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Erfahrungsbericht von Angin

Die Hölle das sind die anderen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Jeder macht sich Gedanken, über das Jenseits. Aber was kann man als Resümee ziehen?
Hölle, Fegefeuer? Was ist Verdammnis?
Satre zeigt in seinem Drama Geschlossene Gesellschaft eine ganz andere Hölle, als man sie sich vorzustellen vermag. Nichts mit körperlichen Qualen. Nein, die Hölle, das sind die anderen!

Zu Sartre:
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Sartre war mit Camus und deBevouir einer der führendsten Existentialisten. Mit Letzterer verbindete ihn eine lange Beziehung, wobei beide eine enge monogame Beziehung ablehnten.
Sartre erhielt den Literaturnobelpreis, den er aber aus Protest gegen solche Preise, und die Glorifizierung der Preisträger ablehnte.
Er starb 1985.



Zum Existentialismus:
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Sartre ist der Begründer (das traue ich mich hier so sagen)des Existentialismus. Jener philosophischen richtung, die das Nachkriegs- Frankreich aufrüttetlte.
Im Existentialismus gibt es kein Davor und kein Danach, es geht um die reine Gegenwart, die momentanige Existenz eben. Man wird als Mensch in das Leben geworfen und scheidet wieder aus. Alles dazwischen wird von der Essenz bestimmt.
Christlicher Glaube, ja sogar jede Relegion, die auf das Jenseits vertröstet, oder an Wiedergeburt glaubt, wird abgelehnt.


Zum Drama:
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Nach dem Tod treffen sich drei Personen in einem Raum. Eine Lesbe,hart und männlich; eine Zuckerpuppe, schön und eingebildet; ein Mann, feige und verlogen.
Drei Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Früher mal drei Menschen, die sich nie über den Weg gelaufen wäre.
Doch die drei Menschen haben nur eine Sehnsucht: sie wollen bewundert werden, sie wollen, dass man ihnen recht gibt.
\"Nein, Du hast alles richtig gemacht im Leben!\"
Doch durch diesen Egoismus, ziehen sich die drei eine Schlinge um den Hals die immer enger wird.
Doch wo ist der Ausweg?
Selbstmord, Mord? Alle sind schon tot!
Ist das die ewigkeit?
Wo bleibt die Zeit?
Ein Drama, das Fragen aufwirft!
Was sollen sie tun?

Am Schluß bleibt nur die Antwort: WEITERMACHEN!

Zum Buch:
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In einem dünnen rororo Buch wird dem Leser die Hölle verständlich gemacht, nicht die körperlichen Qualen sind das Schlimme, nein, die seelischen. Man kann nicht aus, man weiß nicht weiter, und man ist allein!
Das Buch ist schnell zu lesen, man kann sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen, und das Wichtigste: Es regt zum Nachdenken an.

27 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Kiki1988

    26.09.2008, 19:18 Uhr von Kiki1988
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH ~*~*~lg Kiki~*~*~