Mercedes-Benz SLK Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von amgaida
Dr. Jeckyll & Mr. Hyde
Pro:
Dachkonstruktion, Verarbeitung, steife Karrosserie, Wertigkeit
Kontra:
Anschaffungspreis, Motorlauf, Platzangebot, Schaltgetriebe
Empfehlung:
Ja
Seit seinem Erscheinen hatte die Form des SLK für mich nichts was mich irgendwie anmachte. Ich empfand ihn nicht wirklich als schnittig, er sah halt aus wie ein Mercedes. Dazu ist er sehr klein, was ich bei über 1,90m auch nicht haben muss. Und noch dazu teuer, sündhaft teuer! Meine Sympathie gegenüber Mercedes ist sowieso nicht allzu ausgeprägt und das hat bei mir Tradition. Als ich dann hörte, dass mein Vater einen SLK kaufen wollte, war ich auch eher dagegen.
Doch ich konnte mich nicht wehren. Es wurde ein SLK 200K Bj. 2002, der damals als Jahreswagen mit 5000 km Laufleistung angeschafft wurde. Gezahlt wurden 31.500 € für einen Kompressor-befeuerten 2 Liter Vierzylinder mit 6-Gang Schaltgetriebe, ein wenig silbernes Blech mit zweifarbiger Lederausstattung, Radio mit CD-Wechsler, Klima, gebürstetem Alu-Interieur, ganz netten 16" Alufelgen mit Mischbereifung und einigen anderen Goodies. Ganz klar, auf solche Extras wie verstellbares Lenkrad oder gar Xenonlicht muss bei dem Preis natürlich verzichtet werden.
KONTAKTAUFNAHME:
Das erste Mal fuhr ich das Auto diesen Sommer. Der seltsame, aufklappbare Schlüssel mit den zwei auf Anhieb kaum zu unterscheidenden Tasten für Öffnen und Schließen des Autos stellte nur eine geringe Hürde dar. Ich bekam den Wagen schließlich doch auf. Die zweifarbige (rot/schwarz) Ganzlederausstattung sieht gut aus. Alles wirkt recht hochwertig verarbeitet. Zusammen mit den chromblitzenden "SLK"-Schriftzügen auf Einstiegsleiste und Fussteppich wird schon eine gewisse Wertigkeit ausgestrahlt. Die Sportsitze sehen schon danach aus, dass sie ausreichenden Seitenhalt bieten könnten. Selbst der Innenraum wirkt bei näherer Betrachtung so, als könne er zwei Personen Platz bieten, ohne wie beim Mx-5 Erinnerungen an Fahrten im Autoscooter auf der Kirmes aufkommen zu lassen.
Nachdem ich Platz genommen hatte, fühlte ich mich spontan wohl. Die Tür fällt derartig satt zu, dass ich neidlos anerkenne, das in dieser Form vorher nicht oft gehört zu haben. Die lange Schnauze ermöglicht auch langbeinigen Fahrern das Ausstrecken des linken Beins am Kupplungspedal vorbei, man sitzt wie vermutet auch zu zweit ganz angenehm und kommt sich nicht mit den Armen ins Gehege bzw. muss nicht zwangsweise schunkelnd im Auto sitzen. ;-)
Motor an, Dach auf! Auf der Mittelkonsole gibt es neben dem Knopf für die elektrische Spiegelverstellung noch einen weiteren Knopf, der sich durch seine Form deutlich von anderen unterscheidet. Kippt man ihn nach hinten geht´s los. Die Fenster fahren runter und der Kofferraum klappt nach hinten auf. Das Dach löst sich, faltet sich nur durch ein leises Surren des Elektromotors begleitet zusammen und verschwindet hinter den Fahrerköpfen. Der Kofferraum geht zu, die Scheiben fahren hoch, fertig ist der Spuk. Das Ganze findet innerhalb von ca. 30 sekunden statt. Während der Dachbetätigung leuchtet der Knopf rot, was auf den noch andauernden Prozess aufmerksam macht. Wer zu früh aufhört den Knopf zu drücken, wird mit einem dünnen Piepen bestraft.
Soweit so gut. Kopffreiheit haben wir nun zumindest zu Genüge. Gang rein und los - Aua! Wer hat diesen Schalthebel konzipiert? Spitz in der Mitte nach vorne zulaufend, rechts und links an den vorderen Flanken eingekerbt, dagegen von hinten normal rund gestaltet, absolut unergonomisch. Die ersten Kilometer lassen sich aber ganz gut an und speziell im offenen Zustand ist doch ein gewisses Maß an Fahrspaß geboten. Der Motor fällt auf den ersten Metern durch seinen rauhen Lauf negativ auf und als Mercedes-Neuling versucht man ständig mit dem Tempomat-Hebel den Blinker zu betätigen aber ansonsten ist soweit alles ok...
Das alles ist ein dreiviertel Jahr her. Zwischendurch bin ich den Wagen immer mal wieder gefahren, aus Witterungsgründen meist aber in geschlossenem Zustand. Nun kam es dazu, dass ich ihn eine gute Woche lang im Alltag testen und mir ein fundierteres Bild machen konnte.
KAROSSERIE:
Es ist ein Coupé und ein Cabrio in einem. Wer nicht von der Form bzw. dem Image oder anderen soft skills so angemacht ist, wird spätestens bei dem sachlichen Argument "Cabrio mit Stahldach" alle Vorbehalte verlieren und neidlos anerkennen, dass das Auto interessant ist. Die Dach-Heckkonstruktion ist so gemacht, dass das Auto entgegen den neueren Produktionen aus Frankreich in beiden Zuständen stimmig wirkt. Das Heck bietet bei geschlossenem Dach einen großen Kofferraum, der nach Augenschein um 350 Liter Fassungsvermögen haben sollte und damit ungefähr auf Golf IV-Niveau liegt. Für die zwei zu befördernden Personen bietet er jedenfalls immer genügend Stauraum.
Öffnet man das Dach, bietet sich ein etwas anderes Bild. Es befindet sich im Kofferraum ungefähr auf 1/3-Höhe eine Abdeckung, die man durch den Kofferraum zieht und einhakt. Alles, was sich nun unter dieser Abdeckung befindet, ist Stauraum. Alles darüber wird vom Dach verwendet und muss frei bleiben. Das Dach geht sinnvollerweise auch gar nicht erst auf, wenn nicht diese Abdeckung eingerastet ist und demnach keine größeren Gegenstände im Kofferraum sind. Unter der Abdeckung ist nach hinten ca. 30 cm hoch Luft, am vorderen Ende des Kofferrraums passt allenfalls noch eine flexible Sporttasche rein. Ein kleinerer Trolley ist schon zu hoch.
Vorstellbar ist aber durchaus mit dem geschlossenen Wagen in den Urlaub zu fahren und am Urlaubsort mit offenem Dach und dem in der Unterkunft gelassenen Gepäck Ausflüge zu unternehmen. Eine angenehme Vorstellung, wie ich zugeben muss.
Die Karosserie ist nach vorne hin relativ unübersichtlich. Meist hilft der Grundsatz: "er ist länger als Du denkst". Doch auch ohne Parkhelferlein ist der SLK auch in der Stadt in jede Lücke zu bringen. Mit knapp über 4m Außenlänge ist er ja eher ein Kleinwagen. Etwas störend sind manchmal die sehr breiten Türen und der dadurch resultierende kleine Öffnungswinkel. Im Parkhaus kann es da schon mal eng werden.
INNENRAUM:
Optisch gefällt mir was ich sehe. Es fasst sich alles hochwertig an, die Schalter wirken stabil und funktionssicher. Die Bedienung ist zumindest was das Cockpit angeht ohne Unsicherheiten. Die Sitze sind für meine Begriffe etwas zu schmal und auch die Sitzfläche ist nicht die Längste, insgesamt für normalgroße Personen aber ausreichend. Die zweistufige Sitzheizung wirkt hier sehr angenehm im Lenden- und Rückenbereich und heizt nicht den Gesäßbereich so stark auf, wie es die Heizung im BMW macht.
Der Innenraum bietet auch bei intensiverer Betrachtung ausreichend viel Innenbreite. Die Sitzverstellung ist nicht ganz ausreichend, ich würde mir mit 1.92m noch etwas mehr Raum nach hinten wünschen. Zumal das Lenkrad sehr nah vor der Nase sitzt und in unserem Wagen nicht verstellbar ist. Eng ist es aber wie schon erwähnt nicht wirklich und alle bis 1.85m Größe haben keine Probleme.
Gewöhnungsbedürftig für Mercedes-Neulinge sind wohl die Lenkradhebel, denn es gibt keinen rechten Hebel. Dort wo ich in meinem Auto den Scheibenwischer bediene, ist bei Mercedes Leere. Es gibt auch nicht wie bei vielen anderen Fahrzeugen irgendwelche Tasten auf dem Lenkrad. Dafür aber sind auf der Linken gleich zwei Hebel. Ein dünner etwas kürzerer Hebel und ein dicker, längerer etwas darunter. Der obere ist nur für die Tempomat-Funktionen zuständig, der untere Hebel regelt Blinker, Fernlicht/Lichthupe und Scheibenwischerfunktionen. Für mich ist das etwas viel in einem Hebel, ich mag es anders lieber.
Die Rundinstrumente informieren neben Geschwindigkeit und Drehzahl über Wassertemperatur, Tankinhalt und durch Digitalanzeigen noch über Aussentemperatur, Uhrzeit und Km-Stand. Einen Bordcomputer mit Verbrauchsanzeige o.ä. besitzt unser Fahrzeug nicht. Durch das Abhandensein des Stichworts "Bordcomputer" in der Bedienungsanleitung, vermute ich mal, dass er auch gegen Aufpreis nicht erhältlich war.
Die Tempomat-Funktion ist - wenn man sie mal durchschaut hat - sehr gut. So ist der Tempomat nicht erst einzuschalten, bevor man ihn verwenden kann, sondern eine Bewegung des Hebels nach oben reicht, um die momentan gefahrene Geschwindigkeit abzuspeichern und beizubehalten. Das Erhöhen, Verringern, Löschen bzw. spätere wieder Aufnehmen der Geschwindigkeit funktioniert durch Bewegen des Hebels in eine der vier Richtungen. Dazu ist zu bemerken, dass sich das Kuppeln und Schalten nicht auf den Tempomaten auswirkt. Bei unserem Mazda und meinem BMW löscht sich die Speicherung durch Betätigung von Bremse oder Kupplung, hier nicht. Das mag für Mercedes-Kenner ein alter Hut sein, ich fand es bemerkenswert. Sehr bemerkenswert - im durchweg positiven Sinne - ist auch wie sanft der Wagen auf Tempomat-Befehle reagiert. Die Anpassung an die Geschwindigkeit erfolgt immer ruckfrei und sehr angenehm. Bei meinem BMW sind die Beschleunigungsrucke da durchaus spürbarer und weniger sanft!
Negativ bei der Innenraumbedienung fällt mir auf, dass der Fensterheber eine einseitige Mautschaltung besitzt, die nur beim Herunterfahren der Fenster wirkt. Beim Hochfahren (etwa auf den ersten Kurven im Parkhaus) muss der Schalter in der Mittelkonsole gehalten werden, bis das Fenster oben ist. Unpraktisch!
Noch ein Wort zum Geräuschniveau. Er ist lauter als Limousinen dieser Preisklasse. Gegen ein Cabrio mit Stoffverdeck wie z.B. den Mx-5 ist er jedoch leise. Schon bei 130 km/h fällt auf, dass ein höheres Geräuschniveau herrscht als z.B. in meinem BMW. Es wird dann aber nicht mehr sonderlich viel lauter sondern hört sich bei 200 km/h wieder vergleichsweise angemessen an.
ANTRIEB:
Beim hier eingebauten 2l Vierzylinder mit Kompressor handelt es sich um den zweit kleinsten Motor im SLK. Mit 163 PS Leistung verfügt er über ausreichend viel Vortrieb, um einen meist offen genutzten Zweitwagen sportlich voran zu treiben. In der Tat bewegt sich das Auto recht flott. Die Werksangabe von 8.2 Sek. für den Spurt von 0 - 100 km/h und die 223 km/h Höchstgeschwindigkeit wirken glaubhaft. Der Wagen zieht gleichmäßig auf Tacho 220 und ist auf der Autobahn im 5. oder 6. Gang jederzeit Herr der Lage. Durch den Kompressor baut sich ab 2000 U/min ein recht gutes Drehmoment auf, das in einem Wert von 240 Nm bei 3000 U/min gipfelt. Mit der Kraft des Motors kann man also durchaus zufrieden sein.
Anders sieht das mit der Laufkultur aus. Bei einem Neupreis von gut über 40.000 EUR hätte ich einen derartig schlecht laufenden Vierzylinder nicht erwartet und bin auch nicht zufrieden. Der Wagen klingt im Leerlauf wie ein gut gekapselter alter Diesel, ein Golf III 1.4 Liter-Motor läuft seidiger. Noch dazu ist beim Gasgeben ein rasselndes Laufgeräusch zu vernehmen, das erst eine dumpfere bzw. sportliche Note bekommt, wenn der Drehzahlmesser die 4 hinter sich gelassen hat. Insgesamt ist das nicht gerade standesgemäß.
Dass Mercedes erst ab dem wirklich teuren SLK 320 einen Sechszylinder anbietet, ist für Motorenfreunde fast schon ein Armutszeugnis. Bei offenem Dach kommt immerhin noch das relativ sonore Auspuffgeräusch dazu und rettet das Fahrerlebnis noch. Bei geschlossenem Dach sei jedoch der Griff zum Radio empfohlen. ;-)
Der Verbrauch hat sich in den letzten 5000 km bei ca. 9.5 Litern eingependelt. Dabei waren einige Genussfahrten mit offenem Dach Überland, Stadtverkehr und auch ein paar flottere Ausfahrten mit mir am Steuer. Insgesamt keine Glanzleistung aber auch nicht übertrieben viel. Auf meinen letzten 200 km, bevor ich wieder auf mein Sixpack wechseln durfte, nahm er sich bei flotter Fahrt 12 Liter Super.
Unser Wagen hat das bereits angesprochene 6-Gang-Schaltgetriebe. Die Schaltwege sind angenehm kurz, jedoch will der Schalthebel mit Kraft geführt werden, gerade die Gänge 1 und 2 sind etwas störrisch. Dabei hilft die o.a. seltsame Gestaltung des Schalthebels nicht wirklich. Auch der Rückwärtsgang ist für Mercedes-Neulinge ungewohnt. Man muss den Hebel nach oben ziehen und dann nach links hinten bewegen. Sowas hatte ich bis zu diesem Auto noch nicht gesehen und halte ich auch nicht für ergonomisch geglückt.
FAHRWERK:
Der SLK wirkt straff gedämpft, hat bei flotter Kurvenfahrt nur sehr wenig Seitenneigung aber ist doch so soft gefedert, dass man bei Kopfsteinpflaster oder anderen Unebenheiten nicht über Gebühr durchgeschüttelt wird. Wenn es mal etwas flotter wird, hält das serienmäßige ESP den Wagen im Zaum. Mehr als den Eingriff von Traktionskontrolle hab ich jedoch von der Fahrwerkselektronik bisher nicht mitbekommen. Der Grenzbereich liegt ausreichend hoch, erst bei Abschalten des ESP in nassen Kurven ist das Heck etwas nervöser. Durch den kurzen Radstand gibt es da schonmal etwas schnellere Heckschwenks, was aber durchaus Spaß machen kann. :-)
Die Lenkung gefällt mir sehr gut. Sie spricht auf den ersten zwei Zentimetern nicht so übertrieben hektisch an wie im Mx-5, wird dann bei einer darüber hinaus gehenden Lenkbewegung sehr direkt und genau. Die Lenkkräfte sind nicht zu gering, man bekommt gutes Feedback und durch das dicke Lederlenkrad lässt sich der Wagen sehr präzise auch auf engen Landstrassen steuern.
Weiterhin mag ich den sehr guten Geradeauslauf. Auf der Autobahn liegt er immer sauber in der Spur, vermittelt keinerlei Nervosität oder Unsicherheit. So leicht wie er auf kurvigen Landstrassen wirkt, so schwer und unbeirrbar fährt sich der SLK auf der Autobahn.
Eine der ersten Eigenheiten, die mir beim Umstieg von meinem Auto in den SLK immer wieder auffiel war das Bremsnicken. Beim stärkeren Bremsen taucht der Wagen ungewöhnlich stark vorne ein. Von BMW ist man gewöhnt, dass relativ stark an der Hinterachse mitgebremst wird und der Wagen über beide Achsen eintaucht. Die Bremswirkung an sich ist über alle Zweifel erhaben und auch bei schneller Fahrt und häufigen Bremsungen wandert der Druckpunkt nicht nach hinten. Im Übrigen muss man sich im SLK nicht mit der Fuß-Feststellbremse herumärgern sondern darf eine normale Handbremse mit der rechten Hand bedienen.
UNTERHALTSKOSTEN:
Der Wagen kam mit frischer Jahresinspektion und Garantie zu uns. Im jährlichen Intervall sind nun abwechselnd Ölservice und dann wieder eine Inspektion zu erledigen. Jährlich bei uns deshalb, weil der Wagen kaum KM macht und wir daher nicht an die Fahrleistungsgrenzen stoßen. Ein Ölwechsel schlg bei unserem Händler mit ca. 180 EUR zu Buche, bei der Gelegenheit wurde auch die schlechte Entfeuchtungswirkung der Klimaanlage geprüft was aber wohl beim ersten SLK ein bekanntes Problem ist.
In der Steuer ist der Wagen mit 90 EUR jährlich durch den geringen Hubraum relativ günstig. Ebenso sieht es in der Versicherung aus. Mit Typenklasse 12 in der Haftpflicht ist er extrem günstig eingestuft, Teilkasko und Vollkasko liegen mit TK 35 und 18 auch nicht unüblich hoch. Die Vollkasko empfiehlt sich in Anbetracht des Fahrzeugwertes sowieso und ist obendrein sehr günstig in der Einstufung.
Bisher gab es außer mit der Klimaanlage keine Probleme mit dem Wagen. Er springt auch nach mehrwöchiger Standzeit willig wieder an, das Verdeck ist dicht und alles funktioniert bis auf leichte Quietschgeräusche am Fensterrahmen tadellos.
FAZIT:
Für mich ist das Auto - daher auch die Überschrift - wirklich ZWEI IN EINEM. In geschlossener Form ein teures Coupé mit unkultiviertem Motor und wenig Platzangebot sowie eingeschränkter Nutzbarkeit. Als Cabrio allerdings steigert sich der Fun-Faktor um 100 %. Die Steifigkeit der Karosserie, die gute Verarbeitung, die gute Strassenlage und der gebotene Komfort ist für ein Cabrio ausgezeichnet und bereiten viel Freude.
Insgesamt sieht die Kostenbilanz durch die recht hohe Wertstabilität des SLK positiver aus als man meint. Auch diverse Zufriedenheitsumfragen bestätigen, dass der SLK das qualitativ hochwertigste Produkt aus dem Hause Mercedes-Benz ist, die Kunden sind zufrieden, der Wagen läuft zuverlässig und der Werterhalt ist gut, solange es sich um Automatik-Versionen handelt. Die Mercedes-Klientel ist kaum dazu bereit mit der Hand zu schalten, daher hat z.B. unser Fahrzeug beim Weiterverkauf über 5000 Euro an Wert verloren.
PS: der Bericht erscheint unter gleichem Usernamen auch bei Ciao.de!
Doch ich konnte mich nicht wehren. Es wurde ein SLK 200K Bj. 2002, der damals als Jahreswagen mit 5000 km Laufleistung angeschafft wurde. Gezahlt wurden 31.500 € für einen Kompressor-befeuerten 2 Liter Vierzylinder mit 6-Gang Schaltgetriebe, ein wenig silbernes Blech mit zweifarbiger Lederausstattung, Radio mit CD-Wechsler, Klima, gebürstetem Alu-Interieur, ganz netten 16" Alufelgen mit Mischbereifung und einigen anderen Goodies. Ganz klar, auf solche Extras wie verstellbares Lenkrad oder gar Xenonlicht muss bei dem Preis natürlich verzichtet werden.
KONTAKTAUFNAHME:
Das erste Mal fuhr ich das Auto diesen Sommer. Der seltsame, aufklappbare Schlüssel mit den zwei auf Anhieb kaum zu unterscheidenden Tasten für Öffnen und Schließen des Autos stellte nur eine geringe Hürde dar. Ich bekam den Wagen schließlich doch auf. Die zweifarbige (rot/schwarz) Ganzlederausstattung sieht gut aus. Alles wirkt recht hochwertig verarbeitet. Zusammen mit den chromblitzenden "SLK"-Schriftzügen auf Einstiegsleiste und Fussteppich wird schon eine gewisse Wertigkeit ausgestrahlt. Die Sportsitze sehen schon danach aus, dass sie ausreichenden Seitenhalt bieten könnten. Selbst der Innenraum wirkt bei näherer Betrachtung so, als könne er zwei Personen Platz bieten, ohne wie beim Mx-5 Erinnerungen an Fahrten im Autoscooter auf der Kirmes aufkommen zu lassen.
Nachdem ich Platz genommen hatte, fühlte ich mich spontan wohl. Die Tür fällt derartig satt zu, dass ich neidlos anerkenne, das in dieser Form vorher nicht oft gehört zu haben. Die lange Schnauze ermöglicht auch langbeinigen Fahrern das Ausstrecken des linken Beins am Kupplungspedal vorbei, man sitzt wie vermutet auch zu zweit ganz angenehm und kommt sich nicht mit den Armen ins Gehege bzw. muss nicht zwangsweise schunkelnd im Auto sitzen. ;-)
Motor an, Dach auf! Auf der Mittelkonsole gibt es neben dem Knopf für die elektrische Spiegelverstellung noch einen weiteren Knopf, der sich durch seine Form deutlich von anderen unterscheidet. Kippt man ihn nach hinten geht´s los. Die Fenster fahren runter und der Kofferraum klappt nach hinten auf. Das Dach löst sich, faltet sich nur durch ein leises Surren des Elektromotors begleitet zusammen und verschwindet hinter den Fahrerköpfen. Der Kofferraum geht zu, die Scheiben fahren hoch, fertig ist der Spuk. Das Ganze findet innerhalb von ca. 30 sekunden statt. Während der Dachbetätigung leuchtet der Knopf rot, was auf den noch andauernden Prozess aufmerksam macht. Wer zu früh aufhört den Knopf zu drücken, wird mit einem dünnen Piepen bestraft.
Soweit so gut. Kopffreiheit haben wir nun zumindest zu Genüge. Gang rein und los - Aua! Wer hat diesen Schalthebel konzipiert? Spitz in der Mitte nach vorne zulaufend, rechts und links an den vorderen Flanken eingekerbt, dagegen von hinten normal rund gestaltet, absolut unergonomisch. Die ersten Kilometer lassen sich aber ganz gut an und speziell im offenen Zustand ist doch ein gewisses Maß an Fahrspaß geboten. Der Motor fällt auf den ersten Metern durch seinen rauhen Lauf negativ auf und als Mercedes-Neuling versucht man ständig mit dem Tempomat-Hebel den Blinker zu betätigen aber ansonsten ist soweit alles ok...
Das alles ist ein dreiviertel Jahr her. Zwischendurch bin ich den Wagen immer mal wieder gefahren, aus Witterungsgründen meist aber in geschlossenem Zustand. Nun kam es dazu, dass ich ihn eine gute Woche lang im Alltag testen und mir ein fundierteres Bild machen konnte.
KAROSSERIE:
Es ist ein Coupé und ein Cabrio in einem. Wer nicht von der Form bzw. dem Image oder anderen soft skills so angemacht ist, wird spätestens bei dem sachlichen Argument "Cabrio mit Stahldach" alle Vorbehalte verlieren und neidlos anerkennen, dass das Auto interessant ist. Die Dach-Heckkonstruktion ist so gemacht, dass das Auto entgegen den neueren Produktionen aus Frankreich in beiden Zuständen stimmig wirkt. Das Heck bietet bei geschlossenem Dach einen großen Kofferraum, der nach Augenschein um 350 Liter Fassungsvermögen haben sollte und damit ungefähr auf Golf IV-Niveau liegt. Für die zwei zu befördernden Personen bietet er jedenfalls immer genügend Stauraum.
Öffnet man das Dach, bietet sich ein etwas anderes Bild. Es befindet sich im Kofferraum ungefähr auf 1/3-Höhe eine Abdeckung, die man durch den Kofferraum zieht und einhakt. Alles, was sich nun unter dieser Abdeckung befindet, ist Stauraum. Alles darüber wird vom Dach verwendet und muss frei bleiben. Das Dach geht sinnvollerweise auch gar nicht erst auf, wenn nicht diese Abdeckung eingerastet ist und demnach keine größeren Gegenstände im Kofferraum sind. Unter der Abdeckung ist nach hinten ca. 30 cm hoch Luft, am vorderen Ende des Kofferrraums passt allenfalls noch eine flexible Sporttasche rein. Ein kleinerer Trolley ist schon zu hoch.
Vorstellbar ist aber durchaus mit dem geschlossenen Wagen in den Urlaub zu fahren und am Urlaubsort mit offenem Dach und dem in der Unterkunft gelassenen Gepäck Ausflüge zu unternehmen. Eine angenehme Vorstellung, wie ich zugeben muss.
Die Karosserie ist nach vorne hin relativ unübersichtlich. Meist hilft der Grundsatz: "er ist länger als Du denkst". Doch auch ohne Parkhelferlein ist der SLK auch in der Stadt in jede Lücke zu bringen. Mit knapp über 4m Außenlänge ist er ja eher ein Kleinwagen. Etwas störend sind manchmal die sehr breiten Türen und der dadurch resultierende kleine Öffnungswinkel. Im Parkhaus kann es da schon mal eng werden.
INNENRAUM:
Optisch gefällt mir was ich sehe. Es fasst sich alles hochwertig an, die Schalter wirken stabil und funktionssicher. Die Bedienung ist zumindest was das Cockpit angeht ohne Unsicherheiten. Die Sitze sind für meine Begriffe etwas zu schmal und auch die Sitzfläche ist nicht die Längste, insgesamt für normalgroße Personen aber ausreichend. Die zweistufige Sitzheizung wirkt hier sehr angenehm im Lenden- und Rückenbereich und heizt nicht den Gesäßbereich so stark auf, wie es die Heizung im BMW macht.
Der Innenraum bietet auch bei intensiverer Betrachtung ausreichend viel Innenbreite. Die Sitzverstellung ist nicht ganz ausreichend, ich würde mir mit 1.92m noch etwas mehr Raum nach hinten wünschen. Zumal das Lenkrad sehr nah vor der Nase sitzt und in unserem Wagen nicht verstellbar ist. Eng ist es aber wie schon erwähnt nicht wirklich und alle bis 1.85m Größe haben keine Probleme.
Gewöhnungsbedürftig für Mercedes-Neulinge sind wohl die Lenkradhebel, denn es gibt keinen rechten Hebel. Dort wo ich in meinem Auto den Scheibenwischer bediene, ist bei Mercedes Leere. Es gibt auch nicht wie bei vielen anderen Fahrzeugen irgendwelche Tasten auf dem Lenkrad. Dafür aber sind auf der Linken gleich zwei Hebel. Ein dünner etwas kürzerer Hebel und ein dicker, längerer etwas darunter. Der obere ist nur für die Tempomat-Funktionen zuständig, der untere Hebel regelt Blinker, Fernlicht/Lichthupe und Scheibenwischerfunktionen. Für mich ist das etwas viel in einem Hebel, ich mag es anders lieber.
Die Rundinstrumente informieren neben Geschwindigkeit und Drehzahl über Wassertemperatur, Tankinhalt und durch Digitalanzeigen noch über Aussentemperatur, Uhrzeit und Km-Stand. Einen Bordcomputer mit Verbrauchsanzeige o.ä. besitzt unser Fahrzeug nicht. Durch das Abhandensein des Stichworts "Bordcomputer" in der Bedienungsanleitung, vermute ich mal, dass er auch gegen Aufpreis nicht erhältlich war.
Die Tempomat-Funktion ist - wenn man sie mal durchschaut hat - sehr gut. So ist der Tempomat nicht erst einzuschalten, bevor man ihn verwenden kann, sondern eine Bewegung des Hebels nach oben reicht, um die momentan gefahrene Geschwindigkeit abzuspeichern und beizubehalten. Das Erhöhen, Verringern, Löschen bzw. spätere wieder Aufnehmen der Geschwindigkeit funktioniert durch Bewegen des Hebels in eine der vier Richtungen. Dazu ist zu bemerken, dass sich das Kuppeln und Schalten nicht auf den Tempomaten auswirkt. Bei unserem Mazda und meinem BMW löscht sich die Speicherung durch Betätigung von Bremse oder Kupplung, hier nicht. Das mag für Mercedes-Kenner ein alter Hut sein, ich fand es bemerkenswert. Sehr bemerkenswert - im durchweg positiven Sinne - ist auch wie sanft der Wagen auf Tempomat-Befehle reagiert. Die Anpassung an die Geschwindigkeit erfolgt immer ruckfrei und sehr angenehm. Bei meinem BMW sind die Beschleunigungsrucke da durchaus spürbarer und weniger sanft!
Negativ bei der Innenraumbedienung fällt mir auf, dass der Fensterheber eine einseitige Mautschaltung besitzt, die nur beim Herunterfahren der Fenster wirkt. Beim Hochfahren (etwa auf den ersten Kurven im Parkhaus) muss der Schalter in der Mittelkonsole gehalten werden, bis das Fenster oben ist. Unpraktisch!
Noch ein Wort zum Geräuschniveau. Er ist lauter als Limousinen dieser Preisklasse. Gegen ein Cabrio mit Stoffverdeck wie z.B. den Mx-5 ist er jedoch leise. Schon bei 130 km/h fällt auf, dass ein höheres Geräuschniveau herrscht als z.B. in meinem BMW. Es wird dann aber nicht mehr sonderlich viel lauter sondern hört sich bei 200 km/h wieder vergleichsweise angemessen an.
ANTRIEB:
Beim hier eingebauten 2l Vierzylinder mit Kompressor handelt es sich um den zweit kleinsten Motor im SLK. Mit 163 PS Leistung verfügt er über ausreichend viel Vortrieb, um einen meist offen genutzten Zweitwagen sportlich voran zu treiben. In der Tat bewegt sich das Auto recht flott. Die Werksangabe von 8.2 Sek. für den Spurt von 0 - 100 km/h und die 223 km/h Höchstgeschwindigkeit wirken glaubhaft. Der Wagen zieht gleichmäßig auf Tacho 220 und ist auf der Autobahn im 5. oder 6. Gang jederzeit Herr der Lage. Durch den Kompressor baut sich ab 2000 U/min ein recht gutes Drehmoment auf, das in einem Wert von 240 Nm bei 3000 U/min gipfelt. Mit der Kraft des Motors kann man also durchaus zufrieden sein.
Anders sieht das mit der Laufkultur aus. Bei einem Neupreis von gut über 40.000 EUR hätte ich einen derartig schlecht laufenden Vierzylinder nicht erwartet und bin auch nicht zufrieden. Der Wagen klingt im Leerlauf wie ein gut gekapselter alter Diesel, ein Golf III 1.4 Liter-Motor läuft seidiger. Noch dazu ist beim Gasgeben ein rasselndes Laufgeräusch zu vernehmen, das erst eine dumpfere bzw. sportliche Note bekommt, wenn der Drehzahlmesser die 4 hinter sich gelassen hat. Insgesamt ist das nicht gerade standesgemäß.
Dass Mercedes erst ab dem wirklich teuren SLK 320 einen Sechszylinder anbietet, ist für Motorenfreunde fast schon ein Armutszeugnis. Bei offenem Dach kommt immerhin noch das relativ sonore Auspuffgeräusch dazu und rettet das Fahrerlebnis noch. Bei geschlossenem Dach sei jedoch der Griff zum Radio empfohlen. ;-)
Der Verbrauch hat sich in den letzten 5000 km bei ca. 9.5 Litern eingependelt. Dabei waren einige Genussfahrten mit offenem Dach Überland, Stadtverkehr und auch ein paar flottere Ausfahrten mit mir am Steuer. Insgesamt keine Glanzleistung aber auch nicht übertrieben viel. Auf meinen letzten 200 km, bevor ich wieder auf mein Sixpack wechseln durfte, nahm er sich bei flotter Fahrt 12 Liter Super.
Unser Wagen hat das bereits angesprochene 6-Gang-Schaltgetriebe. Die Schaltwege sind angenehm kurz, jedoch will der Schalthebel mit Kraft geführt werden, gerade die Gänge 1 und 2 sind etwas störrisch. Dabei hilft die o.a. seltsame Gestaltung des Schalthebels nicht wirklich. Auch der Rückwärtsgang ist für Mercedes-Neulinge ungewohnt. Man muss den Hebel nach oben ziehen und dann nach links hinten bewegen. Sowas hatte ich bis zu diesem Auto noch nicht gesehen und halte ich auch nicht für ergonomisch geglückt.
FAHRWERK:
Der SLK wirkt straff gedämpft, hat bei flotter Kurvenfahrt nur sehr wenig Seitenneigung aber ist doch so soft gefedert, dass man bei Kopfsteinpflaster oder anderen Unebenheiten nicht über Gebühr durchgeschüttelt wird. Wenn es mal etwas flotter wird, hält das serienmäßige ESP den Wagen im Zaum. Mehr als den Eingriff von Traktionskontrolle hab ich jedoch von der Fahrwerkselektronik bisher nicht mitbekommen. Der Grenzbereich liegt ausreichend hoch, erst bei Abschalten des ESP in nassen Kurven ist das Heck etwas nervöser. Durch den kurzen Radstand gibt es da schonmal etwas schnellere Heckschwenks, was aber durchaus Spaß machen kann. :-)
Die Lenkung gefällt mir sehr gut. Sie spricht auf den ersten zwei Zentimetern nicht so übertrieben hektisch an wie im Mx-5, wird dann bei einer darüber hinaus gehenden Lenkbewegung sehr direkt und genau. Die Lenkkräfte sind nicht zu gering, man bekommt gutes Feedback und durch das dicke Lederlenkrad lässt sich der Wagen sehr präzise auch auf engen Landstrassen steuern.
Weiterhin mag ich den sehr guten Geradeauslauf. Auf der Autobahn liegt er immer sauber in der Spur, vermittelt keinerlei Nervosität oder Unsicherheit. So leicht wie er auf kurvigen Landstrassen wirkt, so schwer und unbeirrbar fährt sich der SLK auf der Autobahn.
Eine der ersten Eigenheiten, die mir beim Umstieg von meinem Auto in den SLK immer wieder auffiel war das Bremsnicken. Beim stärkeren Bremsen taucht der Wagen ungewöhnlich stark vorne ein. Von BMW ist man gewöhnt, dass relativ stark an der Hinterachse mitgebremst wird und der Wagen über beide Achsen eintaucht. Die Bremswirkung an sich ist über alle Zweifel erhaben und auch bei schneller Fahrt und häufigen Bremsungen wandert der Druckpunkt nicht nach hinten. Im Übrigen muss man sich im SLK nicht mit der Fuß-Feststellbremse herumärgern sondern darf eine normale Handbremse mit der rechten Hand bedienen.
UNTERHALTSKOSTEN:
Der Wagen kam mit frischer Jahresinspektion und Garantie zu uns. Im jährlichen Intervall sind nun abwechselnd Ölservice und dann wieder eine Inspektion zu erledigen. Jährlich bei uns deshalb, weil der Wagen kaum KM macht und wir daher nicht an die Fahrleistungsgrenzen stoßen. Ein Ölwechsel schlg bei unserem Händler mit ca. 180 EUR zu Buche, bei der Gelegenheit wurde auch die schlechte Entfeuchtungswirkung der Klimaanlage geprüft was aber wohl beim ersten SLK ein bekanntes Problem ist.
In der Steuer ist der Wagen mit 90 EUR jährlich durch den geringen Hubraum relativ günstig. Ebenso sieht es in der Versicherung aus. Mit Typenklasse 12 in der Haftpflicht ist er extrem günstig eingestuft, Teilkasko und Vollkasko liegen mit TK 35 und 18 auch nicht unüblich hoch. Die Vollkasko empfiehlt sich in Anbetracht des Fahrzeugwertes sowieso und ist obendrein sehr günstig in der Einstufung.
Bisher gab es außer mit der Klimaanlage keine Probleme mit dem Wagen. Er springt auch nach mehrwöchiger Standzeit willig wieder an, das Verdeck ist dicht und alles funktioniert bis auf leichte Quietschgeräusche am Fensterrahmen tadellos.
FAZIT:
Für mich ist das Auto - daher auch die Überschrift - wirklich ZWEI IN EINEM. In geschlossener Form ein teures Coupé mit unkultiviertem Motor und wenig Platzangebot sowie eingeschränkter Nutzbarkeit. Als Cabrio allerdings steigert sich der Fun-Faktor um 100 %. Die Steifigkeit der Karosserie, die gute Verarbeitung, die gute Strassenlage und der gebotene Komfort ist für ein Cabrio ausgezeichnet und bereiten viel Freude.
Insgesamt sieht die Kostenbilanz durch die recht hohe Wertstabilität des SLK positiver aus als man meint. Auch diverse Zufriedenheitsumfragen bestätigen, dass der SLK das qualitativ hochwertigste Produkt aus dem Hause Mercedes-Benz ist, die Kunden sind zufrieden, der Wagen läuft zuverlässig und der Werterhalt ist gut, solange es sich um Automatik-Versionen handelt. Die Mercedes-Klientel ist kaum dazu bereit mit der Hand zu schalten, daher hat z.B. unser Fahrzeug beim Weiterverkauf über 5000 Euro an Wert verloren.
PS: der Bericht erscheint unter gleichem Usernamen auch bei Ciao.de!
26 Bewertungen, 4 Kommentare
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13.07.2006, 02:40 Uhr von bigmama
Bewertung: sehr hilfreichsh, LG Anett
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04.04.2005, 22:31 Uhr von peter-stephan
Bewertung: sehr hilfreichSuper Auto, auch dein testbericht gefällt mir sehr gut, auch wenn ich anders bewertet häte... Ich find den Wagen einfach teitlos genial! Man liest sich... peter-stephan
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05.01.2005, 03:00 Uhr von Overknees
Bewertung: sehr hilfreichIch sach mal nix weiter ;) Marc A.
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04.01.2005, 21:35 Uhr von Puchi_Pan
Bewertung: sehr hilfreichSuper toll! (würde mich über eine Gegenbewertung freuen ^^"""")
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