Microsoft Windows XP Professional Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Summe aller Bewertungen
- Installation:
- Übersichtlichkeit:
- Funktionsvielfalt:
- Benutzerfreundlichkeit:
- Geschwindigkeit:
- Hardware-Unterstützung:
- Updatemöglichkeit:
Erfahrungsbericht von stressless2
XP - besser als sein Ruf
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es ist wie so oft bei Produkten aus Redmont, man hat schnell eine Meinung zur Hand - aber kaum wirkliches Wissen. Ich sage nicht, Ihr seid alle zu blöd, also lasst die Finger davon. Aber ich behaupte, daß mehr als die Hälfte aller User keine wirkliche Ahnung davon haben, was auf ihrem System passiert. Man erwartet ein Produkt, das klaglos seinen Dienst tut und nach Möglichkeit die Wünsche seines Nutzers ahnt, bevor dieser überhaupt selbst weiß, was er wollen wird.
Die meisten Berichte über Windows, egal ob XP, 2000, 98, 95, 3.11 .... bis hinab zu DOS haben zum Teil eines gemeinsam: Unwissende Nutzer wollen hochentwickelte Technik benutzen, schimpfen auf Fehler und merken oft nicht, daß ein großer Teil der Fehler nicht auf das Produkt, sondern auf die Umgebungsbedingungen zurück zu führen sind. Ich sag\'s mal ganz Platt: wenn ich auf irgendein Board irgendeine Grafikkarte stecke, das Ganze mit irgendwelchem Speicher ausstatte und dann ein Betriebssystem unter Standard installiere, dann ist das im Vergleich so, als wenn jemand \"irgendwelche\" Teile in sein Auto einbaut und sich dann wundert, warum die Scherbe nicht richtig läuft. Die Nutzer sind im eigentlichen Sinne auch gar nicht Schuld an dem Dilemma. Die Industrie verkauft uns die Rechner und Software mit flotten Sprüchen. INTEL INSIDE, PLUG AND PLAY, KOMPATIBEL, absturzsicher, noch schneller, noch besser, noch einfacher ..... einstecken und loslegen, einfacher geht\'s nicht ... usw.
Wen wundert es dann, daß der Kunde auch genau das erwartet? Er ist natürlich zurecht enttäuscht, wenn es so nicht funktioniert. Auf der anderen Seite, wenn man sich mit einer Technologie befaßt, von der man im Grunde nichts versteht, dann darf man sich nicht wundern, wenn man damit nicht zurecht kommt. Wirkliches Wissen um Zusammenhänge zwischen Betriebssystem, Hardware, Treibern und installierter Software haben nur die Wenigsten - und kaum einer kümmert sich darum. Warum auch. Man stümpert fröhlich vor sich hin, meint, daß ein 2,4 GHz Prozessor und eine hochgezüchtete Grafikkarte ausreichen, um aus einem Rechner alles rauszuholen. Genau das ist der Trugschluss. Jedes System muß in sich Stimmig sein, muß nach den Kriterien der Anforderung ausgewählt werden und das kann ein \"fertiger\" Rechner von der Supermarkt-Theke gar nicht leisten. (Aldi sei hier ausdrücklich ausgenommen - diese Rechner sind in jedem Falle empfehlenswert)
Kommen wir zurück zu Windows XP. Inzwischen dürfte jeder mitbekommen haben, daß XP heimlich nach Hause telefoniert - außer, man unterbindet dies. Wie das geht, kann man im Net reichlich nachlesen. Mit ein bißchen Wissen kann man jedes Betriebssystem soweit an seine Bedürfnisse anpassen, daß man vernünftig damit arbeiten kann. Wer aber meint, er kann zwei Dutzend Software-Pakete und zusätzlich irgendwelchen Shareware-Kram plus Tools und Spiele und und und ... ungestraft nacheinander installieren, wird mit einem zickigem Rechner bestraft. Nicht umsonst unterliegen Rechner größerer Unternehmen einer strengen Zertifizierung - sprich, da ist alles handverlesen.
Meiner Meinung nach ist XP nicht das was es sein könnte, aber für den durchschnittlichen User mit einigen Kenntnissen völlig brauchbar und akzeptabel. Die Entscheidung, XP oder 2000 oder 98SE liegt bei jedem selbst. Was will ich mit dem PC am Ende machen .... steht oder sollte im Vordergrund stehen. Man braucht für Word, Excel und einen Webbesuch keinen 2 GHz Boliden, auch kein Windows XP. Da reichen locker 500 - 800 MHz CPU, 64 MB RAM und eine 16 MB Grafikkarte und Win 98SE. Wenn das Teil richtig konfiguriert ist und frei von Schnickschnack, hänge ich damit fast jeden GHZ-Boliden ab, vielleicht nicht bei Benchmarktests, aber mit Sicherheit beim stabilen Dauerbetrieb und in puncto Kombatibilität.
Wer meint, mit Linux hat er was Stabiles - auch das kann man über den Jordan schießen, gerade Anfänger sind da vielleicht etwas überfordert. Apple ebenso. Ich habe beruflich bisher mit Allem gearbeitet was der Markt zu bieten hat - habe aber bisher noch keinen Rechner gesehen, der auf Anhieb 100% tadellos läuft. Es ist immer ein wenig Handarbeit notwendig. Und einen Grundsatz sollte man nie aus dem Auge verlieren: Don\'t change a running system!
XP hat seine Eigenheiten, ist aber für jeden, der schon mal mit einem Windows gearbeitet hat, intuitiv zu verstehen und zu bedienen. Auf den ersten Blick lassen sich viel mehr Funktionen (z.B. Verwaltung) aufrufen, als man das von den eher spartanischen Vorgängern (Win98) kennt. XP will auch nicht mit jeder Software zusammen arbeiten - im Einzelfall hilft da austesten und probieren. Man hat ja die Möglichkeit festzulegen, wie ein Programm (in dem Fall die ausführbare Datei) vom System her gehandhabt werden soll. Wem das \"runde\" Aussehen der Shell stört, kann alles abstellen und sich mit dem \"klassischen\" Windows-Design begnügen. Ebenso hat man es endlich mal geschafft, Funktionen für das Aussehen und Verhalten der Ordner etwas besser zu integrieren. Somit kann jeder seine Vorlieben festlegen.
Die Stabilität ... scheint mir stark verbessert worden zu sein. Ich hatte selbst noch keinen Blue-Screen unter XP. Mit Windows 98SE konnte das schonmal vorkommen. Allerdings muss ich gestehen, ist mein PC aus ausgesuchten Einzelkomponenten zusammen geschraubt und die Installation des Betriebssystems überlasse ich nicht dem Zufall, sondern lege selber Hand an. Ich verwende nur stabile Treiber, also nicht immer unbedingt das Neueste. Und der oberste Grundsatz ist: Weniger ist oft Mehr. Also nicht alles installieren was man in die Finger bekommt, sondern sich auch mal fragen, was man eigentlich machen will. Dann erst suche ich aus und teste.
Die Funktionsvielfalt hatte ich schon kurz erwähnt. Wobei ich sagen muss, hier hat man teilweise ein Quentchen zuviel des Guten getan. Oft stören manche aktivierten Funktionen, man gewinnt dann den Eindruck, dass man selbst Aussen vor ist und Windows bestimmt wo es langgeht.
Alles in allem kann man sich dieses Windows getrost kaufen, sollte aber darauf achten, einen nicht allzu alten PC damit beglücken zu wollen. Wirklich sinnvoll und flüssig kann man unter einer gewissen Grenze nicht mehr damit arbeiten. 256 MB RAM sollten es schon sein (zur Not gehen da auch 128, aber es macht wenig Sinn), die Festplatte sollte auch 10 bis 20 GB haben, eine 3D-Grafikkarte mit 16 MB, die CPU sollte wenigstens mit 350, besser 500 oder 800 MHz laufen. Andernfalls tut man sich keinen Gefallen und bleibt besser bei Win98.
Fazit: Es ist besser als sein Ruf, stabiler und funtionsreicher als alle Vorgängerversionen. Ganz ohne Basiswissen sollte man nicht zu Werke gehen - man kann sich mit XP schnell selber aussperren.
Wer am Ende damit zurecht kommt oder nicht, das muss jeder selbst austesten.
Die meisten Berichte über Windows, egal ob XP, 2000, 98, 95, 3.11 .... bis hinab zu DOS haben zum Teil eines gemeinsam: Unwissende Nutzer wollen hochentwickelte Technik benutzen, schimpfen auf Fehler und merken oft nicht, daß ein großer Teil der Fehler nicht auf das Produkt, sondern auf die Umgebungsbedingungen zurück zu führen sind. Ich sag\'s mal ganz Platt: wenn ich auf irgendein Board irgendeine Grafikkarte stecke, das Ganze mit irgendwelchem Speicher ausstatte und dann ein Betriebssystem unter Standard installiere, dann ist das im Vergleich so, als wenn jemand \"irgendwelche\" Teile in sein Auto einbaut und sich dann wundert, warum die Scherbe nicht richtig läuft. Die Nutzer sind im eigentlichen Sinne auch gar nicht Schuld an dem Dilemma. Die Industrie verkauft uns die Rechner und Software mit flotten Sprüchen. INTEL INSIDE, PLUG AND PLAY, KOMPATIBEL, absturzsicher, noch schneller, noch besser, noch einfacher ..... einstecken und loslegen, einfacher geht\'s nicht ... usw.
Wen wundert es dann, daß der Kunde auch genau das erwartet? Er ist natürlich zurecht enttäuscht, wenn es so nicht funktioniert. Auf der anderen Seite, wenn man sich mit einer Technologie befaßt, von der man im Grunde nichts versteht, dann darf man sich nicht wundern, wenn man damit nicht zurecht kommt. Wirkliches Wissen um Zusammenhänge zwischen Betriebssystem, Hardware, Treibern und installierter Software haben nur die Wenigsten - und kaum einer kümmert sich darum. Warum auch. Man stümpert fröhlich vor sich hin, meint, daß ein 2,4 GHz Prozessor und eine hochgezüchtete Grafikkarte ausreichen, um aus einem Rechner alles rauszuholen. Genau das ist der Trugschluss. Jedes System muß in sich Stimmig sein, muß nach den Kriterien der Anforderung ausgewählt werden und das kann ein \"fertiger\" Rechner von der Supermarkt-Theke gar nicht leisten. (Aldi sei hier ausdrücklich ausgenommen - diese Rechner sind in jedem Falle empfehlenswert)
Kommen wir zurück zu Windows XP. Inzwischen dürfte jeder mitbekommen haben, daß XP heimlich nach Hause telefoniert - außer, man unterbindet dies. Wie das geht, kann man im Net reichlich nachlesen. Mit ein bißchen Wissen kann man jedes Betriebssystem soweit an seine Bedürfnisse anpassen, daß man vernünftig damit arbeiten kann. Wer aber meint, er kann zwei Dutzend Software-Pakete und zusätzlich irgendwelchen Shareware-Kram plus Tools und Spiele und und und ... ungestraft nacheinander installieren, wird mit einem zickigem Rechner bestraft. Nicht umsonst unterliegen Rechner größerer Unternehmen einer strengen Zertifizierung - sprich, da ist alles handverlesen.
Meiner Meinung nach ist XP nicht das was es sein könnte, aber für den durchschnittlichen User mit einigen Kenntnissen völlig brauchbar und akzeptabel. Die Entscheidung, XP oder 2000 oder 98SE liegt bei jedem selbst. Was will ich mit dem PC am Ende machen .... steht oder sollte im Vordergrund stehen. Man braucht für Word, Excel und einen Webbesuch keinen 2 GHz Boliden, auch kein Windows XP. Da reichen locker 500 - 800 MHz CPU, 64 MB RAM und eine 16 MB Grafikkarte und Win 98SE. Wenn das Teil richtig konfiguriert ist und frei von Schnickschnack, hänge ich damit fast jeden GHZ-Boliden ab, vielleicht nicht bei Benchmarktests, aber mit Sicherheit beim stabilen Dauerbetrieb und in puncto Kombatibilität.
Wer meint, mit Linux hat er was Stabiles - auch das kann man über den Jordan schießen, gerade Anfänger sind da vielleicht etwas überfordert. Apple ebenso. Ich habe beruflich bisher mit Allem gearbeitet was der Markt zu bieten hat - habe aber bisher noch keinen Rechner gesehen, der auf Anhieb 100% tadellos läuft. Es ist immer ein wenig Handarbeit notwendig. Und einen Grundsatz sollte man nie aus dem Auge verlieren: Don\'t change a running system!
XP hat seine Eigenheiten, ist aber für jeden, der schon mal mit einem Windows gearbeitet hat, intuitiv zu verstehen und zu bedienen. Auf den ersten Blick lassen sich viel mehr Funktionen (z.B. Verwaltung) aufrufen, als man das von den eher spartanischen Vorgängern (Win98) kennt. XP will auch nicht mit jeder Software zusammen arbeiten - im Einzelfall hilft da austesten und probieren. Man hat ja die Möglichkeit festzulegen, wie ein Programm (in dem Fall die ausführbare Datei) vom System her gehandhabt werden soll. Wem das \"runde\" Aussehen der Shell stört, kann alles abstellen und sich mit dem \"klassischen\" Windows-Design begnügen. Ebenso hat man es endlich mal geschafft, Funktionen für das Aussehen und Verhalten der Ordner etwas besser zu integrieren. Somit kann jeder seine Vorlieben festlegen.
Die Stabilität ... scheint mir stark verbessert worden zu sein. Ich hatte selbst noch keinen Blue-Screen unter XP. Mit Windows 98SE konnte das schonmal vorkommen. Allerdings muss ich gestehen, ist mein PC aus ausgesuchten Einzelkomponenten zusammen geschraubt und die Installation des Betriebssystems überlasse ich nicht dem Zufall, sondern lege selber Hand an. Ich verwende nur stabile Treiber, also nicht immer unbedingt das Neueste. Und der oberste Grundsatz ist: Weniger ist oft Mehr. Also nicht alles installieren was man in die Finger bekommt, sondern sich auch mal fragen, was man eigentlich machen will. Dann erst suche ich aus und teste.
Die Funktionsvielfalt hatte ich schon kurz erwähnt. Wobei ich sagen muss, hier hat man teilweise ein Quentchen zuviel des Guten getan. Oft stören manche aktivierten Funktionen, man gewinnt dann den Eindruck, dass man selbst Aussen vor ist und Windows bestimmt wo es langgeht.
Alles in allem kann man sich dieses Windows getrost kaufen, sollte aber darauf achten, einen nicht allzu alten PC damit beglücken zu wollen. Wirklich sinnvoll und flüssig kann man unter einer gewissen Grenze nicht mehr damit arbeiten. 256 MB RAM sollten es schon sein (zur Not gehen da auch 128, aber es macht wenig Sinn), die Festplatte sollte auch 10 bis 20 GB haben, eine 3D-Grafikkarte mit 16 MB, die CPU sollte wenigstens mit 350, besser 500 oder 800 MHz laufen. Andernfalls tut man sich keinen Gefallen und bleibt besser bei Win98.
Fazit: Es ist besser als sein Ruf, stabiler und funtionsreicher als alle Vorgängerversionen. Ganz ohne Basiswissen sollte man nicht zu Werke gehen - man kann sich mit XP schnell selber aussperren.
Wer am Ende damit zurecht kommt oder nicht, das muss jeder selbst austesten.
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