Konica Minolta Pagepro 1300W Testbericht

ab 47,58
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Summe aller Bewertungen
  • Druckqualität:  sehr gut
  • Betriebskosten:  gering
  • Installation:  schwierig
  • Support & Service:  gut

Erfahrungsbericht von Chris26

Für 139 Euro ein Top-Laserdrucker!

4
  • Druckqualität:  sehr gut
  • Betriebskosten:  gering
  • Installation:  sehr schwierig
  • Support & Service:  gut

Pro:

Preis, Druckqualität und -geschwindigkeit, Design, Netzschalter

Kontra:

Erstkartusche nur 1.500 Bl., Windows-Hinweis, wenn Drucker nach PC angeschaltet wird

Empfehlung:

Ja

Nachdem meine vormalige Begeisterung über meinen kurzen Ausflug in die Tintenstrahlerwelt mit dem Lexmark Z 34 gewichen war, als ich festgestellt habe, dass Lexmark – wohl nicht zu unrecht bekanntermaßen – so ziemlich die teuersten Patronen verkauft, und dass diese auch noch relativ schnell festzutrocknen scheinen, wenn man nicht regelmäßig druckt, hab ich nicht lange gezögert, als ich bei Computeruniverse.net den neuen Minolta PagePro 1300W für 139 Euro sah... nun ist das Prachtstück schon einige Wochen bei mir erfolgreich in Betrieb...


1. Design, Anschluss:
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Der Minolta 1300W ist ein relativ kompakter Laserdrucker in recht quadratischem Design. Der Mittelteil ist im üblichen computer-weiß-beige gehalten, geziert mit einem leicht spiegelnden Minolta-Logo. Der Papierausgabehalter und die Papierzufuhr sind in acryl-grau gehalten, die Seitenkanten des Gerätes kommen in einem dunkelgrauen Farbton. Das Plastikgehäuse an sich macht keinen extrem hochwertigen Eindruck, aber auch nicht unbedingt einen minderwertigen. Auf den Produktphotos in Internet wirkt es schon etwas edler, aber ok. Aussehen ist ja (bei Druckern) Nebensache.

Rechts an der Seitenkante sind zwei Leuchtanzeigen für „Ready“ und „Error“, darunter ein kleiner „Cancel“-Knopf. Der Hauptschalter des Gerätes befindet sich an der linken Seite, hinten. Mehr Knöpfe hat das Gerät nicht. Meiner Ansicht nach sind das aber schon mal zwei wesentliche Pluspunkte für den Drucker, nämlich dass man ihn überhaupt – getrennt vom Computer – an- und ausschalten kann (sprich: vom Netz trennen). Ich will ja nun nicht jedes Mal, wenn ich den Computer anschalte auch gleich was ausdrucken. Die „Cancel“-Taste ist auch recht praktisch, da man Druckaufträge, die bereits beim Drucker angekommen sind, und die man daher in Windows nicht mehr stoppen kann, auch noch später löschen kann, nämlich am Drucker selbst. Der Minolta hat auch einen – für den Heimgebrauch – ganz ansehnlichen Datenspeicher von 8 MB, und es dauert – dank USB-Anschlusses – nicht lange, bis die Daten auch im Drucker sind. Natürlich kann man den Drucker auch noch per LPT-Anschluss an den Computer hängen, was aber natürlich die Datenübertragungsgeschwindigkeit vom PC zum Drucker bremst.


2. Installation unter Windows XP:
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Wie auch schon bei meinem Lexmark, sollte der Minolta Drucker nicht über die Hardwareerkennung von Windows XP installiert werden, sondern über die beigelegte Driver- und Utility-CD. D. h. man muss den Auto-Installations-Vorgang bei Windows XP abbrechen, und den Drucker manuell über die CD installieren. Wie genau das zu geschehen hat (den USB-Anschluss erst zum Schluss anstecken), steht explizit in der beiliegenden Kurzanleitung (eine ausführliche liegt auch bei).

Etwas störend empfinde ich es, dass jedes Mal, wenn ich Windows gestartet habe, ohne den Drucker vorher auch angeschaltet zu haben, Windows wieder die Meldung bringt „Neuer Drucker gefunden“, sobald ich den Drucker später einschalte. Dann kommt ein Fenster „Bitte Installations-CD einlegen“; das muss man dann erst wieder wegklicken. Der Druckvorgang geht dann dennoch vonstatten, und der Drucker ist natürlich auch nach wie vor unter den „Druckern“ gespeichert in Windows. Nur halt etwas nervig.


3. Druckvorgang, -qualität:
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Beim ersten Druck war ich schon sehr überrascht, dass der Drucker wirklich so flink ist – Ausdruck der ersten Seite nach 13 Sekunden nach Anschalten, bzw. bis zu 16 Seiten pro Minute -, der Drucker gab noch die üblichen Aufwärmgeräusche von sich, hatte dabei aber schon klammheimlich dabei gedruckt, ohne dass ich es gemerkt hatte... der gewünschte Ausdruck lang schon längst oben auf der Papierausgabe.. ohne von mir bemerkt zu werden... ;-) – Also kurzum, die Druckgeschwindigkeit ist schon genial. Die Lautstärke des Lüfters geht auch deutlich zurück, nachdem er soweit aufgewärmt ist, dann nimmt man ihn geräuschmäßig gar nicht mehr wahr.

Der 1300W druckt mit bis zu 1200 x 1200 dpi. Mein letzter Laserdrucker (Okipage 4W) hatte „nur“ 600 x 600 geschafft, also kann er wohl rechnerisch in doppelt so hoher Auflösung drucken... dennoch lasse ich ihn meistens nur bei 600x600 drucken... die Qualität bei 600x600 ist meiner Ansicht nach schon sehr gut und ausreichend... zu 1200x1200 dpi merke ich eigentlich nur beim Druck von Graphiken einen Unterschied, bei Text ist es fast identisch.

Zusätzlich kann man auch einen „Tonersparmodus“ einschalten, dann braucht er angeblich nur etwa die Hälfte des Toners pro Blatt. Allerdings ist der Sparmodus wirklich nicht für Dauereinstellung geeignet, weil die Schrift dann nur in einem dunklen Grau rauskommt, also doch wesentlich zu hell. Man kann es schon erkennen, klar, aber es sieht so aus wie bei einem Tintenstrahldrucker, der auf seinen letzten Tropfen druckt.


4. Papierspeicher:
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Der Konica Minolta hat leider keine Papierschublade für den Papiervorrat, sondern eben nur so eine offene Zufuhr, bei der ca. die Hälfte des Vorratspapiers aus dem Drucker rausragt (auf der Plastikklappe gelagert). Nun ja, das ist nicht unbedingt sehr hübsch anzusehen, aber es gibt ja schlimmeres. Papierstau habe ich jedenfalls nur äußerst selten, das klappt ganz gut. Diese Papierlade fasst bis zu 150 Blatt Papier (Standard-Druckerpapier).


5. Tonerkosten:
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Beim Gerätekauf ist der Drucker mit einer Starttonerpatrone gefüttert, die bis zu 1.500 Seiten drucken kann. Also eine „light“-Tonerkassette – leider ein Trend bei vielen Druckerproduzenten, um den Verkaufspreis zu drücken.

Wie andere Druckerhersteller auch, kodiert Konica Minolta seine Tonerkartuschen durch einen Chip, so dass der Drucker „erkennen kann“, ob eine Orginal Tonerkartusche eingelegt ist, oder auch ob die Tonerkartusche nachgefüllt wurde. Angeblich soll der Drucker bei Fremdpatronen oder bei einer Nachfüllung vor jedem Druckvorgang die Bildtrommel reinigen.. eine Art Schikane wohl. Kann ich aber aus eigener Erfahrung nicht bestätigen.

Die Ersatzkartusche schlägt mit deutlich über 100 Euro zu Buche, bei der 6.000-Variante (ultra high capacity), die 3.000-Blatt-Variante mit rund 70 Euro... Nun ja, nicht gerade billig, aber immer noch billiger als mit Tintenstrahldruckern von Lexmark... Aber auch die Tonerkartuschen von anderen Herstellern liegen in dieser Preisklasse, daher kann man eigentlich nicht meckern, zumal der Anschaffungspreis dieses Druckers ja normalerweise deutlich niedriger liegt als Laserdrucker anderer Hersteller mit ähnlicher Druckqualität.


6. Herstellerseite:
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Die Herstellerinfos zu diesem Drucker findet man unter:

http://www.minolta-qms.de/de/Products/1300W/index.htm


7. Quintessenz:
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Für 139 Euro auf jeden Fall ein klasse Gerät, das vor allem durch die super Druckqualität und die hohe Druckgeschwindigkeit brilliert. Erfreulicherweise verfügt er über einen Netzschalter und einen „Cancel“-Knopf am Gerät, auch wenn die Windows-Meldung nervt, wenn man den Drucker erst nach dem Hochfahren von Windows anschaltet. Schade, dass die Erstbefüllung nur eine Tonerkartusche für 1.500 Seiten enthält, aber sonst ist das Gerät für diesen Preis wirklich ein Schnäppchen, unter dem Strich ein klare Empfehlung von mir.

14 Bewertungen, 7 Kommentare

  • Sayenna

    27.03.2006, 19:03 Uhr von Sayenna
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh.......:-) LG Ela

  • LeonTheProfi

    21.03.2006, 11:14 Uhr von LeonTheProfi
    Bewertung: sehr hilfreich

    freue mich auf gegenlesung

  • ara83

    15.03.2006, 01:06 Uhr von ara83
    Bewertung: sehr hilfreich

    Guter Bericht

  • Naffy

    15.03.2006, 00:28 Uhr von Naffy
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gruß Naffy

  • sascha6525

    15.03.2006, 00:14 Uhr von sascha6525
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh, Sascha6525

  • anonym

    15.03.2006, 00:09 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    ***sh*** lg, Christina :)

  • jenny123

    15.03.2006, 00:04 Uhr von jenny123
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh & lg -jenny123