Mehr zum Thema Kinder- & Jugendliteratur Testbericht
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Erfahrungsbericht von harmonbaker
Woher kommt das Salz ? - Löwenzahn Kinderlexikon -
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Woher kommt das Salz ?
Woher kommt denn eigentlich das Salz ?
Aus heiterem Himmel trifft uns diese Frage bis ins Mark. Klar, so in groben Zügen weiß man das schon. Da gibt’s natürlich das Meer, von unterirdischen Salzlagern hat man auch schon mal was gehört und ganz vage erinnert man sich an Sole aus Salzbergwerken, aber der 7-jährige da mit den fragenden Augen will eine fundierte, einleuchtende Erklärung, nachvollziehbar und vor allem zutreffend !
Könnte ja auch sein, dass er dann morgen ausgerechnet bei der Lehrerin mit seinem neuen Wissen glänzen will.
Peinlich, wenn`s dann nicht gar so glänzt, sondern matt nach Ausrede, gar Unwissen schimmert.
Nein, so geht das nicht.
Zwar ist ihm durchaus bewusst, dass die Großen halt auch nicht immer alles wissen, jedoch hat er auch schon bemerkt, dass sie über diverse Möglichkeiten verfügen, Wissenslücken schnell zu schließen und zutreffende Antworten zu finden.
Ihm sind auch die unterschiedlichen Hilfsmittel aufgefallen, die zur Erkenntnisgewinnung genutzt werden.
Da wäre zunächst einmal das mehr oder weniger vorhandene Basiswissen, auch Allgemeinbildung genannt, angewendet z.B. bei Fragestellungen nach der Entstehung von Gewittern.
Dann hätten wir das Telefon, wenn es gilt, schnell zu erkunden was man mit einer in Garten gefundenen Fledermaus anstellt. Anscheinend haben die Großen einen Kreis von Experten um sich versammelt, der zu plötzlich auftretenden Problemen befragt werden kann.
Das leuchtet dem Kleinen durchaus ein, hat doch auch er durchaus seine Ansprechpartner, wenn es gilt ein seltenes Pokemon auf dem Game-Boy zu fangen.
Stufe drei bildet sodann der familieneigene PC, der auch als Informant genutzt wird, seltener jedoch zur Beantwortung von Kinder-Schreckschussfragen.
Für diese Zwecke sitzt oben auf dem Regal eine lange Reihe von schweren Büchern, von denen jeweils eines mittels des ausgestreckten Zeigefingers ausgedeutet und heruntergewuchtet wird. Das Auswahlkriterium bleibt dem kleinen Frager verborgen.
Er, der ja doch schon ein ganzes langes Jahr die Schulbank gedrückt hat und sehr wohl in der Lage ist kleine Geschichten zu lesen und zu verinnerlichen, ist mit der im dicken Buch zu findenden Wortflut jedoch heillos überfordert, außerdem sind die Buchstaben viel zu klein....!
Aber neidisch ist er schon. Wenn man doch nicht immer fragen müsste. Um wieviel selbstständiger könnte man auftreten, wäre man in der Lage selber die Antworten auf seine Fragen herauszufinden.
Aber ganz so unsensibel sind sie ja dann doch nicht, die Großen. Manchmal erfüllen sie einem einen Wunsch, von dem man gar nicht wußte, dass er erfüllt werden kann.
Und so kommt es, dass pünktlich zu Beginn des zweiten Schuljahres, ein großes orangefarbenes Buch auf dem Schreibtisch des Dreikäsehochs liegt.
Vorne drauf ist Peter Lustig zu sehen, den kennt man von den vielen sonntäglichen Löwenzahn-Sendungen, die man immer mit Spannung verfolgt hat und aus denen man schon viel Nützliches erfahren hat.
Hat der jetzt all das in ein Buch geschrieben ? Gucken wir mal .
„Löwenzahn-Kinder-Lexikon“ ist da zu lesen, ab 7 Jahre. Na, wenn das nicht passt.
1400 Stichworte (stechen die etwa ?) , 9 große Fachgebiete und mehr als 600 Farbfotos und Zeichnungen über alles, was kleine Leute so interessieren könnte.
Tatsächlich, das Lexikon ist originell, so wie die Sendung mit Peter Lustig. Die „stechenden Worte“ werden in 150 geschlossenen Geschichten im Zusammenhang erklärt. Außerdem gibt es natürlich eine Liste der Stichworte nach Alphabet(jetzt weiß ich, was das ist), die ist außerdem noch illustriert damit ich mich besser zurechtfinde.
Im Lexikon drin steht alles, was jemals in einer Löwenzahn-Sendung erklärt wurde und noch einiges mehr über Natur, Umwelt und Technik.
Das Tollste ist, dass man wirklich alleine mit dem schlauen Buch klarkommt, es ist groß und einfach geschrieben, die Bilder und Zeichnungen sind am richtigen Platz passend zum Text.
Und, immer das Gleiche, sofort schnappt sich ein Großer mein Lexikon und liest laut vor : Die Autoren sind erfahrene Lehrer-und Sachbuchautoren und haben sich außer an Peter Lustigs Geschichten auch an den Lehrplänen zum Sachunterricht in den Grundschulen der deutschen Bundesländer orientiert.
Mich interessiert jetzt viel mehr, was drin steht im Lexikon, nicht außen drauf.
Also poche ich auf mein Besitzrecht und verschwinde mit dem Buch in mein Zimmer.
Halt, hab was vergessen, ich wollte doch wissen, woher das Salz da kommt .
Nein, das steht nicht bei Peter Lustig, das Salz da, in der Ecke hinter der Tür.
Wie kommt das Salz dahin ?????
Woher kommt denn eigentlich das Salz ?
Aus heiterem Himmel trifft uns diese Frage bis ins Mark. Klar, so in groben Zügen weiß man das schon. Da gibt’s natürlich das Meer, von unterirdischen Salzlagern hat man auch schon mal was gehört und ganz vage erinnert man sich an Sole aus Salzbergwerken, aber der 7-jährige da mit den fragenden Augen will eine fundierte, einleuchtende Erklärung, nachvollziehbar und vor allem zutreffend !
Könnte ja auch sein, dass er dann morgen ausgerechnet bei der Lehrerin mit seinem neuen Wissen glänzen will.
Peinlich, wenn`s dann nicht gar so glänzt, sondern matt nach Ausrede, gar Unwissen schimmert.
Nein, so geht das nicht.
Zwar ist ihm durchaus bewusst, dass die Großen halt auch nicht immer alles wissen, jedoch hat er auch schon bemerkt, dass sie über diverse Möglichkeiten verfügen, Wissenslücken schnell zu schließen und zutreffende Antworten zu finden.
Ihm sind auch die unterschiedlichen Hilfsmittel aufgefallen, die zur Erkenntnisgewinnung genutzt werden.
Da wäre zunächst einmal das mehr oder weniger vorhandene Basiswissen, auch Allgemeinbildung genannt, angewendet z.B. bei Fragestellungen nach der Entstehung von Gewittern.
Dann hätten wir das Telefon, wenn es gilt, schnell zu erkunden was man mit einer in Garten gefundenen Fledermaus anstellt. Anscheinend haben die Großen einen Kreis von Experten um sich versammelt, der zu plötzlich auftretenden Problemen befragt werden kann.
Das leuchtet dem Kleinen durchaus ein, hat doch auch er durchaus seine Ansprechpartner, wenn es gilt ein seltenes Pokemon auf dem Game-Boy zu fangen.
Stufe drei bildet sodann der familieneigene PC, der auch als Informant genutzt wird, seltener jedoch zur Beantwortung von Kinder-Schreckschussfragen.
Für diese Zwecke sitzt oben auf dem Regal eine lange Reihe von schweren Büchern, von denen jeweils eines mittels des ausgestreckten Zeigefingers ausgedeutet und heruntergewuchtet wird. Das Auswahlkriterium bleibt dem kleinen Frager verborgen.
Er, der ja doch schon ein ganzes langes Jahr die Schulbank gedrückt hat und sehr wohl in der Lage ist kleine Geschichten zu lesen und zu verinnerlichen, ist mit der im dicken Buch zu findenden Wortflut jedoch heillos überfordert, außerdem sind die Buchstaben viel zu klein....!
Aber neidisch ist er schon. Wenn man doch nicht immer fragen müsste. Um wieviel selbstständiger könnte man auftreten, wäre man in der Lage selber die Antworten auf seine Fragen herauszufinden.
Aber ganz so unsensibel sind sie ja dann doch nicht, die Großen. Manchmal erfüllen sie einem einen Wunsch, von dem man gar nicht wußte, dass er erfüllt werden kann.
Und so kommt es, dass pünktlich zu Beginn des zweiten Schuljahres, ein großes orangefarbenes Buch auf dem Schreibtisch des Dreikäsehochs liegt.
Vorne drauf ist Peter Lustig zu sehen, den kennt man von den vielen sonntäglichen Löwenzahn-Sendungen, die man immer mit Spannung verfolgt hat und aus denen man schon viel Nützliches erfahren hat.
Hat der jetzt all das in ein Buch geschrieben ? Gucken wir mal .
„Löwenzahn-Kinder-Lexikon“ ist da zu lesen, ab 7 Jahre. Na, wenn das nicht passt.
1400 Stichworte (stechen die etwa ?) , 9 große Fachgebiete und mehr als 600 Farbfotos und Zeichnungen über alles, was kleine Leute so interessieren könnte.
Tatsächlich, das Lexikon ist originell, so wie die Sendung mit Peter Lustig. Die „stechenden Worte“ werden in 150 geschlossenen Geschichten im Zusammenhang erklärt. Außerdem gibt es natürlich eine Liste der Stichworte nach Alphabet(jetzt weiß ich, was das ist), die ist außerdem noch illustriert damit ich mich besser zurechtfinde.
Im Lexikon drin steht alles, was jemals in einer Löwenzahn-Sendung erklärt wurde und noch einiges mehr über Natur, Umwelt und Technik.
Das Tollste ist, dass man wirklich alleine mit dem schlauen Buch klarkommt, es ist groß und einfach geschrieben, die Bilder und Zeichnungen sind am richtigen Platz passend zum Text.
Und, immer das Gleiche, sofort schnappt sich ein Großer mein Lexikon und liest laut vor : Die Autoren sind erfahrene Lehrer-und Sachbuchautoren und haben sich außer an Peter Lustigs Geschichten auch an den Lehrplänen zum Sachunterricht in den Grundschulen der deutschen Bundesländer orientiert.
Mich interessiert jetzt viel mehr, was drin steht im Lexikon, nicht außen drauf.
Also poche ich auf mein Besitzrecht und verschwinde mit dem Buch in mein Zimmer.
Halt, hab was vergessen, ich wollte doch wissen, woher das Salz da kommt .
Nein, das steht nicht bei Peter Lustig, das Salz da, in der Ecke hinter der Tür.
Wie kommt das Salz dahin ?????
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