Mehr zum Thema Aldi Brotbackmischung Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von dabutsch
10 Schritte zum perfekten Brot!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wie ich sehe, bin ich nicht der einzige, der die Brotbackmischungen aus dem Aldi regelmässig kauft. Seit mir die Palette mit den Backmischungen vor knapp einem Jahr das erste mal aufgefallen ist, habe ich nicht mehr ein einziges Brot in der Bäckerei gekauft (und ich wohne direkt über einer) und trotzdem jeden Morgen ein leckeres Brot zum Frühstück gehabt.
Bei Aldi Süd werden folgenden Sorten angeboten (bei Aldi Nord weiss ich es nicht):
- Bauernbrot (saftig)
- Kartoffelbrot (Sehr lecker!)
- Vitalbrot (finde ich zu trocken)
- Weissbrot (Als Brot langweilig, lassen sich aber -prima Baguettes draus machen)
- Vollkornbrot (AUch recht trocken, aber besser als Vitalbrot)
- Sonnenblumenbrot (Sehr lecker und saftig
- Kürbiskernbrot (Geschmacksache, ich mag es)
- Roggenbrot (dunkel, aber nicht trocken)
- NEU: Chiabattabrot (eigene Backanleitung ganz unten, unter \"extra Tipps\")
Der Preis für eine 1kg Packung beträgt 0,89 Cent (ich habe einmal ausgerechnet, dass ich für die Materialkosten eines ganzen Aldi Brotes gerade mal höchtens drei Brötchen beim Bäcker bekomme, seit dem gucke ich nicht mehr auf den Preis:-) )
Daraus bekommt mann zwei Brote á 700g, oder ein 1500g Brot.
Doch auch wenn es nicht viel Bedarf um eine Aldi-Brotbackmischung zuzubereiten, so ist die Anleitung auf der Packung doch sehr dürftig. Darumm hier 10 Schritte, wie aus der Backmischung z.B. ein saftiges Bauern, Bio-, Vollkorn, Vital- oder Weissbrot wird.
Mit Erfolgsgarantie!
1. Vergesst dass abwiegen! nehmt einfach soviel von der Backmischung, wie ihr möchtet. Ich verwende meistens sogar eine ganze Packung, weil das Brot sonst nicht lange reicht.
2. ein Schüssel mit reichlich lauwarmen Wasser (ca. 3/4 Liter für eine ganze Packung) (nicht zu warm, oder gar heiß!) bereit stellen.
3. Ärmel hochkrempeln und kneten (Warmduscher können natürlich auch eine Küchenmaschine nehmen). Immer wieder Wasser zugeben. Bis der Teig geradeso nicht mehr an den Fingern klebt. (Je mehr Wasser, desto saftiger wird das Brot nachher)
Falls er mal zu klebrig wird, bügelt ein bißchen normales Weizenmehl den Fehler aus.
4. Den gut durchgekneteten Teig zugedeckt (ist wichtig, sonst trocknet er sofort aus!) an einem möglichst warmen Ort gehen lassen (notfallsden Ofen kurz(!) anmachen, und die Schüssel mit dem Teig dort hinein stellen)
Mindestens eine Stunde warten.
6. Den Teig zu einem länglichen, recht dünnen (Das wird eh noch viel dicker) Brot formen auf ein Blech (am besten vorher mit Backpapier auslegen) legen, und wieder zugedecke eine Stunde gehen lassen.
7. Den Ofen auf 180Grad (Umluft) vorheizen und das Blech mit dem Teig hinein geben.
8. Wenn die ganze Bude lecker nach Brot riecht und das Brot eine schöne mittelbraune Kruste hat, dann ist das Kunstwerk fertig. (bei einem ganzen Brot dauert das ca. 55 Minuten, bei einem halben so 40 Minuten)
9. das Brot kann gegessen werden, sobald es ordentlich abgekühlt ist (am besten auf einem Gitter, damit auch von unten Luft drann kommt).
10. Guten Appetitt!
So, nach dieser Methode verwöhne ich meine ganze Familie regelmässig mit leckerem frischen Brot, zu einem Bruchteil dessen was es beim Bäcker kosten würde.
Das gaze funktioniert natürlich auch mit einem Brotbackautomaten, aber mal ehrlich, wo bleibt den da die Herausforderung;-)
Viel Erfolg!
Übrigens: wenn man zumindest die angschnittene Seite immer gut abdeckt, dann schmeckt das selbstgebackene Brot auch noch nach 4 Tagen gut.
Extra Tipps:
1. Aus der Weissbrot-Mischung lassen sich ganz einfach leckere Seelen machen (Seelen=längliche Brötchen mit Salz und Kümmel)
Dazu den Teig wie gewöhnlich zubereiten und eine Stunde gehen lassen.
Dann den Teig zu langen dünnen Seelen formen (Länge ca 20 cm Durchmesser ca. 2-3-cm) und auf ein mit Backpapier belegtes Belche legen. (Eine komplette Mischung reicht für 8 Seelen)
Wenn die Seelen eine weitere Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gestanden sind, sie mit Wasser bestreiechen, und Kümmel und grobe Salzkörner darüber streuen. Solange bei 180 Grad Umluft backen, bis die Seelen oben schön braun sind.
2. Sehr zu empfehlen ist auch die neue Chiabatta-Brotmischung.
Dazu zu dem Teig wie auf der Rückseite der Packung beschrieben ein ppar Esslöffel Olivenöl geben, und dann sehr viel Wasser verwenden. Der Teig lässt sich auch noch erstaunlich gut knetten, wenn er sehr weich ist. Bevor der Teig zum Gehen mit einer Frischhaltefolie abgedeckt wird (kein Geschirrtuch nehmen, sonst trocknet der Teig zu sehr aus!), muss er mit Mehl bestäubt werden, sonst klebt er an der Folie fest. Nach einer Stunde den Teig zu dünnen Fladen formen (etwas zwei-drei Handteller gross) und diese wieder mit Mehl bestäuben, und wieder mit Frischhaltefolie abgedeckt eine Stunde lang gehen lassen.
Dann die Folie entfernen, und das Brot im auf 180 Grad vorgeheizten Umluftofen ca 10 Minuten backen. Die Ciabattas dürfen nur leicht braun werden, dann sind sie schon fertig. Schmecken am besten frisch zusammen mit einem Salat. mhhmmm!!!!!!!!
Bei Aldi Süd werden folgenden Sorten angeboten (bei Aldi Nord weiss ich es nicht):
- Bauernbrot (saftig)
- Kartoffelbrot (Sehr lecker!)
- Vitalbrot (finde ich zu trocken)
- Weissbrot (Als Brot langweilig, lassen sich aber -prima Baguettes draus machen)
- Vollkornbrot (AUch recht trocken, aber besser als Vitalbrot)
- Sonnenblumenbrot (Sehr lecker und saftig
- Kürbiskernbrot (Geschmacksache, ich mag es)
- Roggenbrot (dunkel, aber nicht trocken)
- NEU: Chiabattabrot (eigene Backanleitung ganz unten, unter \"extra Tipps\")
Der Preis für eine 1kg Packung beträgt 0,89 Cent (ich habe einmal ausgerechnet, dass ich für die Materialkosten eines ganzen Aldi Brotes gerade mal höchtens drei Brötchen beim Bäcker bekomme, seit dem gucke ich nicht mehr auf den Preis:-) )
Daraus bekommt mann zwei Brote á 700g, oder ein 1500g Brot.
Doch auch wenn es nicht viel Bedarf um eine Aldi-Brotbackmischung zuzubereiten, so ist die Anleitung auf der Packung doch sehr dürftig. Darumm hier 10 Schritte, wie aus der Backmischung z.B. ein saftiges Bauern, Bio-, Vollkorn, Vital- oder Weissbrot wird.
Mit Erfolgsgarantie!
1. Vergesst dass abwiegen! nehmt einfach soviel von der Backmischung, wie ihr möchtet. Ich verwende meistens sogar eine ganze Packung, weil das Brot sonst nicht lange reicht.
2. ein Schüssel mit reichlich lauwarmen Wasser (ca. 3/4 Liter für eine ganze Packung) (nicht zu warm, oder gar heiß!) bereit stellen.
3. Ärmel hochkrempeln und kneten (Warmduscher können natürlich auch eine Küchenmaschine nehmen). Immer wieder Wasser zugeben. Bis der Teig geradeso nicht mehr an den Fingern klebt. (Je mehr Wasser, desto saftiger wird das Brot nachher)
Falls er mal zu klebrig wird, bügelt ein bißchen normales Weizenmehl den Fehler aus.
4. Den gut durchgekneteten Teig zugedeckt (ist wichtig, sonst trocknet er sofort aus!) an einem möglichst warmen Ort gehen lassen (notfallsden Ofen kurz(!) anmachen, und die Schüssel mit dem Teig dort hinein stellen)
Mindestens eine Stunde warten.
6. Den Teig zu einem länglichen, recht dünnen (Das wird eh noch viel dicker) Brot formen auf ein Blech (am besten vorher mit Backpapier auslegen) legen, und wieder zugedecke eine Stunde gehen lassen.
7. Den Ofen auf 180Grad (Umluft) vorheizen und das Blech mit dem Teig hinein geben.
8. Wenn die ganze Bude lecker nach Brot riecht und das Brot eine schöne mittelbraune Kruste hat, dann ist das Kunstwerk fertig. (bei einem ganzen Brot dauert das ca. 55 Minuten, bei einem halben so 40 Minuten)
9. das Brot kann gegessen werden, sobald es ordentlich abgekühlt ist (am besten auf einem Gitter, damit auch von unten Luft drann kommt).
10. Guten Appetitt!
So, nach dieser Methode verwöhne ich meine ganze Familie regelmässig mit leckerem frischen Brot, zu einem Bruchteil dessen was es beim Bäcker kosten würde.
Das gaze funktioniert natürlich auch mit einem Brotbackautomaten, aber mal ehrlich, wo bleibt den da die Herausforderung;-)
Viel Erfolg!
Übrigens: wenn man zumindest die angschnittene Seite immer gut abdeckt, dann schmeckt das selbstgebackene Brot auch noch nach 4 Tagen gut.
Extra Tipps:
1. Aus der Weissbrot-Mischung lassen sich ganz einfach leckere Seelen machen (Seelen=längliche Brötchen mit Salz und Kümmel)
Dazu den Teig wie gewöhnlich zubereiten und eine Stunde gehen lassen.
Dann den Teig zu langen dünnen Seelen formen (Länge ca 20 cm Durchmesser ca. 2-3-cm) und auf ein mit Backpapier belegtes Belche legen. (Eine komplette Mischung reicht für 8 Seelen)
Wenn die Seelen eine weitere Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gestanden sind, sie mit Wasser bestreiechen, und Kümmel und grobe Salzkörner darüber streuen. Solange bei 180 Grad Umluft backen, bis die Seelen oben schön braun sind.
2. Sehr zu empfehlen ist auch die neue Chiabatta-Brotmischung.
Dazu zu dem Teig wie auf der Rückseite der Packung beschrieben ein ppar Esslöffel Olivenöl geben, und dann sehr viel Wasser verwenden. Der Teig lässt sich auch noch erstaunlich gut knetten, wenn er sehr weich ist. Bevor der Teig zum Gehen mit einer Frischhaltefolie abgedeckt wird (kein Geschirrtuch nehmen, sonst trocknet der Teig zu sehr aus!), muss er mit Mehl bestäubt werden, sonst klebt er an der Folie fest. Nach einer Stunde den Teig zu dünnen Fladen formen (etwas zwei-drei Handteller gross) und diese wieder mit Mehl bestäuben, und wieder mit Frischhaltefolie abgedeckt eine Stunde lang gehen lassen.
Dann die Folie entfernen, und das Brot im auf 180 Grad vorgeheizten Umluftofen ca 10 Minuten backen. Die Ciabattas dürfen nur leicht braun werden, dann sind sie schon fertig. Schmecken am besten frisch zusammen mit einem Salat. mhhmmm!!!!!!!!
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