Microsoft Windows XP Professional Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Summe aller Bewertungen
- Installation:
- Übersichtlichkeit:
- Funktionsvielfalt:
- Benutzerfreundlichkeit:
- Geschwindigkeit:
- Hardware-Unterstützung:
- Updatemöglichkeit:
Erfahrungsbericht von 12351
Warum WIN2K wenn es Win XP gibt??
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nachdem ich nun bestimmt 50 Berichte über Windows XP gelesen habe dachte ich mir, das ich auch mal etwas dazu beitragen sollte. Ich habe mich also schlau gemacht was die Leser interessieren könnte und machte mich (noch) fröhlich ans Werk.
Da seit Oktober 2001 das neue Betriebssystem Windows XP der Software-Schmiede Microsoft auf dem deutschen Markt erhältlich ist wurde das aber auch mal Zeit.
Schon einige Wochen vorher haben sich Experten mit der Frage beschäftigt, ob sich ein Umstieg tatsächlich lohnt und welche Vor- und Nachteile auf den Benutzer zukommen.
In diesem Bericht schreibe ich über meine Erfahrungen mit Windows XP die wir bei uns in der Firma und auch ich privat gemacht habe. Ich hoffe, dass ich mit meinen Eindrücken den einen oder anderen Leser aufklären oder vielleicht auch beeinflussen kann.
Ich werde mich natürlich bemühen, die Fachausdrücke möglichst zu erklären und zu verdeutlichen, doch ich glaube, das ein Einsteigerkurs zum Thema Betriebssysteme den Rahmen deutlich sprengen würde. Daher bitte ich um Nachsicht.
Inhalt des Berichtes:
welche Versionen es gibt und für wen sie zu gebrauchen sind
Hardware-Aktivierung oder wie stelle ich es an das alles was ich Rechner habe auch erkannt wird und wie lasse ich das registrieren
Installation (einfach und klappt auch wenn man/n/frau alles was XP verlangt*ggg*)
Treiber-Konfiguration (funzt einfacher als bei der W2000 Installation)
Features (es gibt einiges neues und auch altbewährtes)
Sicherheit (wer darf was auf meinem Rechner)
Preise (unverschämt wie immer*grummel*)
Lohnt sich der Umstieg ? (wer soll das bei Microsoft schon wissen)
Allgemeine Lobhudelei*pruuust*
Internet-Links (die braucht man wirklich)
Welche Versionen es gibt und für wen sie zu gebrauchen sind-
Microsoft hat Windows XP in zwei unterschiedlichen Versionen auf den Markt gebracht.
Zum einen Windows XP \"Home\", das durch seinen grünen Karton auffällt.
Zum anderen Windows XP \"Professional\" im blauen Karton. (grün ist wesentlich schöner*ggg*)
Die \"Professional\"-Version umfasst alle Features und Funktionen der \"Home\"-Version.
Windows XP \"Home\" wendet sich an private Desktop-User, die mit ihrem Computer alltägliche Aufgaben bewältigen wollen. Dazu gehören der normale Schriftverkehr (???), sowie die Anbindung ans Internet (aha)und die Möglichkeit mehrere Spiele zu installieren*froi*.
Da XP „Home“ aber schon reichlich verbreitet ist werde ich indem Bericht hauptsächlich über Windows XP \"Professional\" schreiben obwohl sich sehr viele Dinge nicht zwischen Home und Prof. unterscheiden.
Windows XP \"Professional\" wurde für professionellere Anwender entwickelt. Die \"Professional\"-Version ist im Client-Server-Umfeld einzusetzen und bietet alle Möglichkeiten der Netzwerk-Konfiguration.
Hardware-Aktivierung oder wie stelle ich es an das alles was ich Rechner habe auch erkannt wird und wie lasse ich das registrieren:
Im Vorfeld ist sehr viel über die von Microsoft integrierte Funktion der Hardware-Aktivierung diskutiert worden. Die meisten Skeptiker warfen dem Redmonder Unternehmen Spionage und Verstösse gegen den Datenschutz vor.
Doch wozu dient die Hardware-Aktivierung eigentlich ? Sie soll den Gelegenheits-Raubkopierer davon abhalten, (wer macht den sowas*ggg*) beliebig viele Kopien von Windows XP anzufertigen und mit der gleichen Seriennummer zu verteilen.
Bei jeder Installation generiert Windows XP anhand der Hardware-Konfiguration des jeweiligen Rechners eine alphanumerische Kombination. Diese Kombination kann dann entweder online bei Microsoft angegeben, oder per Telefon mitgeteilt werden. Nach Übermittlung dieser Kombination erhält man in sekundenschnelle eine Seriennummer, die nur mit der jeweiligen Hardware-Konfiguration des Rechners funktioniert.
Insgesamt können drei Komponenten ausgetauscht werden, bevor eine erneute Übermittlung der generierten Kombination nötig wäre.
ACHTUNG SICHERHEITSHINWEIS:
Ein paar ganz Schlaue haben aber herausgefunden, auf welche Weise die Hardware-Aktivierung funktioniert. Die Daten werden in einer Datei auf dem Rechner gespeichert, die ohne weiteres auf einer Diskette zu sichern ist. Falls dann zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute Installation nötig sein sollte, dann kann man diese Datei zurück auf den Rechner kopieren und so die Hardware-Aktivierung umgehen. Eine erneute Registrierung ist dann nicht mehr nötig.
Für einen Administrator (aber wer ist das schon*griiieeen*)in einem Unternehmen, das mehrere hundert Arbeitsplätze beheimatet, wäre die Hardware-Aktivierung eine mühselige Qual. Daher gibt es speziell für Firmen eine \"Select\"-Ausgabe von Windows XP Pro, die Hardware-Aktivierung nicht erforderlich macht.
Sensible Daten werden bei der Hardware-Aktivierung nicht übermittelt. Der TÜV Deutschland hat die Funktionsweise überprüft und festgestellt, dass die Hardware-Aktivierung völlig ungefährlich ist. Wer trotzdem noch skeptisch ist, sollte die Telefon-Anfrage nutzen, die übrigens genau wie die Online-Übermittlung völlig anonym ist.
Installation (einfach und klappt auch wenn man/n/frau alles was XP verlangt*ggg*)
Noch nie war die Installation eines Betriebssystems so einfach. Der Anwender kann entscheiden, ob er Windows XP als Update installieren möchte, oder ob er eine komplette Neuinstallation wünscht. Ich habe mich für die zweite Variante entschieden.
Bevor Windows XP installiert wird, sollten alle sensiblen Daten auf einer gesonderten Partition oder auf einer CD-R oder CD-RW gespeichert werden. Eine Formatierung der Zielpartition wird empfohlen. Nur durch diesen Vorgang wird gewährleistet, dass keine alten Daten im neuen Betriebssystem enthalten sind und dadurch die Geschwindigkeit bremsen.
Bei der Installation werden nur der Zielordner von Windows XP und die Zeitzone des Systems abgefragt. Alle anderen Punkte werden während der ca. 60-minütigen Installation automatisch durchgeführt. Es stellt also kein Problem dar, die Installation unbeaufsichtigt laufen zu lassen. Vor der Installation kann eine Kompatibilitäts-Check durchgeführt werden, der überprüft, ob alle Hard- und Sotware-Komponenten mit Windows XP zusammenarbeiten. Bei eventuellen Problemen werden diese Geräte oder Programme während der Installation zunächst deaktiviert.
Treiber-Konfiguration (funzt einfacher als bei der W2000 Installation)
Sowohl bei Windows 98, als auch bei Windows 2000 musste ich nach der Neuinstallation des Systems die Treiber für meine Grafikkarte, meine Soundkarte, sowie mein ISDN-Gerät konfigurieren b.z.w. mir neue Treiber aus dem Internet runter laden. In dieser Hinsicht überraschte mich Windows XP mehr als positiv. Alle Treiber meiner Hardware-Komponenten waren korrekt und einwandfrei installiert. Einzig und allein die Einstellung meiner Bildschirmauflösung war erforderlich, die nach der Installation standardmässig auf 800x600 konfiguriert ist. Das DFÜ-Netzwerk musste ebenfalls nicht von mir berührt werden. Die Angabe meines Internet-Providers inklusive Anwahl und Benutzer reichte vollkommen aus, um innerhalb von wenigen Minuten das Internet nutzen zu können.
Features (es gibt einiges neues und auch altbewährtes)
Windows XP bringt viele neue Tools und Funktionen mit sich. Eine Installation eines ZIP-Programms ist beispielsweise nicht mehr notwendig, da in den Windows-Explorer eine ZIP-Funktion eingebaut wurde, die alle Archive wie normale Ordner behandelt.
Mit wenigen Mausklicks kann eine Datei in gewohnter Form in den Ordner kopiert und auch extrahiert werden. Auf langsameren Computern sollte diese Funktion allerdings abgeschaltet werden, da bei jedem Wechsel eines Ordners überprüft wird, ob es sich um ein ZIP-Archiv handelt, oder nicht.
Außerdem hat Microsoft eine Funktion integriert, die die Verwendung von Brennern deutlich vereinfacht. Diese Funktion ist bereits durch Programme wie z.B. PacketCD bekannt, doch ist sie erstmals in ein Betriebssystem integriert worden. Per Drag & Drop können ab sofort alle Dateien in einen virtuellen Ordner kopiert werden, der über das Icon des Brenners abrufbar ist. Von dort können die Daten ohne weiteres auf einen Rohling gebrannt werden.
Da an meinem Computer noch weitere Personen arbeiten (Kids, Frauen und Gesockse*lächel*), die nicht alle Funktionen nutzen sollen, gibt es wie bei den NT-Vorgängern ein Benutzer-Management. Dort kann eingestellt werden, auf welche Funktionen jeder Benutzer zugreifen kann, und welche Ordner und Dateien für den jeweiligen Benutzer sichtbar sind. Der Administrator (der nun schon wieder) des Systems kann natürlich auf alle Funktionen zugreifen. Allerdings ist es empfehlenswert, den Rechner nicht standardmässig als Administrator zu benutzen, da diese Arbeitsweise ein hohes Risiko, beonders bei der Arbeit in einem Netzwerk, darstellt. Falls es einem fremden Benutzer gelingen sollte, auf den Rechner zuzugreifen, dann hat er alle Möglichkeiten, die Einstellungen des Systems zu ändern.
Außerdem werden natürlich alle bekannten Systemtools, wie Defrag, Scandisk, Backup, usw. mitgeliefert.
Die Installation eines Spiels stellt unter Windows XP ebenfalls kein Problem dar. DirectX 8.0a ist bereits installiert und sorgt so für die Voraussetzung jedes modernen Computerspiels. Alle gängigen Grafikkarten und 3D-Beschleuniger werden von Windows XP unterstützt. Wer ein älteres Spiel aus DOS-Zeiten mit Windows XP spielen möchte, bekommt laut eingängiger Tests ebenfalls keine Probleme. Die DOS-Umgebung wird von Windows XP emuliert und macht eine Einstellung von Speicher-Variablen unnötig. Allerdings möchte ich bezweifeln, dass wirklich jedes Spiel mit Windows XP funktionieren wird.
Bei der Installation eines Programms überprüft Windows XP schon im Vorfeld, ob die Installation Probleme mit sich bringen könnte. Bei eventuellen Problemen weist das System sofort darauf hin. Treiber sind für Windows XP signiert und stellen keinerlei Risiko dar. Ein Treiber, der zu Windows XP nicht kompatibel ist, gelangt auch nicht ins System.
Als Faustregel gilt: Fast alle Windows 2000-Treiber funktionieren auch unter Windows XP.
Sicherheit (wer darf was auf meinem Rechner)
Da die Installation drastisch vereinfacht wurde, hat der Benutzer erst nach der Einrichtung des Betriebssystems die Möglichkeit, Änderungen an den installierten Komponenten vorzunehmen. Ein Sicherheits-Risiko stellen z.B. Programme wie MSN Messenger, ALEXA, Windows-Update und RegDone dar. Mit wenigen Handgriffen können diese Funktionen deaktiviert oder deinstalliert werden. Das Windows-Update überprüft beispielsweise bei Zugriff auf das Internet, ob Updates für das installierte System vorliegen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, bei Fehlern eine Nachricht an Microsoft zu senden, die sich des Problems und seiner Lösung annehmen. Wer darauf bedacht ist, keine Informationen an Microsoft weiter zu geben, der sollte auf jeden Fall alle Möglichkeiten deaktivieren.
Alle Punkte im einzelnen in diesem Bericht aufzuzählen wäre wohl etwas übertrieben. Daher möchte ich ein Programm empfehlen, dass alle Einstellungen im Betriebssystem automatisch übernimmt:
\"XPAntiSpy\" bietet dem Benutzer eine einfache Möglichkeit, alle bedenklichen Funktionen aus Windows XP zu entfernen. Dadurch ist nicht nur die Sicherheit während der Arbeit gewährleistet, denn die Geschwindigkeit des Systems wird ebenfalls positiv beeinflusst. Den Link zu XPAntiSpy finden Sie im letzten Abschnitt meines Berichts.
Preise (unverschämt wie immer*grummel*)
Windows XP \"Home\" - Update: ca. 120.- €
Windows XP \"Home\" - Full: ca. 240.- €
Windows XP \"Pro\" - Update: ca. 220.- €
Windows XP \"Pro\" - Full: ca. 370.- €
Es gibt ebenfalls die Möglichkeit, eine Lizenz für Schüler und Studenten zu erwerben, die deutlich günstiger als die Laden-Version des Betriebssystems ist. Nach den Preisen man sich bei dem Händler seines Vertrauens informieren.
Lohnt sich der Umstieg ? (wer soll das bei Microsoft schon wissen)
Der Umstieg von Windows 98/ME auf Windows XP lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall. Die Steigerung der Performance ist deutlich spürbar. Das System arbeitet schneller und effizienter als es jede Windows 98-Version jemals könnte. Die Anzahl der Abstürze ging ebenfalls rasant zurück, da Windows XP auf der Architektur von Windows NT/2000 programmiert wurde.
Im Zusammenspiel mit dem Dateisystem NTFS, das für alle Sicherheitsaspekte empfohlen wird, bietet Windows XP eine unglaubliche Steigerung gegenüber der 98/ME-Serie. Allerdings muss man sagen, dass das NTFS-System minimal langsamer arbeitet, als das gewohnte FAT-System. Allerdings bietet es auch dementsprechend deutliche Vorteile. Für die sichere Vergabe von Zugriffsrechten ist NTFS Voraussetzung.
Wer allerdings mit Windows 2000 bisher zufrieden war, der kann vorerst auf den Umstieg verzichten. Windows 2000 bietet bis auf wenige mitgelieferte Tools und Funktionen den selben Sicherheits-Komfort wie Windows XP und ist ebenfalls sehr absturzsicher. Die Performance wäre allerdings das erste Argument für einen Umstieg von Windows 2000 auf Windows XP, denn der Startvorgang des Betriebssytems dauert bei Windows XP nur noch halb so lang, wie bei Windows 2000. Das gesamte System arbeitet mit Windows XP deutlich schneller, da die Prozess-Behandlung im Hintergrund nochmals optimiert wurde.
Gravierendste Änderung beim Wechsel auf Windows XP dürfte die Gestaltung der Desktop-Oberfläche sein. Dort befindet sich nur noch der altbekannte Papierkorb. Alle anderen Funktionen wurden in ein Start-Menü integriert, das auf den ersten Blick sehr gewöhnungsbedürftig ist, aber keine grossen Schwierigkeiten mit sich bringt. Für Computer-Neulinge dürfte dieser Umstand auch nicht zählen, da sie sich in keiner Weise umgewöhnen müssen. Für Benutzer, die sich mit dem neuen Design nicht anfreunden können, gibt es die Möglichkeit das System wieder auf die gewohnte Biedienungsweise umzustellen.
Allgemeine Lobhudelei*pruuust*
Windows XP hat mich voll und ganz begeistert. Ich hatte noch nie ein Betriebssystem auf meinem Computer installiert, das dermassen schnell und zugleich sicher funktionierte. Einstellungen sind kinderleicht durchzuführen. Für fast jede Funktion wartet Windows XP mit einem Assistenten auf, der den Benutzer durch den jeweiligen Vorgang führt.
Allein für die Sicherheits-Probleme ziehe ich einen Stern in meiner Bewertung ab. Die Installation sollte für Einsteiger und Profis angeboten werden, damit der erfahrene Benutzer schon vorher die Möglichkeit hat, ungewünschte Programme aus dem System zu entfernen.
Ich kann dieses Betriebssystem wirklich jedem empfehlen, der von den Abstürzen seines Windows 98 oder der Performance seines Windows 2000 die Nase voll hat.
Herzlichen Glückwunsch an Microsoft, die mit Windows XP endlich ein Betriebssystem geschaffen haben, das alle Funktionen für eine breite Masse von Benutzern beinhaltet und zugleich eine einfache Nutzung möglich macht !
Ein Manko dürfte der Preis sein, den sich bestimmt nicht jeder Benutzer ohne weiteres leisten kann.
Internet-Links (die braucht man wirklich)
Meiner Meinung nach bietet www.zdnet.de die meisten Informationen zum neuen Betriebssystem.
Windows XP Resource-Center mit vielen Artikeln zu Windows XP:
http://www.zdnet.de/business/artikel/windows-xp/windows-xp-wc.html
Windows XP Forum - Experten helfen bei Problemen:
http://php.zdnet.de/foren/show-wc.php3?id=wxp
Download der Windows XP Powertoys, in denen auch TweakUI für Windows XP enthalten ist:
http://php.zdnet.de/download/showprg-wc.php3?id=de0DHE
Ich hoffe das reicht erst mal und war auch nicht zu kompliziert
Da seit Oktober 2001 das neue Betriebssystem Windows XP der Software-Schmiede Microsoft auf dem deutschen Markt erhältlich ist wurde das aber auch mal Zeit.
Schon einige Wochen vorher haben sich Experten mit der Frage beschäftigt, ob sich ein Umstieg tatsächlich lohnt und welche Vor- und Nachteile auf den Benutzer zukommen.
In diesem Bericht schreibe ich über meine Erfahrungen mit Windows XP die wir bei uns in der Firma und auch ich privat gemacht habe. Ich hoffe, dass ich mit meinen Eindrücken den einen oder anderen Leser aufklären oder vielleicht auch beeinflussen kann.
Ich werde mich natürlich bemühen, die Fachausdrücke möglichst zu erklären und zu verdeutlichen, doch ich glaube, das ein Einsteigerkurs zum Thema Betriebssysteme den Rahmen deutlich sprengen würde. Daher bitte ich um Nachsicht.
Inhalt des Berichtes:
welche Versionen es gibt und für wen sie zu gebrauchen sind
Hardware-Aktivierung oder wie stelle ich es an das alles was ich Rechner habe auch erkannt wird und wie lasse ich das registrieren
Installation (einfach und klappt auch wenn man/n/frau alles was XP verlangt*ggg*)
Treiber-Konfiguration (funzt einfacher als bei der W2000 Installation)
Features (es gibt einiges neues und auch altbewährtes)
Sicherheit (wer darf was auf meinem Rechner)
Preise (unverschämt wie immer*grummel*)
Lohnt sich der Umstieg ? (wer soll das bei Microsoft schon wissen)
Allgemeine Lobhudelei*pruuust*
Internet-Links (die braucht man wirklich)
Welche Versionen es gibt und für wen sie zu gebrauchen sind-
Microsoft hat Windows XP in zwei unterschiedlichen Versionen auf den Markt gebracht.
Zum einen Windows XP \"Home\", das durch seinen grünen Karton auffällt.
Zum anderen Windows XP \"Professional\" im blauen Karton. (grün ist wesentlich schöner*ggg*)
Die \"Professional\"-Version umfasst alle Features und Funktionen der \"Home\"-Version.
Windows XP \"Home\" wendet sich an private Desktop-User, die mit ihrem Computer alltägliche Aufgaben bewältigen wollen. Dazu gehören der normale Schriftverkehr (???), sowie die Anbindung ans Internet (aha)und die Möglichkeit mehrere Spiele zu installieren*froi*.
Da XP „Home“ aber schon reichlich verbreitet ist werde ich indem Bericht hauptsächlich über Windows XP \"Professional\" schreiben obwohl sich sehr viele Dinge nicht zwischen Home und Prof. unterscheiden.
Windows XP \"Professional\" wurde für professionellere Anwender entwickelt. Die \"Professional\"-Version ist im Client-Server-Umfeld einzusetzen und bietet alle Möglichkeiten der Netzwerk-Konfiguration.
Hardware-Aktivierung oder wie stelle ich es an das alles was ich Rechner habe auch erkannt wird und wie lasse ich das registrieren:
Im Vorfeld ist sehr viel über die von Microsoft integrierte Funktion der Hardware-Aktivierung diskutiert worden. Die meisten Skeptiker warfen dem Redmonder Unternehmen Spionage und Verstösse gegen den Datenschutz vor.
Doch wozu dient die Hardware-Aktivierung eigentlich ? Sie soll den Gelegenheits-Raubkopierer davon abhalten, (wer macht den sowas*ggg*) beliebig viele Kopien von Windows XP anzufertigen und mit der gleichen Seriennummer zu verteilen.
Bei jeder Installation generiert Windows XP anhand der Hardware-Konfiguration des jeweiligen Rechners eine alphanumerische Kombination. Diese Kombination kann dann entweder online bei Microsoft angegeben, oder per Telefon mitgeteilt werden. Nach Übermittlung dieser Kombination erhält man in sekundenschnelle eine Seriennummer, die nur mit der jeweiligen Hardware-Konfiguration des Rechners funktioniert.
Insgesamt können drei Komponenten ausgetauscht werden, bevor eine erneute Übermittlung der generierten Kombination nötig wäre.
ACHTUNG SICHERHEITSHINWEIS:
Ein paar ganz Schlaue haben aber herausgefunden, auf welche Weise die Hardware-Aktivierung funktioniert. Die Daten werden in einer Datei auf dem Rechner gespeichert, die ohne weiteres auf einer Diskette zu sichern ist. Falls dann zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute Installation nötig sein sollte, dann kann man diese Datei zurück auf den Rechner kopieren und so die Hardware-Aktivierung umgehen. Eine erneute Registrierung ist dann nicht mehr nötig.
Für einen Administrator (aber wer ist das schon*griiieeen*)in einem Unternehmen, das mehrere hundert Arbeitsplätze beheimatet, wäre die Hardware-Aktivierung eine mühselige Qual. Daher gibt es speziell für Firmen eine \"Select\"-Ausgabe von Windows XP Pro, die Hardware-Aktivierung nicht erforderlich macht.
Sensible Daten werden bei der Hardware-Aktivierung nicht übermittelt. Der TÜV Deutschland hat die Funktionsweise überprüft und festgestellt, dass die Hardware-Aktivierung völlig ungefährlich ist. Wer trotzdem noch skeptisch ist, sollte die Telefon-Anfrage nutzen, die übrigens genau wie die Online-Übermittlung völlig anonym ist.
Installation (einfach und klappt auch wenn man/n/frau alles was XP verlangt*ggg*)
Noch nie war die Installation eines Betriebssystems so einfach. Der Anwender kann entscheiden, ob er Windows XP als Update installieren möchte, oder ob er eine komplette Neuinstallation wünscht. Ich habe mich für die zweite Variante entschieden.
Bevor Windows XP installiert wird, sollten alle sensiblen Daten auf einer gesonderten Partition oder auf einer CD-R oder CD-RW gespeichert werden. Eine Formatierung der Zielpartition wird empfohlen. Nur durch diesen Vorgang wird gewährleistet, dass keine alten Daten im neuen Betriebssystem enthalten sind und dadurch die Geschwindigkeit bremsen.
Bei der Installation werden nur der Zielordner von Windows XP und die Zeitzone des Systems abgefragt. Alle anderen Punkte werden während der ca. 60-minütigen Installation automatisch durchgeführt. Es stellt also kein Problem dar, die Installation unbeaufsichtigt laufen zu lassen. Vor der Installation kann eine Kompatibilitäts-Check durchgeführt werden, der überprüft, ob alle Hard- und Sotware-Komponenten mit Windows XP zusammenarbeiten. Bei eventuellen Problemen werden diese Geräte oder Programme während der Installation zunächst deaktiviert.
Treiber-Konfiguration (funzt einfacher als bei der W2000 Installation)
Sowohl bei Windows 98, als auch bei Windows 2000 musste ich nach der Neuinstallation des Systems die Treiber für meine Grafikkarte, meine Soundkarte, sowie mein ISDN-Gerät konfigurieren b.z.w. mir neue Treiber aus dem Internet runter laden. In dieser Hinsicht überraschte mich Windows XP mehr als positiv. Alle Treiber meiner Hardware-Komponenten waren korrekt und einwandfrei installiert. Einzig und allein die Einstellung meiner Bildschirmauflösung war erforderlich, die nach der Installation standardmässig auf 800x600 konfiguriert ist. Das DFÜ-Netzwerk musste ebenfalls nicht von mir berührt werden. Die Angabe meines Internet-Providers inklusive Anwahl und Benutzer reichte vollkommen aus, um innerhalb von wenigen Minuten das Internet nutzen zu können.
Features (es gibt einiges neues und auch altbewährtes)
Windows XP bringt viele neue Tools und Funktionen mit sich. Eine Installation eines ZIP-Programms ist beispielsweise nicht mehr notwendig, da in den Windows-Explorer eine ZIP-Funktion eingebaut wurde, die alle Archive wie normale Ordner behandelt.
Mit wenigen Mausklicks kann eine Datei in gewohnter Form in den Ordner kopiert und auch extrahiert werden. Auf langsameren Computern sollte diese Funktion allerdings abgeschaltet werden, da bei jedem Wechsel eines Ordners überprüft wird, ob es sich um ein ZIP-Archiv handelt, oder nicht.
Außerdem hat Microsoft eine Funktion integriert, die die Verwendung von Brennern deutlich vereinfacht. Diese Funktion ist bereits durch Programme wie z.B. PacketCD bekannt, doch ist sie erstmals in ein Betriebssystem integriert worden. Per Drag & Drop können ab sofort alle Dateien in einen virtuellen Ordner kopiert werden, der über das Icon des Brenners abrufbar ist. Von dort können die Daten ohne weiteres auf einen Rohling gebrannt werden.
Da an meinem Computer noch weitere Personen arbeiten (Kids, Frauen und Gesockse*lächel*), die nicht alle Funktionen nutzen sollen, gibt es wie bei den NT-Vorgängern ein Benutzer-Management. Dort kann eingestellt werden, auf welche Funktionen jeder Benutzer zugreifen kann, und welche Ordner und Dateien für den jeweiligen Benutzer sichtbar sind. Der Administrator (der nun schon wieder) des Systems kann natürlich auf alle Funktionen zugreifen. Allerdings ist es empfehlenswert, den Rechner nicht standardmässig als Administrator zu benutzen, da diese Arbeitsweise ein hohes Risiko, beonders bei der Arbeit in einem Netzwerk, darstellt. Falls es einem fremden Benutzer gelingen sollte, auf den Rechner zuzugreifen, dann hat er alle Möglichkeiten, die Einstellungen des Systems zu ändern.
Außerdem werden natürlich alle bekannten Systemtools, wie Defrag, Scandisk, Backup, usw. mitgeliefert.
Die Installation eines Spiels stellt unter Windows XP ebenfalls kein Problem dar. DirectX 8.0a ist bereits installiert und sorgt so für die Voraussetzung jedes modernen Computerspiels. Alle gängigen Grafikkarten und 3D-Beschleuniger werden von Windows XP unterstützt. Wer ein älteres Spiel aus DOS-Zeiten mit Windows XP spielen möchte, bekommt laut eingängiger Tests ebenfalls keine Probleme. Die DOS-Umgebung wird von Windows XP emuliert und macht eine Einstellung von Speicher-Variablen unnötig. Allerdings möchte ich bezweifeln, dass wirklich jedes Spiel mit Windows XP funktionieren wird.
Bei der Installation eines Programms überprüft Windows XP schon im Vorfeld, ob die Installation Probleme mit sich bringen könnte. Bei eventuellen Problemen weist das System sofort darauf hin. Treiber sind für Windows XP signiert und stellen keinerlei Risiko dar. Ein Treiber, der zu Windows XP nicht kompatibel ist, gelangt auch nicht ins System.
Als Faustregel gilt: Fast alle Windows 2000-Treiber funktionieren auch unter Windows XP.
Sicherheit (wer darf was auf meinem Rechner)
Da die Installation drastisch vereinfacht wurde, hat der Benutzer erst nach der Einrichtung des Betriebssystems die Möglichkeit, Änderungen an den installierten Komponenten vorzunehmen. Ein Sicherheits-Risiko stellen z.B. Programme wie MSN Messenger, ALEXA, Windows-Update und RegDone dar. Mit wenigen Handgriffen können diese Funktionen deaktiviert oder deinstalliert werden. Das Windows-Update überprüft beispielsweise bei Zugriff auf das Internet, ob Updates für das installierte System vorliegen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, bei Fehlern eine Nachricht an Microsoft zu senden, die sich des Problems und seiner Lösung annehmen. Wer darauf bedacht ist, keine Informationen an Microsoft weiter zu geben, der sollte auf jeden Fall alle Möglichkeiten deaktivieren.
Alle Punkte im einzelnen in diesem Bericht aufzuzählen wäre wohl etwas übertrieben. Daher möchte ich ein Programm empfehlen, dass alle Einstellungen im Betriebssystem automatisch übernimmt:
\"XPAntiSpy\" bietet dem Benutzer eine einfache Möglichkeit, alle bedenklichen Funktionen aus Windows XP zu entfernen. Dadurch ist nicht nur die Sicherheit während der Arbeit gewährleistet, denn die Geschwindigkeit des Systems wird ebenfalls positiv beeinflusst. Den Link zu XPAntiSpy finden Sie im letzten Abschnitt meines Berichts.
Preise (unverschämt wie immer*grummel*)
Windows XP \"Home\" - Update: ca. 120.- €
Windows XP \"Home\" - Full: ca. 240.- €
Windows XP \"Pro\" - Update: ca. 220.- €
Windows XP \"Pro\" - Full: ca. 370.- €
Es gibt ebenfalls die Möglichkeit, eine Lizenz für Schüler und Studenten zu erwerben, die deutlich günstiger als die Laden-Version des Betriebssystems ist. Nach den Preisen man sich bei dem Händler seines Vertrauens informieren.
Lohnt sich der Umstieg ? (wer soll das bei Microsoft schon wissen)
Der Umstieg von Windows 98/ME auf Windows XP lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall. Die Steigerung der Performance ist deutlich spürbar. Das System arbeitet schneller und effizienter als es jede Windows 98-Version jemals könnte. Die Anzahl der Abstürze ging ebenfalls rasant zurück, da Windows XP auf der Architektur von Windows NT/2000 programmiert wurde.
Im Zusammenspiel mit dem Dateisystem NTFS, das für alle Sicherheitsaspekte empfohlen wird, bietet Windows XP eine unglaubliche Steigerung gegenüber der 98/ME-Serie. Allerdings muss man sagen, dass das NTFS-System minimal langsamer arbeitet, als das gewohnte FAT-System. Allerdings bietet es auch dementsprechend deutliche Vorteile. Für die sichere Vergabe von Zugriffsrechten ist NTFS Voraussetzung.
Wer allerdings mit Windows 2000 bisher zufrieden war, der kann vorerst auf den Umstieg verzichten. Windows 2000 bietet bis auf wenige mitgelieferte Tools und Funktionen den selben Sicherheits-Komfort wie Windows XP und ist ebenfalls sehr absturzsicher. Die Performance wäre allerdings das erste Argument für einen Umstieg von Windows 2000 auf Windows XP, denn der Startvorgang des Betriebssytems dauert bei Windows XP nur noch halb so lang, wie bei Windows 2000. Das gesamte System arbeitet mit Windows XP deutlich schneller, da die Prozess-Behandlung im Hintergrund nochmals optimiert wurde.
Gravierendste Änderung beim Wechsel auf Windows XP dürfte die Gestaltung der Desktop-Oberfläche sein. Dort befindet sich nur noch der altbekannte Papierkorb. Alle anderen Funktionen wurden in ein Start-Menü integriert, das auf den ersten Blick sehr gewöhnungsbedürftig ist, aber keine grossen Schwierigkeiten mit sich bringt. Für Computer-Neulinge dürfte dieser Umstand auch nicht zählen, da sie sich in keiner Weise umgewöhnen müssen. Für Benutzer, die sich mit dem neuen Design nicht anfreunden können, gibt es die Möglichkeit das System wieder auf die gewohnte Biedienungsweise umzustellen.
Allgemeine Lobhudelei*pruuust*
Windows XP hat mich voll und ganz begeistert. Ich hatte noch nie ein Betriebssystem auf meinem Computer installiert, das dermassen schnell und zugleich sicher funktionierte. Einstellungen sind kinderleicht durchzuführen. Für fast jede Funktion wartet Windows XP mit einem Assistenten auf, der den Benutzer durch den jeweiligen Vorgang führt.
Allein für die Sicherheits-Probleme ziehe ich einen Stern in meiner Bewertung ab. Die Installation sollte für Einsteiger und Profis angeboten werden, damit der erfahrene Benutzer schon vorher die Möglichkeit hat, ungewünschte Programme aus dem System zu entfernen.
Ich kann dieses Betriebssystem wirklich jedem empfehlen, der von den Abstürzen seines Windows 98 oder der Performance seines Windows 2000 die Nase voll hat.
Herzlichen Glückwunsch an Microsoft, die mit Windows XP endlich ein Betriebssystem geschaffen haben, das alle Funktionen für eine breite Masse von Benutzern beinhaltet und zugleich eine einfache Nutzung möglich macht !
Ein Manko dürfte der Preis sein, den sich bestimmt nicht jeder Benutzer ohne weiteres leisten kann.
Internet-Links (die braucht man wirklich)
Meiner Meinung nach bietet www.zdnet.de die meisten Informationen zum neuen Betriebssystem.
Windows XP Resource-Center mit vielen Artikeln zu Windows XP:
http://www.zdnet.de/business/artikel/windows-xp/windows-xp-wc.html
Windows XP Forum - Experten helfen bei Problemen:
http://php.zdnet.de/foren/show-wc.php3?id=wxp
Download der Windows XP Powertoys, in denen auch TweakUI für Windows XP enthalten ist:
http://php.zdnet.de/download/showprg-wc.php3?id=de0DHE
Ich hoffe das reicht erst mal und war auch nicht zu kompliziert
19 Bewertungen, 4 Kommentare
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14.06.2002, 21:07 Uhr von Avengelina
Bewertung: nicht hilfreichNa, wie fühlt man sich jetzt? Cu Avengelina
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14.06.2002, 13:50 Uhr von sonnenhexer
Bewertung: nicht hilfreichFake: Original bei http://www.dooyoo.de/review/689505.html User Barracuda vom 22.11.2001
-
27.03.2002, 23:05 Uhr von Timi99
Bewertung: sehr hilfreichnerven die M$ sachen fest(messenger usw.)?
-
23.02.2002, 20:30 Uhr von smo2001
Bewertung: sehr hilfreichman liest sich doch sichermal wieder!!!
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