Mehr zum Thema Kinder- & Jugendliteratur Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Der_Einsame
Crazy
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
„Crazy“ ist ein autobiographischer Roman, der „neuen“ Klasse, welches eine andere Erzählart aufweist als z.B. Dieter Bohlens Autobiographie und dabei keinen Ghostwriter benötigt.
____Vorgeschichte-Einleitung____
Der sechzehnjährige Benjamin wechselt zum xten male die Schule, nun soll er auf ein Internat, Schloß Neuseelen, um endlich das Klassenziel des 8. Schuljahres zu erreichen. Doch nicht, das häufige Schule wechseln unterscheidet ihn von den anderen Jugendlichen, nein, er ist halbseitig gelähmt und kann nur eingeschränkt, das tuen, was die anderen können. Mit seiner Behinderung will er, aber nicht behindert werden und bleibt bei seinem Entschluß, dass die anderen ihn unbedingt so behandeln sollen, wie auch alle anderen sechzenjährigen Jungen.
Nur wenige Tage später ist er mit einpaar anderen Jungs zusammen in einer Clique, der „Unterdrückten“, bis auf Janosch, dem Leiter der Clique, er hat nur einen Haken an sich, dass er nicht mit Mädchen reden kann.
Was ihn auch nicht von den anderen unterscheidet, sie verbringen ihre Zeit lieber mit Trinkspielchen als sich um eine Freundin oder der gleichen zu kümmern.
Bis sie sich nachts mit einpaar Mädchen aus dem Internat trafen, was auch Benjamin eine neue Erfahrung bot...
____Hauptpersonen____
Benjamin: Ist halbseitig gelähmt, 16 und möchte trotzdem für voll genommen werden. Kurz nach seinem auftauchen in Neuseelen lebt er sich ein in die Clique der anderen.
Janosch: Durch seine abgedrehtheit ist der 9.Klässler der Leiter der Clique, da er für jeden Spaß zu haben ist und andauern grölt lockert manchmal die Clique etwas auf. Es wird gemunkelt, dass sein Vater Aktienmilliardär sei.
Kugli: Er wird auch Obelix genannt, aber mit richtigem Namen heißt er Felix. Wie Janosch erzählt ist er ein Einzelkind und kommt aus einer brutalen Familie, erhatte nie viele Freunde, deswegen sei er den Süßigkeiten verfallen. Seine Spitznamen mag er nicht besonders, aber er hatte nie genügend mut sich gegen sie zu wehren. Er ist nicht der vollkommene Loser, da er in der Schule recht gut ist und jedes Jahr einen Schnitt von 1,7 sicher habe. Er gehört zur Clique.
Der „dünne“ Felix: Über ihn ist fast gar nichts bekannt und habe sich einfach nur in die Clique eingefügt.
Florian: Er wird „Mädchen“ genannt, weil er empfindlich und ungeheuer zart sei. Seine Eltern sind gestorben als er sechs Jahre alt war, nun lebt er bei seiner Großmutter, die ihn seit der 5. Klasse in das Internat Schloß Neuseelen schickt. Seinen Aufenthalt im Internat verdankt er dem Jugendamt, da seine Familie nicht, wie die anderen ausgesprochen reich ist. Selbst gehört er auch zu der Clique.
Troy: Von Janosch als Neuseeler Urgestein bezeichnet läuft er immer mit den anderen zusammen umher, doch ist es fast nie anzutreffen das er redet, er ist das leibhaftige Schweigen. Der 12. Kässler solle einen im Sterben liegenden Bruder haben, wird im Buch gemunkelt.
Marlen: Sie wird von Janosch abgöttisch geliebt und zieht auch Benjamin in ihren Bann.
____Eigene Eindrücke____
„Crazy“ ist ein schönes Buch, obwohl nicht jedermans Sache, was an dem Erzählstil liegt.
Mir selbst hat es gut gefallen, jedoch waren die Dialoge unter den Jungs ziemlich trostlos, wo auch mal über das Leben philosophiert wurde: „Wir sind alle ein Fleischbrocken in einer Chappidose...“, was wohl manche als abgestumpfte Metapher sehen werden.
Bleibt anzumerken, dass diese Theorien sich viel zu oft in das Buch einschleichen, jedoch sonst bietet es viel Vergnügen und Spannung, bis auf das Ende, welches sich zu sehr offen anhört.
____Erzählart____
Benjamin Lebert erzählt kurz und schmerzlos, könnte man sagen, aber die Sätze bereiten einem schon öfters einpaar Schmerzen, wenn sich z.B. ein einziger Satz nur mit einem Wort auszeichnet. Manchmal passen diese kurzgehaltenen Sätze sehr gut in den erzählstrang, aber nach weiteren 10 Seiten kann das auch wieder falsch gemacht worden sein.
____Autor____
1982 erblickte Benjamin Lebert das Licht der Welt in Freiburg (Breisgau). Er lebte seit 1990 in München, seit einpaar Jahren in Berlin. Bisher hat er seine Ausbildung noch nicht abgeschlossen, jedoch durfte er es genießen sitzen zu bleiben.
Gelegentlich schreibt er Texte für „Jetzt“, einem Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung.
Es kommt gelegentlich vor, dass es ihn ins Ferne zieht oder einfach nur Heim.
Sein erster Roman ist „Crazy“, dieser wurde bereits erfolgreich verfilmt.
Er schreibt momentan an seinem zweiten Roman.
____Umschlag und Kosten____
Meine Version ist die vom Goldmannverlag-Manhattan. Vorne sieht man einen Jungen (nur seinen Kopf) der auf dem Kopf steht, daneben steht: „Benjamin
Lebert Crazy Roman“
Das Buch habe ich schon seit Anfang letzten Jahres, deshalb ist es schon etwas zerschlissen, was bei dieser Taschenbuchausgabe sehr einfach ist.
Es kostet, wie auf dem Buchrücken zu entnehmen: € 6,50
____Fazit____
Das Buch ist eine Abwechslung von der verklemmten Schreibweise der Erwachsenen und für Jugendliche, die sich ins Lesen hinein tasten wollen nur zu empfehlen. Jedoch für Leute, die auf eine saubere und gepflegte Sprache wertlegen ist vom Kauf abzuraten.
Sprache: Deutsch
Broschiert - 174 Seiten - Goldmann
Erscheinungsdatum: 2001
ISBN: 344254159X
____Vorgeschichte-Einleitung____
Der sechzehnjährige Benjamin wechselt zum xten male die Schule, nun soll er auf ein Internat, Schloß Neuseelen, um endlich das Klassenziel des 8. Schuljahres zu erreichen. Doch nicht, das häufige Schule wechseln unterscheidet ihn von den anderen Jugendlichen, nein, er ist halbseitig gelähmt und kann nur eingeschränkt, das tuen, was die anderen können. Mit seiner Behinderung will er, aber nicht behindert werden und bleibt bei seinem Entschluß, dass die anderen ihn unbedingt so behandeln sollen, wie auch alle anderen sechzenjährigen Jungen.
Nur wenige Tage später ist er mit einpaar anderen Jungs zusammen in einer Clique, der „Unterdrückten“, bis auf Janosch, dem Leiter der Clique, er hat nur einen Haken an sich, dass er nicht mit Mädchen reden kann.
Was ihn auch nicht von den anderen unterscheidet, sie verbringen ihre Zeit lieber mit Trinkspielchen als sich um eine Freundin oder der gleichen zu kümmern.
Bis sie sich nachts mit einpaar Mädchen aus dem Internat trafen, was auch Benjamin eine neue Erfahrung bot...
____Hauptpersonen____
Benjamin: Ist halbseitig gelähmt, 16 und möchte trotzdem für voll genommen werden. Kurz nach seinem auftauchen in Neuseelen lebt er sich ein in die Clique der anderen.
Janosch: Durch seine abgedrehtheit ist der 9.Klässler der Leiter der Clique, da er für jeden Spaß zu haben ist und andauern grölt lockert manchmal die Clique etwas auf. Es wird gemunkelt, dass sein Vater Aktienmilliardär sei.
Kugli: Er wird auch Obelix genannt, aber mit richtigem Namen heißt er Felix. Wie Janosch erzählt ist er ein Einzelkind und kommt aus einer brutalen Familie, erhatte nie viele Freunde, deswegen sei er den Süßigkeiten verfallen. Seine Spitznamen mag er nicht besonders, aber er hatte nie genügend mut sich gegen sie zu wehren. Er ist nicht der vollkommene Loser, da er in der Schule recht gut ist und jedes Jahr einen Schnitt von 1,7 sicher habe. Er gehört zur Clique.
Der „dünne“ Felix: Über ihn ist fast gar nichts bekannt und habe sich einfach nur in die Clique eingefügt.
Florian: Er wird „Mädchen“ genannt, weil er empfindlich und ungeheuer zart sei. Seine Eltern sind gestorben als er sechs Jahre alt war, nun lebt er bei seiner Großmutter, die ihn seit der 5. Klasse in das Internat Schloß Neuseelen schickt. Seinen Aufenthalt im Internat verdankt er dem Jugendamt, da seine Familie nicht, wie die anderen ausgesprochen reich ist. Selbst gehört er auch zu der Clique.
Troy: Von Janosch als Neuseeler Urgestein bezeichnet läuft er immer mit den anderen zusammen umher, doch ist es fast nie anzutreffen das er redet, er ist das leibhaftige Schweigen. Der 12. Kässler solle einen im Sterben liegenden Bruder haben, wird im Buch gemunkelt.
Marlen: Sie wird von Janosch abgöttisch geliebt und zieht auch Benjamin in ihren Bann.
____Eigene Eindrücke____
„Crazy“ ist ein schönes Buch, obwohl nicht jedermans Sache, was an dem Erzählstil liegt.
Mir selbst hat es gut gefallen, jedoch waren die Dialoge unter den Jungs ziemlich trostlos, wo auch mal über das Leben philosophiert wurde: „Wir sind alle ein Fleischbrocken in einer Chappidose...“, was wohl manche als abgestumpfte Metapher sehen werden.
Bleibt anzumerken, dass diese Theorien sich viel zu oft in das Buch einschleichen, jedoch sonst bietet es viel Vergnügen und Spannung, bis auf das Ende, welches sich zu sehr offen anhört.
____Erzählart____
Benjamin Lebert erzählt kurz und schmerzlos, könnte man sagen, aber die Sätze bereiten einem schon öfters einpaar Schmerzen, wenn sich z.B. ein einziger Satz nur mit einem Wort auszeichnet. Manchmal passen diese kurzgehaltenen Sätze sehr gut in den erzählstrang, aber nach weiteren 10 Seiten kann das auch wieder falsch gemacht worden sein.
____Autor____
1982 erblickte Benjamin Lebert das Licht der Welt in Freiburg (Breisgau). Er lebte seit 1990 in München, seit einpaar Jahren in Berlin. Bisher hat er seine Ausbildung noch nicht abgeschlossen, jedoch durfte er es genießen sitzen zu bleiben.
Gelegentlich schreibt er Texte für „Jetzt“, einem Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung.
Es kommt gelegentlich vor, dass es ihn ins Ferne zieht oder einfach nur Heim.
Sein erster Roman ist „Crazy“, dieser wurde bereits erfolgreich verfilmt.
Er schreibt momentan an seinem zweiten Roman.
____Umschlag und Kosten____
Meine Version ist die vom Goldmannverlag-Manhattan. Vorne sieht man einen Jungen (nur seinen Kopf) der auf dem Kopf steht, daneben steht: „Benjamin
Lebert Crazy Roman“
Das Buch habe ich schon seit Anfang letzten Jahres, deshalb ist es schon etwas zerschlissen, was bei dieser Taschenbuchausgabe sehr einfach ist.
Es kostet, wie auf dem Buchrücken zu entnehmen: € 6,50
____Fazit____
Das Buch ist eine Abwechslung von der verklemmten Schreibweise der Erwachsenen und für Jugendliche, die sich ins Lesen hinein tasten wollen nur zu empfehlen. Jedoch für Leute, die auf eine saubere und gepflegte Sprache wertlegen ist vom Kauf abzuraten.
Sprache: Deutsch
Broschiert - 174 Seiten - Goldmann
Erscheinungsdatum: 2001
ISBN: 344254159X
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