulant“ im Doppelpack für 15,50 Euro.
*** Story:
Mark Fairfax ist ein junger sehr erfolgreicher Anleihenhändler in London und arbeitet bei der Firma Harrison. Er bewegt Tag für Tag Millionenbeträge an den Rentenmärkten dieser Welt. Hierbei setzt er ein System namens Bondscape ein, das sein Bruder Richard Fairfax entwickelt hat. Sein Lebenswerk ist seine Firma eine kleine Technologiebude, die Soft und Hardware im Bereich Virtual Reality Produziert. Aufgrund eines Liquiditätsengpasses im Vorjahr ist auch Mark und seine Freundin Karen, die Aktienhändlerin ebenfalls bei Harrison ist, an diesem Unternehmen mit dem Namen Fairsystems beteiligt. Marks leben gefällt ihm und er ist mir Karen glücklich.
Eines Tages bittet ihn sein Bruder Richard nach Schottland an den Firmensitz zu kommen, da er wichtiges mit Ihm zu besprechen hat. Mark vermutet richtigerweise, das es bei Fairsystems erneut zu Liquiditätsschwierigkeiten gekommen ist. Weiterhin erzählt Richard ihm am Telefon, dass es seines Erachtens zu Unregelmäßigkeiten beim Handel mit den Fairsystems Aktien gekommen ist. Als Mark nach Schottland kommt findet er seinen Bruder Richard mit eingeschlagenem Kopf brutal ermordet vor. Er und sein Vater, mit dem er seit Jahren keinen Kontakt hatte, sind nun Hauptaktionäre von Fairsystems. Mark hat das Ziel das Unternehmen schnellst möglich zu veräußern, trifft hierbei aber auf erheblichen Widerstand seines Vaters und der Mitarbeiter von Fairsystems, die nicht zu lassen wollen, das Richards Lebenswerk zerstört wird. Mark beschäftigt sich mehr mit der Firma und merkt sehr schnell über welches Potenzial diese verfügt. Da er nach und nach selbst an den gigantischen Erfolg des Unternehmens glaubt, lässt er sich, nach Absprache mit dem Aufsichtsrat und seinem Arbeitgeber darauf ein, das Unternehmen für 3 Monate zu übernehmen und das Vermächtnis seines Bruders anzunehmen.
Bald stellt er fest, dass einige Dinge rund um die Firma ungewöhnlich verlaufen (Mitarbeiter, Insiderinformationen), dass sein Bruder auf der richtigen Spur (Kursmanipulation) war, dass Ehemalige Mitarbeiter versuchen Fairsystems zu sabotieren, dass Konkurrenten versuchen die Firma zu übernehmen und schließlich, dass jemand versucht Mark ebenfalls zu eliminieren.....
Im Verlaufe der Geschichte macht sich Mark mit der Unterstützung der technischen Leiterin von Fairsystems Rachel auf die Suche nach der Aufklärung des Todes seines Bruders und wer hinter allem steckt. Gleichzeitig müssen die beiden aber auch dafür sorgen, dass das Unternehmen nicht pleite geht !!
Ob Ihnen dies gelingt, will ich hier selbstverständlich nicht verraten ansonsten wäre die Spannung ja dahin !
***Schreibstil :
Ridpath schreibt aus der Sicht von Mark Fairfax. Die Schreibweise ist recht einfach, es ist alles gut nachvollziehbar. Es fallen zwar ein paar Fachbegriffe, die aber verständlich sind. Der Satzbau ist sehr einfach gehalten. Dadurch ist alles sehr flüssig zu lesen. Mitunter ist die Erzählweise sehr schnell, es folgt Fakt auf Fakt, es gibt kaum Pausen. Der Spannungslevel ist ständig hoch, so dass man einfach weiterlesen will. Dadurch ist das Buch sehr sehr kurzweilig und auch schnell gelesen.
Die einzelnen Charaktere werden deutlich dargestellt, so dass man sich sehr gut einen Einblick in diese machen kann. Die „zweifelhaften“ Persönlichkeiten sind bis auf wenige Ausnahmen von vorneherein klar. Dennoch wir man im Laufe der Geschichte ständig auf falsche Fährten gelockt. Die Story ist so gestrickt, dass die zwei Grundthemen ( Aufklärung des Mordes und Fortführung von Fairsystems) ganz eng miteinander verbunden sind und quasi eine Story bilden.
*** Kritik :
Das Buch ist eigentlich von Anfang an spannend und bleibt auch so. Generell wäre es mir lieber, wenn gewisse Spannungsschwankungen vorhanden sind und ein deutlicher Spannungsbogen erkennbar ist, was hier fehlt. Die Story ist einfach nachvollziehbar und wirkt sehr gut recherchiert.
Persönlich mag ich es mehr, wenn alles etwas detaillierter geschrieben ist, wenn die Oberfläche verlassen wird und mehr Tiefe und Anspruch erzielt wird. Dies hier aber nicht der Fall. Der Anspruch ist zwar ok, aber überfordert ist man sicherlich nicht. Die Tiefe lässt ebenfalls ein bisschen zu wünschen übrig (insbesondere auf die Charaktere bezogen).
***Erfahrungen / Empfehlung :
Meine Erfahrungen mit dem Buch sind sehr positiv. Die Story ist fesselnd, man bleibt dabei und hat das Buch sehr schnell gelesen. Der Schreibstil ist einfach, dennoch sehr spannend. Einfach ein gutes kurzweiliges und sehr spannendes Buch, was jeder Krimi/Thrillerfan einfach mal gelesen haben sollte.
Für mich eine klare Leseempfehlung mit einer glatten 2. Eine Note als Abzug, weil mir persönlich der Schreibstil nicht detailliert genug ist !! Insgesamt ein gutes Buch für die Urlaubszeit, allerdings wohl nur für den Kurzurlaub !!
Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Euer
Werner
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