Microsoft Outlook Express 6.0 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von ghostwriterk
Einfach zu bedienen, aber mit Risiken
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Outlook Express ist wohl das am meisten genutzte E-Mailprogrammen im \"Hausgebrauch\". Neben der Tatsache, dass es Microsoft als kostenlose Beigabe zum Internet Explorer gibt, kommt noch die relativ einfache Bedienung des Programms. Wer die Programme aus Redmond gewöhnt ist, der kommt mit Outlook Express am schnellsten zurecht. Dazu kommt noch eine der übersichtlichsten Benutzeroberflächen, die es bei E-Mailprogrammen gibt.
Im Vergleich zu der Freeversion von Lotus Notes ist es um einiges einfacher zu Bedienen und einzurichten. Aber auch im Vergleich zum Netscape Messenger finde ich die Funktionalität besser. Dazu kommt noch die Unterstützung von PGP. Dieses Sicherheits- und Verschlüsselungsprogramm hat ein Plugin für Outlook Express, so dass man seine Mails ohne Umweg über die Zwischenablage verschlüsseln oder signieren kann. Das geht zwar auch mit Lotus Notes oder Eudora, andere Programme haben diese Unterstützung (von Seiten PGP) allerdings nicht.
Wenn man mit diesem Programm arbeitet, dann gibt es dennoch einige Voreinstellungen, die einem auf die Nerven gehen können. Zum einen gilt das automatische Empfangen von E-Mails, wenn man das Programm startet. Bei meinem alten Rechner kommt dieser Dialog schneller, als sich das Programm richtig startet. Ein zu früher Klick auf den OK-Button führt dann zu einem Hänger, der sich nur mit dem Affengriff beheben lässt . Deshalb schalte ich diese Option immer aus. Zu finden ist dieser Schalter im Menü Extras--> Optionen. Als zu hoch empfinde ich auch die Vorgabe, ab wann eine Mail als gelesen markiert wird. 5 Sekunden sind mir da einfach zu viel.
Wenn ich schon dabei bin, dann erwähne ich auch noch, dass man hier etwas für die Sicherheit seines Rechners tun kann. In der Registerkarte für diesen Belang befinden sich einige Einstellungsmöglichkeiten, die einem Angereifer oder Virus das Leben zumindest erschweren können. Und wer sich vor unliebsamen Kontrollen schützen will, kann in einer anderen Registerkarte das Versenden von Lesebestätigungen unterbinden. Des weiteren bietet das Programm noch eine Menge Features, vom Verwenden verschiedener Hintergründe (Briefpapaier) über die (berüchtigte) Rechtschreibprüfung, so man das Office von Microsoft auf seinem Rechner hat, bis hin zum Exportieren und Importieren von Konten. Letzteres ist ganz praktisch, wenn man mehr als einen Rechner hat und sich etwas Tipparbeit sparen will.
Nachteile:
Ein großes Manko an diesem Programm sind sicher die Sicherheitslücken, die immer wieder aufgedeckt werden. Ein Angriffspunkt ist immer wieder das Adressbuch, über das sich viele Würmer weiter verschicken. Es ist aber auch ein beliebtes Ziel von Crackern, die an Daten von ahnungslosen Nutzern kommen wollen. Vertrauliche Mitteilungen sollte man mit diesem Programm nicht schicken, es sei denn man verschlüsselt sie vor dem Versenden und speichert die Originalnachricht an einem anderen Ort. Letzteres sollte man auch mit den wichtigen empfangenen E-Mails machen. Das gilt aber auch für andere E-Mailprogramme, denn prinzipiell kann jeder eine E-Mail mitlesen.
Dazu kommt noch die Anfälligkeit für Viren und Würmer aller Art. Dazu trägt auch bei, dass eine menge Leute dieses Programm schlecht konfiguriert nutzen. Ist dann auf einem Rechner noch ein alter oder gar kein Virenscanner vorhanden, haben die virtuellen Schädlinge leichtes Spiel. Deshalb sollte man dieses Programm nur dann Benutzen, wenn man einem guten Virenjäger hat. Und E-Mails unbekannter Herkunft mit verlockenden Überschriften wandern bei mir sowieso gleich im virtuellen Mülleimer.
Fazit:
Outlook Express ist sicher keine schlechtes Mailprogramm. Bei der Bedienbarkeit ist es wohl eines der besten. Auf der anderen Seite hat es in puncto Sicherheit eine Menge Schwachpunkte. Für den täglichen Gebrauch kann man es verwenden, wenn man sich nicht in ein anderes Programm wie Eudora oder Pegasus einarbeiten will und wenn man keine wichtige Korrespondenz damit erledigt.
© ghostwriterk
Im Vergleich zu der Freeversion von Lotus Notes ist es um einiges einfacher zu Bedienen und einzurichten. Aber auch im Vergleich zum Netscape Messenger finde ich die Funktionalität besser. Dazu kommt noch die Unterstützung von PGP. Dieses Sicherheits- und Verschlüsselungsprogramm hat ein Plugin für Outlook Express, so dass man seine Mails ohne Umweg über die Zwischenablage verschlüsseln oder signieren kann. Das geht zwar auch mit Lotus Notes oder Eudora, andere Programme haben diese Unterstützung (von Seiten PGP) allerdings nicht.
Wenn man mit diesem Programm arbeitet, dann gibt es dennoch einige Voreinstellungen, die einem auf die Nerven gehen können. Zum einen gilt das automatische Empfangen von E-Mails, wenn man das Programm startet. Bei meinem alten Rechner kommt dieser Dialog schneller, als sich das Programm richtig startet. Ein zu früher Klick auf den OK-Button führt dann zu einem Hänger, der sich nur mit dem Affengriff beheben lässt . Deshalb schalte ich diese Option immer aus. Zu finden ist dieser Schalter im Menü Extras--> Optionen. Als zu hoch empfinde ich auch die Vorgabe, ab wann eine Mail als gelesen markiert wird. 5 Sekunden sind mir da einfach zu viel.
Wenn ich schon dabei bin, dann erwähne ich auch noch, dass man hier etwas für die Sicherheit seines Rechners tun kann. In der Registerkarte für diesen Belang befinden sich einige Einstellungsmöglichkeiten, die einem Angereifer oder Virus das Leben zumindest erschweren können. Und wer sich vor unliebsamen Kontrollen schützen will, kann in einer anderen Registerkarte das Versenden von Lesebestätigungen unterbinden. Des weiteren bietet das Programm noch eine Menge Features, vom Verwenden verschiedener Hintergründe (Briefpapaier) über die (berüchtigte) Rechtschreibprüfung, so man das Office von Microsoft auf seinem Rechner hat, bis hin zum Exportieren und Importieren von Konten. Letzteres ist ganz praktisch, wenn man mehr als einen Rechner hat und sich etwas Tipparbeit sparen will.
Nachteile:
Ein großes Manko an diesem Programm sind sicher die Sicherheitslücken, die immer wieder aufgedeckt werden. Ein Angriffspunkt ist immer wieder das Adressbuch, über das sich viele Würmer weiter verschicken. Es ist aber auch ein beliebtes Ziel von Crackern, die an Daten von ahnungslosen Nutzern kommen wollen. Vertrauliche Mitteilungen sollte man mit diesem Programm nicht schicken, es sei denn man verschlüsselt sie vor dem Versenden und speichert die Originalnachricht an einem anderen Ort. Letzteres sollte man auch mit den wichtigen empfangenen E-Mails machen. Das gilt aber auch für andere E-Mailprogramme, denn prinzipiell kann jeder eine E-Mail mitlesen.
Dazu kommt noch die Anfälligkeit für Viren und Würmer aller Art. Dazu trägt auch bei, dass eine menge Leute dieses Programm schlecht konfiguriert nutzen. Ist dann auf einem Rechner noch ein alter oder gar kein Virenscanner vorhanden, haben die virtuellen Schädlinge leichtes Spiel. Deshalb sollte man dieses Programm nur dann Benutzen, wenn man einem guten Virenjäger hat. Und E-Mails unbekannter Herkunft mit verlockenden Überschriften wandern bei mir sowieso gleich im virtuellen Mülleimer.
Fazit:
Outlook Express ist sicher keine schlechtes Mailprogramm. Bei der Bedienbarkeit ist es wohl eines der besten. Auf der anderen Seite hat es in puncto Sicherheit eine Menge Schwachpunkte. Für den täglichen Gebrauch kann man es verwenden, wenn man sich nicht in ein anderes Programm wie Eudora oder Pegasus einarbeiten will und wenn man keine wichtige Korrespondenz damit erledigt.
© ghostwriterk
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